Fünf Wintergeschichten für Kinder

Fünf Wintergeschichten für Kinder

Kindergeschichten von der kuscheligen Winterzeit

Titel + Illustration Kind trifft Oma am Gartenzaun, es schneitWenn draußen Schnee fällt und drinnen der Kakao dampft, beginnt die schönste Zeit zum Vorlesen

Der Winter hat seine eigene Art, die Welt stiller zu machen. Er legt ein leises Tuch über die Tage, lässt Schritte knirschen, Fensterscheiben beschlagen und Gedanken langsamer werden. Manchmal schenkt er Schnee und Sternenlicht, manchmal nur kalte Luft und graue Wolken. Doch ganz gleich, wie er sich zeigt: drinnen kann es warm werden, wenn eine Geschichte beginnt.

In diesem Beitrag warten fünf Wintergeschichten für Kinder, die den Winter nicht nur als Jahreszeit zeigen, sondern als Gefühl: als Sehnsucht nach Sommer im Vorratskeller, als Duft nach Kuchen, als staunende Frage nach dem Kakao, als freundschaftliche Schneeballschlacht und als kleines Wunder auf der Fensterbank, wo aus Erde, Samen und Geduld plötzlich ein Zaubergärtchen wird.

Diese fünf Wintergeschichten für Kinder erzählen von kleinen Wundern, warmen Momenten und der Magie der kalten Jahreszeit – zum Lauschen, Träumen und Ausmalen.
Ich wünsche dir eine gute, warme Geschichtenzeit.

 

Inhalt

 

 

Winterzauber auf der Fensterbank

PinterestpinWintergeschichte für Kinder – Ein Wintergärtchen wird zum Überraschungsgärtchen

Auf dem Sperrmüll haben Mia und Max ein altes Aquarium gefunden.
„Das stellen wir auf die Fensterbank und pflanzen Blumen“, sagt Max. „Dann haben wir einen Winter-Garten.“
Mia nickt. „Ich weiß auch schon, was wir pflanzen. Ein Überraschungsgärtchen.“
Illustration Junge und Mädchen pflanzen Blumenzwiebeln in ein leeres Aquarium, draußen WinterlandschaftAls ihre Eltern im Spätherbst den Garten winterfest machen, helfen die Geschwister. Dabei füllen sie das Aquarium zu einem Drittel mit Erde und verstecken darin Blumenzwiebeln: Schneeglöckchen, Krokusse und Zwergnarzissen. Heimlich vergräbt Mia noch drei Apfelkerne und eine Eichel im Überraschungsgärtchen und ebenfalls heimlich versteckt Max fünf Zitronenkerne und eine Haselnuss in der Erde.
Das wird eine Überraschung sein!
Doch noch sieht das Gärtchen karg und langweilig aus. Deshalb sammeln Mia und Max zum Schmuck Moos und ein paar besonders schöne Steine. Zum Schluss streut Mia Wiesensamen und Max Kräutersamen auf die kahlen Stellen. Auch heimlich und jeder für sich.
„Nun müssen wir warten“, sagt Mia.
„Und gießen, damit die Erde feucht bleibt“, ergänzt Max.
Und das tun sie nun – warten und gießen. Doch viel passiert in den ersten Winterwochen nicht im Überraschungsgärtchen. Einzig ein paar Grasspitzen und Kräutertriebe überziehen die Erde mit einem Hauch Grün. Das sieht schön aus. Doch wann werden die Blumenzwiebeln, Kerne und Samen treiben?
Illustration Junge und Mädchen beobachten das Wachstum im Aquarium, draußen Winterlandschaft„Für einen Garten braucht man Geduld“, sagt Mama, als die Geschwister maulend vor ihrem kahlen Fensterbankgarten stehen.
Papa lächelt. Weiß er doch, dass Mama genau so wenig Geduld hat wie Mia und Max.
Am nächsten Tag steckt ein Zweig Haselblüten im Gärtchen. Wie ein Bäumchen sieht er aus und darunter leuchtet es gelb, weiß und violett.
„Schön!“ Mia beugt sich über das Gärtchen.
Max aber deutet mit weit aufgerissenen Augen auf die drei Farbtupfer, die wie kleine Figuren aussehen.
„Was ist das?“, fragt er ungläubig.
„Ich glaube, es sind Blumenzauberelfen“, überlegt Mia. „Eine gelbe Narzissenelfe sitzt auf einem Stein, eine weiße Schneeglöckchenelfe lehnt sich an den Stamm des Haselzweigbaumes und eine violette Krokuselfe liegt bäuchlings auf dem Boden und schaut dem Gras beim Wachsen zu.“
„Toll!“, freut sich Max. „Das ist wirklich ein Überraschungsgarten.“
„Nein, ein Zaubergarten ist`s“, meint Mia. „Nun dauert es bestimmt nicht mehr lange, bis unsere Frühlingsblumen blühen.“
Wieder lächelt Papa und Mama meint:
„Ich bin gespannt, welche Zaubereien uns die Elfen noch mitgebracht haben.“
„Jeden Tag eine?“, fragt Mia.
„Mindestens“, meint Max.
Und die beiden haben recht. Irgendetwas Neues tut sich nun jeden Tag im Gärtchen. Einmal sitzen zwei Schokolademarienkäfer im Gras, ein anderes Mal liegt eine Rosenblüte auf einem Stein oder eine Feder auf einem Moospolster. Einmal glänzen Silbermünzen zwischen den Grashalmen und als es draußen heftig schneit, steht ein Minischneemann unter dem Haselzweigbaum.
Illustration Junge und Mädchen freuen sich, ein Frühlingsgärtchen ist im Aquarium, Blüten und ein kleiner Schneemann, draußen schneit es wildDann, endlich, lugen die ersten Schneeglöckchen- und Krokusspitzen aus der Erde. Nun kann es nicht mehr lange dauern. Wie oft am Tag Mia und Max zur Fensterbank gehen und in ihren Zaubergarten linsen, kann irgendwann keiner mehr sagen. Und als es eines Tages draußen heftig stürmt und schneit, ist es so weit. Die ersten Schneeglöckchen und Krokusse blühen weiß, gelb und violett.
Die Kinder jubeln. „Juchhu! Der Frühling ist zum Winter gekommen“, rufen sie und sie freuen sich wie die Schneekönige.

© Elke Bräunling

 

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Sommerkinder im Winter

Pinterestpin

Wintergeschichte für Groß und Klein – Im Winter „wohnt“ der Sommer in Omas Vorratskeller

„Manchmal ist der Winter richtig doof“, sagt Pia zu Oma Wolke, die sie am Gartenzaun getroffen hat.
„Warum?“, fragt Oma Wolke. „Magst du den Schnee und das Sonnenwetter mit diesem märchenblauen Himmel nicht leiden?“
Pia seufzt. „Doch. Schon. Schnee ist toll. Aber kalt. Guck mal, wie kalt er ist!“
Sie streift die Fäustlinge ab und streckt der Nachbarin ihre Hände entgegen. Die fühlen sich wirklich sehr kalt an.
Oma Wolke nickt. „Du hast recht. Deine Finger fühlen sich an wie kleine Eiszapfen. Und soll ich dir etwas verraten? Meine auch.“
Illustration Kind trifft Oma am Gartenzaun, es schneit„Und soll ich dir mal auch etwas verraten?“, fragt Pia.
„Aber immer. Ja.“
„Das Allerschönste am Winter ist, dass man auf den Sommer nicht mehr ganz so lange warten muss. Man kann die Tage zählen und es werden immer weniger“, verrät Pia.
„Zählst du sie denn?“, fragt Oma Wolke und ein Lächeln übermalt ihr Gesicht.
„Aber ja. Klar. Und dann mache ich die Augen zu und stelle mir vor, den Sommer zu riechen. Und zu schmecken.“ Pia seufzt wieder. Es ist ein Sehnsuchtsseufzen. „Dann denke ich an Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Pfirsiche und Aprikosen. Das ist schön, aber es macht den Hunger auf Sommer noch größer.“ Sie schließt die Augen für einen Moment, öffnet sie wieder und sieht die Nachbarin an.
„Aha!“, stellt die fest. „Du bist hungrig?“
Pia nickt.
„Und du hast Sehnsucht nach den Kindern des Sommers?“
Pia nickt wieder.  „Sehr sogar, wenn du mir verrätst, wer sie sind, diese Sommerkinder.“
„Die Früchte. Wer sonst?“, antwortet Oma Wolke. „Sie sind es und ein paar von ihnen habe ich im letzten Sommer eingefangen, eingeweckt und gut aufbewahrt. Sie trösten mich an kalten Wintertagen mit warmen Sommersehnsuchtsgedanken. Und weißt du: Heute ist so ein Tag! Magst du mitkommen?“
Illustration Kind und Oma im Vorratskeller voller Gläser mit Früchten„Oh ja!“, ruft Pia und klatscht vor Freude in die Hände. „Lass sie uns aufwecken, die Kinder des Sommers!“
Dann geht sie mit Oma Wolke in den Oma-Wolke-Vorratskeller, wo die Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Aprikosen und all die anderen Früchte vom letzten Sommer in Gläsern und Flaschen als Kompott, Marmelade, Gelee und Saft eingeweckt darauf warten, an kalten Herbst- und Wintertagen aufgeweckt und verspeist zu werden.

© Elke Bräunling

Diese Geschichte findest du in dem neuen Buch zum Winter:
Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte zu Festen im Winter
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Winterkuchen

PinterestpinKuchengeschichte – Vom Kuchen, der ein Gutelaunezauberer ist und der üble Winterlaunen vertreibt

„Welche Laus ist euch denn über die Leber gelaufen?“, fragte Großtante Emilie, als sie vom Einkaufsbummel aus der Stadt zurückkam. Noch in Hut und Mantel stand sie in der Küchentür und musterte Katharina, Sebastian und Jonathan. Die saßen mit missmutigen Gesichtern am großen Familientisch in der Küche und stritten miteinander.
„Alles ist doof!“, maulte der kleine Jonathan. „Alle ärgern mich und ich habe zu nichts Lust.“
„Und ich kriege das mit dem Schulaufsatz über den Winterblues nicht hin“, jammerte Katharina. „Was ich schreibe, klingt falsch. Und blöde. Und überhaupt: Einen Winterblues kenne ich nicht.“
„Höhö!“, lachte ihr großer Bruder Sebastian und seine Augen blitzen zänkisch. „Du bist eine dumme Nuss! Das wissen doch alle.“
„Und du, du bist ein angeberischer Affe, ein …“, brüllte Katharina los und Jonathan heulte:
Illustration Kinder schlecht gelaunt am Küchentisch, Oma kommt heim„Immer streiten sie. Den ganzen Nachmittag schon. Alle sind doof. Der ganze Tag ist doof. Und der Winter mit dem blöden Sturmwetter ist auch doof.“
Großtante Emilie nickte wissend.
„Ihr habt recht“, sagte sie. „Blödes Wintersturmwetter ist wirklich doof. Davon kann man schon den Winterblues kriegen und wie ich sehe, habt ihr den alle Drei.“
Sie lächelte. „Ich glaube, heute haben wir einen typischen Winterkuchentag.“
Katharina und Sebastian blickten auf. In ihren Augen blitzte Freude.
„Winterkuchen?“, rief Sebastian. „Coole Idee?“
„Winterkuchentag?“, jubelte Katharina in hellen Tönen. „Oh jaaa! Mit einem Stück Winterkuchen könnte dieser Aufsatz bestimmt gut werden.“
„Ich würde auch einen Winterkuchen haben wollen“, sagte Jonathan mit ernster Miene. „Er würde diesen doofen Tag zu einem halbdoofen Tag machen. Aber sag, haben wir überhaupt Kuchen?“
„Gestern Abend habe ich einen Kuchen, der zu einem Winterkuchen werden will, gebacken“, antwortete die Großtante. „Es fehlen noch ein paar Zutaten, ein bisschen Schokolade, ein bisschen Marmelade und ein kleiner Zauber, der dumme Gedanken und schlechte Launen vertreibt. Lasst mir ein halbes Stündchen Zeit, dann gibt es Kaffee, Kakao und Kuchen. Einverstanden?“
Illustration Kinder backen mit Oma einen Kirschkuchen, sie sind fröhlich„Einverstanden“, riefen Katharina und Sebastian, und Jonathan, der das mit dem Gute-Laune-Zauber unbedingt wissen wollte, fragte:
„Darf ich dir helfen, Tante Emilie?“
Die Großtante lachte. „Ein bisschen dürft ihr alle helfen, aber macht euch keine Hoffnung: Den geheimen Gute-Laune-Zauber verrate ich euch nicht.“
Die Kinder lachten. Sie kannten das schon. Und eigentlich war die Zutat, die für gute Laune sorgte, auch nicht mehr nötig. Die war nämlich von ganz alleine zurückgekommen.

© Elke Bräunling

Diese Geschichte findest du in dem neuen Buch: Omas Wintergeschichten

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Kakao wächst auf Bäumen

Pinterestpin

Kindergeschichte vom Kakao – Kakao schmeckt toll, besonders bei trauriger Winterlaune

Draußen ist es kalt, nebelig und nass. Voller Sehnsucht wartet Karin auf den ersten Schnee. Doch das Wetter ist seit Wochen das gleiche: kalt, nebelig und nass. Und viele Leute fühlen sich fast schon genau so.
„Ich habe eine Idee gegen schlechte Winterlaune“, sagt Mama. „Wir kochen uns eine Tasse Kakao, dann kuscheln wir uns unter die Wolldecke und probieren, ob uns unsere selbst gebackenen Kekse schmecken.“
Illustration Mama und KInd und Hund kuscheln auf Sofa mit Kakao, draußen schneit esKarin findet, dass das eine richtig gute Idee ist. Draußen ist es schon am frühen Nachmittag so dunkel, das es keinen Spaß macht, auf den Spielplatz Freunde zu treffen oder mit Hund Bassy über die Felder zu laufen. Schnell dreht sie mit Bassy daher eine schnelle Runde um die Häuser, dann setzt sie sich mit einem Buch zu Mama aufs Sofa. Ihr ist kalt und ein heißer, in der Tasse duftig dampfender Kakao passt nun prima zu einem gemütlichen Nachmittag.
„Mama, woher kommt eigentlich der Kakao?“, fragt Karin.
„Du willst immer alles ganz genau wissen, nicht wahr?“ Mama lächelt. „Da hole ich doch gleich das Lexikon, damit wir nachsehen können.“
Während es sich Karin auf dem Sofa mit Kissen und Decken gemütlich macht, kommt Mama auch schon mit einem Tablett in der Hand und dem Lexikon unterm Arm ins Wohnzimmer. Sie kriecht zu Karin unter die Decke und sie genießen einen ersten tiefen Schluck des herrlich süßen Kakaos.
Illustration Mama und KInd auf Sofa mit Kaka und einem Buch "Der Kakaobaum"Dann blättern sie im Lexikon und sie haben Glück. Neben dem Text finden sie nämlich auch ein Bild, und sie erfahren, dass die Kakaobohne aus Westafrika und Südamerika kommt und an Kakaobäumen, die über zehn Meter hoch werden, heranreift.
Aber nicht die einzelnen Bohnen hängen an den Bäumen, sondern längliche rote und gelbe Früchte, die ähnlich wie Gurken aussehen und bis zu zwanzig Zentimeter lang werden. In deren Fruchtfleisch wachsen jeweils etwa fünfzig Samen.
Illustration + Ausmalbild KakaobaumDas sind die Kakaobohnen. Die werden nach der Ernte geröstet, gemahlen und entölt, ja, und dann erst hat man das kostbare Kakaopulver, das auch zur Herstellung von Schokolade verwendet wird.
„Dass Kakao wie Obst und Nüsse auf Bäumen wächst, hätte ich nie gedacht!“, sagt Karin. Sie nimmt noch einen großen Schluck und irgendwie, findet sie, schmeckt der Kakao jetzt noch besser. Aufregender irgendwie.

© Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl

 

 

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Die Überraschungs-Schneeballschlacht

Schneeballschlacht vom Krankenbett aus? Das kann funktionieren, wenn man gute Freunde hat wie Max

Endlich schneit es und Max liegt mit Schnupfen und Halsschmerzen im Bett. Er hört seine Freunde draußen im Schnee spielen und ist traurig und wütend.
„So ein Pech aber auch!“, schimpft er und haut auf das Kopfkissen.
Plötzlich macht es ‚Platsch’ am Fenster. Ein Schneeball ist gegen die Scheiben geklatscht. Und da kommt noch einer und noch einer.
Jetzt klopft es auch noch an der Tür.
„Herein!“, ruft Max. Er ist schon gar nicht mehr so wütend und als seine Freunde David und Willi ins Zimmer treten, muss er grinsenIllustration Kind liegt im Bett, grämt sich, sieht draußen die Freunde bei einer Schneeballschlacht

„Coole Treffer!“, sagt er und deutet auf die Schneeballreste an der Fensterscheibe.
„Willste auch mal?“, fragt Willi.
„Was denn?“, wundert sich Max.
„Schneebälle werfen!“, sagt David und grinst. „Oder hast du keine Lust auf eine Schneeballschlacht?“

Er zieht zwei Eimer voller Schnee hinter seinem Rücken hervor und ruft:
„Überraschung! Du kämpfst von hier oben mit!“
„Vom Bett aus?“ Max muss wieder grinsen. „Ihr habt vielleicht Ideen.“
„Deine Mutter hat’s erlaubt“, sagt Willi und wirft Max’ Jeans, Pullover, Winterjacke mit Mütze, Schal und Handschuhen aufs Bett. „Aber nur, sagt sie, wenn du dich warm anziehst.“
Illustration Kind liegt im Bett, Freunde sehen davor mit 2 Eimern voller Schneebälle„Und nur fünf Minuten“, sagt Mama. „Die frische Luft wird dir gut tun – und der Spaß beim Schneeballwerfen auch.“
Sie zieht einen Stuhl vors Fenster und packt warme Decken darauf.
„Das ist deine Wurfbasis“, tönt David und Willi schaut den zögernden Max an. „Oder willst du kneifen?“
Illustration Kind dick eingemummelt am Fenster wirft Schneebälle zu den Freunden hinunter„Ich? Nie!“ Schnell springt Max aus dem Bett und zieht sich warm an. Dann kniet er sich auf den Stuhl, packt sich in die warmen Decken ein und blickt aus dem Fenster.
Draußen vor dem Haus stehen fast alle aus der Klasse und winken.
„Los!“, rufen sie. „Wirf schon! Oder bist du zu halswehschwach?“
„Schwach?“ Das lässt sich Max nicht zweimal sagen. Er greift in den Schnee-Eimer, formt einen besonders dicken Schneeball und wirft ihn mitten in die Schar seiner Freunde.
Die fackeln nicht lange und formen nun auch Schneebälle.
Es ist die schönste Schneeballschlacht der Welt, findet Max. Und er hat recht, oder?

© Elke Bräunling

 

Hier liest dir Regina Meier zu Verl die Geschichte vor. Hab Spaß damit!

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Ausmalbilder

Ausmalbild Frühlingsgärtchen im Aquarium, Blüten und ein kleiner Schneemann

 

Ausmalbild Vorratskeller voller Gläser mit Früchten

 

Ausmalbild Winterkuchen

 

Illustration + Ausmalbild Kakaobaum

 

Ausmalbild Kind dick eingemummelt am Fenster wirft Schneebälle zu den Freunden hinunter

 

 

 

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