Geister sind los

Geister sind los

1. Ein seltsam Ding schleicht vor mir durch die Straße.
Es ist kalkweiß und es hat keine Nase.
Die Augen sind leer, die Arme ganz lang.
Bei diesem Gespenst wird mir angst und bang.
Nun öffnet es den Fratzenmund
zu einem tiefen, graus´gen Schlund
und es fängt laut mit schrillem Klang
gruselig zu heulen an.
Huihui, schsch, uahuha.
Geisterzeit, uaaaaaaah.

Refrain:
Geister sind los! Geister sind hier!
Grausige Kerle steh´n vor der Tür!
Geister sind groß! Geister sind schlau!
Bleiche Gestalten, die Lippen grell blau.
Geister sind los! Geister sind hier!
Haut ab, ihr Monster! Spielt nicht mir mir!
Ein Geist ist bloß ein armer Wicht,
und, eins ist klar, mag er nicht:
Das Licht!
Huihuihuia, huihuihuia…
Huihuihuia, huihuihuia…
Huaaaaaaah….

2. Ein Knochenkerl klopft frech an unser Fenster.
Er droht und heult: Es ist Zeit der Gespenster.
Es kommen noch mehr, sie grinsen ganz breit.
Die Turmuhr schlägt zwölf. Nun ist es soweit.
Schon öffnet sich ihr Fratzenmund
zu einem tiefen, graus´gen Schlund.
Sie fangen laut mit schrillem Klang
gruselig zu heulen an.
Huihui, schsch, uahuha.
Geisterzeit, uaaaaaaah.

3. Es kommen weit’re Monster angekrochen.
Mir scheint, sie hab´n den Geisterspuk gerochen.
Schon stehn immer mehr vor unserem Haus.
Ihr Anblick ist wahrlich ein grässlicher Graus.
Ihh, und schon geht auf ihr Fratzenmund
zu einem tiefen, graus´gen Schlund.
Sie fang ich an mit grellhellem Klang
so laut wie sie zu heulen an.
Huihui, schsch, uahuha.
Geisterzeit, uaaaaaaah.

© Elke Bräunling

Über Elke

Elke Bräunling, Kinderbuchautorin

30. Oktober 2015 von Elke
Kategorien: Abenteuergeschichten, Geschichten über Gefühle, Herbstgeschichten, Kindergedichte, Spaßgeschichten, Traumgeschichten | Schlagwörter: , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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