Frühlingsweide

Frühlingsweide

Vorfrühlingsgedicht für Kinder und alle, die sich nach Frühling sehnen

Titel + Illustration Kind steht staunend vor Zweigen der Weide, erste Bienen, VorfrühlingsstimmungNoch liegt der Winter über den Tagen. Und doch gibt es diese leisen Zeichen, die man nur bemerkt, wenn man innehält: ein zartes Gelb in der Weide, ein erstes Summen in der Sonne, ein leises Versprechen.
Dieses Gedicht erzählt vom frühen Frühling und davon, dass auch das Warten seine eigene Zeit hat. Mit Ausmalbild.

 


Frühlingsweide

Verborgen noch im Winterkleide
träumt still der Frühling vor sich hin.
Nur in der hohen alten Weide
öffnen sich schon mit leisem Pling
die ersten Blüten zart und hell
mit einer Haut so weich wie Fell.

Und bald erklingt ein munt’res Summen
allüberall im Blütenmeer,
ein wildes, aufgeregtes Brummen,
es kommt vom überall hierher,
denn mit der Weide über Nacht
sind auch die Bienen aufgewacht.

Es ist, als ob die Welt erwache
aus einer kalten, dunklen Zeit
und wie erlöst nun wieder lache
mit neuer Frühlingsheiterkeit.
Und bald liegt wieder in der Luft
ein köstlich süßer Blütenduft.

Den Frühling stört’s nicht, er schläft weiter.
Er hat’s nicht so mit Drängelei.
Den Lauf der Dinge, denkt er heiter,
bestimme ich, ich bin so frei,
denn meine Zeit braucht ihre Zeit,
und dazu ist’s noch nicht soweit.

© Elke Bräunling

Illustration Kind steht staunend vor Zweigen der Weide, erste Bienen, Vorfrühlingsstimmung

 

 

 

 

 

 

 

 

AUSMALBILD

Ausmalbild Kind steht staunend vor Zweigen der Weide, erste Bienen, Vorfrühlingsstimmung

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