Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen… Auch hier findet Ihr nun täglich eine neue Geschichte. Habt Spaß damit!

Immer wieder nun wird eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Das Esels-Ei

Es gibt nicht nur Hühnereier, das haben die Stadtkinder Mara und Max längst gelernt. Aber ob es ein Esels-Ei gibt, das wissen sie – noch – nicht. Hat Papa da einen Scherz gemacht?

Mara und Max verbringen mit ihren Eltern ein Wochenende auf dem Bauernhof. Eine aufregende Sache für die beiden Stadtkinder! Gleich nach der Ankunft stolpert Mara über ein hartes Ding, das auf dem Boden liegt. Es ist länglich und schmuddelgrau.
“Was ist das?”, fragt Mara.
“Ein Ei vielleicht?”, rät Max.
“Echt?”, staunt Mara.
“Lass mal sehen!” Papa beugt sich über das Fundstück. “Ich glaube”, sagt er dann, “es ist ein -äh- Eselsei!”
“Ein Eselsei?”, ruft Max. “Kann man das ausbrüten?”
“Man könnte es versuchen.”
“Dürfen wir den Esel dann auch behalten?”, fragt Mara aufgeregt.
“Aber ja”, sagt Papa großzügig und grinst.
Auch Mama kichert. “Der Esel wäre dann ja fast so etwas wie euer Kind, nicht? Doch nun Continue reading »

Geschichten vom Landleben

IM MÄRZ 2015
LANDLEBEN – Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten vom Land
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten für Kinder vom Leben auf dem Land

Information

27 Geschichten und Märchen zum Leben auf dem Land für Kinder, Eltern und Großeltern

Das Leben auf dem Lande ist anders, aber nicht minder spannend und lustig, interessant, anregend und nachdenklich stimmend. Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten, Nachbarn, Bauern und Bauernhöfen, Wiesen und Feldern, Tieren und Pflanzen, Gewohnheiten und Eigenarten, die das Leben auf dem Lande mit sich bringen, handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Ereignissen, von Landwirtschaft und Gartenspaß, von Eigenarten und Gewohnheiten, von altem Wissen und neuen Erkenntnissen und auch von witzigen Momenten.

Opa erzählt, man könne meinen, die Zeit hätte hier für ein paar Jahre angehalten und eine Atempause gemacht. Und seither würde sich die kleine Welt hinter dem großen Wald ein bisschen langsamer um die Sonne drehen. Eine verrückte Vorstellung, die den Menschen, die hier leben, sicher nicht gefallen würde. Oder gerade doch? Man weiß es nicht. „Auf dem Land gehen die Uhren langsamer“, sagt Opa nun. „Und ein bisschen ist es hier auch noch wie früher. Das wünsche ich mir zumindest.“ „Echt?“, fragt Pia und sie versucht sich vorzustellen, wie es sich mit Uhren, die langsamer gehen, verhalten könnte. Pit aber schüttelt entschieden den Kopf. „Das stimmt nicht“, sagt er. „Schneller gehen die Uhren hier. Viel schneller.“ Er nickt heftig. „Wenn wir spielen oder auf dem Feld helfen oder beim Holderbauern Traktor fahren dürfen, rennt die Zeit und es ist viel zu schnell Abend.“

INHALT: So ist das auf dem Land – Auf dem Land gehen die Uhren langsamer – Das Esels-Ei – Die Sau ist los – Der Eierkarton – Abenteuer auf der Weide – Ein ‚echter‘ Ochse – Der alte Landkater – Neue Nachbarn aus der Stadt – Sperrmülljagd – Hilfe für das Hexenloch – Die Kräuterfrau – Der Schneckenzoo – Auf der anderen Seite ist das Gras grüner – Lea und der bunte Wiesenblumenstrauß – Sonnenblumenzeiten – Der Heidelbeertrick – Die riesig große Riesentomate – Im Märzen der Bauer – Mit Essen ‚spielt’ man nicht – Vom Ernten und Stoppeln – Erntetag – Aufbruch im Kartoffelfeld – Das Herbstkuchen-Geheimnis – Im Winter geht man ins Holz – Wetter-Else – Der Apfelgarten

Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1508856344 ISBN-10: 1508856346)

*
*
*

Ebenfalls NEU (IM FEBRUAR 2015) aus der Reihe “HÖR MAL, OMA!”:
Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie


Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für Kinder
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für Kinder

Information

Mehr aus dem Inhalt kannst du hier nachlesen mit Klick auf den Link


Der Frühling hat Kummer

Nicht zufrieden ist der Frühling mit sich selbst, weil … doch lies selbst!

In diesem Jahr benahm sich der Frühling sonderbar. Er rüttelte wild an den Weidensträuchern, jagte Windböen über die jungen Grasspitzen und zerrte finstere Wolken vor die Sonne. Die Menschen, Tiere und Pflanzen zitterten vor Kälte.
„Was ist los mit dir, Fühling?“, fragte ein Schneeglöckchen. „Freust du dich nicht, dass du wieder bei uns sein darfst?“
„Jaja“, zwitscherten die Meisen, „hart hast du gekämpft, um den Winter zu verjagen.“
Die Weiden nickten und raunten von überallher:
„Gut hast du das gemacht!“ „Prima!“ „Jawohlja!”
„Kämpfen!?“ Der Frühling heulte auf. „Immer muss ich kämpfen! Oooh, ich bin ja so unglücklich“.
Bitter weinte er dicke Tränen und Continue reading »

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

In unsrer Ostereierwerkstatt
geht es fröhlich zu.
Wir malen Ostereier an
und singen laut dazu.
Jedes Ei hat ein Geheimnis:
Einen Wunsch, ganz tief und fest,
hält für jeden es verborgen
bis zum Osterfest.
Kunterbunt ist er geworden,
unser Ostereierstrauch!
Er strahlt uns an mit seinen Farben.
Bunt sind unsre Wünsche auch.
Einen Wunsch wolln wir gleich sagen:
“Frohe Ostern!” wünschen wir
allen Leuten hier und heute.
“Frohe Ostern!” so auch dir.

© Elke Bräunling


Der Glitzer-Osterhase

Einmal im Jahr gibt es sie, die glitzernden Hasen

Am Ostermorgen saß ein prächtiger, rosafarbener Hase mit langen, silbrigen Ohren im Gras hinter dem Kirschbaum. Schön sah er aus, glitzernd und glänzend. Und in allen Farben glitzerten und glänzten im Licht der Morgensonne auch die bunten Eier, die jemand rings um ihn herum im Gras verstreut hatte. Schön sah das aus. Ein Bild, das die Herzen aller Kinder zum Freudehüpfen brachte.
Der Feldhase, der auf seinem Morgenspaziergang wie jeden Tag am Kirschbaum vorbeikam, wunderte sich sehr über diesen fremden Gesellen. So einem prächtigen Glitzerhasenkerl ist er auf seinen Streifzügen durch die Gärten, Wiesen und Felder noch nie begegnet.
“Nanu?“, brummte er. “Gibt es dich wirklich? Bislang habe ich dich nur auf großen Werbeplakaten am Stadtrand gesehen.“
Der Rosa-Osterhase lächelte den Feldhasen mit einem freundlichen Glitzerlächeln an und schwieg.
“Also, wie ein rechter Hase siehst du nicht aus”, meinte der Feldhase. Neugierig beschnupperte er den Fremden von allen Seiten. “Und wie du duftest! Hm! So süß! Du musst ein ganz besonderer Hase sein! Oder?”
Der Rosa-Osterhase lächelte und schwieg.
“Hübsch bist du mit deinem Glitzerfell!”, fuhr der Feldhase fort. “Man könnte direkt neidisch werden.”
Der Rosa-Osterhase lächelte und schwieg.
“Und wie lieb du lächelst!“, staunte der Feldhase, der sich ein bisschen verliebt hatte. „Sag, möchtest du mit mir kommen?“
Der Rosa-Osterhase lächelte und schwieg.
Da lächelte der Feldhase zurück. Und so saßen sie im Gras hinter dem Kirschbaum, sahen sich an und lächelten und schwiegen und lächelten und lächelten, bis es dem Feldhasen zu dumm wurde. Vor lauter Lächeln taten ihm die Backen schon weh. Und ihm war langweilig.
“Schönsein ist doof”, brummelte er und hoppelte davon.
Von nun an machte er einen weiten Bogen um all die glitzerbunten Hasen, die er an jenem Morgen überall ringsum in den Gärten traf.

© Elke Bräunling

Aus dem Buch:


Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder
Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern

Information


Mia und Max warten auf den Osterhasen

Gibt es den Osterhasen oder gibt es ihn nicht? Mia und Max legen sich am Ostermorgen auf die Lauer

In diesem Jahr wollten Mia und Max endlich wissen, wie das so ist mit dem Osterhasen. Legt er wirklich bunte Eier und Schokohasen in die Nester? So ein kleiner Hase und so viele Eier, die er mit sich schleppen muss? Das können die Geschwister nur schwer begreifen. Deshalb möchten sie nun mit eigenen Augen sehen, wie der Osterhase sich in den Garten schleicht und seine Gaben in den Nestern versteckt. Früh am Morgen schon halten sie am Fenster Ausschau.
Was aber ist nur heute in den Nachbargärten los? Überall schreiten Erwachsene durch die Gärten, bücken sich, wühlen zwischen Gräsern herum und tun sehr beschäftigt. So etwas Dummes aber auch!
„Können die nicht an einem anderen Tag im Garten arbeiten?“, schimpft Max. „Die vertreiben ja den Osterhasen!”
„Stimmt. Sie stören ihn bei seiner Arbeit.“ Auch Mia ist sauer. „Doofe Erwachsene!“, mault sie.
Die beiden sind enttäuscht. Zu gerne hätten sie den Osterhasen gesehen, aber Continue reading »

Louise besucht den Osterhasen

Louise wünscht sich kein Osternest, nein, den Osterhasen will sie sehen, den echten

In diesem Jahr wünscht sich Lou kein Osternest im Garten. “Ich will den Osterhasen besuchen”, sagt sie. “Dort, wo er mit seinen Hasenfreunden wohnt.”
“Hasen sind scheue Tiere“, meint Papa.
“Ich glaube, das wird ihm nicht gefallen”, versucht es Mama.
“Er muss nicht mit mir reden”, sagt Lou. “Ein Osternest wünsche ich mir auch nicht und so hat er keine Arbeit mit mir.”
“Louise, oh Louise!”, seufzt Opa. Er lächelt. “Du immer mit deinen Ideen!”
Lou grinst. Irgendwie kommt ihr die Sache mit dem Osterhasen nämlich komisch vor und irgendwie glaubt sie auch nicht mehr so recht an Hasen, die Eier bemalen und sie am Ostermorgen in Osternester legen.
“In den Feldern am Bachwald sehe ich morgens beim Walking oft Hasen”, überlegt Opa. “Vielleicht wohnt dort der Osterhase?”
“Hm!”, macht Papa. Er zwinkert Mama zu. “Man könnte ihn besuchen.”
“Eine gute Idee”, sagt Mama, die nun nicht mehr ratlos ist, schnell. “Das machen wir!”
Und das tun sie auch. Früh am Ostermorgen, als Papa noch schläft, machen sich Lou, Mama und Opa auf den Weg. Sie kommen an Gärten vorbei, in denen Osternester mit glitzernden Eiern und funkelnden Schokohasen darauf warten, gefunden zu werden.
“Oh!”, sagt Mama. “Der Osterhase ist heute Morgen fleißig gewesen.”
Lou nickt und geht schneller. “Vielleicht treffen wir ihn noch”, sagt sie. Sie rennt nun fast und Mama und Opa hasten keuchend hinter ihr her.
Bald haben sie die Felder erreicht. Dünne Nebelschwaden liegen über dem Boden, an Gräsern und Pflanzen hängen Tautropfen wie Perlen an einer Kette. Sie glitzern und funkeln im Licht der ersten Sonnenstrahlen. Schön sieht das aus! Schöner als das Glitzern und Funkeln in den Osternestern, findet Lou. Und echter.
“Osterhase!”, ruft sie über die Felder. “Wo bist du?”
“Osterhase!”, rufen auch Mama und Opa. “Wo bist du?”
Nichts. Kein Osterhase ist an diesem Morgen hier zu sehen.
“Das verstehe ich nicht”, brummt Opa. Er klingt enttäuscht. “Sonst wimmelt es hier von Hasen.”
“Tja”, meint Mama und sie klingt ein bisschen verärgert. “Das war keine gute Idee.”
“Ist doch klar”, sagt Lou. “Die Hasen sind alle unterwegs.” Sie kichert. “Sie müssen noch viele Osternester füllen.”
Da raschelt es in den Büschen am Feldrand.
“Der Osterhase!”, rufen Mama und Opa.
Der Osterhase? Ob es ihn wirklich in echt gibt? Lou starrt zu den Büschen hinüber, dann geht sie langsam ein paar Schritte näher.
Es raschelt wieder und ein Reh jagt leichtfüßig über die Felder zum Wald hinüber.
“Ein Reh!”, staunt Lou. “Toll! Wir haben ein Reh gesehen.”
“Und sieh nur”, ruft Mama. “Wie es glitzert und funkelt in den Büschen! Lass uns dort mal nachsehen!”
“Vielleicht ist es ein Osterreh!”, überlegt Opa laut.
Ein Osterreh? Vorsichtig geht Lou zu den Büschen hinüber und findet dort ein Nest mit glitzernden Ostereiern und einem funkelnden Schokohasen. Ja, und wenn sie nicht zufällig drüben am Waldparkplatz Papas Auto gesehen hätte, hätte sie die Sache mit dem Osterreh sogar beinahe geglaubt.

© Elke Bräunling

Aus dem Buch:

Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder
Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern

Information


Bienen’zauberer’ auf der Apfelwiese

Nun sind sie wieder unterwegs, die Bienen. Das ist wichtig. Bienen sind wichtig für unser Leben

Ein sonniger Frühlingstag ist heute. Warmer Wind hat die Wolken, die viele Wochen über dem Land gelegen haben, vertrieben.
Endlich Frühling! Der Winter ist lang gewesen und alle Menschen freuen sich sehr. Sie genießen die Frühlingssonne, die ihre blassen Gesichter ein bisschen bräunt, und erfreuen sich an den ersten Frühlingsblumen.
Auch die Bäume freuen sich. Wohlig recken sie ihre Zweige dem Sonnenlicht entgegen und schälen ihre Blütenknospen ganz langsam, eine nach der anderen, aus der Schutzhülle.
Frühling! Jetzt wird das Land wieder bunt. Blütenbunt. Jeden Tag ein bisschen mehr. Auch die Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Sie sind hungrig und voller Freude auf das neue Leben.
Besonders früh sind die Bienen unterwegs. Sie haben schon im ganz frühen Frühling die Blüten der Weiden und Haselbüsche besucht und deren köstlichen Nektar genascht. Nun summen und surren sie um Blumen und Blüten auf den Wiesen und in den Gärten.
Psst! Man Continue reading »

Der Gänseblümchen-Smiley auf der Wiese

Wie Gänseblümchen fröhlich machen

In den Tagen um Ostern war viel los draußen. Alle wollten ihre Gärten ‘frühlingsfein’ machen. Auch Oma Erdmann saß im Garten auf der kleinen Steinbank und sonnte sich. Sie freute sich, endlich wieder draußen sitzen und die frische Luft genießen zu können. Doch Lust zur Gartenarbeit hatte sie in diesem Jahr keine.
„Was ist los mit mir?“, murmelte sie. „Ich fühle mich so müde.“
Nein, sie mochte nicht die Beete säubern und neue Blumen pflanzen.
Wozu auch? Für mich alleine lohnt sich die Mühe nicht. Der Garten macht mir keinen Spaß mehr”, murmelte sie.
Traurig dachte sie an Opa Erdmann. Sie vermisste ihn sehr. Und so saß sie da, lauschte dem fröhlichen Lärmen aus den Gärten ringsum und grübelte.
Sie grübelte lange
Eines Tages linste die Blumenfee über Oma Erdmanns Gartenzaun.
„Ein Herz ohne Mut tut Continue reading »

Frühjahrsputz auf der Waldwiese

Frühjahrsputz auf der Waldwiese

Wütend kamen Lisa, Ulla, Pit und Klaus in die Schule.
„Wir haben eine Riesensauerei gesehen“, schimpfte Pit.
„Nein“, widersprach Lisa. „Schweine würden so etwas niemals tun.“
„Was ist denn passiert?“, fragte Herr Paul, der Klassenlehrer.
Nur langsam konnten sich die Vier beruhigen. „Wir waren auf der Waldwiese“, erklärte Ulla.
„Die ist voller Müll“, brüllte Klaus. „Glasscherben, Flaschen, Dosen, Tüten.”
„Und Matratzen, Autoreifen, Blechdosen und noch mehr alter Kram“, ereiferte sich Lisa.
Ihre Mitschüler und Herr Paul hörten betroffen zu. Alle waren entsetzt.
„Warum tun die Leute das?”, fragte einer schließlich.
Darauf wusste niemand eine Antwort und es gab eine lange Diskussion.
„Wir mögen es nicht leiden, wenn der Müll dort liegen bleibt“, beschlossen die Kinder einstimmig.
„Aber was können wir tun?“, fragte einer. Continue reading »

Der Schatz im Stadtwald

Bei der Schatzsuche kann man manchmal ganz andere “Schätze” finden

Ein interessanter Artikel stand heute in der Zeitung: Im Stadtpark hatten Archäologen ein altes Römergrab mit Goldmünzen und einer wertvollen Goldkette entdeckt. Eine Sensation!
„Toll”, sagte Pit. „So ein Grab möchte ich auch finden.”
„Ihhh!” Pia schüttelte sich. „Ich mag kein Skelett ausgraben.”
„Na ja”, meinte Pit, „die Römer haben nicht nur Tote vergraben. Vielleicht hatte einer von denen irgendwo im Park einen geheimen Goldschatz verbuddelt. Dann aber sind die Germanen gekommen und der Römer musste fliehen.” Er nickte. „So kann es gewesen sein. Viele alte Goldmünzen liegen vielleicht im Stadtpark, und keiner weiß es. Boah, das wäre doch klasse, oder?”
Pia nickte. „So eine alte Goldkette würde mir gefallen.”
„Sehen wir uns einfach mal um!“, schlug Pit vor, und weil sie nichts Besseres vorhatten, marschierten sie mit Harke, Schaufel und Tüten bewaffnet in den Stadtpark. Am Ende des Parks verließen sie den Weg und schlugen sich ins Gebüsch, wo sich ein kleines Wäldchen mit einem Hügel anschloss.
„Da müssen schon andere vor uns da gewesen sein“, murmelte Pia und Continue reading »

Die ersten Bienen am Weidenkätzchenstrauch

Die ersten Bienen, die ersten Blüten, die ersten kleinen Freuden draußen an der frischen Luft

Ein sonniger Spätwintertag ist heute. Warmer Wind hat dafür gesorgt, dass der viele Schnee restlos weggetaut ist. Endlich. Der Winter ist lang gewesen und alle Menschen freuen sich sehr auf den Frühling. Sie träumen von warmer Frühlingssonne, die ihre blassen Gesichter ein bisschen bräunt, und auf die ersten Frühlingsblumen. Oh, Frühling ist ja so schön!
Auch Pia und Pit sind ganz aufgeregt an diesem tollen Sonnentag. Fröhlich laufen sie über die Wiese im Park.
„Ob wir schon Veilchen finden?“, überlegt Pia. „Über einen Blumenstrauß freut sich Mama bestimmt.“
Die beiden machen sich auf die Suche, doch Veilchen finden sie keine.
„Es ist noch zu früh für Blumen“, meint Pit.
Pia deutet zum Weidenbusch hinüber. „Toll sehen sie aus, die Weidenkätzchen. Ein Strauß davon wäre auch nicht schlecht.“
Hm. Nachdenklich stehen die beiden vor der Weide und beobachten, wie eifrig die ersten Bienen um die pelzigen Weidenblüten schwirren und Nektar naschen. Schön sieht es aus. Nach Frühling.
„Die Bienen sind aber mächtig hungrig“, lacht Pia. „Der Winter war ja auch ganz schön lang.“
Pit nickt. „Ich glaube, es ist keine gute Idee, einen Weidenkätzchenstrauß zu pflücken.“
„Finde ich auch. Die Blüten gehören den Bienen.“ Pia sieht sich suchend um. „Bestimmt finden wir noch ein anderes Geschenk für Mama.“ Sie bückt sich nach einem besonders schön geformten leeren Schneckenhaus. „Meinst du“, fragt sie zögernd, „Mama würde sich über das Schneckenhaus freuen?“
Pit nickt. „Ganz bestimmt.“
„Und dazu“, schlägt Pia vor, „malen wir ein Bild von einem Weidenkätzchenstrauch mit vielen Blüten und Bienen …“
„… und einem besonders schönen Schneckenhaus, das darunter liegt“, lacht Pit.
Und lachend laufen Pia und Pit mit ihrem Schneckenhaus nach Hause.
© Elke Bräunling

Eine weitere Geschichte über Bienen im Frühling, die wahre ‘Zauberer’ sind, findest du hier: Frühling auf der Apfelwiese

Diese Geschichte findest du in gekürzter Fassung als Zweiminutengeschichte in dem neuen Buch:
Elkes Minutengeschichten – Frühling


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING
Information


Achtung, Krötenwanderung!

Achtung! Krötenwanderung! – Ein Sachtext –

Diese Warnung könnt ihr im Vorfrühling an vielen Straßen auf Warnschildern lesen. Krötenwanderung? Was ist das und warum wandern die Kröten ausgerechnet so früh im Jahr durch die Lande?
Ganz einfach: Mit den ersten milden Nachttemperaturen ab Ende Februar bis Mitte März erwachen die Kröten aus ihrem Winterschlaf. Sofort denken sie an ihren Nachwuchs und wollen ihre Eier, die man „Laich“ nennt, im Wasser ablegen. Da Kröten ihren Laich aber nur in dem See oder Teich ablegen, in dem sie selbst zur Welt gekommen sind, müssen sie oft weite Strecken zurücklegen, um ihren Heimatteich zu erreichen. Man nennt dies auch „Laichwanderungen“.
Als Tiere, die die Dunkelheit lieben, ziehen die Kröten los, sobald die Dämmerung eintritt, und sie wandern auch während der ganzen Nacht über Felder, Wiesen und durch Wälder zu ihrem Teich. Sie haben es sehr eilig und müssen oft viel befahrene Straßen überqueren. Das ist gefährlich, und viele Kröten kommen bei diesem Abenteuer zu Tode.
Aber keine Bange! Immer mehr Menschen kümmern sich um die wandernden Kröten. Sie bewachen viele Straßen, die durch „Krötengebiete“ führen (manche Nebenstraßen werden sogar ganz gesperrt), sie stellen Warnschilder auf und sammeln Kröten am Straßenrand in Eimer und tragen sie auf die andere Straßenseite. Mancherorts wurden auch Tunnel und Amphibienzäune eigens für die Kröten gebaut, ja, und die Kröten sind so schlau und benutzen ihre Tunnel auch. Toll, nicht?
Möchtest du mehr darüber wissen? Ja? So erkundige dich beim Naturschutzbund Deutschland oder besuche im Internet dessen Website
www.nabu.de .

Kaulquappen – Sachtext
Die Eier, die die Kröten (und auch andere Amphibientiere wie Frösche, Unken, Molche, Salamander und noch viele mehr) im Vorfrühling in den Gewässern ablegen, nennt man Laich. Nach der Ablage kümmern sich die Kröten, die ihre Eier fast immer nur in ihrem Heimatteich legen, noch etwa acht Tage um die Ei-Gelege, dann machen sie sich wieder auf den Rückweg. Zurück bleiben die Eier, die sich zu Larven ausbilden. Diese kennen wir als Kaulquappen. Sie leben im Wasser, atmen durch Kiemen und haben statt der Beine einen Schwanz, der ihnen beim Schwimmen hilft. Anfangs ernähren sich die Kaulquappen von ihren eigenen Eihüllen, später von Plankton (das sind Algen und winzige Pflanzenreste aus dem Wasser). Erst nach zehn bis zwölf Wochen haben sie ihre Beine entwickelt, und die Kaulquappen der Frösche und Kröten verlieren ihren Schwanz. Nun können sie auch durch die Lungen atmen, an Land leben und auch schon quaken. Zart und leise zunächst. Klar.

© Elke Bräunling

Geschichten zu Kröten und Krötenwanderung findet ihr hier:
Mein alljährliches Märzabenteuer: Eine Kröte erzählt
Hilfe für die Kröten<
/a>

Das erste kleine Frühlingsbunt

Alle freuen sich über die ersten Frühlingsblümchen

Fast ist der Frühling nun da. Überall kann man ihn riechen. Wenn man genau hinsieht, kann man ihn auch sehen. In geschützten Ecken von Gärten, Parks, Wäldern und Wiesen blühen nämlich schon die ersten frühen Frühlingsblumen. Mit zarten weißen, violetten und hellgelben Farbtupfern machen sie die Vorfrühlingswelt jeden Tag ein bisschen bunter.
„Kommt!“, sagt Janina zu Christine. „Wir suchen das erste kleine Frühlingsbunt!“
Die Mädchen kriechen durch das Loch im Zaun, der den Park mit dem Spielplatz von den dahinter liegenden Wiesen und Feldern abtrennt, und schlendern suchend über die Wiese. Einen bunten Frühlingsblumenstrauß möchten sie für ihre Mütter pflücken.
„Oh, sieh nur!“, ruft Christine und deutet Continue reading »

Ein wundersamer Frühlingstag

Einmal stand ein fremder Junge auf dem Marktplatz und alle wussten es auf einmal: Er ist der Frühling

“Frühling! Hallooo! Wo bist du?“
Laut drang der Ruf über den Marktplatz des kleinen Städtchens.
Die Leute, die es eigentlich immer alle sehr eilig hatten, hielten erstaunt inne. Sie blickten zur Mitte des Platzes hinüber. Ein kleiner Junge stand da, hielt die Hände wie einem Trichter vor seinen Mund und rief: “Frühling! Hallooo! Wo bist du?”
“So etwas aber auch!”, murmelte ein Mann. Er hielt inne, schaltete sein Handy aus und sah zu dem Jungen hinüber. Die Frau mit den Einkaufstüten hinter ihm tat es ihm nach. Sie blieb stehen und lauschte den Rufen des kleinen Jungen. Ihrem Beispiel folgten ein älteres Ehepaar, eine Touristengruppe, Mütter, die ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt hatten, Lehrer Meier, der mit seiner Klasse unterwegs war, und immer mehr Passanten, die des Wegs kamen.
Alle machten sie Halt und Continue reading »

IM FEBRUAR 2015

FAMILIENGESCHICHTEN – Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für Kinder
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für Kinder

Information

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie

Familiengeschichten – von Kindern erzählt

31 Geschichten vom Leben in der Familie für Enkel, Eltern und Großeltern

„Ich freue mich schon so sehr. Es ist immer sehr lustig in Markus’ Familie und heute arbeiten alle mit: Markus’ Eltern, seine Geschwister, sein Onkel und der Großvater, der immer so tolle Geschichten erzählt. Und die Großmutter von Markus hat bestimmt wieder viele Bleche mit Butterkuchen gebacken. Hm! Der schmeckt lecker.“
Mama lächelt. „Ja, bei Markus ist immer etwas los. Kein Wunder bei einer so großen Familie.“
Florian nickt und blinzelt zu seiner Schwester Felicitas hinüber. „Familie ist echt toll. Stimmt`s?“

Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten und anderen Verwandten handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Familien, von Festen, Freuden, Erlebnissen, Gewohnheiten und Spaß, vom kleinen und großen Kummer, von Stärken und Schwächen, von Wünschen und Träumen und auch von witzigen Momenten. Familie ist toll, manchmal sehr ernst, oft aber lustig und fröhlich.

INHALT: Familienfest bei Bergers – Familie ist echt toll – Ganz die Oma – Opa, ärgere dich nicht! – Komme morgen wieder! – Das alte Kuchenrezept – Das alte Buch – Großtante Luise und die traurigen Gefühle – Fabian, Papa und die fremde Frau – Papa hat schlecht geträumt – Der Traumvater – Lisas Vater – Karins große Familie – Die Sache mit Mama und Papa – Tanja und der kleine grüne Saurier – Jan wünscht sich einen Vater – Nie mehr Geschwister – Paul bekommt eine Schwester – Die neue Familie – Pit will tot sein – Warum hat Philipp immer Kopfschmerzen? – Papas Gartenlaube – Der Überraschungskuchen – Die Sache mit Fabians ‚Großvater‘ – Windpockentage – Tam tata. Opa geht tanzen – Keine zehn Pferde – Der Familientag – Weg mit den Zeitfressern – Ein Gedicht für Oma Liese – Manchmal verstehe ich gar nichts mehr

Diese Geschichten sind praxiserprobt und empfohlen auch für das Zusammensein und die Arbeit mit Demenzkranken

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1490412252
ISBN-10: 1490412255

*
*
*
*
Ebenfalls NEU ERSCHIENEN im MÄRZ 2015 – GESCHICHTEN VOM LEBEN AUF DEM LAND in der Reihe
“Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte”


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten vom Land
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten für Kinder vom Leben auf dem Land

Information

Eine nähere Beschreibung zum Inhalt findest du hier:


Zwei Herren streiten

Zwei Herren streiten

Wer macht die Bäume blütenweiß?
Das ist Herr Frühlings erster Gruß.
Wer schickt uns Hagel, Schnee und Eis?
Das ist des Winters Abschiedskuss.
Der eine kommt. Der andre geht.
Sie zögern alle beide.
Kommen? Gehen? Wer gibt nach?
Sie wetteifern im Streite.
Der Frühling lockt und schmeichelt sehr
mit Sonnenschein und Farbenpracht.
Dem Winter fällt der Abschied schwer.
Er kämpft mit eis´ger Himmelsmacht.
Zwei Herren streiten.
Wer gewinnt?
Na, wer schon?
Das weiß jedes Kind…!

© Elke Bräunling


Streit zwischen Winter und Frühling

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Das erleben Winter und Frühling jedes Jahr aufs Neue

Jedes Jahr aufs Neue streiten sich Winter und Frühling.
”Was? Ich soll gehen? Pah! Ich bleibe”, grinst der Winter. ”Das freut die Kinder.”
”Die Kinder? Höhö!“, höhnt der Frühling. Am liebsten würden sie dich auf den Nordpol verbannen.“
Der Winter lacht. ”Sieh, wie fröhlich sie im Schnee spielen.”
”Sie würden lieber ihre Fahrräder und Rollschuhe holen, Ball spielen und über Frühlingswiesen laufen.
”Rodeln, Skilaufen und Schneemannbauen macht mehr Spaß.”
”Schöner ist es, in der Frühlingssonne zu spielen. Ohne dicke Klamotten“, triumphiert der Frühling.
”Trotzdem mögen die Kinder mich lieber leiden”, trumpft der Winter auf.
”Warum gerade dich?”, grinst der Frühling.
”Der Klügere gibt nach…”, spottet der Winter.
”Dann fange damit an und verschwinde!“, keift der Frühling zurück.
„Hoho! Sprichwörter sind auch nicht das Gelbe vom Ei.”
”Schwätzer!” ”Sprücheklopfer!” ”Tagdieb!”
Die beiden streiten in einem fort. Einmal zieht sich der eine ein wenig zurück, dann der andere, und so ist es im Frühling sonnenwarm, dann wieder eisig kalt. So geht das bis tief in den Mai, und dann ist auf einmal der Sommer da. Der fackelt nicht lange und vertreibt die beiden Streithähne bis zum nächsten Jahr.
Tja, wenn zwei sich streiten… Auch so ein Sprichwort, oder?
© Elke Bräunling

Frühlingsanfang – Ein lang ersehnter Tag – Sachtext –

In diesem Kalenderjahr feiern wir den Frühlingsanfang am 20. März. Die Wissenschaftler sagen dazu auch „kalendarischer Frühlingsbeginn“. Das bedeutet, dass man nach dem Kalender und dem Stand der Sonne rechnet. Weil der ganze Monat März aber bereits ein Frühlingsmonat ist, sagen viele Leute, der Frühling beginne am 1. März. Dies ist der „meteorologische Frühlingsbeginn“.
Der 20. März aber ist und bleibt für die Menschen ein ganz besonderer und lang ersehnter Tag im Jahr. Ebenso wie am 23. September (dem Herbstanfang) steht nun nämlich die Achse der Erdkugel genau senkrecht zur Richtung der Sonnenstrahlen. Das bedeutet, dass sowohl Tag als auch Nacht genau zwölf Stunden dauern. Beide sind somit gleich lang. Deshalb nennt man diese beiden Tage auch ´Tagundnachtgleiche´. Und klar, die Menschen freuen sich auf diesen Tag und feiern ihn fröhlich als ´Frühlingsanfang´. Nun werden die Tage immer länger und heller, die dunklen Nächte immer kürzer.
Früher, vor vielen, vielen hundert Jahren und mehr, verehrten die Menschen den Tag des Frühlingsanfangs ganz besonders. Sie glaubten nämlich, dass an diesem Tag die Welt erschaffen worden sei. Und weil sie das glaubten, ernannten sie diesen besonderen Tag zum jeweils ersten Tag im neuen Jahr. So kam es, dass für die Menschen damals das neue Jahr mit der ‚Tag- und Nachtgleiche’ begann.
© Elke Bräunling


Als der Frühling den kleinen Marienkäfer weckte

Als der kleine Marienkäfer aus dem Winterschlaf erwachte

„Nanu?“, brummte der kleine Marienkäfer. Er schnupperte. „Besuch in meinem Winterquartier? Hm! Hm! Riecht gut. Riecht köstlich fein. Es wird doch nicht schon Frühling sein?“
Ein süßer Duft war unter die dichte Laubdecke, unter der sich der kleine Käfer in den Wintermonaten zum Schlaf verkrochen hatte, gezogen.
„Hmmm! Es riecht tatsächlich nach Frühling. Habe ich ihn etwa verschlafen?“ Vorsichtig reckte er die Beine, die er im Schlaf fest an seinen Panzer gepresst hatte. Er streckte sich, strampelte und hatte einige Mühe, auf die Füße zu kommen.
„Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben. Richtig eingerostet fühle ich mich an.“ Er nickte. „Ja, es wird Zeit, dass der Frühling kommt.“
Vorsichtig kroch er aus seinem Blätterversteck hervor – und fand sich unter Continue reading »

Das neue Frühlingsbuch

Das neue Frühlingsbuch: Minutengeschichten für Kinder


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING
Vierzig kurze, bunte Frühlingsgeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen von Festen im Frühling, von Natur und Wetter, Tieren, Blumen und Bäumen, von Spiel und Spaß und guten und schlechten Launen und von den Menschen mit ihren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen in dieser fröhlichen Jahreszeit.
Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können. Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“

Information

Geschichten vom FRÜHLING

Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling: Frühlingsgeschichten
Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling

35 Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Kinder, Eltern und Großeltern.
“Geburtstag hat vor allem einer”, erzählt Opa. “Der Frühling nämlich. Und der hat nicht nur an einem Tag Geburtstag. Schaut euch um! An jedem Tag entdeckt ihr ein neues Stückchen Frühling: hier ein Schneeglöckchen, dort die erste Biene, ein Marienkäfer, der unter dem Laub hervor krabbelt, die Amsel, die endlich wieder singt, der Mandelbaum, der als erster seine Blüten öffnet, die… Ach, so vieles gibt es im Frühling zu entdecken. An jedem Tag könnte man ein anderes Frühlingsfest feiern – und eine andere Frühlingsgeschichte erzählen.”
Und für viele Tage im Frühling stehen die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten vom Frühling und vom Wetter, von Blumen und Tieren, von Baumblüte und Glückskäferglück, von Osterhasen und Osterfreude, von Aprilnarren und Maifreuden, von Sitten, Bräuchen und von Freuden. Frühling ist die Jahreszeit der vielen kleinen Freuden. Für jeden Tag eine oder zwei oder drei oder ganze viele mehr.
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen
Information

Ebooks lese ich übrigens am liebsten mit diesem Ebookreader, dem Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLANInformation