Tiere im Herbst

Tiere im Herbst – Spiel mit verteilten Rollen.
Die Kinder stellen im einzelnen die Tiere im Herbst vor. Pantomime.
Bei Aufführung evtl. entsprechende Kostümierung oder jeder Sprecher hält jeweils eine Zeichnung oder eine Texttafel zu dem betreffenden Tier in die Höhe.

Alle
Was tun wir Tiere im Herbst,
wenn es kühler wird, neblig und nass?
Wenn die Erntezeit naht,
und gemäht ist das Gras,
wenn die Welt bunt ist im herbstlichen Kleid?
Sagt, wisst ihr darüber Bescheid?

Hund
Wau, wuff, wuff, wau.
Ja, ich bin schlau.
Das Wetter im Herbst macht mir nichts aus.
Ich lege mich dann bequem ins Haus.

Vögel
Wir werden bald wieder leiden.
Die Nächte sind schon recht kalt.
Drum tun wir nichts andres als essen und essen,
um Kräfte zu speichern. Der Hunger kommt bald.

Zugvögel
Auf weite Reise ziehen wir fort
an einen südlichen, warmen Ort.
Wir können nicht frieren, hungern und leiden.
Es wär unser Tod. Nein, wir können nicht bleiben.

Eichhörnchen
Lang ist der Winter, der Hunger ist groß.
Die Futtersuche geht nun wieder los.
Ich muss mich beeilen. Es ist Erntezeit.
Im Wald liegen Nüsse, Kastanien bereit,
auch Tannenzapfen und anderes mehr.
Ich sammle alles. Vorrat muss her.

Feldmaus
Im Herbst gibt’s für mich viel zu tun.
Zeit hab ich keine, um auszuruhn.
Ich suche Futter, leg Vorräte an,
damit ich im Winter mich satt essen kann.

Haselmaus
Hihi, hihi, hihi, hihi.
Ich fress und fress mich voll wie nie.
In Wald und Feld und überall
liegt Futter ‚rum in großer Zahl.
Und wenn ganz rund und dick ich bin,
leg ich zum Winterschlaf mich hin.

Igel
Würmer, Käfer, Mäuse, Schnecken
gibt’s jetzt noch in allen Ecken.
Des Nachts kriech ich aus dem Versteck
und fress sie alle -rutzputz- weg.
Wird’s kalt, mach ich mich aus dem Staub
und such mir einen Schlafplatz unterm Laub.

Spinne
Ich mache mich im Herbst auf die Reise
und seile mich an meinen Spinnfäden ab
von Baum zu Baum, von Busch zu Busch,
bis ich einen Platz zum Überwintern gefunden hab.

Marienkäfer
Wenn es kalt wird, krabble ich,
unters Herbstlaub ganz allein,
kuschle mich gemütlich hin,
und schon schlaf ich ein.

Schlange
Ohne die Sonne ist’s mir zu kalt.
Ich fühle mich steif an und alt.
Drum ziehe ich ganz schnell Leine
und verkrieche mich unter die Steine.

Frosch
Mir geht es ähnlich.
Die Kälte tut mir nicht gut.
Ich muss mir ein warmes Plätzchen suchen,
denn sonst gefriert mir das Blut.

Fuchs
Mein Fell wird dick und prächtig,
von Tag zu Tag mehr.
So fürcht ich mich vor der Kälte
nicht mehr so sehr.
Habe ich Hunger, zieh ich durch den Wald.
und suche nach Nahrung, manchmal mit Gewalt.

Hase
Das Leben ist für mich jetzt schwer.
Jägersleute sind hinter mir her.
Ich habe kein Nest und auch keinen Bau,
verbringe den Winter auf offenem Feld,
was mir, manchmal, nicht sehr gefällt.

Kuh
Muh, muh, muh.
Hallo, ich bin die Kuh.
Gestern ist der Bauer auf die Weide gekommen,
hat mich mit Blumen geschmückt und nach Haus mitgenommen.
Jetzt stehe ich wieder, muh, muh, muh,
hier im Stall und hab meine Ruh.

Alle Tiere
Das ist’s, was wir im Herbst so machen.
Es ist nicht einfach und oft nicht zum Lachen.
Drum bitten wir für uns so kurz vor dem Winter:
Helft uns, soviel ihr könnt, Menschenkinder!
Und haltet die Welt bitte sauber und rein!
Dann wird unser Leben viel leichter sein.
Danke.

© Elke Bräunling

Hier findet ihr
Die Tiere im Winter Die Tiere im Sommerdie Tiere im Frühling

Profilbild von Elke

Über Elke

Elke Bräunling, Kinderbuchautorin
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Herbstgeschichten, Kindergedichte, Tiergeschichten und getaggt als , , , , , , . Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.