Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag
Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag
Warum im Frühling niemand Zeit zum Spielen hat
Frühling ist toll, meint der kleine Bär. Nur warum sind nun alle so beschäftigt? Warum hat keiner Zeit zum Spielen?
Eine liebevolle Frühlingsgeschichte über Langeweile, Ideen und das geschäftige Leben der Waldtiere mit Erstleserfassung, Silbenschrift, Kita-Version, Ausmalbildern, Sachtext und vielen Mitmach-Ideen.
Diese Frühlingsgeschichte eignet sich zum Vorlesen in der Familie, im Kindergarten oder im Grundschulunterricht. Besonders gut passt sie zu Themen wie Frühling im Wald, Tiere im Frühling oder Beschäftigungsideen für Kinder.
Inhalt
Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag
Erstleserfassung
Silbenschrift
Ganz einfache Fassung für Kita-Kinder
Mach-mit-Extra – Mitdenken, Mitspielen, Mitmachen
Sachtext für Grundschulkinder: Waldtiere im Frühling
Wenn Langeweile plötzlich gute Ideen bringt
Das Langeweile-Ideen-Spiel
AUSMALBILDER
Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag
Eigentlich müsste der kleine Bär mit seinen Geschwistern frische Frühlingskräuter sammeln und nach leckeren Wurzeln graben. Für Mama Bärs Vorratshöhle. Doch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen hatte er sich am Morgen rasch aus dem Staub gemacht.
Zum Arbeiten war er an diesem sonnigen Frühlingstag viel zu faul. Spielen wollte er und endlich seine Freunde treffen. Die meisten von ihnen hatte er nämlich seit dem späten Herbst und den ersten Schneeflockentagen nicht mehr gesehen. Doch wo steckten sie nur alle bloß?
Bärenseelenalleine stand er am Rand der Waldwiese und hielt nach ihnen Ausschau. So sehr hatte er sich auf den Frühling und auf das Treffen mit den Waldtieren gefreut! Doch die meisten von ihnen waren jetzt beschäftigt.
Sie streiften – oder flogen – durch den Wald und die angrenzenden Wiesen und Felder und suchten nach frischem Futter. Andere waren auf Brautschau und bauten emsig an ihren Sommerwohnungen. Sie gruben Höhlen und Gänge in die Böden oder bauten Nester in Bäumen, Büschen oder zwischen Jungtannen in der Waldschonung.
Zum Spielen oder Unterhalten oder Spaßhaben hatten sie jetzt so gar keine Zeit.
Der kleine Bär wiederum hatte einen satten Bauch und zur Suche nach einem Bärenmädchen, mit dem er eine gemeinsame Höhle hätte bauen können, war er noch zu klein.
So streifte er suchend und ein wenig traurig immer weiter durch den Frühlingstag. Warum nur hießen ihn seine Freunde so gar nicht willkommen?
„Komm später wieder, kleiner Bär!“, sagten sie. „Im Sommer oder frühen Herbst oder so…“
Pah! Solange mochte er nicht warten. Und verstehen konnte er die Freunde auch nicht.
„Immer nur arbeiten und an ernste Dinge denken macht keinen Spaß!“, brummte er. „Richtig langweilig sind sie alle während des Winters geworden.“
Er brummelte noch ein bisschen lauter und unwilliger. Dann setzte er sich auf einen Baumstamm und beobachtete das eifrige Gesumme der Bienen am Schlehenbusch. Wie fleißig sie waren!
„Nur ich bin faul. Und alleine. Und beides ist ganz schön langweilig. Überhaupt: Ein richtiger Langeweiletag ist das heute“, sagte er und ausnahmsweise wäre er jetzt gerne auch einmal fleißig.
© Elke Bräunling
Aus dem Frühlingsbuch:
VON FRÜHLINGSBÄREN, BLÜTENZAUBER, BIENEN UND OSTERHASEN
Das neue Buch und Hörbuch

BUCH: Von Frühlingsbären, Blütenzauber, Bienen und Osterhasen: 24 bunte Vorlesegeschichten im Frühling*
HÖRBUCH: HÖRBUCH bei Spotify*
*Affiliate Links
Frühlingsgeschichten mit dem kleinen Bären
🐻 Der kleine Bär und die Frühlingssuche
🌼 Der kleine Bär und der Frühlingsbote
🌿 Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag
🐝 Der kleine Bär und der Frühlingsblumenstrauß
🍃 Der kleine Bär und das hässliche Raupending
Hier kannst du dir die Geschichte anhören. Eddie Edler erzählt sie dir
Der kleine Bär und der langweilige Frühlingstag – Erstleserfassung
Der kleine Bär wachte an einem warmen Frühlingstag auf.
Die Sonne schien durch die Bäume.
Der Wald roch nach frischer Erde und jungen Kräutern.
Eigentlich sollte der kleine Bär mit seinen Geschwistern arbeiten.
Sie sollten frische Kräuter sammeln und nach Wurzeln graben.
Mama Bär wollte Vorräte für ihre Höhle anlegen.
Doch der kleine Bär hatte dazu keine Lust.
„Heute will ich spielen“, brummte er. „Und meine Freunde treffen.“
Schon am Morgen schlich er sich heimlich davon.
Er lief zur großen Waldwiese und sah sich um.
„Hallo?“, rief er. „Ist jemand da?“
Doch niemand antwortete.
Die Tiere waren alle beschäftigt.
Die Rehe suchten frisches Gras.
Die Vögel bauten Nester.
Die Hasen hoppelten durch die Wiesen.
Und die Bienen summten von Blüte zu Blüte.
Alle hatten etwas zu tun.
„Komm später wieder, kleiner Bär“, rief ein Vogel. „Wir haben jetzt keine Zeit.“
Der kleine Bär wurde traurig.
Er streifte durch den Wald und suchte weiter.
Aber überall hörte er nur:
„Später vielleicht.“
„Im Sommer.“
„Oder im Herbst.“
„Pah!“, brummte der kleine Bär.
„Immer nur arbeiten. Das macht doch keinen Spaß!“
Schließlich setzte er sich auf einen alten Baumstamm.
Vor ihm summten die Bienen am Schlehenbusch.
Sie arbeiteten fleißig und flogen von Blüte zu Blüte.
Der kleine Bär sah ihnen eine Weile zu.
Dann seufzte er.
„Nur ich bin faul“, murmelte er. „Und allein.“
Er kratzte sich am Ohr.
„Und beides zusammen ist ganz schön langweilig.“
Der kleine Bär sah in die Sonne.
„Heute ist wirklich ein richtiger Langeweiletag.“
Und ausnahmsweise dachte er:
Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, auch einmal fleißig zu sein.
© Elke Bräunling
Silbenschrift
Der klei-ne Bär und der lang-wei-li-ge Früh-lings-tag
Der klei-ne Bär wach-te an ei-nem war-men Früh-lings-tag auf.
Die Son-ne schien durch die Bäu-me.
Der Wald roch nach fri-scher Er-de.
Ei-gent-lich soll-te der klei-ne Bär mit sei-nen Ge-schwis-tern ar-bei-ten.
Sie soll-ten Kräu-ter sam-meln und nach Wur-zeln gra-ben.
Doch der klei-ne Bär hat-te kei-ne Lust.
„Heu-te will ich spie-len“, brumm-te er.
„Und mei-ne Freun-de tref-fen.“
Früh am Mor-gen schlich er sich da-von.
Er lief zur Wald-wie-se.
„Hal-lo?“, rief er.
Doch nie-mand ant-wor-te-te.
Die Tie-re wa-ren al-le be-schäf-tigt.
Die Re-he such-ten Gras.
Die Vö-gel bau-ten Nes-ter.
Die Bie-nen sum-mten von Blü-te zu Blü-te.
„Komm spä-ter wie-der“, rief ein Vo-gel.
„Wir ha-ben jetzt kei-ne Zeit.“
Der klei-ne Bär wur-de trau-rig.
Er lief wei-ter durch den Wald.
Doch ü-ber-all hör-te er:
„Spä-ter viel-leicht.“
„Im Som-mer.“
Der klei-ne Bär brumm-te.
Schließ-lich setz-te er sich auf ei-nen Baum-stamm.
Vor ihm sum-mten die Bie-nen am Schle-hen-busch.
Sie ar-bei-te-ten flei-ßig.
Der klei-ne Bär sah ih-nen zu.
Dann seufz-te er.
„Nur ich bin faul“, mur-mel-te er.
„Und al-lein.“
Er sah in die Son-ne.
„Heu-te ist ein rich-ti-ger Lang-wei-le-tag.“
Und plötz-lich dach-te er:
Viel-leicht wä-re es gar nicht so schlecht, auch ein-mal flei-ßig zu sein.
© Elke Bräunling
Ganz einfache Fassung für Kita-Kinder
Der kleine Bär hat Langeweile
Es ist Frühling im Wald.
Die Sonne scheint.
Der kleine Bär läuft zur Waldwiese.
Er will spielen.
Er sucht seine Freunde.
„Hallo!“, ruft er.
Doch niemand kommt.
Die Tiere arbeiten.
Die Vögel bauen Nester.
Die Bienen sammeln Blütenstaub.
Die Rehe suchen frisches Gras.
Alle haben etwas zu tun.
Der kleine Bär setzt sich auf einen Baumstamm.
Er schaut den Bienen zu.
Sie summen und fliegen.
Der kleine Bär seufzt.
„Ich bin ganz allein“, sagt er.
Dann denkt er nach.
„Vielleicht sollte ich auch etwas tun.“
Der kleine Bär steht auf.
Und plötzlich ist der Frühlingstag gar nicht mehr so langweilig.
🐻 Mach-mit-Extra – Mitdenken, Mitspielen, Mitmachen
🌿 1. Spiel: „Was machen die Tiere im Frühling?“
Die Kinder überlegen gemeinsam:
Welche Tiere arbeiten im Frühling besonders viel?
Beispiele:
Bienen sammeln Nektar
Vögel bauen Nester
Mäuse suchen Futter
Bären suchen Kräuter und Wurzeln
Hasen bekommen Junge
…
👉 Spielidee
Ein Kind nennt ein Tier.
Die anderen überlegen: Was macht dieses Tier im Frühling?
🐾 2. Bewegungsspiel: „Frühling im Wald“
Die Kinder bewegen sich wie Waldtiere.
Der Spielleiter ruft ein Tier:
Biene → summend durch den Raum fliegen
Hase → hüpfen
Bär → langsam stapfen
Vogel → Flügel schlagen
Eichhörnchen → flink laufen
So erleben die Kinder spielerisch, wie aktiv der Frühling im Wald ist.
🎨 3. Kreatividee: „Der Frühlingstag des kleinen Bären“
Die Kinder malen:
den kleinen Bären auf der Waldwiese
seine Freunde im Frühling
oder den Schlehenbusch mit den Bienen
👉 Gesprächsimpuls
Was könnte der kleine Bär jetzt tun, damit ihm nicht mehr langweilig ist?
🌼 4. Naturbeobachtung
Wenn möglich, gehen die Kinder nach draußen.
Sie achten auf:
summende Insekten
Vogelstimmen
Knospen oder Blüten
👉 Aufgabe
Wer entdeckt drei Frühlingszeichen?
💬 Fragerunde zur Geschichte
Verständnisfragen
Wer ist die Hauptfigur der Geschichte?
Was wollte der kleine Bär lieber tun als arbeiten?
Warum waren seine Freunde beschäftigt?
Wie fühlte sich der kleine Bär?
Was beobachtete er am Schlehenbusch?
🐻 Gefühlsfragen
Warum war der kleine Bär traurig?
Kennst du das Gefühl von Langeweile?
Was machst du, wenn dir langweilig ist?
🌼 Nachdenkfragen
Warum arbeiten Tiere im Frühling so viel?
Was würde passieren, wenn sie nicht fleißig wären?
Glaubst du, der kleine Bär hilft später doch noch mit?
☀️ Gesprächsfrage
Was ist dein liebster Frühlingstag?
🌳 Sachtext für Grundschulkinder
Warum Waldtiere im Frühling so fleißig sind
Wenn der Winter vorbei ist, beginnt für viele Tiere im Wald eine sehr arbeitsreiche
Zeit.
Im Winter haben viele Tiere wenig Nahrung gefunden oder sogar geschlafen.
Wenn der Frühling kommt, müssen sie deshalb wieder neue Kraft sammeln.
Viele Tiere suchen jetzt besonders viel Futter.
Bären graben nach Wurzeln und Kräutern.
Rehe und Hirsche fressen frisches Gras und junge Blätter.
Eichhörnchen suchen nach Samen oder Knospen.
Auch die Insekten werden im Frühling aktiv.
Bienen fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar und Pollen.
Aus dem Nektar machen sie später Honig.
Dabei bestäuben sie die Blüten der Pflanzen.
Das hilft vielen Pflanzen, Samen und Früchte zu bilden.
Vögel haben im Frühling ebenfalls viel zu tun.
Viele bauen jetzt ihre Nester.
Sie sammeln:
Zweige
Halme
Moos
Federn
In den Nestern legen sie ihre Eier ab.
Nach einiger Zeit schlüpfen die jungen Vögel.
Auch andere Tiere bekommen im Frühling Nachwuchs.
Hasen, Füchse oder Mäuse ziehen ihre Jungen auf.
Dafür brauchen sie viel Nahrung und sichere Verstecke.
Der Frühling ist deshalb für viele Tiere die wichtigste Zeit des Jahres.
Sie sammeln Nahrung, bauen Wohnungen und kümmern sich um ihre Jungen.
Darum sind die Tiere im Wald jetzt so fleißig.
© Elke Bräunling
💬 Warum arbeiten Waldtiere im Frühling so viel?
Nach dem Winter müssen viele Tiere neue Nahrung finden, Nester bauen und ihre Jungen versorgen. Darum ist der Frühling für viele Waldtiere die arbeitsreichste Zeit des Jahres.
Wenn Langeweile plötzlich gute Ideen bringt
Wenn Langeweile plötzlich gute Ideen bringt
Auch dem kleinen Bären war langweilig.
Niemand hatte Zeit zum Spielen. Alle Tiere arbeiteten.
Doch manchmal passiert etwas Merkwürdiges:
Wenn einem langweilig ist, beginnen plötzlich neue Ideen im Kopf zu wachsen.
Vielleicht kennst du das auch.
Erst weiß man nicht, was man tun soll.
Doch dann fällt einem plötzlich etwas ein.
Man beginnt zu:
• malen
• bauen
• basteln
• etwas entdecken
• oder ein Spiel erfinden.
Langeweile kann also manchmal der Anfang einer guten Idee sein.
🌿 Kleine Mitmach-Idee
Überlege einmal:
Was könntest du tun, wenn dir langweilig ist?
Vielleicht fällt dir etwas ein wie:
• ein Bild vom Frühlingswald malen
• ein Tier erfinden, das im Wald lebt
• draußen nach Frühlingszeichen suchen
• ein neues Spiel ausdenken
Manchmal entstehen aus Langeweile die schönsten Ideen.
💬 Gesprächsfragen
• Wann war dir zuletzt langweilig?
• Was hast du dann gemacht?
• Ist dir dabei vielleicht etwas Neues eingefallen?
Das Langeweile-Ideen-Spiel
Das Langeweile-Ideen-Spiel
Auch dem kleinen Bären war langweilig.
Niemand hatte Zeit zum Spielen.
Doch manchmal ist Langeweile gar nicht so schlecht.
Denn wenn einem langweilig ist, beginnen im Kopf oft neue Ideen zu wachsen.
Dieses Spiel hilft dabei, solche Ideen zu finden.
So funktioniert das Spiel
Die Kinder sitzen im Kreis.
Der Spielleiter beginnt mit dem Satz:
„Wenn mir langweilig ist, könnte ich …“
Dann nennt er eine Idee.
Zum Beispiel:
• ein Bild malen
• einen Turm bauen
• draußen nach Käfern suchen
• ein Lied erfinden
• eine Geschichte erzählen
Dann ist das nächste Kind an der Reihe.
Es sagt ebenfalls:
„Wenn mir langweilig ist, könnte ich …“
Und nennt eine neue Idee.
🌿 Regeln des Spiels
• Jede Idee darf genannt werden.
• Ideen dürfen lustig oder verrückt sein.
• Eine Idee darf nur einmal vorkommen.
Wenn niemandem mehr etwas einfällt, beginnt man einfach eine neue Runde.
🌳 Variante: Das Waldideen-Spiel
Die Kinder überlegen nur Dinge, die man im Wald oder draußen machen kann.
Zum Beispiel:
• ein Blatt sammeln
• Vogelstimmen hören
• einen Stock suchen
• einen kleinen Waldweg entdecken
• einen Käfer beobachten
💬 Gesprächsimpuls
Am Ende fragt der Spielleiter:
Welche Idee hat euch heute am besten gefallen?
Vielleicht probiert ihr sie gleich aus.
© Elke Bräunling
AUSMALBILDER





Guten Morgen,
es freut mich immer die Geschichten zu lesen
einen schönen Tag
Jeanny
Die Geschichte ist nett geschrieben. Gerade die lebhafte Sprache, lädt Kinder dazu ein den Bären bildhaft vor sich zu sehen.
Allerdings finde ich den Schluss nicht gut.
Es heißt dort: „Nur ich bin faul. Und alleine. […] Ein richtiger Langeweiletag ist das heute“, […] ausnahmsweise wäre er jetzt gerne auch einmal fleißig.
Gerade in unserer Gesellschaft wir das Gegenteil zu wenig vermittelt. Pause machen, ausruhen, nicht fleißig sein und nichts tun. In einer Gesellschaft in der (kleine) Kinder noch früh genug vermittelt bekommen, etwas tun, leisten zu müssen, finde ich es wichtiger den Kindern zu vermitteln. Du musst nicht immer fleißig sein, um geliebt zu werden. Langeweile ist super. Dadurch entdeckt der Bär z. B. wie schön es ist die anderen Tiere zu beobachten.
Ich hoffe Sie sind für meine Kritik offen und freue mich über eine Rückmeldung.
Viele Grüße
Daniel R.
Hallo Daniel.
Aber ja, ich bin sehr offen für Kritik. Nur hier sehe ich Ihre Einwände nicht ganz. Der kleine Bär will nicht arbeiten. Er will spielen, Spaß haben, die Freunde wiedertreffen. Darauf hat er sich den ganzen Winter gefreut. Nur hat eben gerade keiner Zeit für ihn.
Eine Situation, die Kinder oft erleben und die sie grummeln lässt so wie der kleine Bär am Ende grummelt. Mehr sollte in der Geschichte auch nicht vermittelt werden, nur das Gefühl: „Siehst du, dem kleinen Bären geht es wie mir. Mama/Papa/meine Freunde hat/haben oft auch keine Zeit für mich.“
Wie die Sache weitergeht, wäre eine neue Geschichte.
Auch ihre Vorschlage zum Pause machen, zum Langeweile haben, zu „Liebe gibt es nur durch Fleiß“ etc. sind neue Geschichten. Eine Vielfalt fällt mir, während ich dies schreibe, dazu ein.
Widersprechen Sie, wenn Sie dies anders sehen.
Liebe Grüße, Ele