Plätzchenduft – Plätzchen backen im Advent

Plätzchenduft liegt in der Luft

Als ich aus der Schule kam,
lag ein süßer Duft
nach Plätzchen und nach Marzipan
zu Hause in der Luft.
Hm, Weihnachtsplätzchen,
köstlich fein!
Wo konnten sie denn dieses Mal
vor mir verborgen sein?
Ich suchte hier, ich suchte da
im Haus in jedem Zimmer.
Ich schnupperte,
hm, köstlich fein …
und suche sie noch immer.

© Elke Bräunling

Warum werden im Advent Plätzchen gebacken?
Sachtext

So richtig fängt die Backzeit im Advent an. Warum, fragst du, wird gerade zur Weihnachtszeit so viel gebacken? Ganz einfach: Plätzchenbacken ist ein alter Weihnachtsbrauch. Schon vor vielen hundert Jahren war es Sitte, an Weihnachten üppig zu speisen und Süßigkeiten zu naschen. Für die Kinder armer Leute waren Plätzchen oft die einzige Süßigkeit im Jahr.
In wohlhabenden Familien backte man große Mengen von Plätzchen, Stollen, Früchtebroten und anderen Leckereien. Das wenigste davon landete in den Mägen der Familienmitglieder. Nein, Weihnachtsbackwerk bot man Besuchern zum Kosten an und man verteilte es an die Armen der Gemeinde. Auch war es ein wichtigstes Weihnachtsgeschenk. Die Kinder und das Gesinde bekamen an Heiligabend bunte Teller voller süßer Naschereien und Früchte, aber auch Freunde, Verwandte, Nachbarn und Bekannte beschenkte man mit süßen Leckereien. Praktisch, nicht?
Es wäre doch eine Idee, sich einmal an die guten alten Zeiten zu erinnern und auch Freunden, Bekannten, Nachbarn und Verwandten eine hübsch dekorierte Tüte mit eigenen Plätzchen zu schenken. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du hast Spaß beim Plätzchen backen und musst dir keine Geschenkideen ausdenken und dich ins Einkaufsgetümmel stürzen.
© Elke Bräunling

Über Elke

Elke Bräunling, Kinderbuchautorin

09. Dezember 2014 von Elke
Kategorien: Familiengeschichten, Weihnachtsgeschichten | Schlagwörter: , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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