Als die Glocken nicht mehr schweigen konnten

Um 16 Uhr mitteleuropäische Zeit treffen sich Menschen für eine Minute zum Gebet für Frieden auf der Welt. Magst du mitbeten?
(Mehr Info dazu findest du hier unter der Geschichte … )

 

Als die Glocken nicht mehr schweigen konnten

Kindergeschichte für den Frieden für Groß und Klein – Die Glocken rufen zum Beten für den Frieden

„Nein, ich will heute nicht läuten“, rief die große Glocke im Kirchturm. Sie war die größte im Geläut und irgendwie die Chefin hier. „Überhaupt nicht mehr läuten möchte ich. Jetzt nicht und gar nicht mehr.“
„Warum das denn?“, fragte ihre Nachbarin, die mittlere Glocke, die auch Betglocke genannt wurde. „Liebst du unsere Klänge nicht mehr?“
Die große Glocke seufzte. „Ich schon. Aber sonst kaum jemand, wie es mir scheint. Uns hört doch fast keiner mehr zu!“
„Stimmt!“, klingklingte die kleine Glocke mit hellem Klingbim.
„Aber wenn wir nicht läuten, vergessen die Menschen, zur Kirche zu kommen oder sich im Gebet auf sich selbst zu besinnen. Nie war es wichtiger als jetzt in diesen unfriedlichen Zeiten!“, meinte die Betglocke, und eine tiefe Besorgnis hallte in ihrer Stimme.
„Wichtig! Wichtig! Friede! Friede! Wichtig!“, bimmelte die kleine Glocke und sie klang aufgeregt.
„Pssst! Sei leise! Jetzt ist keine Glockenzeit!“, mahnte die große Glocke. „Und das mit dem Beten, werte Kollegin, haben die Menschen wohl verlernt. Ebenso wie das Zuhören.“
„Ja, verlernen sie denn alles? Ob sie uns auch nicht mehr sehen?“ Die Betglocke war ratlos. Und traurig auch.
„Wir sollten uns in Erinnerung bringen, jeden Tag! Das können wir auch alleine. Wir sind doch nicht auf die Menschen angewiesen. Was meint ihr?“, fragte die Kleine.
„Ja, du kannst das, aber ich bin zu schwer, um mich alleine zu bewegen“, meinte die Große.
„Bei mir wird es auch schwierig sein“, ergänzte die mittlere, die Betglocke. „Ich bin auch zu dick.“
„Zu dick? Hihi! Das sagen doch nur die Menschen, wenn sie über die wahren Probleme im Leben nicht sprechen möchten“, kicherte die kleine Glocke und wenn Glocken lachen könnten, so hätten alle drei nun laut und herzlich gelacht. Dick! So etwas aber auch!
„Pah!“, rief die Betglocke. „Das werden wir ja sehen! Wer nichts probiert, erreicht auch nichts.“
„Ja, versuche es!“, brummte die große Glocke. „Du wirst gebraucht.“
„Ich auch! Ich auch!“, rief die Kleine und fing vor Aufregung schon wieder an zu bimmeln. „Ich werde läuten. Zu Beginn von jeder Stunde. Für die Menschen! Für den Frieden! Und dann ..“
„Dann werden die Menschen schon merken, dass wir ihnen etwas mitteilen möchten. Ich habe die Hoffnung, dass es so ist!“, unterbrach sie die Große und die Betglocke nickte zustimmend. Mit jedem Nicken setzte sich ihr Klöppel etwas mehr in Bewegung. Schließlich kam er so richtig in Schwung und läutete laut und vernehmlich. Schön klang das! So wunderschön und eindringlich, dass die beiden anderen Glocken ergriffen schwiegen.
Da es die Betglocke war, die mit sonorem Klang alleine läutete, merkten viele Menschen auf. War es Zeit für ein Gebet? Sie ließen ihre Arbeit liegen und nahmen sich Zeit und beteten. Ein kleines, stummes Gebet für den Frieden.
Die große Glocke und das kleine Glöckchen hielten sich zurück, sie hatten auch keine Zeit, denn sie beteten mit den Menschen auf der ganzen Welt für den Frieden.

© Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl


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❤️🕯💫Ich bin dabei, bitte macht mit. 1 Minute. 💫🕯❤️

Während des Zweiten Weltkriegs organisierte ein Berater des Premierministers Winston Churchill eine Gruppe von Menschen, die jede Nacht zu einer bestimmten Zeit innehielten, was auch immer sie taten, um in der Gemeinschaft für den Frieden, die Sicherheit und die Sicherheit der Menschen in England zu beten.
Das taten sie jeden Tag, und es war, als würde die Stadt stillstehen, so groß war die Macht des Gebets.
Das Ergebnis war so überwältigend, dass die Bombardierungen nach kurzer Zeit eingestellt wurden!
Jetzt organisieren wir uns wieder, eine Gruppe von Menschen verschiedener Nationalitäten, um eine Minute lang für die Sicherheit unserer Länder zu beten, für ein Ende der Probleme, die uns unterdrücken und bedrücken, und dafür, dass Gott die Entscheidungen unserer Regierenden leitet.
Wir werden uns zu folgenden Zeiten treffen:
Österreich 16:00 Uhr
Deutschland 16:00 Uhr
Spanien 16:00 Uhr
England 15:00 Uhr
Portugal 15:00 Uhr
Kanarische Inseln 15:00 Uhr
Costa Rica 20 Uhr
Kolumbien 19:00 Uhr
Frankreich 16:00 Uhr
Nicaragua 20:00 Uhr
Ecuador 19:00 Uhr
Guatemala 20:00 Uhr
Mexiko 20 Uhr
Panama 19 Uhr
Honduras 18 Uhr
El Salvador 20:00 Uhr
Venezuela 18 Uhr
Uruguay 17 Uhr
Paraguay 17 Uhr
Brasilien 18 Uhr
Argentinien 17 Uhr
Chile 17 Uhr
Italien 16 Uhr
Israel 17 Uhr
Griechenland 17 Uhr
Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Initiative.
Wir werden jeden Tag zu den festgesetzten Zeiten eine Minute innehalten, um für den Frieden in der Welt zu beten, für ein Ende der Konflikte und für die Wiederherstellung der Ruhe in allen Völkern der Erde, und dafür, dass die Familien auf Gott für ihre Sicherheit und ihr Heil schauen.
Wenn wir die enorme Macht des Gebets verstehen würden, wären wir erstaunt.
Wenn Sie diese Bitte an Ihre Kontakte weiterleiten, können wir mit unserem Gebet ein Wunder bewirken.
Stellen Sie den Wecker auf Ihrem Handy jeden Tag zu der für Ihr Land eingestellten Zeit und beten Sie eine Minute lang für den Frieden 🙏🙏🙏🙏

 


Noch schweigen sie, Bildquelle © Hreisho/pixabay

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