Elkes Kindergeschichten

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Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht auf der rechten Seitenleiste im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht in der Schlagwörterwolke oder im Feld SUCHE

 

NEU ERSCHIENEN

Elkes Minutengeschichten – TRÄUME

Traumgeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen über Tag und Nacht, vom Einschlafen und den Träumen in der Nacht, vom Sandmann, der Traumfee und anderen lieben Traumgeistern. Aber auch Träume am Tag sind wichtige und schöne Träume. Die Geschichten erzählen von Tagträumereien und kleinen Fantasiereisen, von Wünschen, Spielen, Freunden, Tieren, Blumen, Elfen, Drachen, Wolken, Märchen, Spielen, Gefühlen, Erfindungen sowie witzigen und spannenden Begegnungen.

Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können.
Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten.
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“ …

Taschenbuch: Elkes Minutengeschichten – TRÄUME: 48 kleine Traumgeschichten für Kinder
Ebook: Elkes Minutengeschichten – TRÄUME: 48 kurze Traumgeschichten für Kinder
Information

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Die Apfelfrau

Irgendwie ist sie wie eine fünfte Jahreszeit, die Apfel(ernte)zeit

Alle freuten sie sich, wenn die Apfelfrau irgendwann im Herbst mit ihrem dreirädrigen Kleinlaster auftauchte und die Handglocke schwang.
Bimmelingeling!
„Frische Äpfel aus dem Apfelland!“, rief sie mit fröhlicher Stimme. „Kauft Äpfel, ihr Leute! Kauft ein!“
Und alle kamen mit Körben, Taschen und Tüten eiligst auf die Straße gelaufen.
„Die Apfelfrau ist da! Hurra!“, riefen die Kinder.
Alle riefen sie es, selbst die Kinder, die sonst eigentlich kein Obst mochten. Sie riefen es, weil sie sich freuten. Und weil sie die Äpfel der Apfelfrau liebten.
„Es sind Zauberäpfel“, sagten sie und ihre Augen leuchteten. „Sie sind süß verzaubert.“
Und noch mehr freuten sie sich, wenn Lesen fortsetzen

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Psst! Die Apfelfrau ist da!

Psst! Die Apfelfrau ist da!

Siehst du es? Komm her und schau!
Da draußen steht die Apfelfrau.
Grün ist ihr Hut, rot das Gewand.
So wandert lockend sie durchs Land.

Hörst du es, ihr kleines Lied,
das leise durch die Lüfte zieht
und jedem sagt: „Es ist so weit.
’s ist Herbst und wieder Apfelzeit?“

Riechst du es? Es duftet süß
nach ihrem Apfelparadies
mit zartem Frühlingsblütenduft
und Früchtezauber in der Luft.

Schmeckst du es? Wie saftig weich
es ist, das frische Apfelfleisch?
So köstlich lecker schmeckt es und
es ist zudem auch sehr gesund.

Spürst du es? Sie ist auch hier
vor deinem Haus ganz nah bei dir.
Sie denkt im Herbst an jedes Kind
mit Äpfeln, die so lecker sind.

Weißt du es? Ja, du bist schlau
und kennst schon längst die Apfelfrau.
Sie zaubert Kindern Apfelfreud‘.
Es warten auf sie viele Leut‘.

© Elke Bräunling

Über die Apfelfrau gibt es auch eine Geschichte hier: Die Apfelfrau und die Kinder (Klick auf den Link!)

Dieses Gedicht (mit Liednoten) findest du hier:

APFELZAUBER

Taschenbuch:Apfelzauber – Apfel, Apfelbaum und Apfelfrau: Geschichten, Lieder und Fantasiereisen Ebook:Apfelzauber – Apfel, Apfelbaum und Apfelfrau: Geschichten und Lieder für KinderInformation

Geschichten, Märchen, Gedichte, Fantasiereisen und Lieder rund um Apfel und Apfelbaum im ‚Apfeljahr‘ (Jahreslauf)

Was ist da los im Frühlingsobstgarten? Da sind die Blütenbäume und der wichtige „Job“ der Bienen im Frühjahr und das Apfeljahr auf dem Bauernhof. Was hat es mit dem Apfel mit den roten Backen auf sich? Können Äpfel weinen und sind sie mit Pommes Frites „verwandt“? Die Apfelfrau, gibt es sie wirklich! Und warum macht die Apfelernte und vor allem das Klettern auf Bäume so viel Spaß? Schaut zu, wenn Lena einen Apfelkuchen backt, wenn sich der große runde Apfelkrapfen selbständig macht oder wenn Anton dem Nikolaus Apfeltee kredenzt. Ja, und was hat der Apfel mit dem Christbaum zu tun? Diese Themen und viele mehr rund um den Apfel findest Du in diesem Buch.

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Vom Flüchtlingselend, dem Sternenengel und der Hoffnung

Eine Weihnachtsgeschichte heute am 24. August?
Wie doof ist das denn, wirst du glauben.
Ist gar nicht doof, wie ich finde. In vier Monaten nämlich feiern wir Weihnachten zum Andenken an Maria, Josef und das Jesuskind. Auch sie waren Fremde und auch sie mussten fliehen. Eine alte Geschichte, die so aktuell ist und die gerade in diesen Tagen laut nach Toleranz und nach Hilfe ruft. Und nach Hoffnung.
Schaut nicht weg! Habt Verständnis! Habt Mitleid! Helft! Und hört nicht auf jene, die mit ihrem lauten Geschimpfe gerne vergessen, dass die meisten von uns auch Flüchtlinge unter den Vorfahren haben. Menschen, die damals nach den großen Kriegen dankbar waren, Aufnahme und eine neue Heimat in unserem Land gefunden zu haben.
Auch die Familie meiner Oma musste aus dem Baltikum fliehen. Sie alle haben an verschiedenen Orten in diesem Land eine Heimat gefunden. Das Heimweh, das kam irgendwann nur noch nachts in ihren Träumen. Es war immer da und ist noch immer da. Auch bei ihren Nachkommen. Auch bei mir.
Ja, Heimweh!
Niemand nämlich verlässt freiwillig seine Heimat. Nicht die Flüchtlinge damals und auch nicht die Flüchtlinge heute.
Das Heimweh, das bringen sie zusätzlich zu all ihren Nöten auch noch mit.
Wir sollten freundlich zu diesen Menschen sein und sie nicht fürchten. Sie nehmen uns nichts weg.

Wenn ihr helfen wollt: Überall gibt es Möglichkeiten zu helfen oder zu spenden.
Aktuell läuft gerade diese Aktion unter Bloggern: Blogger für Flüchtlinge – Menschen für Menschen

Danke fürs Lesen!

 

Der kleine Sternenengel und die Hoffnung
Eine Geschichte nicht nur zur Weihnachtszeit …

Es war einmal ein kleiner Engel, der hatte Lesen fortsetzen

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Windkind und der kitzlige Nussbaum

Als der kleine Wind den Nussbaum zu früh besuchte

Zum Meer darf Windkind seine Geschwister nicht begleiten. Dazu ist es noch zu klein.
„Ich will auch einen Ausflug machen!“, brummt es, hüpft auf eine Wolke und lässt sich von ihr forttragen. Über einem Dorf dann saust es – ssst – windschnell erdwärts, pfeift wild durch die Gassen und setzt sich auf den Nussbaum, der auf dem Kirchplatz steht.
„Ufff…!“, prustet Windkind, und der Nussbaum neigt sich ächzend zur Seite. Fast bis zum Boden schlagen seine Äste.
„Uhuhufff…?“, brummt der Baum mit zitternden Ästen. „Wer bist du? Und was willst du hier?“
„Hihi!“, kichert Windkind, und wieder fangen die Äste und Blätter des Baumes zu zittern an. „Ich bin´s! Windkind!“
„Hey, du!?“ Der Baum ist sehr erregt. „Bleib gefälligst still sitzen! Du kitzelst!“
„Huhii! Kitzeln macht Spaß! Huhii!“, lacht Windkind und hüpft übermütig von Ast zu Ast.
Das aber findet der Nussbaum Lesen fortsetzen

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Anna und der Clown

clown-junge-pepinoClowns lachen und weinen wie alle Menschen. Besucht doch einmal Clown Pepino und seine Freunde bei meiner Kollegin Sonja Mengkowski in deren Atelier (Klick auf das Bild!)

 

Anna und der Clown
Sind Clowns immer fröhlich?

Anna, Max und Papa sind im Zirkus. Während Max die Raubtierdressur am besten gefällt, freut sich Anna über die Trapezkünstler. Wie elegant sie durch die Luft fliegen! Am schönsten und lustigsten aber ist Clown Waldemar mit dem großen Geigenkoffer, über den er immer stolpert und den er einfach nicht öffnen kann. Zum Schießen komisch ist er. Lustig ist auch sein freches, breites Lachen. Alleine deshalb könnten sich Anna, Max und Papa halbtot kringeln. Als Clown Waldemar es endlich schafft, den Koffer doch zu öffnen und er darin nur eine fingergroße Flöte findet, haben die drei fast Muskelkater vor lauter Lachen. Ja, Clown Waldemar ist wirklich das Beste vom ganzen Zirkus.
”Es muss toll sein, wenn man so lustig lachen kann wie Waldemar”, sagt Anna.
”Ob er immer fröhlich ist?”, fragt Max.
”Bestimmt! Sonst wäre er kein rechter Clown.”
”Na ja”, meint Papa. Wer kann schon immer lachen? Ich stelle mir das sehr schwierig vor.”
Anna und Max überlegen. ”Stimmt”, sagt Max. Dann sieht er Papa bettelnd an. ”Gehen wir zu den Tigerkäfigen? Bitte! Ich will die Tiger noch einmal sehen.”
”Aber nur von ganz weit weg”, sagt Anna. ”Nicht auszudenken, wenn die ausbrechen würden.”
Nur zögernd folgt Anna Max und Papa. Plötzlich hört sie es leise weinen.
Es klingt so traurig, dass Anna anhält, lauscht und hinter den Wohnwagen schleicht. Dort sieht sie ein bunt gekleidetes Lesen fortsetzen

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Schulgeschichten

So langsam fängt die Schule nun wieder an. Freut Ihr Euch? Oder habt Ihr mulmige Gefühle im Bauch? Oder seid Ihr traurig, dass die Ferien zu Ende gehen?
Nur Mut! Das wird schon! Und die nächsten Ferien, ja, die stehen schon fast vor der Tür. Und wenn du doch ein bisschen Angst hast: Pack sie in ein Päckchen und schick sie ab nach ‚Sonstwo

Ab nach ‚Sonstwo‘

Pack die Angst
in ein Päckchen
und kleb´s feste zu!
Schick das Päckchen
schnell nach ‚Sonstwo‘,
und schon hast du Ruh.

© Elke Bräunling

 

Hier findest du einige Geschichten zu den Themen Ferienende, Schule, Mut und Angst

Nein, die Ferien sollen nicht zu Ende gehen: Nie mehr Schule

Vorfreude auf die Schule, Meike kommt in die erste Klasse, Fabian wechselt aufs Gymnasium: Die Schule, das Heute und das Morgen

Schule und doofe Spitznamen: Der Spitzname Glühwürmchen klingt lieb

Angst auf dem Schulweg?: Jule und der Wunderstein

Neu in der Schule?: Der Angstkäfertanz in Evas Bauch

Angst vor der Klassenarbeit?: Angst mit roten Punkten

Glück bei der Rechenaufgabe an der Tafel?: Der kleine Glücksschimmer und das Glück

Uropa erzählt von früher, als er ein kleiner Junge war und in die Schule ging: Die Schule, das damals und das heute

Schulfreunde und ein bisschen verknallt?: Die Sache mit dem seltsam schönen Kribbeln

Ärger auf dem Schulweg? Nicht mit Kirsten: Kirsten und die Wut im Bauch

Umzug und noch keine neuen Freunde und ein wenig Angst?: Die Ballonfahrt

Kein Bock auf Schule?: Nie mehr Schule schwänzen

Schule schwänzen?: Schulschwänzer-Tom und die Halsschmerzen

Neue Brille und Schule? Geht gar nicht. Oder?: Florian will keine Brillenschlange sein

Rechnen ist ganz schön schwierig: Rechenstunde mit geraden und ungeraden Zahlen

Morgens aufstehen ist fies: Morgenmuffel-Krankheit

Und hier noch eine kleine Fantasreise: Atem frei, Angst vorbei!

Einige dieser Geschichten findet Ihr auch in dem Buch (Taschenbuch und Ebook): Da wird der Mut ganz groß

Taschenbuch: Da wird der Mut ganz groß: Mutgeschichten für Kinder Ebook: Da wird der Mut ganz großInformation

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Mias Besuch im Wald der Träume

Auch Traumgeister fürchten sich …

Mia hat schlecht geträumt. Ein Geist hat vor ihrem Bett gestanden und schaurig geheult.
„Dein böser Traum“, tröstet Mama, „ist längst im Wald der Träume.“
„Wald der Träume?“, staunt Mia.
„Ein großer Wald, den noch kein Mensch je gesehen hat. Dort landen alle Träume, und aus jedem Traum wächst ein neuer Baum.”

„Uih“, sagt Mia, „da wird der Wald ja jeden Tag größer.“

Lange denkt Mia über diesen Träumewald nach und auf einmal – wie verzaubert – steht sie auf einer Waldlichtung.
„Willkommen im Wald der Träume“, sagt eine fröhliche Stimme, und ein Mädchen, das Mia wie ein Spiegelbild ähnelt, steht vor Mia.

„Wer bist du?“, staunt Mia.

„Dein Traumkind! Und nun zeige ich dir den Wald und seine Traumgeister. Sei leise! Sie fürchten sich vor Menschen!“

Da springt Lesen fortsetzen

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Max und der Spinnengeist

Vor Spinnen muss man sich nicht fürchten

Als Max am Abend im Bett liegt, entdeckt er an der Zimmerdecke ein Spinnennetz. Er denkt an den gruseligen Film, den er sich heimlich bei Valentin angesehen hat. Da war eine Spinne, die groß und immer größer gewachsen ist. Grausig hat sie ausgesehen. Wie ein riesiger Geist.
Trotz der Furcht schläft Max ein. Dann ist er auf einmal da, der Spinnengeist. Er kommt immer näher.
”Nei-ei-ein!”, schreit Max. ”Geh weg, du Ekelspinne! Mamaaa! Papaaa!“
Gerade will der Spinnengeist an Max´ Nase knabbern, doch dann ist Mama da und nimmt Max in die Arme. Im gleichen Moment ist der Spinnengeist verschwunden.
”Hast du schlecht geträumt?”, fragt Mama.
Max deutet zum Spinnennetz hinauf. „Der Spinnengeist wollte mich beißen. Er war riesig groß. Echt wahr.”
Mama muss lachen. ”Es gibt keine riesig Lesen fortsetzen

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Im Wald und bei den Räubern

Mit Fantasie geht alles leichter, auch das Wandern

Für ihr Leben gerne begleiten Pia und Pit Opa ins alte Waldcafé. Dort gibt es den besten Apfelkuchen auf der Welt, finden sie. Und den besten Kaffee, sagt Opa. Apfelkuchen und Kaffee. Darauf haben alle Drei heute großen Appetit.
Leider aber ist Oma mit Opas Auto unterwegs. „Wo ist das Problem?“, fragt Opa. „Wir laufen.“ Schon marschiert er los in Richtung Wald.
„Laufen? Den weiten Weg?“ Pia und Pit sind entsetzt.
„Das sind mindestens fünf km oder mehr“, mault Pit.
„Das schaffe ich nie!“, behauptet Pia.
„Sagt niemals ’nie‘!“, brummt Opa und geht weiter.
„Bestimmt ist das Waldcafé längst geschlossen, wenn wir dort ankommen“, sagt Pit. „Und wir müssen im Dunkeln den weiten Weg zurückgehen.“
Opa lacht. „Nein. Wir werden im finsteren Lesen fortsetzen

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Drei kleine Bären pflücken Beeren

Es gibt braune, weiße und schwarze Bären und das ist gut so

Beim großen Bärenfest lernt der kleine Bär Plum zwei fremde Bärenkinder kennen.
„Das sind Plim und Plam“, sagt der Oberbär. „Ihr werdet gute Freunde sein.“
Die beiden fremden Bären sehen Plum brummig an. Sie scheinen einander nicht zu mögen.
Auch Plum kann die zwei nicht leiden. Sie sehen fremd aus. Plims Fell nämlich ist weiß und das von Plam ist schwarz. ”Echte Bären sind braun“, brummt Plum.
So sitzen die drei Bärenkinder im Gras und schmollen.
”Pflückt Beeren für unser Festmahl!”, sagt Frau Oberbär.
„Na gut”, brummt der braune Plum, der weiße Plim streckt die Zunge heraus, und der schwarze Plam knurrt: „Brrr.“
Murrend trotten die drei Bärenkinder in den Wald. Dort geht Plum nach links zu Lesen fortsetzen

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Ein Garten für die Klasse 2b

Was wäre, wenn jede Schulklasse einen eigenen Garten hätte?

Hinter der Schule liegt ein verwildertes Grundstück. Eines Morgens ist es frisch gepflügt und in Rechtecke unterteilt.
”Ich habe eine Überraschung”, sagt Frau Schäfer, die heute mit einem Korb und Gartengeräten zur Schule kommt. Sie führt die Kinder zu dem Grundstück.
”Das ist ab heute unser Schulgarten. Jede Klasse erhält ein Gartenstück. Darauf können wir anpflanzen, was wir uns wünschen.”
Sie bückt sich vor einem Beet und steckt ein Schild in die Erde, auf dem KLASSE 2B steht. Dann erklärt sie, dass sie nun das ganze Jahr für ihren Garten seien und dass Gartenarbeit großen Spaß mache.
”Und heute”, sagt sie, ”säen wir Radieschen, Mohrrüben und Ringelblumen.”
Die Kinder staunen. Ein Lesen fortsetzen

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Glück für den alten Flohmarktteddy

Als auch der alte Flohmarktteddy eine neue Liebe fand

„Heute ist Flohmarkt“, sagte die Puppe und ordnete ihr Haar. „Bestimmt finde ich schnell ein neues Zuhause.“
„Ich habe schon viele Basare erlebt, und noch immer stehe ich hier“, meinte das Glücksschwein.
„Hähähä“, dröhnten die Zinnsoldaten im Chor. „Wozu braucht man auch ein Glücksschwein?“
„Ihr Soldaten seid auch nicht mehr gefragt“, kicherte das Schaukelpferd. „Computerspiele und Monsterfiguren mögen die Kinder.“
„Und Comics!“, riefen die Comic-Hefte.
Das Märchenbuch seufzte. „Da habt ihr allerdings recht.“
Es wandte sich dem alten Teddy zu. „Wir beide werden hier die Ladenhüter bleiben!“
Der Teddy nickte traurig. „Ich sehne mich so sehr nach warmen Kinderarmen.“
„Du bist alt und kaputt“, sagte die Puppe.
„Und du musst hier auch nicht in der ersten Reihe sitzen“, rief das Schaukelpferd und schubste den Bären nach hinten.
„Stimmt“, schrien Lesen fortsetzen

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Rosen für Oma

Nicht alle Rosen sind die richtigen Rosen für Oma

Zögernd betrat ein kleines Mädchen Frau Krauses Blumenladen und blieb mitten im Raum stehen. Es schloss die Augen, drehte sich mehrfach um sich selbst und schnupperte. Tief und langsam atmete es ein und aus, dann seufzte es zufrieden und blickte auf. Es lächelte.
„Ich suche Rosen für Oma!“, sagte es. „Die schönsten, die Sie haben.“
„Gerne!“ Frau Krause trat zu den Zinkkübeln, in denen die Rosen auf Käufer warteten.
„Welche Farbe hast du dir denn vorgestellt? Rote Rosen zum Beispiel sind Botschafter der Liebe und Bewunderung und die rosa farbenen …“
Das Mädchen schüttelte den Kopf.
„Die Farbe ist nicht wichtig“, antwortete es. „Oma soll Lesen fortsetzen

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Ein gelber Sonnen-Sommertraum

Ein gelber Sonnen-Sommertraum
Rätselgedicht

Wenn die Sonne hell am Himmel steht
und der Wind sanft durch die Felder weht,
lachen Blumengesichter
wie Sonnenlichter
dir sommersonnengelb zu.
Träumst du?
Oder sind es die Kinder der Sonne,
die fröhlich zu dir herüberwinken
und wie tausend Lichter funkeln und blinken?
Wer sind sie? Nun, das rate du!

© Elke Bräunling

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Rechenstunde mit geraden und ungeraden Zahlen

Rechnen kann manchmal kompliziert sein, besonders das Rechnen mit der Zeit

Viel hat Marie heute nach der Schule vor. Nur, womit würde sie am Nachmittag beginnen? Während Frau Starke an der Tafel gerade und ungerade Zahlen aufzählt, rechnet auch Marie. Aber nicht mit Zahlen, sondern mit Plänen.
„Zuerst“, überlegt sie, „werde ich das Hexenbuch zu Ende lesen. Dann muss Mama ein neues Foto von mir schießen und im Computer ausdrucken. Das Foto brauche ich für Arne. Den treffe ich am Bücherbus, wenn ich dort das Hexenbuch abgebe. Aber Halt! Auf dem Foto für Arne muss ich ganz toll aussehen.“
Sie rollte eine Haarsträhne über den Finger. „Vor dem Fotografieren muss ich also erst die Haare waschen. Und ein anderes T-Shirt, eines ohne Prinzessin Lallimee drauf, wäre auch nicht schlecht.“
Marie braucht schon die Finger, um ihre Pläne in die richtige Reihenfolge zu bringen. Während sie noch rechnet, fällt ihr Oma Meier ein. Die hat Lesen fortsetzen

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Spitznamen und die Angst vor der Schule

Die Ferien gehen zu Ende und Gina hat Angst vor der Schule. Wegen ihres Spitznamens

„Schule ist doof“, sagte Gina zu ihren Freunden.
„Warum das denn?”, fragte Alex.
„Weil ich immer rot im Gesicht werde“, sagte Gina. „Dann sagen alle ‚Gina-Glühwürmchen’ zu mir. Gemein ist das.“
„Bei uns kriegst du doch auch keinen roten Glühwürmchen-Kopf!“, wunderte sich Tom.
„Zu mir“, gestand Paule, „sagen sie ´Streichhölzchen-Paule´. Weil ich so streichholzdünn bin.“
„Und was machst du da?“, fragte Gina.
Paule grinste. „Ich zeige ich es ihnen. Im Sport. Streichholzleute sind nämlich mächtig flink.“
„Toll.“ Die Freunde staunten.
„Zu mir sagen sie ‚langer Alex‘”, meinte Alex.
„In meiner Klasse heißt einer ‚Jonas-Fettfleck‘“, sagte Tom. „Und dann gibt es noch ‚Uli-Stotterhase‘, die ‚Strebhuhn-Petra‘ und ‚Anna-Tränentier‘. Mich nennen sie Lesen fortsetzen

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Morgenmuffel-Krankheit

Morgenmuffel-Krankheit

Warum klingelt der Wecker so rüde?
Ich bin ja noch so schrecklich müde.
„Aufstehn!“, ruft Mama. „Na, wird es bald!“
Ich mag jetzt noch nicht. Außerdem ist mir kalt.
Und da kommt mir auf einmal eine gute Idee.
„Ich bin krank“, murmle ich. „Mir tut alles weh!
Ganz kraftlos bin ich. Ich kann nicht aufstehn
und schon gar nicht so in die Schule gehn.“
„Krank?“ ruft Mama und steht schon vor dem Bette.
„Das haben wir gleich. Na, jede Wette!“
Schon zieht sie mir die Bettdecke weg.
Es ist kalt, ich schreie, doch es hat keinen Zweck.
„Ein krankes Kind kann nicht so laut schrein“,
sagt Mama und lacht. Oh, wie ist sie gemein!
Sie kennt kein Erbarmen. Ich rapple mich auf.
Ich zittre und stöhne und keuche und schnauf‘
und tue, als sei ich ganz fürchterlich krank.
Doch Mama holt meine Jeans aus dem Schrank
und schickt mich ins Bad. Ich tu ihr nicht leid.
Da lass ich die Faxen. Ich weiß jetzt Bescheid.
„Rabenmutter“, maule ich vor mich hin
und stelle fest, wie arm ich doch bin.
So schwach und so krank und soo schlecht gelaunt,
jeden Morgen aufs Neue, doch was mich erstaunt,
ist, dass diese „Krankheit“ nach einer Weile vergeht.
Es ist wie ein Wunder, das keiner versteht.
Urplötzlich fühle ich mich topfit,
ohne Pillen und Tropfen. Ja, man macht schon ‚was mit.
Und jeden Morgen geht alles von neuem los.
Eine seltsame Krankheit. Was fehlt mir denn bloß?

© Elke Bräunling

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NEUES zur Buchreihe „Hör mal, Oma!“

Je zwei Bücher aus der Buchreihe „HÖR MAL, OMA!“ sind nun in Sammelbänden erhältlich

NEU: Die Sammelbände der Buchreihe "Hör mal, Oma!"
NEU: Die Sammelbände der Buchreihe „Hör mal, Oma!“

Hör mal, Oma! Hör mir zu!
Ich komme dich besuchen
zu Kakao und Kuchen.
Ich bringe dir eine Geschichte,
ein paar Bilder noch dazu.
Und wir machen’s uns gemütlich,
nur wir beide, ich und du.

 

WALD und LANDLEBEN
Taschenbuch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald und vom Landleben: Wald- und Landgeschichten – Von Kindern erzählt      Ebook:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Wald und vom Landleben – SAMMELBAND: Märchen und Geschichten – von Kindern erzählt Information

FRÜHLING UND SOMMER
Taschenbuch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Frühling und Sommer: Frühlings- und Sommergeschichten – Von Kindern erzählt     Ebook:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Frühling und Sommer – SAMMELBAND: Frühlings- und Sommergeschichten – Von Kindern erzählt  Information

HERBST UND WINTER
Taschenbuch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Herbst und Winter: Herbst- und Wintergeschichten – Von Kindern erzählt  Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Herbst und Winter – SAMMELBAND: Herbst- und Wintergeschichten – Von Kindern erzählt  Information

ADVENT UND WEIHNACHTEN
Taschenbuch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Advent und Weihnachten: Advents- und Weihnachtsgeschichten – Von Kindern erzählt    Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Advent und Weihnachten – Sammelband: Advents- und Weihnachtsgeschichten – von Kindern erzählt  Information

Sammelbände der Reihe „Hör mal, Oma!“
Sammelbände der Reihe „Hör mal, Oma!“

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Die Schule, das Heute und das Morgen

Meike kann den ersten Schultag kaum erwarten

Meike kommt in die Schule. Endlich! Die ganzen Ferien wartet sie schon auf diesen Tag! Sie ist so ungeduldig, dass sie manchmal glaubt, die Sommertage würden gar nicht zu Ende gehen. Erst am Ende des Sommers nämlich würde die Schule beginnen. Dieses Warten ist ähnlich grausam wie das Warten auf die Bescherung an Heiligabend. Eigentlich noch gemeiner, findet Maike.
„Wann ist erster Schultag“, fragt sie deshalb immer wieder einmal.
„Nach dem letzten Ferientag zum Ende des Sommers“, antwortet Papa.
Meike seufzt. „So lange noch? Warum muss der Sommer erst vorbei sein?“
Da seufzt Papa auch. „Warum habe ich eine so ungeduldige Tochter? Jedes Sache hat ihre Zeit. Genieße das Heute! Wer nur an das Morgen denkt, vergisst das wahre Leben. Das findet nämlich im Jetzt statt. Hier und heute.“
Jetzt seufzt Meike ganz arg laut. Sie kann es gar nicht leiden, wenn Papa solche Sätze sagt, die kein Mensch versteht. Das Heute und das Morgen und das wahre Leben. So etwas können echt nur die Erwachsenen sagen, wenn ihnen keine bessere Antwort auf ganz wichtige Fragen einfällt. Dabei ist die Frage, wann endlich die Schule beginnt, doch eine sehr wichtige Frage. Da ist das Heute genauso egal wie das Morgen und überhaupt. Meike will Lesen fortsetzen

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Die Neue in der Klasse

Fremd zu sein in einer neuen Heimat ist schwer. Mia will der Neuen in der Klasse helfen

„Wir haben eine Neue in der Schule. Sie heißt Katinka“, erzählt Mia beim Abendessen und verzieht das Gesicht zu einer Schnute. „Ich sage euch, die ist ganz schön blöd.“
„Warum ist die neue Katinka blöd?“, fragt Mama. „Hast du sie schon so gut kennen gelernt?“
„Nö. Geht nicht.“ Mia kichert. „Sie kann ja nicht mal richtig sprechen. Außerdem ist sie auch so komisch! Sie mag nicht mit uns spielen, weil sie nichts kapiert.“ Mia schüttelt den Kopf. „Wirklich, richtig doof ist sie, diese Katinka.“
„Warum kann sie nicht richtig sprechen?“, fragt Papa. „Ist sie stumm? Hat sie einen Sprachfehler? Oder kommt sie vielleicht aus einem anderen Land?“
Mia zuckt gleichgültig mit den Achseln. „Sie redet in einer ganz komischen Lesen fortsetzen

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Die Schule, das Damals und das Heute

Die Schule in einer Zeit, in der Opa ein kleiner Junge war

Schnell sind die Ferien vergangen. Viel zu schnell, wie Nele und Nils finden.
„Doof, dass am Montag schon wieder die Schule beginnt“, mault Nils.
Nele nickt. Ihr Gesicht ist düster. „Und wir schreiben in dieser ersten Schulwoche gleich eine Mathearbeit. Und vielleicht auch einen Diktattest. Echt stressig ist Schule.“
Sie schaut zu Uropa Erich hinüber. Der sitzt vor seinem Laptop und spielt Schach mit einem Internet-Spielpartner.
„War Schule damals, als du ein kleiner Junge warst, auch so stressig?“, fragt sie ihn.
„Stressig?“ Uropa Erich schaut auf, überlegt einen Moment. „Schön war Schule“, sagt er dann langsam. „Ich habe sie geliebt.“
„Geliebt? Die Schule? Ihhhh…“ Nele stößt einen spitzen Schrei aus.
Uropa lächelt. „Es war Lesen fortsetzen

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Der einsame Apfel mit den roten Backen

Das Märchen vom Apfel, der anders war

Einmal freute sich ein Apfel von seinem Platz im Baum so sehr am Spiel der Kinder, dass sich seine Wangen vor Freude immer mehr röteten.
Seine Apfelkollegen beobachteten ihn voller Misstrauen.
„Komisch“, wunderten sie sich. „Sie stehen dir nicht zu, diese roten Apfelwangen. Wie wir stammst du aus dem grünen Apfelland und grün sollte auch deine Farbe sein.“
„Ganz oben im Baum erreicht mich das Licht der Sonne mehr als euch“, verteidigte sich der Apfel, der nicht zugeben wollte, dass er so gerne zu den Kindern hinüber sah. „Sie färbt meine Apfelhaut ein wenig rosa.“
„Rosa? Pah!“ Die anderen Äpfel Lesen fortsetzen

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Der kleine Sommergeist und das Sommerwetter

Da hat der kleine Sommergeist einmal verschlafen, und schon zieht ein Gewitter auf

Faul lag der kleine Sommergeist vor seiner Berghöhle im Gras. Er hatte heute keine Lust, seinen Job zu tun.
„Hey, Faulpelz! Pass auf das Sommerwetter auf! Los! Los! Tu deinen Job!“, rief plötzlich eine Stimme von irgendwoher.
Der kleine Sommergeist sah überrascht auf. „Wer ruft da und wer bist du und wo steckst du?“
Nichts. Nur ein leises, helles Kichern konnte er hören.
„Ich habe keine Lust zu deinem Versteckspiel“, rief er. „Und zum Arbeiten habe ich heute auch keine Lust. Dazu ist es viel zu schwül.“
„Du sagst es!“, tönte die fremde Stimme. „Aber schwül wird es nicht mehr lange sein. Ein Gewitter wird kommen. Und das berichte ich mit meinen Kollegen nun allen hier im Land.“
„Was wollt ihr? Ein Gewitter verkünden? Da habe ich aber auch ein Wörtchen mitzureden. Ich Lesen fortsetzen

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Der Schmetterlingstraum

Jule träumt von einem Schmetterlingsgarten

Aus dicken, hässlichen Raupen schlüpfen zarte, bunte Schmetterlinge, hat Jule gehört. Echt wahr? Jule kann dies erst nicht glauben, doch weil sie Schmetterlinge über alles leiden mag, träumt sie von einem fröhlich kunterbunten Schmetterlingsgarten.
Zarte bunte Schmetterlinge aber sieht Jule im Garten ihrer Eltern nur wenige. Weil die nämlich ihre Eier, aus denen die Raupen schlüpfen, lieber auf Brennnesseln und Wildkräutern ablegen, und die gibt es in den Gärten der Siedlung nicht.
Schade, findet Jule, und denkt an ihren Schmetterlingstraum. Dann hat sie eine Idee. Sie nimmt ein Lesen fortsetzen

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Der schöne Schmetterling

Eine Geschichte über das Schönsein und das Bewundern

Viel war los im weißen Rosenbusch. Bienen, Hummeln und Käfer summten um die duftenden Blüten. Auf einer Rosenblüte hatte es sich ein Tagpfauenauge bequem gemacht. Schön sah er aus mit seinen rot-orange-blau-gelben Flügeln und viele Leute blieben vor ihm stehen. Sie staunten und fotografierten ihn. Sehr geschmeichelt fühlte sich da der Schmetterling!
„Stimmt!“, sagte er wohlgefällig, „ich bin ein besonders prachtvolles Exemplar.“
Das erzählte er gleich jedem Käfer, jeder Biene und jedem Schmetterling. Laut und sehr stolz.
„Er ist ein eitler Pfau“, murrte ein Rosenkäfer. „Was nutzt ihm seine Schönheit? Nichts, oder?“
Die anderen Tiere nickten. Sie waren etwas genervt von den Prahlereien des Schmetterlings.
„Schmetterlinge sind Lesen fortsetzen

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Die Blätter und der Sommerwind

Als der Sommerwind den staubigen Blättern half

Ein kleiner warmer Wind schlich durch den sonnigen Spätsommertag. Er strich über die Gärten und Parks der Stadt, tänzelte durch Straßenschluchten und küsste Menschengesichter. Er war gut beschäftigt und fand immer irgendwo etwas zu tun. Zur Mittagsstunde schließlich ließ er sich in der Krone der Marktlinde nieder. Er war müde und sehnte sich nach einem Schläfchen.
Die Lindenblätter freuten sich über den Besucher. Sie liebten es, wenn Wind durch die Baumkrone strich und sie mit einer kühlen Brise verwöhnte. Zufrieden hielten sich an ihren Zweigen fest und wiegten sich sanft hin und her.
Was für ein angenehmer Tag!
„Du tust uns gut, Wind!“, sagten sie. „Danke.“
„Bitte, bitte“, brummte der Wind. „In eurem Blätterdach lässt es sich wohl ausruhen.“
„Und du bist als Gast gern gesehen.“
„Nicht jeder heißt mich so herzlich Willkommen“, antwortete der Wind. „Sagt, kann ich euch etwas Gutes tun?“
„Oh ja!“, sirrten die Blätter. „Du könntest uns vom Staub der Stadt befreien. Wir wollen uns Lesen fortsetzen

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Ein glückliches Fest für Biene Berta

Ein Glück, wenn man gute Freunde hat, die in der Not da sind

Heute feiern die Waldtiere ihr großes Sommerfest auf der Wiese am Teich und alle freuen sich.
Nur Biene Berta verkriecht sich unter einem Buchenblatt. Sie hat sich am Flügel verletzt und kann nicht mitfeiern. Als die Tiere vergnügt zum Festplatz ziehen, vergräbt sie den Kopf tief unter ihr Blatt und hält sich die Ohren zu. Wenn sie nicht mitfeiern kann, mag sie von dem Fest auch nichts hören. Und so hört sie auch nicht das laute Brummen, das auf einmal neben ihr ertönt. Erst als jemand an ihrem Buchenblatt zupft, öffnet sie Augen und Ohren.
Das Marienkäferpärchen Marie und Marius steht vor ihr und zwinkert ihr zu.
„Los! Wir wollen feiern! Komm mit!“, ruft Marie.
„Warum versteckst du dich?“, fragt Marius. „Das Sommerfest hat begonnen.“
„Ich kann heute nicht fliegen“, brummt Berta.
„Kein Problem.“ Marius deutet auf Lesen fortsetzen

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Max und die Apfelernte

Am liebsten klettert Max bei der Ernte auf die Bäume

Am Wochenende ist Max bei den Großeltern zur Apfelernte. Sorgfältig legt er die Äpfel in Körbe und Kisten. Er muss gut aufpassen, damit keine Frucht eine Delle bekommt. Nur das Fallobst darf er in Eimer und Plastikwannen werfen. Daraus macht Opa Apfelmost und Oma Apfelmus.
Bald wird Max das Ernten am Boden langweilig. Neidisch schaut er zu, wie Opa und Papa auf Leitern in die Bäume klettern. Dennoch bleiben viele Äpfel oben in den dünneren Zweigen hängen.
„Die schönsten Äpfel könnt ihr nicht pflücken, weil ihr zu schwer seid“, versucht er es. „Ich aber könnte hinauf klettern.“
„Nein“, sagt Papa. „Das ist zu gefährlich. Die Vögel freuen sich auch über ein paar Äpfel.“
„So eine Verschwendung“, mault Max. Er hat nun keine Lust mehr, Äpfel sorgfältig in Körbe zu legen und mit Falläpfeln Zielwerfen zu üben. Sollen Lesen fortsetzen

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Im Märchenland der Zwerge

Mit einer „Zauberschaukel“ kann man – manchmal – auf eine Traumreise gehen

„Diese Schaukel ist eine Zauberschaukel. Man kann mit ihr ins Märchenland reisen”, sagt Mia.
„Hoho!“, lacht Max und sogleich antwortet die Schaukel mit einem lauten ‚Hoho‘.
„Du bist ja wirklich eine Zauberschaukel!“ Schnell setzt sich Max neben Mia und schon geht es los. Sanft schwingt sich die Schaukel in die Lüfte, und bald schweben Mia, Max und die Schaukel hoch oben am Himmel.
Weit geht die Reise in ein Land mit buckelrunden, blumenbunten Bergen und kreisrunden Seen. Langsam gleitet die Schaukel über dieses fremde Land, und die Kinder entdecken, dass die Blumen und Gräser so hoch wie Bäume sind.
„Wo sind wir hier?“, fragt Mia.
„Weit über Lesen fortsetzen

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Mia und der Wetterzauberer

Ohne Wetterstab keine Sonne, sagt der Wetterzauberer zu Mia

Mia sitzt auf ihrer Schaukel und wartet auf die Sonne.
„Hey, ich will Sonne haben!”, ruft sie.
„Geht nicht.”
Ein Zwerg mit Glitzerumhang plumpst vor Mia auf den Boden.
„Ein Vogel hat die goldene Sonnenspitze meines Wetterstabs gestohlen. Seither kann ich die Wolken nicht mehr wegzaubern.” Erregt deutete das Männlein, das niemand anderes als der Wetterzauberer ist, auf die Bäume.
„Hier irgendwo muss dieser Dieb sein Nest haben.“
„Zaubere doch den Vogel mit der Sonnenspitze hierher!”, schlägt Mia vor.
„Bin ich ein Vogelzauberer?” Empört sieht das Männlein Mia an. „Ich kann Wetter zaubern, aber ohne meine funkelhelle Sonnenspitze Lesen fortsetzen

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Der kleine Sonnenstrahl und das traurige nasse Blatt

Das seltsame Sommerwetter hat das Blatt ganz traurig gestimmt

„Nass, nass, nass! Mein Kleid ist ständig nass. Nein, so habe ich mir das Leben nicht vorgestellt. Was habe ich doch für ein Pech! Jawohl, ein Pechblatt bin ich.“
Das Blatt war erregt und traurig zugleich. Warum regnete es so oft? War das der Sommer gewesen?
Das Blatt schüttelte sich und warf ein paar Regentropfen, die der Himmel vor einigen Minuten geschickt hatte, mit einem Schlenker von sich. Nein, so hatte es sich sein Blattleben nicht vorgestellt.
Von Wärme hatte es geträumt und Sonnenstrahlen, die es sanft streichelten und die seine kleine Blattseele zu wärmen vermochten.
„Sonne!“, murmelte es. Mit einem Lächeln dachte es an die vielen bunten Sommerträume, die es in der langen kalten Wartezeit in ihrer Blattknospe geträumt hatte. Lesen fortsetzen

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Das glückliche Blatt

Das glückliche Blatt lernt das Glück kennen

Hoch an einem der oberen Zweige der dicken alten Buche wohnte ein Blatt. Es war ein schönes Blatt mit einer fein gemaserten Struktur und einem saftig, tief dunklen Grün. Zwei klitzekleine goldgelbe Tupfer, die fröhlichen Blattaugen ähnelten, schmückten seinen Rücken. Pfiffig sah das aus und ein bisschen unterschied es das Blatt auch von seinen Blattgenossen am Baum. Das erfüllte das Blatt mit einem heimlich leisen Stolz und es war sehr zufrieden mit seinem Leben.
„Ich bin ein Glücksblatt“, sagte es eines Tages, als es wie so oft seine Blicke weit über das sommerliche Land schweifen ließ. „Von hier oben kann ich die ganze Welt sehen, den Himmel, die Sonne, den Mond und die Sterne. Was will man mehr vom Leben?“
„Aber du bist nicht Lesen fortsetzen

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Glühwürmchensommer

Ein lauer Sommerabend im Entebachviertel … und alle warten auf die Glühwürmchen

„Glühwürmchen, Glühwürmchen, glimmre, glimmre, Glühwürmchen, Glühwürmchen, schimmre, schimmre. La, lala, lalalaaa, la, lala, la lala lalalaaa …“
Irgendwo trällerte jemand das Lied vom Glühwürmchen. Laut und schrill und mit vielen falschen Tönen.
Doch das störte niemanden. Es passte zu diesem warmen Sommerabend. An schönen Abenden störte die Bewohner der Entebachsiedlung gar nichts. Na ja, fast nichts. Gesang war auf jeden Fall genau so okay wie der Lärm vom Kinderspielplatz, das Lachen und Rufen und Reden und Streiten der Leute in den Gärten und im Park, das Zirpen der Grillen, das Sirren der Schnaken, das Quaken der Frösche und das Bellen der Hunde.
Alles war gut, denn einen lauen Sommerabend, der dazu noch ein Samstagabend war, liebten alle. Und die Bewohner der Siedlung lehnten sich in ihren Gartenstühlen und Bänken zurück, schlossen die Augen und schnupperten. Es duftete süß nach Rosen und Lindenblüten, nach Jasmin, Holunder und Gartenkräutern, nach Levkojen, Pfeffernelken und … nach Grillwürsten. Aber auch Letztere störten nicht. Es war schließlich Sommer.
Fehlten nur noch die Glühwürmchen. Die hatte man in diesem Jahr noch nicht gesehen. Da war nur dieses Lied, das Lesen fortsetzen

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Als Jan und Max verkracht waren

Streiten passiert immer mal, aber nachtragend muss man dann nun doch nicht sein, oder?

Im Sandkasten tobt ein wüster Kampf. Jan hat Max beleidigt. „Doofkopf“, hat er gesagt, „das Städtequiz kapierst du nie.“
Wie gemein! Max kocht vor Wut. „Das kapiere ich wohl, du Affe!“, schreit er zurück, und vor lauter Ärger haut er Jan gleich eine über den Kopf.
„Aua!“, brüllt Jan. Wütend stürzt er sich auf Max, und die beiden prügeln aufeinander los. Mal liegt der eine oben, mal der andere, ihre Klamotten sind über und über mit Blut und Sand beschmutzt, Max´ Nase blutet, Jan hat ein blaues Auge.
„Ich sag´s meinem großen Bruder“, schreit Jan. „Der haut dich windelweich.“
„Und ich sag´s meinem großen Bruder“, brüllt Max zurück. „Der ist viel stärker als deiner.“
Und heulend rennen beide nach Hause.
„Dein kleiner Bruder ist doof wie ein Brot“, sagt später der große Bruder von Jan zum Lesen fortsetzen

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Das Ritterturnier

ritter
Diesen tapferen Ritter hat meine liebe Kollegin, die Malerin Sonja Mengkowski, gemalt. Gefällt er Euch?

Das Ritterturnier

Wieder einmal hatte Graf von Stahlberg zum Turnier geladen und der tapfere Ritter Gottfried von Bärental nahm wie immer kampfeslustig daran teil.
Seit dem Morgengrauen stand er vor seinem Zelt, erteilte seinen Untergebenen, die seine Waffen und Rüstungen polierten und die Pferde striegelten, Befehle und beobachtete das Treiben ringsum. Eine Tribüne war am Rande des Turnierfeldes aufgebaut. Daneben boten Händler ihre Waren auf einem Markt an. An Feuerstellen wurde gekocht und gebraten. Narren, Jongleure und Feuerschlucker zeigten ihre Künste.
Endlich verkündeten Fanfaren die Ankunft des Grafen. Die Ritter – und natürlich der tapfere Ritter Gottfried – stellten sich zur Begrüßung vor ihren Zelten auf. Das Volk jubelte. Der Graf nickte nach allen Seiten, dann nahm er mit der Gräfin und seinen Gästen auf der Tribüne Platz und gab das Zeichen, mit dem Turnier zu beginnen.
Das Volk verstummte, als die Reihenfolge der Ritter, die sich mit Lanze und Pferd bekämpfen sollten, ausgelost wurde.
Dann traten die ersten Ritter gegeneinander an. Mit gezückten Lanzen Lesen fortsetzen

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Die Wolkenträne

Manchmal kann ein einzelner Regentropfen auch „verwechselt“ werden

Einmal wollte ein Regentropfen nicht länger einer unter vielen sein. Lange bevor der große Regen angekündigt war, stahl er sich aus der dicken Wolke und sprang mit einem Hüpfer vom Himmel.
„Ich bin frei“, rief er und schlug übermütig ein paar Purzelbäume. „Frei-ei-ei…! Hurra, wie ist das Leben schön.“
Für einen Moment wiegte er sich im Sog eines Windstoßes in der Luft hin und her. Dann zog es ihn weiter hinab in die Stadt, die unter ihm lag.
Er fiel und fiel und landete – platsch! – mitten im Park auf dem Spielplatz. Nein, genauer gesagt landete er auf der Nase eines kleinen Mädchens und die roch wundersüß nach Blütenduft, Milch und Vanille.
Hm! Hier gefiel ihm. Gute Wahl! Hier wollte er bleiben.
„Oh!“, rief das Mädchen. „Eine Wolkenträne. Ich habe es doch immer gewusst, dass Wolken weinen können. Und eine Wolkenträne, die hat nicht jeder. Was für ein Glück ich doch habe!“
‚Stimmt!‘, dachte der kleine Regentropfen, der sich über die Freude des Mädchens sehr freute. ‚Was für ein Glück haben wir, das kleine Mädchen – und ich!‘
„Seht mal!“ Das Mädchen rannte zu seinen Freunden hinüber, um Lesen fortsetzen

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Auf dem Land gehen die Uhren langsamer

Wie das ist mit der Zeit, die manchmal so schnell vergehen kann

Sage keiner, auf dem Land sei nichts los. Viel ist da los. Sehr viel sogar. Und sehr viel können Pia und Pit dazu erzählen. Sie sind nämlich oft mit Opa bei Großtante Luise zu Gast, und die lebt in einem kleinen Dorf am anderen Ende des Waldes. Irgendwie ist alles anders hier und es gibt immer etwas zu bestaunen, wenn die Geschwister die Großtante besuchen.
Opa sagt oft, man könne meinen, die Zeit hätte hier für ein paar Jahre angehalten und ein ‚Atempäuschen’ gemacht. Und seither würde sich die Welt hinter dem großen Wald ein bisschen langsamer um die Sonne drehen. Eine verrückte Vorstellung, die den Menschen, die hier leben, sicher nicht gefallen würde. Oder gerade doch? Man weiß es nicht.
In vielen Dingen ist das Leben in Großtante Luises Dorf oft noch so, wie es schon gewesen ist zu Zeiten, in denen die Großtante eine junge Frau oder ein Kind war. Altmodisch irgendwie, ruhiger, langsamer, doch nicht unbedingt schlechter.
„Auf dem Land gehen die Uhren langsamer“, sagt Opa. „Und ein bisschen ist es hier auch noch wie früher. Das wünsche ich mir zumindest.“
„Echt?“, fragt Pia und sie versucht sich vorzustellen, wie es sich mit Uhren, die langsamer gehen, verhalten könnte.
Pit aber schüttelt entschieden den Kopf. „Das stimmt nicht“, sagt er. „Schneller gehen die Uhren hier. Lesen fortsetzen

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Apfelpfannkuchen für hungrige Ritter

Ohne Äpfel gibt es keine Apfelpfannkuchen. Ein Fall für ‚tapfere‘ Ritter?

Draußen klackert es. Und es trappelt.
Zwei Kerle reiten aufeinander zu. Sie sehen aus wie tapfere Ritter. Der erste, der von rechts, hebt den Arm, schwingt ihn und haut das lange Ding, das er in der Hand hält, auf den anderen ein. Der wehrt sich, hält ebenfalls ein seltsames langes Ding dem Angreifer entgegen. Nun treffen sie aufeinander. Klack! Klack! Sie kämpfen einen aussichtslosen Kampf. Mal ist das eine oben, mal das andere. Mal stößt der eine Kämpfer einen Schrei aus, mal der andere.
Da! Eine Stimme. Sie schreit einen Befehl! Es ist die Stimme eines Weibes. Eines Ritterweibes.
„Wir Burgfräuleins sind hungrig!“, schreit die Stimme. „Hört auf mit euren dummen Kampfspielen!“
„Es wird Zeit, dass ihr Männer auf die Jagd geht und etwas zu Essen besorgt“, tönt eine zweite Burgfräuleinsstimme. „Aber schnell! Aber los!“
Die beiden tapferen Ritter sehen sich mit gequälten Mienen an.
„So ein Stress aber auch!“, brummt der eine.
„Immer diese Weiber!“, murrt der andere.
Dann wenden Sie ihre Pferde, die eigentlich Fahrräder sind, und gehen auf Beutezug. Sie haben auch schon einen Plan: Lesen fortsetzen

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Danke, Mama!

Danke, Mama!

Wenn ich traurig bin,
wischst du mit die Tränen weg
und hältst mich in deinen Armen
kuscheltrostwarm.
Du bist für mich da.
Danke, Mama!

© Elke Bräunling

Dieses Gedicht kannst du auch ändern in „Danke, Papa!“, „Danke, Oma!“, „Danke, Opa!“, Danke Tante Anna“ oder „Danke, Tante Maier“ – jeden, den du magst, kannst du damit ansprechen.

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