Tiere im Frühling

Zu den Tieren im Winter und den Tieren im Sommer ergreifen nun die Tiere im Frühling das Wort

Tiere im Frühling
Viele kleine Tiergedichte – Frühlingsspiel

Alle Tiere:
Was tun wir Tiere im Frühling,
wenn`s warm wird draußen und grün?
Wenn das Gras wieder wächst,
wenn Blumen blühn
und die Welt im Frühlingskleid?
Sagt, wisst ihr darüber Bescheid?

Hund:
Wau, wuff, wuff, wau.
Ja, ich bin schlau.
Und lege mich vors Haus.
Ich roll mich ein
im Sonnenschein
und ruh mich aus.

Katze:
Ich suche nachts nach einem Kater,
denn Kinder brauchen einen Vater.
Ja, das ist schließlich meine Pflicht,
sonst gäb’s die Maienkätzchen nicht.

Maus:
Hihi, hihi, hihi, hihi.
Ich wach jetzt auf. Bin fit wie nie,
und mag im Bau nicht länger hocken.
Drum mache ich mich auf die Socken.
Ich habe Hunger, ist doch klar.
Zu Essen ist genug jetzt da.

Huhn:
Ein Ende hat das Ruhn.
Ich lege Eier nun,
wie am Fließband, viel und mehr.
Dieser Job fällt mir nicht schwer.

Hase:
Im Frühling, hui, da feiern wir
gleich Hochzeit. Das ist fein.
Und bald danach sind bei uns hier
sechs Kinder, süß und klein.

Igel:
Würmer, Käfer, Schnecken
gibt’s in allen Ecken.
Des Nachts kriech ich aus dem Versteck
und fress sie alle weg.
Dann sehe ich mich um genau
und such mir eine Igelfrau.

Biene:
Wenn die ersten Blüten blühn,
geben wir uns große Mühn,
summen eifrig weit herum
mit viel Eifer und Gebrumm,
denn der süße Nektarsaft,
gibt uns allen Lebenskraft.

Marienkäfer:
Glückskäfer werden wir genannt.
Wir sind jedem wohl bekannt.
Kommt die erste Frühlingssonne,
krabbeln wir hervor mit Wonne,
suchen uns mit Schmaus
eine dicke Laus.

Schlange:
Die Sonne kommt.
Ich bin noch ganz steif.
Ich krieche herauf
auf einen Stein
und wärme mich auf.
Ja, das ist fein.

Frosch:
Ich krieche hervor und fange dann
sogleich ganz laut zu quaken an,
denn wer am schönsten quaken kann,
kommt bei Frau Frosch als Bester an.
Und nach der Hochzeitsfeier
legt sie uns viele Eier
ins Wasser dort am Teich.
Man sagt dazu auch ‚Laich’.

Eichhörnchen:
Vorräte habe ich viele besessen,
doch nun sind sie allesamt aufgegessen.
Lang war der Winter, der Hunger war groß.
Die Suche nach Futter geht nun wieder los,
denn meine Kinder, noch nackt und noch blind,
sind bald sehr hungrig. Adieu drum geschwind.

Fuchs:
Mein Fell wird dünn. Mir ist nicht kalt.
Ich ziehe suchend durch den Wald,
denn ich hab Hunger. Mir ist flau.
Drei Junge sind in meinem Bau
und möchten fressen, fressen, fressen …
Das Essen wird für mich zum Stressen.

Vögel:
Endlich ist der Frühling da!
Hurra! Hurra! Dreifach Hurra!
Wir freuen uns so sehr
und frieren gar nicht mehr.
Drum singen wir ein Lied.
Laut jubeln alle mit.
Dann feiern wir ein Fest
und bauen uns ein Nest.

Zugvögel:
Von weiter Reise sind wir zurück.
Der Weg war weit. Wir hatten Glück.
Schön ist es, wieder hier zu sein.
Wir singen froh landaus, landein.
Könnt ihr uns hören? Stimmt mit ein!

Alle Tiere:
Das ist’s, was wir im Frühling machen.
Wir sind so froh. Hört ihr uns lachen?
Kommt, lacht mit uns und stimmt mit ein.
Wir wollen eure Freunde sein.
Und haltet die Welt bitte sauber und rein!
Dann wird unser Leben viel leichter sein.
Danke.

Aufführungsmöglichkeit:
Kinder stellen im einzelnen Tiere im Frühling vor.
Dabei evtl. entsprechende Kostümierung.

© Elke Bräunling

Über Elke

Elke Bräunling, Kinderbuchautorin

22. Februar 2016 von Elke
Kategorien: Frühlingsgeschichten, Geschichten über Gefühle, Kindergedichte, Naturgeschichten, Schulgeschichten, Spaßgeschichten, Tiergeschichten | Schlagwörter: , , , , , , , | 1 Kommentar

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