Tiere im Sommer

Tiere im Sommer

Gedichte und/oder Spiel mit verteilten Rollen.

Kinder stellen einzelne Tiere vor, wie sie im Sommer leben. Bei Aufführung evtl. Kostümierung. Alternativ könnte jeder Sprecher jeweils eine Zeichnung oder ein Plakat des betreffenden Tieres hochhalten.

Alle:
Was treiben wir Tiere im Sommer,
wenn die Sonne vom Himmel lacht?
Wenn die Wiesen grün und die Blumen blühn,
und die Welt in bunter Pracht?
Habt ihr darüber schon nachgedacht?

Hund:
Wau, wuff, hoho, hihi.
Ich fühl mich wohl wie nie.
Wenn ich faul im Schatten liege
und mein täglich Futter kriege,
stört mich keine Sommerhitze,
weil im Schatten ich nicht schwitze.

Katze:
Mi-mi-miau. Ja, ich bin schlau.
Am Tage schlafe ich mich aus
und geh des Nachts erst aus dem Haus,
um zu streunern und zu jagen.
Das macht Spaß. Ich kann nicht klagen.

Maus:
Sommer ist schön. Es gibt viel zu essen.
Doch dürfen wir nie unsre Feinde vergessen,
die sind nämlich darauf versessen,
uns zu fangen und aufzufressen.

Schnecke:
Oft traurig ist es uns Schnecken zumut.
Das Leben im Sommer tut manchmal nicht gut.
In Nähe der Menschen können wir nicht bleiben,
weil sie uns aus Gärten und Feldern vertreiben
mit Giften und Fallen und noch vielem mehr.
Auch viele Tiere sind hinter uns her.

Grille:
Über die Menschen an Sommertagen
gibt’s für uns Grillen wenig zu klagen.
Viele von ihnen lieben uns auch,
denn es ist ihnen ein lieber Brauch
unseren Abend-Konzerten zu lauschen,
sich daran zu erfreuen und zu berauschen.

Frosch:
Quak, Quak, Quak! Wir singen auch, quak, quak
die ganze Nacht hindurch am See.
Und manchen Menschen tut´s-hihi-
oft in den Ohren weh.

Reh:
Mein Rehkitz ist noch sehr klein.
Stets muss auf der Hut ich sein.
Feinde sind hinter uns her.
Verstecke zu finden ist schwer.
Im Wald ist´s oft laut, es ist viel los.
Die Angst um mein Kind groß.

Raupe:
Sommerzeit. Hm hm, schleck, schleck.
Frische Blätter fresse ich weg.
Mein Hunger ist unermessen.
Immerzu könnte ich fressen.
Wenn ich auch jetzt noch hässlich bin,
so wird aus mir -´s ist nicht lang hin
ein wunderschöner Schmetterling.

Eidechse:
Sonne, Wärme, Sonne, Sonne
Herrlich. Was für eine Wonne!
Ich liebe sie, die Sonnenglut.
Sie tut meiner Haut so gut.
Und deshalb ist der Sommer, klar,
für mich die schönste Zeit im Jahr.

Vögel:
Was wir Vögel im Sommer tun? Nun:
Wir singen, zwitschern und jubilieren,
wir fiepen, trillern und tirilieren,
und zeigen allen unsere Freude am Leben.
Was könnte es auch Schöneres geben?

Alle:
Schön ist der Sommer, ihr habt es gehört,
für uns Tiere, doch was uns stört,
ist, dass sich so vieles in letzter Zeit
verändert hat. Ihr wisst Bescheid?
Die Luft ist nicht mehr sauber und rein,
der Lärm überall, muss der denn sein?
Die Pflanzen, warum dürfen sie nicht mehr leben?
Wird´s bald keine Wildkräuter mehr geben?
Ohne sie gibt´s auch uns bald nicht mehr,
daran zu denken, betrübt uns sehr.
Drum bitten wir euch: Lasst uns doch leben!
Traurig wär´s, würd´s uns nicht mehr geben.
Haltet die Welt bitte sauber und rein.
Wir alle werden euch dankbar sein.

© Elke Bräunling

Über Elke

Elke Bräunling, Kinderbuchautorin

02. Juni 2015 von Elke
Kategorien: Kindergedichte, Schulgeschichten, Spaßgeschichten, Tiergeschichten | Schlagwörter: , , , | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Pingback: Tiere im Winter » Elkes Kindergeschichten

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