Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Jeden Tag wird nun eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Pusteblumenträume

Hörst du sie flüstern, die Löwenzahn-Pusteblumen auf Wiesen und Feldern. Spitze mal die Ohren! Pssst!

“Wir werden immer weniger!“, klagte die Oberpusteblume eines Tages im späten Frühjahr. „Vor allem in den Gärten der Menschen und in den Parks sehe ich unsere Blütenkinder fast nicht mehr.“
„Die Menschen rupfen sie aus“, weiß eine Blumenelfe zu berichten. „’Unkraut’ sagen sie zu euch Löwenzahnblumen.“
„Und viele Kinder“, weiß ein Wiesenwichtel zu berichten, „wissen nicht, dass ihr Pusteblumen zum Pusten da seid.“
„Stimmt, stimmt!“, riefen einige Pusteblumen zustimmend. „Es soll Continue reading »

Ein Abenteuer für die Blumenelfe Julika

Einmal traf die Blumenelfe Julika einen Zitronenfalter. Übermütig tanzte sie mit ihm über die Wiese, weit und weiter in die Frühlingswelt hinein … und auf einmal hatte sie sich verirrt. Was nun?

Seltsames passierte auf der großen Narzissenwiese. Die leuchtend gelben Blütenblätter der besonders hell leuchtenden Narzisse direkt neben der großen Birke verwandelten sich in ein weiches, fließendes Stoffkleidchen, und plötzlich stand eine kleine gelbe Elfe mit feinen, durchsichtigen Flügeln und einem grünen Blätterkranz im Haar auf der Wiese. Es war die Blumenelfe Julika.
Die Blumen und Tiere auf der Wiese staunten. Julika aber klatschte in die Hände, winkte und flog federleicht wie ein Schmetterling los, besuchte hier eine Blume, machte dort auf einer Blüte Halt und freute sich. Unterwegs begegnete sie einem gelben Zitronenfalter.
„Hallo!“, rief sie übermütig. „Hast du Lust auf ein Spielchen?“
„Aber ja! Aber immer!“, flisperte der gelbe Falter, und schon begann der Tanz durch die Luft. Von Blüte zu Blüte sausten die beiden über die Wiese. Hui, was für Continue reading »

NEU – SOEBEN ERSCHIENEN – NEU – SOEBEN ERSCHIENEN – NEU – SOEBEN ERSCHIENEN

Oma und ich und die Frühlingszeit


Taschenbuch:Oma und ich und die Frühlingszeit: Kindergeschichten und Märchen im Frühling
Ebook:Oma und ich und die Frühlingszeit: Frühlingsgeschichten

Information

Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Enkel, Eltern und Großeltern.

Neue, frische Erzählungen, Geschichten und Märchen, bunt wie die junge Frühlingswelt. Geschichten von der neu erwachten Lebensfreude von Mensch und Tier und Natur im Frühling, der Jahreszeit des Neubeginns und der Freude an Wärme, Licht und Frühlingsluft. Geschichten und Märchen von Schneeglöckchen, die sich im Takt wiegen, von Narzissen, die als Osterglocken das Osterfest einläuten, von selbstbewussten, eigensinnigen Tulpen, von Wetterkapriolen, von Tierflüstereien und Vogelhochzeiten, von Familienfesten und der Osterzeit. Von den Frühlingsmonaten und vom Wetter, lustigen Streitereien, Späßen und Frühlingslaunen wird erzählt, vom Miteinander in der Familie, von Kindern, Eltern und Großeltern, von Freundschaften, Liebe, Sehnsüchten, Wünschen und kleinen Wundern. Auch der Osterhase und die Küken, die einen Ententanz wagen, kommen zu Wort.
Ein bunter Geschichtenreigen für Jung und Alt, Klein und Groß.
Diese Geschichten sind praxiserprobt und empfohlen auch für das Zusammensein und die Arbeit mit Demenzkranken.

Das Esels-Ei

Es gibt nicht nur Hühnereier, das haben die Stadtkinder Mara und Max längst gelernt. Aber ob es ein Esels-Ei gibt, das wissen sie – noch – nicht. Hat Papa da einen Scherz gemacht?

Mara und Max verbringen mit ihren Eltern ein Wochenende auf dem Bauernhof. Eine aufregende Sache für die beiden Stadtkinder! Gleich nach der Ankunft stolpert Mara über ein hartes Ding, das auf dem Boden liegt. Es ist länglich und schmuddelgrau.
“Was ist das?”, fragt Mara.
“Ein Ei vielleicht?”, rät Max.
“Echt?”, staunt Mara.
“Lass mal sehen!” Papa beugt sich über das Fundstück. “Ich glaube”, sagt er dann, “es ist ein -äh- Eselsei!”
“Ein Eselsei?”, ruft Max. “Kann man das ausbrüten?”
“Man könnte es versuchen.”
“Dürfen wir den Esel dann auch behalten?”, fragt Mara aufgeregt.
“Aber ja”, sagt Papa großzügig und grinst.
Auch Mama kichert. “Der Esel wäre dann ja fast so etwas wie euer Kind, nicht? Doch nun Continue reading »

Das Osterkätzchen

Schoko-Osterhasen im Osternest … oder ein echtes Kätzchen? Welches Ostergeschenk würdest du dir mehr wünschen?

Am Ostersonntag sind in den Gärten bunte Nester mit Eiern und Osterhasen versteckt. Nur in Tims Osternest gibt es keinen Osterhasen. Nein, ein schwarzes Katzenbaby liegt in einem Weidenkörbchen inmitten vieler bunter Eier.
So etwas aber auch! Die Osterschokohasen sind erregt.
“Wenn es wenigstens aus Schokolade wäre!“, meint einer.
“Und glitzerbunt müsste es sein“, ruft ein anderer.
“Klare Sache.” Die Hasen sind sich einig. Katzen haben in einem Osternest nichts verloren. “Osterkätzchen gibt es nicht!“, rufen sie.
„Hasen legen auch keine Eier”, maunzt der Kätzchen.
Die Schokohasen aber halten sich die Bäuche vor Lachen.
“Hihi”, „Haha“ und „Hoho”, hallt es durch die Gärten.
Auch die Nachbarkinder lachen, als sie das Kätzchen in Tims Nest entdecken.
“Guck mal, ein Osterkätzchen!“, kichert Ben.
“Doof” meint Maja und beißt in das Ohr ihres Schokohasen.
“Schokolade ist mir auch lieber”, grölt Max und isst seinen Hasen gleich ratzeputz auf.
Tim aber macht sich nichts aus dem Gespött, und während sich seine Freunde die Bäuche mit Schokolade voll stopfen, nimmt er das kleine, schwarze Kätzchen zärtlich in den Arm.
Das Kätzchen schnurrt voller Wohlbehagen, und Tim drückt es noch fester an sich. Wie lieb er es hat! Und nicht nur heute.
© Elke Bräunling

Wie das Osterfest entstand

An Ostern feiern die Christen die Auferstehung von Jesus Christus, der am Freitag zuvor, dem Karfreitag, von seinen Feinden ans Kreuz genagelt wurde. Am dritten Tag nach seinem Tode aber ist Jesus durch ein Wunder wieder zum Leben auferstanden. Das ist ein Grund zum Feiern, und die Christen feiern am Ostersonntag das Auferstehungsfest.
Gefeiert wird Ostern auch, weil um die Osterzeit die Natur zu neuem Leben erwacht. Endlich blühen wieder Blumen, die Wiesen und Bäume werden langsam grün. Die Vögel legen Eier in ihre Nester und viele Säugetiere bekommen Junge. So auch die Hasen. Daran dachten die Menschen, als sie begannen, sich zu Ostern bemalte Eier zu schenken, ja, und um es für die Kinder spannender zu machen, sagten sie, der Osterhase hätte die Eier gebracht.
Doch schon zu vorchristlicher Zeit gab es ein großes Frühlingsfest, das die Menschen der germanischen Göttin Ostara widmeten. Ostara war die Göttin für Licht und Wärme, und die Menschen glaubten, sie sei es, die die Tage wieder heller, wärmer und länger machte. Um ihr zu helfen, den Frühling ins Land zu locken, zündeten die Menschen im Ostermonat April große Feuer an. Das Frühlingsfest war ein sehr wichtiges Fest, denn die Menschen wünschten sich dringend, dass auf ihren Feldern bald wieder Obst, Gemüse und Getreide wachsen sollte.
So, und nun weißt du, weshalb Ostern Ostern heißt. Als die Menschen nämlich diesem Fest seinen Namen gaben, dachten sie an die germanische Göttin Ostara. Ganz einfach, oder?

© Elke Bräunling

Aus dem Buch:

Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder
Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern

Information


Als der Osterhase verschlafen hatte

Einmal hatte der Osterhase verschlafen, doch es fanden sich so wunderbare Helfer, die ihn würdig vertreten … bis heute

Eines Vorostertages vor langer Zeit hatte der Osterhase keine Lust mehr, ein Osterhase zu sein.
“Immer diese Arbeit mit den Eiern!”, brummte er verdrießlich und blickte auf den Eierberg, der noch vor ihm lag. “Wie soll ich es bloß schaffen, alle Eier bis morgen noch zu bemalen?”
Der Osterhase warf den Pinsel in den Farbtopf und dachte nach.
„Was hat ein rechter Hase eigentlich mit Eiern zu tun?“, überlegte er. „Hühner legen Eier. Und Kinder können Eier bemalen. Das tun sie sogar viel besser als wir Hasen. Ja, und kennen nicht die Eltern die besten Ostereierverstecke? Ach, wozu soll ich mich da noch abrackern? Außerdem bin ich müde.“
Der Osterhase gähnte. Das Continue reading »

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

In unsrer Ostereierwerkstatt
geht es fröhlich zu.
Wir malen Ostereier an
und singen laut dazu.
Jedes Ei hat ein Geheimnis:
Einen Wunsch, ganz tief und fest,
hält für jeden es verborgen
bis zum Osterfest.
Kunterbunt ist er geworden,
unser Ostereierstrauch!
Er strahlt uns an mit seinen Farben.
Bunt sind unsre Wünsche auch.
Einen Wunsch wolln wir gleich sagen:
“Frohe Ostern!” wünschen wir
allen Leuten hier und heute.
“Frohe Ostern!” so auch dir.

© Elke Bräunling


Die rechte Osterfreude

Ganz anders als geplant verbringen Mara und Max den Ostermorgen … und sie haben viel Freude dabei. Aber nicht nur sie …

Am Ostermorgen stand ein Korb voller bunt bemalter Eier im Garten der Paulsens. Sonst nichts. Keine Schokohasen, keine hübsch verpackten Ostergeschenke, keine Karte mit Ostergrüßen. Nichts. Da war nur dieser Korb, einfach und schmucklos und irgendwie langweilig. Und schwer war er. So schwer, dass ihn Mara und Max nur zu zweit hochheben und tragen konnten. Seltsam.
“So viele Eier!”, staunt Mara. „Warum bringt uns der Osterhase so viele Eier?“
“Wenn es wenigstens Schoko-Eier wären!”, mault Max.
Auch Mama und Papa gucken etwas komisch.
“Wo sind denn Continue reading »

Bücher für die Osterzeit

WIEDER DA in überarbeiteter Neuauflage

TASCHENBUCH: Auf der Osterwiese: Ein Osterferienabenteuer
Information

 
Abenteuer in den Osterferien
Die Osterzeit ist eine spannende Zeit in Bärsdorf, wo Jan seine Osterferien verbringt. Hier erlebt er eine Osterwoche, in denen er alte Sitten und Gebräuche rund um Ostern und die Osterzeit, historische Details sowie die Frühlingswelt in der ländlichen Natur kennen lernt. Manches versetzt ihn in eine zauberhafte Welt des Staunens. Vor allem auf der Heidwiese passieren merkwürdige Dinge. Oder ist alles nur ein Traum?
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule, Grundschule


Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder

Geschichten, Märchen, Gedichte, Rätsel, Spiele und Lieder rund um die Osterzeit.

Ostergeschichten und -lieder für Kinder, erzählt und zusammengestellt von Elke Bräunling.
30 Geschichten, Märchen und Sachtexte rund um die Osterzeit, dazu Gedichte, Rätsel, ein Spiel zum Aufführen und sieben (Spiel-)Lieder mit Liednoten, Harmoniesymbolen und Anleitungen von mit Stephen Janetzko, Rolf Krenzer und Paul G. Walter.

Warum sieht Tom eines Tages nur ‘grün’ beim Essen und wie helfen die Kinder des Wohnviertels der Oster-Oma, die kurz vor Ostern plötzlich krank wird? Das Hasenkind Pips will beweisen, dass es auch Eier bemalen kann und hat auf einmal ein großes Problem. Das hat auch Jule, die den Osterhasen malen soll. Hingegen haben das Bären-Ei und das Osterkätzchen viel Grund zur Freude, und der Osterhase kommt aus dem Wundern nicht mehr heraus. Was aber hat es mit dem Osterwasser auf sich? Macht es wirklich schön – und warum ist Oskar ein Osterhund – und … ? Doch lest und singt selbst …

Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern
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Als die Aprilfee das Wetter verschlief

Mit dem Wetter im April ist es so eine Sache, und ganz unschuldig daran ist die Aprilfee nicht …

“Reif. Die Zeit ist reif.”
Suchend sah sich die Märzfee um. Hier gab es für sie nichts mehr zu tun. Ihren Job hatte sie erledigt, die Natur war erwacht und auf den Frühling vorbereitet.
“Wo bleibt meine Nachfolgerin, die Aprilfee? Meine Zeit ist vorbei. Aber wie kann ich das Land ohne Feenschutz alleine lassen?”
Die Märzfee war erschöpft. Jedes Jahr aufs Neue ließ ihre Aprilkollegin sie warten.
“Bestimmt hat sie wieder verschlafen”, murmelte sie. “Dabei sollte sie sich darum kümmern, die Menschen aus ihrer Frühjahrsmüdigkeit zu locken. Jetzt ist es an der Zeit, nachdem ich die Continue reading »

Palmsonntagszauber

Palmsonntag bei Großtante Anna auf dem Land ist eine spannende Sache. Überhaupt gibt es in der Woche vor Ostern viel zu staunen. Die Osterferienabenteuer, die Nico in dieser Zeit erlebt, könnt ihr in dem Buch “Auf der Osterwiese” lesen

In diesem Jahr verbringt Nico die Osterferien bei Verwandten in Bärsdorf. Alles ist hier anders als daheim. Ja, die Osterzeit ist hier sogar ganz schön aufregend. Das beginnt schon am Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag.
“Aufstehen!“, ruft Großtante Anna in aller Herrgottsfrühe durchs Haus. “Beeilt euch! Frühstück ist fertig.”
“So früh!” Murrend steht Nico auf und kommt ganz verschlafen als letzter zum Frühstück.
Alle lachen.
“Palmesel, Palmesel”, rufen Tini und Robbi, und Großtante Anna erklärt Nico:
“Wer am Palmsonntag als letzter aus den Federn kriecht, wird Palmesel genannt. Haha.”
“Ha-haa! Ia-Iaa!“, knurrt Nico und findet die Sache mit dem Palmesel gar nicht lustig. So früh am Morgen fühlt er sich fast selbst wie ein Esel.
Aber es kommt noch schlimmer.
“Du musst deinen Palmwisch schmücken!“, sagt Onkel Hubert. Continue reading »

Der Blütenwettstreit der Bäume

Wer ist der schönste Blütenbaum im Frühling, der erste, der beste, der … Ach, fragt die Bienen!

“Erster!”, sagte der Mandelbaum in Onkel Huberts Garten. “Jedes Jahr bin ich der Sieger. Schon im frühen Frühling erfreue ich die Herzen und Augen der Menschen mit meinen Blütenknospen.” Zufrieden reckte er seine zartrosafarbenen Blütenzweige der Frühlingssonne entgegen.
“Angeber!”, knurrte der Kirschbaum, der neben ihm seinen Platz hatte. Seine Zweige waren noch kahl. Ganz genau musste man hinschauen, um Blütenknospen zu erkennen. „Ich komme auch bald.” Er sagte es nur leise, wusste er doch, dass er mit seiner Blüte noch drei oder vier Wochen warten musste.
“Nein”, rief der Pfirsichbaum. “Ich bin vor dir an der Reihe.” Er winkte mit seinen kahlen Zweigen. “Jedes Jahr aufs Neue sage ich dir dies.”
“Und was ist mit mir?”, fragte der Haselstrauch, dessen Blüten seit Januar den Garten mit einem zartgelben Schleier schmückten. Er stellte diese Frage jedes Jahr.
“Du bist kein Baum. Du Continue reading »

Der Streit der Frühlingsmonate

Einmal fiel der Frühling aus. Das war, als die Frühlingsmonate so sehr miteinander gestritten hatten, dass Winter und Sommer eingreifen mussten

Jahrelang stritten März, April und Mai miteinander.
„Ist doch klar“, tönte der Mai, „der Schönste von uns bin ich, und deshalb mögen mich Menschen, Tiere und Pflanzen am liebsten leiden.“ Und er schwafelte großspurig von der Farbenpracht, die sein Maienkleid dem Land schenkte.
„Elender Angeber“, schimpfte der März. „Du solltest sehen, wie sich die Kinder über meine ersten warmen Sonnenstrahlen freuen. Ha, und deshalb mögen sie mich am liebsten leiden.“
Dem April aber fehlten wie immer vor Wut über diese überheblichen Kerle die Worte, und er beschloss, sie auch in diesem Jahr für ein paar Tage mit eisschneeregenkaltem Aprilwetter zu ärgern.
„Eingebildete Kerle!“, brummte er.
„Sei bloß still, du Continue reading »

Aprilwetterlaunen

Schlechtes Wetter und schlechte Laune? Ein “graues” Gefühl? Letzteres muss nicht sein.

Anna blickt aus dem Fenster ihres Zimmers. Wann hört es nur endlich auf zu regnen? Sie seufzt und setzt sich traurig auf ihr Bett. Es ist Sonntag, und eigentlich war ein Ausflug in den Zoo mit Papa, Mama und ihrem Bruder Max geplant. Anna hatte vor lauter Vorfreude gar nicht richtig schlafen können. Und nun ist draußen solch ein gemeines Wetter! Gestern war doch noch ein schöner, warmer Frühlingssonnentag gewesen!
„Blöder April!“, mault Anna. „Man kann sich nicht auf ihn verlassen. Immer bringt er das falsche Wetter!“
Anna ist jetzt genauso grau gelaunt wie das Wetter draußen.
Und immer, wenn sie “grau” gelaunt ist, fängt sie an zu dichten, ja, und eine Melodie erfindet sie auch gleich dazu. Und das klingt dann so: Continue reading »

Wie ist das mit dem Osterhasen?

Einmal wollen Mia und Max den Osterhasen sehen. Sie legen sich auf die Lauer

Wie ist das mit dem Osterhasen? Das wollen Mia und Max nun genau wissen. Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Mia und Max kennen ihn nur aus Büchern oder als Schokohase.
„Eigentlich”, meint Max, “kann ich nicht glauben, dass Hasen Eier legen und die auch noch bunt bemalen.”
“Und dass sie mit einem Eierkorb auf dem Rücken durch die Gegend hüpfen, kann ich mir schon dreimal nicht vorstellen”, kichert Mia. Dann wird sie ernst. “Mama und Papa schwindeln uns aber doch nicht an, oder?”
Max schüttelt den Kopf. “Mama sagt, Schwindeln ist gemein.”
“Stimmt.” Mia denkt nach. Zu gerne würde sie sehen, wie der Osterhase durch den Garten hüpft und Eier in die Nester legt. Aber wie? Continue reading »

Der „Oster“-Hund

Bärli ist ein „Oster“-Hund, na ja, eher ein Osternester-Räuber

Am Ostersonntag begrüßte Papa Lena, Tim und Tommi mit einem breiten, zufriedenen Lächeln. „Der Osterhase war da“, verkündete er mit geheimnisvoller Stimme.
„Der Osterhase?“ Zweifelnd sah Lena Papa an. „Den gibt es nicht“, sagte sie.
Tim nickte. „Stimmt! Das haben Alex und Lisa gestern auch gesagt.“
„Schad!“, meinte Tommi. „Ich hätte gerne Ostereier im Garten gesucht.“
„Papperlapapp! Den Osterhasen gibt es wohl. Ich habe ihn doch vorhin selbst gesehen! Na, seid ihr nicht neugierig?“
Skeptisch äugten Lena, Tim und Tommi zu Papa hinüber, der es vor Ungeduld fast nicht mehr auszuhalten schien.
„Wir können ja mal nachsehen“, meinte Tim.
„Zuerst“, rief Mama aufgeregt, „müsst ihr Bärli suchen! Dieser freche Streuner ist mir vorhin wieder einmal entwischt.“ Continue reading »

Der Glitzer-Osterhase

Von echten und unechten und prächtig glitzernden Osterhasen

Am Ostermorgen saß ein prächtiger, rosafarbener Hase mit langen, silbrigen Ohren im Gras hinter dem Kirschbaum. Schön sah er aus, glitzernd und glänzend. Und in allen Farben glitzerten und glänzten im Licht der Morgensonne auch die bunten Eier, die jemand rings um ihn herum im Gras verstreut hatte. Schön sah das aus. Ein Bild, das die Herzen aller Kinder zum Freudehüpfen brachte.
Der Feldhase, der auf seinem Morgenspaziergang wie jeden Tag am Kirschbaum vorbeikam, wunderte sich sehr über diesen fremden Gesellen. So einem prächtigen Glitzerhasenkerl ist er auf seinen Streifzügen durch die Gärten, Wiesen und Felder noch nie begegnet.
“Nanu?“, brummte er. “Gibt es dich wirklich? Bislang habe ich dich nur auf großen Werbeplakaten am Stadtrand gesehen.“
Der Rosa-Osterhase Continue reading »

Der Affe im Kirschbaum

Keiner will glauben, dass im Kirschbaum ein Affe sitzt. Eine ernst-lustige Kindergeschichte

Eines Tages kam Lena aufgeregt nach Hause.
“Ich habe einen Affen gesehen”, rief sie. “Einen richtigen, kleinen Affen. Süß war der!“
“Wo denn?”, fragte Mama.
“Draußen. Im Wäldchen hinter dem Spielplatz! Wie der Blitz ist er zwischen den Bäumen herum gesaust.”
“Hoho, du spinnst”, rief ich.
Auch Mama lachte. “Was du wieder erzählst…!”
Lena wurde sauer. “Wenn’s aber doch stimmt”, rief sie. “Ihr seid doof.”
Lena war beleidigt. Sie redete nicht mehr mit uns. Die Sache mit dem Affen hatten wir dann auch bald vergessen.
Abends klingelte es.
Es war Nachbar Locke, und er sah ganz blass aus.
“D-da ist ein Affe”, stotterte er. “Ich habe Continue reading »