Elkes Kindergeschichten

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Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht auf der rechten Seitenleiste im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht in der Schlagwörterwolke oder im Feld SUCHE

 

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Sommerträume und Fußball

Was gibt es Schöneres als die Fußballspiele mit Freunden und Nachbarn im Sommergarten zu feiern?

Endlich war der Sommer mit Sonnenwärme, Grillenzirpen, Erdbeereis und Grillwürstchenhunger da. Wir freuten uns riesig. Lange hatten wir darauf warten müssen. Es war kühl gewesen in den letzten Monaten und regennass und auch die erste Sommerwoche hatte sich nicht sommerlich angefühlt.
„Endlich können wir wieder im Freien essen“, sagte Mama, als wir zum ersten Mal in diesem Jahr auf der Terrasse beim Abendbrot saßen. Ich freue mich auf viele laue Abende hier.“
„Und ich freue mich, dass wir endlich keine Jacken und Pullover mehr anziehen müssen“, sagte Lena. Sie wackelte mit dem Po, damit wir ihre neuen Shorts bewunderten, die eigentlich nichts anderes als abgeschnittene Jeans mit Fransen waren.
„Und worauf freust du dich?“, fragte ich Papa.
Der zuckte zusammen, als hätte ich ihn beim Denken gestört. Er blickte auf, seine Augen leuchteten.
„Fußball!“, sagte er. „Ich Lesen fortsetzen

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Fußballgeschichten

Hier wird Fußball gespielt (oder das Fußballspielen „spielt“ eine Rolle):

Drei zu zwei für Laura
Fußball-Ombu und die neue Heimat
Fußballfieber
Fußballer joggen auch und Sport ist Mord
Sommerträume und Fußball
Fußballsommer
Schrei nicht so laut!
Max und der Glückskäfer
Mirkos erster Freund
Das allerschönste Spiel auf der Welt
Pit und der Zauberbesen
Supermarkt oder Fußballwiese
Fußball mit Sahnehäubchen
Opas Fußballwette und der Besuch von Cousine Erna
Der Fußball, die Liebe und die bunten Erinnerungen – Erzählung für Senioren

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Wie in Bullerbü – Feste feiern, wie sie fallen

Wie in Bullerbü ist es bei Großtante Annagreta und wie in Bullerbü sind Feste dazu da, gefeiert zu werden

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, pflegte Großtante Annagreta immer zu sagen. „Wer feiern möchte, findet immer einen Grund, es auch wirklich zu tun.“
Das klang vielversprechend. Und lockend.
„Wann?“, fragten ich und Lena wollte unbedingt wissen, wie es sich anfühlt, wenn Feste fallen.
„Dass du aber auch immer alles wörtlich nehmen musst.“ Die Großtante lachte. „Jeder Tag kann ein Festtag sein.“
Na ja, das sagten die Erwachsenen immer, wenn ihnen nichts Besseres als Antwort auf unbequeme Fragen einfiel. Wir kannten das schon.
„Welches Fest würdest du zum Beispiel heute feiern?“, fragte meine Schwester Lena, die immer alles ganz genau wissen wollte.
„Heute? Den Sommer könnten wir feiern.“ Die Großtante sah Lesen fortsetzen

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Der kleine Regentropfen, das Gewitter und der feine Platz zum Schlafen

Auch Regentropfen wünschen sich ab und zu eine Ruhepause im Gewitterreigen

Wie so oft in diesem Sommer hatte die dicke Wolke den kleinen Regentropfen mit all den anderen Regentropfen wieder einmal ausgespuckt und zur Erde hinab geschickt. Dieses Mal begleiteten sie ein Gewitter und das hatte es sehr eilig. Im Schlepptau von Blitz und Donner und Wind jagten die Regentropfen blitzschnell auf das Land zu. Wo sie wohl landen würden?
Dieses Mal lagen keine Häuser und keine Straßen aus hartem Beton vor ihnen, sondern ein Garten.
„Wir haben Glück!“, rief der kleine Regentropfen seinen Kollegen zu. „Ein Beet mit bunten Blumen sehe ich vor mir. Hier wird es uns gefallen!“
Die anderen Regentropfen antworteten nicht. Sie waren müde und der Erdenplatz, den sie besuchen würden, war ihnen egal. Mit einem ‚Platsch‘ stürzten sie an zwei Pfirsichbäumen vorbei auf ein Blumenbeet zu. Sie landeten in den Blüten und Blättern eines Lavendelstrauchs. Ein guter Platz.
Der kleine Regentropfen schnupperte.
„Hm! Hm! Wie Lesen fortsetzen

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Jule und der Glückskäfer

Wie Jule doch noch eine Eintrittskarte für den Zirkus kaufen kann

Traurig blickt Jule auf das bunte Zirkuszelt. Zu gerne hätte sie sich die Nachmittagsvorstellung angesehen. Ihre Freunde sind schon im Zelt. Nur sie hat kein Geld für die Eintrittskarte, denn ihre Eltern müssen sparen.
Jule schüttelt den Kopf. Sie mag nicht grübeln. „Grübeln”, sagt Papa, „macht ein Griesgramgesicht. Aber es hilft nicht.“
Jule will kein Griesgramgesicht haben. Sie lächelt. Weil aber niemand zum Anlächeln da ist, schenkt sie ihr Lächeln der Margerite, die neben ihr am Wegrand wächst. Ja, und ihr ist, als lächelte die Blume zurück. Oder hat sie das geträumt?
Staunend sieht Jule die Blume an. Ein Marienkäfer hat sich auf ihrer Blüte niedergelassen.
„Hey, kleiner Glückskäfer”, sagt Jule. „Bringst du mir Glück?“
Da pumpt der Käfer seine Flügel auf, fliegt ein Stück weiter und Lesen fortsetzen

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Wolkenbärengetobe

Wolkenbärengetobe

Wolken tanzen wie Bären am Himmel.
Das ist ein ganz schön wildes Gewimmel.
Sie holpern und poltern, wild geht es zu,
es rummst und es bummst und – peng – dann ist Ruh.
Der Wind und der Sturm, die beiden
können die Wolkenbärenbande nicht leiden
und haben sie, weil sie sie so geplagt,
mit Donner und Blitz weit fortgejagt.
Die Wolkenbären haben geflucht
und ganz schnell das Weite gesucht.
Grollend und schmollend sind sie fortgezogen
– holterdipolter – zum Regenbogen.
Nun toben sie dort – es ist nicht gelogen.
Wolkenbären sind halt recht ungezogen.

© Elke Bräunling

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Benno liebt Jenny

Keine Liebesgeschichte für Benno, leider … ;-), aber eine Geburtstagsgeschichte

Von allen Mädchen mag Benno Jenny am liebsten leiden, und er muss oft an sie denken. Heute ist er zu Jennys Geburtstagsfest eingeladen und es stört ihn nicht, dass fast nur Mädchen kommen. Schließlich sind Chris und Udo auch eingeladen.
Feierlich überreicht Benno Jenny sein Geschenk, ein Buch. Er hat es in buntes Papier eingepackt und mit einer Blume aus dem Garten geschmückt, so wie Papa es macht, wenn er ein Päckchen für Mama packt. Ein hübsches Geschenk, findet Benno, und Jenny freut sich auch darüber. Leider bleibt nicht viel Zeit, denn es läutet unablässig an der Tür. Evi kommt und Anne, Sandra, Mia, Susi, Steffi, Simone und Katja. Benno schielt zur Tür. Wo bleiben Chris und Udo? Die würden ihn hier doch nicht im Stich lassen?
Evi kichert und deutet auf Benno. „Jenny hat ihr Schätzchen eingeladen.“
Alle lachen und Benno ärgert sich. Er fühlt sich unwohl bei so vielen Mädchen.
„Wo bleiben Chris und Udo?“, fragt er endlich.
„Ach“, meint Jenny, „Chris muss zum Arzt, und da wollte Udo auch nicht mehr kommen.“
„Waaas?“, ruft Benno erschrocken, und in seinem Kopf fahren die Gedanken Karussell. „Die kommen nicht?“ Lesen fortsetzen

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Fabian will ein Zirkusjunge sein

Fabian träumt gerne und er liest auch gerne Bücher … zum Träumen

Fabian saß am Fenster und träumte. Er träumte bunt. Vom Zirkus. Neulich hatte er einen Zirkuswagen gesehen. Es war ein alter, bunt bemalter Wagen gewesen mit zwei Fenstern und einem Ofenrohr, das aus dem Dach ragte. Ein ähnlich alter, lilafarbener Traktor hatte den Wagen gezogen und neben dem Fahrer saß ein Junge mit einer Baskenmütze und einem roten Schal um den Hals. Nicht viel älter als Fabian war der Junge gewesen.
Fabian möchte auch ein Zirkusjunge sein. Er würde auch eine Baskenmütze würde er tragen und einen roten Schal und ein berühmter Tigerdompteur würde er sein. Mama sagte, das Zirkusleben sei hart. Darüber aber wollte Fabian nicht nachdenken. Er wollte träumen.
Im Traum übte Fabian bereits für seinen Traumzirkus. Er übte mit den Katzen Mouri, Sandy, Fippi und Friedolin, die bald große und berühmte ‚Katzentiger‘, oder besser ‚Katiger‘ sein würden. Viele Kunststücke würde er ihnen beibringen. Drüben in der alten Scheune. Dort gäbe es Lesen fortsetzen

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Kirschen für alle

Einmal wollte die Kirschfee ihre Kinder, die Kirschen, nicht mit den Menschen teilen

Es war ein gutes Kirschenjahr. Die Bäume hingen so voller Kirschen, dass sich ihre Zweige fast bis zum Boden neigten. Lauter kleine, rote Pünktchen im Kirschbaumgrün.
Die Menschen freuten sich. „Das wird ein feines Kirschenjahr!“, sagten sie und sie dachten an leckere Kirschtorten, Kirschmarmelade, Kirschkompott, an Kirschsaft und Kirschwein.
Voller Ungeduld warteten sie, dass sich die Bäckchen der Früchte rot färbten.
„Die tiefroten schmecken am besten. Saftig sind sie und süß“, sagte ein Bauer. „Wir sollten mit der Ernte warten.“
Und weil alle im Dorf so dachten, warteten auch alle mit dem Ernten.
„Wie schön!“, rief die Kirschfee und ihre Lesen fortsetzen

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Die blaue Sommerblume

Eine Zeitreise und eine Erzählung über die „Jungfer im Grünen“

Eines Tages betrat eine junge Fremde den Laden von Frau Blumenfee. Zielstrebig ging sie auf den Kübel mit den filigran wirkenden blauen Blüten zu und betrachtete sie.
„Gut“, sagte sie. „Hier bin ich richtig.“
Frau Blumenfee musterte die junge Frau.
„Jeder ist – irgendwie – irgendwo immer richtig“, antwortete sie schließlich. „Es gibt viele Wege, diese ‚richtigen‘ Orte zu finden.“
Die junge Fremde nickte. „Die Wege sind mir bekannt, selten aber die Ziele. Sie … sie sind Geschenke des Zufalls. Und mir scheint, soeben habe ich eines jener seltenen Geschenke gefunden.“
Sie greift zu einer unscheinbar wirkenden Blüte, die mit ihren tiefblauen, im zarten Blattgrün verborgenen Blütenblättern einer Kornblume glich, schnupperte, schloss für einen Moment die Augen, murmelte:
„Der Duft aus einer anderen Zeit. Das ist sie. Meine Blume. Die Blume des Wortes ‚Nein‘. Lange habe ich nach ihr gesucht, doch Lesen fortsetzen

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Ein Besuch im Steinzeitdorf

Ein aufregender Sonntagsausflug in eine andere Zeit – Fast eine Zeitreise

Eigentlich wollen Pia und Pit wie ihre Freunde auch zum Ritterfest auf Burg Flockenstein gehen, aber ihre Eltern hatten Lust auf eine Wanderung. Murrend trotten die Geschwister hinter ihren Eltern her. Sie kommen zu einer Wiese, an deren Ende zwei Hütten stehen.
„Die sehen aber komisch aus“, findet Pia. „Sie passen nicht hierher.“
Pit nickt. „Stimmt. Man könnte meinen, sie sind aus Stroh gebaut.“
Neugierig nähern sie sich den rätselhaften Hütten.
„Da sind ja Leute!“, ruft Pia. „Mit ihren ollen Lederklamotten sehen sie aus wie Steinzeitleute.“
„Stimmt.“ Pit ist auf einmal sehr aufgeregt. „Sie tragen Speere und Lesen fortsetzen

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Die versunkene Stadt

Eine Stadt, die im Sand begraben ist

Im Urlaub auf der Halbinsel Nordstrand wohnten Pia und Pit mit ihren Eltern in einem Fischerhaus hinterm Deich. Gleich am ersten Abend hatte ihnen der alte Fischer viel von der Nordsee und vom Watt erzählt. Am nächsten Morgen saßen Pia und Pit schon vor dem Frühstück auf dem Deich und blickten aufs Wasser. Wenn man genau hinschaute, sah man, wie sich das Meer langsam zurückzog.
Pit deutete nach Westen. „Irgendwo dort hinten liegt die versunkene Stadt.“
Pia nickte und dachte an die Geschichten, die ihnen der alte Fischer erzählt hatte. Früher nämlich war die Insel viel größer gewesen und der größte Ort hieß Rungholt. Im Jahr 1362 aber hatte eine große Sturmflut fast die ganze Insel zerstört. Rungholt war Lesen fortsetzen

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Das Licht des Leuchtturms

Ein Glück, dass es Leuchttürme gibt

Während ihre Eltern und ihr Bruder Pit den großen Leuchtturm der Urlaubsinsel besichtigten, saß Pia auf dem Deich und beobachtete die Schafe, die hier weiden. Es war Ebbe und das Meer hatte dem Watt Platz gemacht.
Da! War da nicht ein klägliches Blöken? Pia sprang auf.
„Bestimmt hat sich eines der Lämmer im Watt verirrt. Ich muss ihm helfen.“ Ohne nachzudenken zog sie Schuhe und Strümpfe aus und rannte über die Deichwiese ins Watt. Wieder blökte das Lamm. Es kam von links.
Eilig stapfte Pia durch den nassen Schlick. Doch seltsam: Nun hörte sie das Blöken eher rechts. Pia blickte über die weite Wattlandschaft, lauschte. Sie überquerte einen Siel, doch auch da sah sie das verirrte Lamm nicht. Sie lauschte wieder, hörte aber nur ein Rauschen.
Pia drehte sich einige Male um sich selbst und sah nur noch Lesen fortsetzen

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Ferien am Meer

Nordseeferien und ein Drachenwettbewerb

Die Ferien an der Nordsee waren toll. Nie war es Pia und Pit langweilig, denn es gab viel zu tun hier: Schätze im Watt suchen, die Sandbänke mit den Seehunden besuchen, mit Fischer Hansen zum Krabbenfischen aufs Meer fahren, Krabben pulen, die Robbenstation, der Leuchtturm, der Piratenfelsen, die Nachtwanderung, der Märchenerzähler im Strandkorb mit seinen schaurigen Geschichten und Sagen und vieles mehr. Irgendetwas war immer los hier und morgen fand der Drachenflug-Wettbewerb bei der Deichwiese statt.
„Ich möchte einen bunten Drachen mit einem langen Zackenschwanz haben“, sagte Pia.
Pit wünschte sich einen Drachen, der zur Nachbarinsel flog. Dort nämlich wohnte Lars und gegen ihn hatte er gestern beim Krabbenpul-Wettbewerb eine Wette verloren. Und nun hatten sie wieder gewettet, nämlich, dass Lesen fortsetzen

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Reise zur Zauberinsel des Glücks

Einmal machten sich Menschen auf, die Insel des Glücks zu suchen

Einmal hängte ein schlauer Reisebürobesitzer ein Schild mit einem besonderen Angebot ins Schaufenster:

Einmaliges Sonderangebot
Pauschalreise zur INSEL DES GLÜCKS zum Preis von nur 999.— Euro

Die Leute waren sich einig.
„Wo findet man heute noch Glück?“, brummelten sie.
Nein, Glück gab es keines mehr. Dennoch waren sie so neugierig, dass die Reise zur Insel des Glücks rasch ausgebucht war.
Sechs Wochen später brachte ein alter Fischkutter die erste Reisegruppe zu dieser seltsamen Insel. Neugierig standen die Leute an der Reling.
„Da ist die Insel!“, jubelte ein Kind und deutete zum Horizont.
„Ja, tatsächlich”, rief ein Lesen fortsetzen

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Neue Freunde auf dem Fußballplatz

Es ist oft schwer, nach einem Umzug neue Freunde zu finden

Mirkos erster Freund in Deutschland ist Mohri. Der weiß alles über Mirko: wie er vor kurzem mit seinen Eltern aus Russland hierher gekommen ist und warum er die deutsche Sprache zwar gut verstehen, sie aber nur schlecht sprechen kann.
Mohri hat Mirko gut verstanden. Er ist nämlich ein Hund, ein großer zotteliger Kuschelhund, den alle im Stadtviertel mögen und der am liebsten mit den Kindern auf dem Spielplatz Ball spielt.
Mirko spielt auch gerne Ball und zu gerne würde er auch bei den Kindern mitspielen, aber er traut sich nicht. Er versteht die deutsche Sprache schon sehr gut, nur mit dem Sprechen hapert es noch. Bestimmt würden sie ihn alle auslachen. Er kennt das schon.
„Dann sagen sie Lesen fortsetzen

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Fußballfieber

Jungen und Mädchen und Fußball und ein großes Fußballfest mit viel Spannung

Endlich war es so weit. Es war der heißeste Tag in diesem Sommer und der Beginn des großen Fußballfests.
Die Kinder aus der Entenbachsiedlung waren mächtig aufgeregt. Seit Wochen redeten sie fast nur noch über die Spiele, die Spielpläne, die Mannschaften und die Fußballstars. Jeder hatte seine Lieblingsmannschaft und jeder hatte seinen Lieblingsfußballer. Das konnte man deutlich hören. Man konnte es auch sehen. Bei den Jungs aus der Siedlung zumindest. Einige nämlich trugen nun als Glücksbringer die Frisur ihres Fußballstars. Und das, fanden die Mädchen, sah ganz schön doof und dämlich aus.
Gemeinheit! Die Jungen aus der Siedlung waren empört. Fußballer sehen nie doof oder dämlich aus.
„Ihr seid ja nur neidisch!“, sagte Leon, ihr Anführer. „Was wirklich dämlich aussehen würde, wäre ein Mädchen mit einer Fußballerfrisur. Und überhaupt: Lernt ihr erst einmal richtig Fußball spielen.“
Neidisch? Pah! Fußball spielen war längst keine Jungenssache mehr. Das wäre ja noch schöner!
„Wer sagt, dass wir Lesen fortsetzen

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Zauber im Holunderstrauch

Geheimnisvoll ist der Holunder, der auch Frau Holle heißt

Mia und Max sitzen bei Uroma Marie auf der Bank unter dem Holunderstrauch. Die Sonne scheint, und viele Bienen summen geschäftig um die süß duftenden Holunderblüten herum.
„Schön ist´s hier!“, sagt Mia.
„Es riecht so toll“, meint Max.
„Jaja!“, antwortet Uroma Marie. „Bei Frau Holle fühlt sich jeder wohl!“
„Frau Holle?“ Erstaunt sehen Mia und Max die Uroma an.
„Es ist doch nicht Winter!“, sagt Max.
„Frau Holle gibt es nur im Märchen“, wundert sich Mia.
„Vielleicht auch hier!“, sagt Uroma Marie mit geheimnisvoller Stimme. „Man sagt, im Holunderstrauch wohne Frau Holle!“
„Ehrlich?“
„Das ist doch auch nur eines von diesen Märchen, oder?“
Uroma Marie lächelt. „Wer weiß es so genau?“, fragt sie. „Ich habe hier einmal ein Erlebnis gehabt, das mich wieder an Märchen glauben lässt.“
„Erzählst du uns davon?“, bettelt Mia.
„Gerne!“ Uroma Marie lehnt sich bequem zurück, atmet tief den süßen Duft der Blüten ein und Lesen fortsetzen

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Das Sommerkuchen-Geheimnis

Der Sommerkuchen ist ein ganz besonderer Kuchen und nur die Großtante kennt sein Rezept

Der Sommerkuchen von Großtante Emilie war der allerbeste Kuchen auf der Welt. Die Kinder liebten ihn und wer im Sommer Kuchenlust verspürte, besuchte Tante Emilie.
„Wann gibt es wieder Sommerkuchen?“, fragten alle Besucher.
„Im Sommer“, antwortete die Großtante.
„Und wann fängt für dich der Sommer an?“
„Wenn die ersten Beeren reif sind.“
„Im Mai!“, riefen die Kinder. „Im Mai reifen die ersten Beeren. Die Erdbeeren.“
„Gut“, sagte die Großtante. „Dann beginnt für mich der Sommer im Mai.“
„Und dann gibt es leckeren Sommerkuchen“, freuten sich alle.
„Aha! Nun weiß ich Bescheid.“ Nachbarin Schlägel nickte zufrieden. „Dann ist dieser berühmte Sommerkuchen also ein Erdbeerkuchen.“
Tante Emilie nickte. „Im Mai ist er ein Erdbeerkuchen. Aber nur ein bisschen. Er ist auch im Juni noch ein Erdbeerkuchen. Aber auch nur ein bisschen.“
„Und was ist das andere bisschen?“
Die Großtante lächelte. „Andere Früchte.“
„Ach! Der Sommerkuchen ist ein Obstkuchen?“
„Auch. Aber da sind noch Lesen fortsetzen

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Das schönste Sommerfest

Es gibt viele Sommerfeste. Welches aber ist das schönste und beliebteste?

„Ein schönes Sommerfest“, sagt Opa, „ist das Schulfest.“
„Stimmt“, sagt Max. „Bei unserem Schulfest ist immer viel los.“
„Bei den Festen in unserem Kindergarten haben wir auch viel Spaß“, ruft Mara. „Und dieses Mal ist es ein besonderes Fest. Es ist mein letztes Kindergartenfest. Mein Abschiedsfest. Nach den Ferien darf ich auch in die Schule gehen. Juchhu!“
Mara jubelt. Auf die Schule freut sie sich riesig. Ein bisschen traurig macht sie der Abschied vom Kindergarten aber auch.
„Das Fest wird bestimmt sehr schön sein“, meint Opa. „Und wir werden alle kommen.“
„Toll!“, freut sich Mara.
„Es kommt noch toller“, sagt Opa. „Ich werde nämlich Lesen fortsetzen

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Glühwürmchensommer

Ein Glühwürmchen-Lied hallt durch die Gärten ‚Glühwürmchen, flimmre …‘ und alle halten Ausschau nach den Glühwürmchen an diesem Sommerabend

„Glühwürmchen, Glühwürmchen, glimmre, glimmre, Glühwürmchen, Glühwürmchen, schimmre, schimmre. La, lala, lalalaaa, la, lala, la lala lalalaaa …“ *
Irgendwo trällerte jemand das Lied vom Glühwürmchen. Laut und schrill und mit vielen falschen Tönen. Es passte zu diesem Abend. Alles war gut, denn einen lauen Sommerabend, der dazu noch ein Samstagabend war, liebten alle. Und die Bewohner der Siedlung lehnten sich in ihren Gartenstühlen und Bänken zurück, schlossen die Augen und schnupperten. Es duftete süß nach Rosen und Lindenblüten, nach Jasmin, Holunder und Gartenkräutern, nach Levkojen, Pfeffernelken und … nach Grillwürsten.
Fehlten nur noch die Glühwürmchen. Die hatte man in diesem Sommer noch nicht gesehen. Da war nur dieses Lied, das jemand vom Park her laut und falsch immer wieder trällerte. Die Leute begannen sich zu wundern.
„Wo stecken eigentlich die Glühwürmchen?“, riefen sie einander zu.
Von Garten zu Garten hallte dieser Ruf, bis schließlich alle Entebachviertelbewohner ins Dunkel der Büsche und Baumkronen starrten. Das Dunkel aber blieb dunkel. Da war kein einziges helles Pünktchen, das sich glimmernd seinen Weg durch die Nacht bahnte.
„Es muss an dem Gesang liegen“, rief einer. „Er klingt falsch.“
„Der Text ist auch nicht richtig“, sagte ein anderer. „Es heißt nämlich ‚Glühwürmchen, flimmere‘. Dieses ‚Glühwürmchen, glimmere’ ist falsch. Hört ihr?“ Und sogleich begann er, das Lied ‚richtig‘ zu singen. Und weil er das Singen so toll fand, sang er das Lied gleich noch einmal. Dann war da noch jemand, der das Lied nun sang. Und noch einer und noch einer … und bald sangen und brummelten und pfiffen ringsum viele gut gelaunte Entebachviertelbewohner das Glühwürmchenlied.
Schön klang das. Und witzig irgendwie.
Die Glühwürmchen aber ließen sich trotzdem nicht blicken und alle wunderten sich.
Nur Oma Frieda, die auf ihrer Bank vor dem Häuschen saß, lächelte. Sie wusste Bescheid. Zu viel Grillduft lag in der Luft, und der lockte andere Wesen an. Für Glühwürmchen brauchte man Geduld. Die hatte Oma Frieda, und ihr Herz klopfte ein bisschen schneller, als endlich die ersten Glühwürmchen an ihr vorbei tanzten.
Zu der Zeit aber hatten sich die Entebachviertelbewohner längst in ihre Häuser zu Sportstudio und Samstagabendkrimi zurückgezogen. Hell flimmerte das Licht der Fernsehbilder in die Nacht hinaus. Und die Glühwürmchen, die schimmerten und glimmerten alleine durchs Dunkel. Wie an jedem milden Abend im Sommer.

© Elke Bräunling

* © Der Liedtext stammt von Heinz Bolten-Bäckers, die Melodie von Paul Lincke

Weitere Glühwürmchengeschichten findet Ihr hier:
Als Papa Jule einen Stern schenkte
Der Glühwürmchenbaum
Der Spitzname ‚Glühwürmchen‘ klingt lieb, oder?
Glühwürmchennächte (Gedicht)
Als die Junifee die Nächte heller machte

Diese Geschichte findest du in dem  NEUEN Buch: Omas Geschichten durchs Jahr

Taschenbuch:Omas Geschichten durchs Jahr: Frühling, Sommer, Herbst und Winter – Geschichten für Kinder  Ebook: Omas Geschichten durchs Jahr: Frühling, Sommer, Herbst und Winter- Jahreszeitengeschichten für Kinder Information

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Schlechtwetterlaunen

Wenn das Wetter ’spinnt‘, spielen auch die Menschen manchmal ein bisschen verrückt

Es regnete ´Hunde und Katzen´. Jule, Anne und Martina saßen am Fenster, zählten die Regentropfen und langweilten sich. Sie wollten so gerne eine Hütte bauen, draußen bei den Weiden. Doch nun regnete es und regnete. Es war zum Grausen.
„Morgen wird das Wetter besser“, sagte Jule.
„Dann bauen wir unsere Hütte!“, rief Anne.
„Und wir spielen ‚Hüttenfamilie‘“, bestimmte Martina. „Ich bin der Vater, Jule ist die Mutter und Anne das Kind.“
„Ich will aber nicht Kind sein“, maulte Anne. „Da muss man artig sein und früh schlafen gehen.“
„Du bist die Jüngste“, bestimmte Martina. „Also bist du das Kind!“
„Ihr seid gemein!“, schluchzte Anne und rannte weg.
„Alles wegen deiner doofen Hüttenfamilie“, meckerte Jule. „Ich spiele lieber mit meinen Brüdern.“
„Ach, ihr könnt mich mal!“, schrie Martina den beiden wütend hinterher.
Peng! Schon hatten sie den schönsten Krach.
Am nächsten Tag schien die Sonne und Lesen fortsetzen

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Hausaufgaben mit Oma Wolke

Hilfe bei den Hausaufgaben .. und Erinnerungen an Omas Schulzeit

Wie immer, wenn Pia keine große Lust hat, ihre Hausaufgaben zu machen, geht sie hinüber zu Oma und Opa Wolke, die Nachbarn zur Rechten. Das ist einfach, besonders, wenn es keiner zuhause bemerken soll. Pia muss nur aus ihrem Zimmerfenster auf den Balkon klettern. Von dort kann sie über die Treppe, die vom Balkon in den Garten führt, hinten durch die Gärten zur Nachbarterrasse schleichen und an der Küchentür der Wolkes klopfen.
Oma Wolke freut sich, wenn Pia auf einen Besuch bei ihr vorbeischaut. Ganz besonders freut sie sich, wenn Pia ihre Schulsachen mitbringt. In Büchern und Heften zu stöbern und Hausaufgaben zu machen liebt Oma Wolke nämlich über alles. Und Pia liebt es über alles, wenn ihr Oma und Opa Wolke bei den Schularbeiten helfen. Außerdem gibt es immer einen selbstgemixten Saft oder einen Kakao und einen von jenen einzigartig leckeren Oma-Wolke-Kuchen.
So auch heute.
Pia sitzt mit Oma Wolke und einem großen Vanillepuddingstreuselkuchenstück am Küchentisch.
„Bis morgen muss ich einen doofen Aufsatz schreiben“, sagt sie. „Hilfst du mir, Oma Wolke?“
„Hm?“ Oma Wolke hat nicht zugehört. Das passiert ihr immer, wenn sie ein Buch in der Hand hält. Und jetzt blättert sie in Pias Lesebuch und liest sich hier und da und dort fest. Es macht ihr mindestens Lesen fortsetzen

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Mia ist (k)ein Pechvogel

Von Pech, Pechvögeln, Raben, Freunden und vom Glück

Mia sitzt auf einer Spielplatzschaukel und schimpft vor sich hin. Sie ist schlecht gelaunt. Längst hat sie ihr Taschengeld ausgegeben, und Mama sagt, wer nicht sparen mag, muss eben auch einmal auf ein Eis und andere Leckereien verzichten.
“Ich habe kein Glück“, mault Mia nun und blickt ihren Freunden hinterher, die zur Eisbude laufen. „Ein richtiger Pechvogel bin ich. Bäh.”
“Bäh! Bäh! Bähkräh!”, krächzt es da, und ein großer schwarzer Vogel setzt sich neben sie auf die Nachbarschaukel. “Wer bin ich denn, wenn du ein Pechvogel bist?”, fragt der Vogel.
Mia erschrickt, dann aber muss sie kichern, als sie auf das schmutzig schwarze Federkleid des Vogels blickt. Zerrupft sieht es aus.
“Stimmt”, sagt sie. “Du Lesen fortsetzen

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Die Flaschenpost

Es ist spannend, eine Flaschenpost zu finden

Viele Tage verbringen Pia und Pit am Ufer des Flüsschens hinterm Park. Hier kann man ungestört spielen. Tolle Staudämme haben die Geschwister gebaut und Piratenburgen, Stauseen und einen Hafen. Auch Schiffe und Boote haben sie gebastelt.
Heute wollen sie ein neues Floß aus Kork testen. Pia will das Floß gerade zur ersten Probefahrt aufs Wasser setzen, als sie eine aufregende Entdeckung macht.
„Da schwimmt eine Flasche! Toll! Das ist bestimmt eine geheime Flaschenpost.“
Pit beugt sich über das Wasser und versucht mit einem Aststück, die Flasche an Land zu lotsen.
„Das glaube ich auch”, sagt er ehrfürchtig. „Vielleicht hat sie ein Lesen fortsetzen

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Das Wiesenabenteuer

Traumabenteuer beim Chillen auf der Wiese

Eigentlich will Fabian mit Paule auf der Wiese Kaninchenfutter suchen. Weil heute aber einer dieser Trödeltage ist, setzt sich Fabian erst einmal ins Gras, blickt zu den weißen Himmelswölkchen hinauf und lauschen dem Summen der Bienen. Und da ist er auch schon eingeschlafen.
“Brorororoo… “
Plötzlich summt und brummt es gewaltig. Es wird laut und lauter und Riesenflieger mit gelb-schwarzen Streifen brummsummen auf Fabian zu. Wie große grellgelbe Bienen sehen sie aus.
“Brororooo! Was hast du auf unserer Wiese zu suchen, Fremder?“
Fabian schrickt. „Seid ihr Bienen?“, stammelt er.
“Ha!”, brummt es verächtlich. “Hast du noch nie von uns unbesiegbaren Lesen fortsetzen

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Ein schwüler Gewittertag

Schwüle Tage fühlen sich an, als seien Geister unterwegs, die schlechte Laune zaubern

Ein schwüler Tag ist heute. Wild schwirren Mücken und Fliegen im Garten herum.
”Hey!”, brüllt Mia und schlägt um sich. ”Hört auf zu stechen!”
”Haha”, lacht Nachbar Nebel. ”Das ist die Strafe, weil du immer so laut herumtobst und mich ärgerst.”
”Und deshalb kommen diese Stechviecher?”, staunt Mia.
”Es sind Gewittergeister”, sagt Nachbar Nebel und legt sich auf seinen Liegestuhl. ”Sie helfen Leuten, die in Ruhe ein Schläfchen ohne Kinderlärm machen wollen. Verstanden?”
”Bäh”, macht Mia. ”Es gibt keine Geister und Lärm mache ich nie.”
Sie seufzt. Schlecht gelaunt ist sie bei dieser schwülen Hitze.
„Immer meckert dieser olle Nachbar Nebel an mir herum“, mault sie.
Die Luft wird drückender und heißer. Niedrig fliegen die Vögel über Mia hinweg, und Lesen fortsetzen

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Der kleine Regentropfen und die Sonnenpause

Auch Regentropfen wünschen sich ab und zu eine Pause, noch besser Ferien oder einen Urlaub gar

Der kleine Regentropfen war müde. Immer wieder hatte er in diesem Sommer aus den Wolken hinab aufs Land geregnet. Nie war Zeit gewesen, ein bisschen auszuruhen. Kaum war er auf der Erde angekommen und auf einem Blatt oder einer Blüte, einer Erdkrume, einem Stein, in einem Bach oder in einer Pfütze gelandet, kamen sogleich die heißen Sonnenstrahlen, um ihn zurück zur Wolke zu bringen. Dort oben traf er seine Regentropfenkollegen und gemeinsam sprangen sie wieder, Tropfen für Tropfen für Tropfen, vom Himmel, um an einem neuen Erdenplätzchen zu landen. So war er die ganze Zeit unterwegs. Zum Himmel hinauf, zur Erde hinab und wieder von vorne. Wieder und wieder.
„Ich bin müde“, beschwerte sich der kleine Regentropfen bei der Sonne.
„Zum Müdesein ist keine Zeit. Du musst zurück in deine Wolke, damit du aufs Neue regnen kannst“, erwiderten die Sonnenstrahlen. „Es ist Sommer und es gibt viel zu tun. Regen ist wichtig für die Natur, für das Wachsen und Reifen.“
„Immer muss ich arbeiten“, beschwerte sich der kleine Regentropfen. „Ich wünsche mir eine Pause. Für einen Tag nur. Oder zwei. Oder auch drei.“
Er dachte an die Menschen, die er in seinem langen Tropfenleben schon getroffen hatte. Die arbeiteten auch nicht immer. Sie hatten Tage mit Arbeit und sie hatten Tage mit Ausruhen und manchmal hatten sie sogar eine oder zwei oder gar drei Wochen, in denen sie sich nur ausruhen durften. Urlaub nannten sie dies. Oder Lesen fortsetzen

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Der kleine Regentropfen und das Sommergewitter

Aus dem Leben eines Regentropfens

Es ist ein schwüler Sommertag. Am Himmel türmen sich hohe Wolkenberge. Hoch geht es dort her. Unzählig viele kleine Wassertropfen purzeln in den Wolken durcheinander. Jeder von ihnen will mit den ersten Tropfen auf die Erde hinab regnen. Ein wildes Gedränge ist es. Auch die Wolken drängeln und schubsen einander immer weiter übers Land. Da! Ein Blitzstrahl fährt vom Himmel herab, gefolgt von einem lauten Donnerschlag.
“Jetzt, ja, jetzt gleich dürfen wir regnen und die Erde besuchen”, ruft der kleine Regentropfen. Weil er es nicht mehr erwarten kann, drängelt er sich weit und weiter zum vorderen Wolkenrand.
Und da ist es auch schon so weit. In dicken Strahlen platschen die Regentropfen auf die Erde, begleitet von Sturm und Blitz und Donner.
Der kleine Regentropfen hat es gut erwischt. Mit Lesen fortsetzen

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Aktion „Schmetterling“

Hilfe für die Schmetterlinge

Am liebsten saß Katja mit ihrem Hund Bärchen am alten Bahndamm zwischen hohen Gräsern, Wiesenblumen und Heckenrosen. Dort gab es viele verschiedene Schmetterlinge zu beobachten und die mochte Katja so sehr, dass sie oft die Zeit vergaß. Eines Tages kam sie wieder einmal zu spät nach Hause.
Mama war sauer. „Dein Zimmer hast du wieder nicht aufgeräumt, und Hausaufgaben hast du auch nicht gemacht?“, schimpfte sie.
Au weia. Katja sah Mama so kleinlaut an, dass die lachen musste. „Ich kann dir ja gar nicht böse sein“, sagte sie. „Es ist schön, dass du Schmetterlinge magst. Außerdem gibt es hier bald sowieso keine mehr.“
„Waaas?“, rief Katja. „Warum gibt es keine Schmetterlinge mehr?“
„Nun“, antwortete Mama ernst, „den alten Bahndamm wird es nicht mehr lange geben. Er ist ja auch nutzlos, nicht?“
„Aber die Blumen und Tiere dort sind nicht nutzlos, oder?“
„Viele Leute denken da anders. Blumen und Tiere sind für sie nicht wichtig. Man kann nichts mit ihnen verdienen.“
„Aber man kann sich daran freuen“, sagte Katja.
Mama seufzte. „Die neue Schnellstraße ist mehr wert.“
„Und warum soll es ohne Bahndamm keine Schmetterlinge mehr geben?“, fragte Katja. Lesen fortsetzen

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Die Sau ist los

Neu auf dem Land im Dorf leben und von Stadtmäusen und Landhühnern

Nach dem Umzug von Bremen nach Igelsbach hatten Imke und Siri großes Heimweh.
„Es wird euch hier bestimmt gefallen“, meinten ihre Eltern. „Bald werdet ihr auch Freunde finden.“
„Die sind alle blöd hier!“, knurrte Imke.
„Sie reden so doof mit ihrem Dialekt, diese Landhühner!“, fand Siri.
„Und ihr seid eingebildete Stadtkühe!“, sagte ihre Mutter ärgerlich.
Imke und Siri waren sauer. Mit muffigen Gesichtern saßen sie vor dem Haus auf dem Mäuerchen und grübelten.
Plötzlich standen die Dorfkinder vor ihnen. „Wollt ihr mitspielen?“, fragte Conni von nebenan.
„Was denn?“, fragte Siri mit gelangweilter Stimme zurück, und Imke fing gleich an, schrecklich anzugeben.
„Hier ist ja nichts los!“, sagte sie. „Bei uns in Bremen kann man viele schicke Sachen machen.“ Sie redete und redete und erfand Dinge, die gar nicht stimmten.
Die Igelsbacher Kinder schwiegen beeindruckt.
„Bei uns“, meinte Heiner endlich, „gibt es auch schicke Sachen. Doch die kann nicht jeder machen. Und Stadtmäuse schon gar nicht!“
Stadtmäuse? Hatte er sie damit gemeint? „Was kann man bei euch schon groß machen“, schimpfte Imke los.
„Oh“, meinte Fred und tat, als würde er nachdenken. „Säue melken, zum Beispiel. Oder Lesen fortsetzen

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Die kleine Waldmaus und ihre Geschichten

Hier findest du alle Geschichten von und mit der kleinen Waldmaus, die in Blogs veröffentlicht sind:

Die kleine Waldmaus und der frühe Frühling
Die kleine Waldmaus und das Frühlingserwachen
Die kleine Waldmaus und das tanzende Licht
Die kleine Waldmaus und der Waldfrühling
Die kleine Waldmaus, die Veilchen und die Liebe
Die kleine Waldmaus, der kleine Igel und die Maiglöckchen
Die kleine Waldmaus und das glückliche Glück
Die kleine Waldmaus und der Erntetag
Die kleine Waldmaus und das Stacheltier
Die kleine Waldmaus und das kleine große Tier
Die kleine Waldmaus und der fremde Duft
Die kleine Waldmaus und das Bunt im Grün
Die kleine Waldmaus und das Herbstfest
Die kleine Waldmaus und das graue Grau
Die kleine Waldmaus, der Nebel und das Licht mit Hut
Die kleine Waldmaus und das sprechende Glück
Die kleine Waldmaus und der Sternenregen
Die kleine Waldmaus kann nicht schlafen
Als die kleine Waldmaus mit dem Eichhörnchen auf Futtersuche ging
Die kleine Waldmaus und die Decke aus Schnee

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Herr, lass Hirn regnen

Streit und Ärger sind so unwichtig

Mia ist sauer. „Herr, lass Hirn regnen!“, hat Alex beim Fußballspiel zu ihr gesagt. Weil sie wegen Abseits den Ball an die Gegnermannschaft abgeben musste. Das ist bloß passiert, weil Mia zu schnell gelaufen ist und weil sie unbedingt auch ein Tor schießen wollte.
„Das mit dem Abseits begreift ihr Weiber nie!“, hat Alex laut gerufen. Und klar, alle haben dann gelacht.
„Ich bin nicht doof!“, hat Mia zurückgerufen. „Nur ein bisschen schneller bin ich.“
Da haben alle noch mehr gelacht.
Wütend ist Mia nach Hause gegangen und wütend ist sie heute aufgewacht. Es ist noch gar nicht richtig Morgen. Es dämmert erst. Mia aber kann nicht mehr einschlafen. Die Wut im Bauch will sie nämlich nicht mit in den Tag nehmen. Nachdenklich sieht sie aus dem Fenster. Schön ist Lesen fortsetzen

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Was feiert man zu Pfingsten?

Feiern wir Pfingsten wegen der schönen, warmen Tage Ende Mai oder Anfang Juni und wegen der Pfingstferien, oder steckt mehr dahinter?
Viele Menschen wissen heute nicht mehr so recht, warum wir die Pfingsttage als kirchliche Feiertage betrachten und auch feiern.
Weißt du es?

Was feiert man zu Pfingsten
– Sachtext

Genau fünfzig Tage nach Ostern feiert die Kirche Pfingsten. Seinen Namen hat dieses Fest von dem griechischen Wort „Pentecoste“. Es heißt übersetzt „fünfzig“ und das bedeutet: Fünfzig Tage = Pentecoste = Pfingsten.
Pfingsten ist für die Christen ein wichtiges Fest. Was aber wird an Pfingsten gefeiert?
Nun, am Pfingsttag ist damals der heilige Geist zu den Aposteln in Jerusalem herabgekommen. Damals waren über 3000 Menschen aus vielen Ländern in Jerusalem zur Feier des jüdischen Erntedankfestes zusammengekommen. Vor ihnen allen hatte Petrus seine Rede gehalten, und die Leute glaubten damals an ein Pfingstwunder. Der Heilige Geist war ihnen nämlich durch Feuerzungen erschienen und hatte den Jüngern geholfen, in vielen fremden Sprachen zu sprechen und den Menschen vom Gott, Jesus und dem Heiligen Geist zu erzählen. Es heißt, dass der Heilige Geist damals allen Kraft und Mut dazu gegeben hat, in alle Länder zu ziehen und die christliche Lehre zu verkünden. Und nun Lesen fortsetzen

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Glückskäferglück für das Gänseblümchen

Wie ein Käfer ein Gänseblümchen auf der Wiese rettete

Überall auf der Wiese lachten gelbe und weiße Blütenköpfe zur Sonne hinauf. Nur neben dem großen Stein wartete eine Gänseblümchen-Blütenknospe vergeblich darauf, sich entfalten zu dürfen. Ein Marienkäfer hatte sich zu ihr unter das Blatt, das sie bedeckte, gekuschelt und war mit nichts wegzulocken.
„Hey“, rief die Blütenknospe. „Du versperrst mir den Weg. Such dir einen anderen Schlafplatz.“
Der Käfer gähnte. „Weißt du, dass ich ein Glückskäfer bin?“
„Mir bringst du gerade kein Glück“, sagte das Gänseblümchen.
Der Käfer drehte sich um und schlief weiter.
Da schloss auch das traurige Blümchen, das nicht blühen durfte, die Augen und träumte süße Blütenträume.
Lautes Blöken riss es später aus dem Schlaf. Verwundert lugte das Gänseblümchen unter dem Blatt hervor. Der Käfer war verschwunden.
Schnell wollte es das Blatt über seiner Knospe wegschieben. Da sah es Lesen fortsetzen

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Der bunte Wiesenblumenstrauß

Nicht nur die Menschen lieben die bunten Wiesenblumen

Lea ist zu Besuch bei Verwandten auf dem Land. Schön ist es hier im Mai. Kunterbunt blühen die Blumen auf Wiesen und Feldern rings um das Dorf.
Das Stadtkind Lea staunt. Eine Blüte pflücken aber, das wagt sie nicht. Was ihr nicht gehört, darf sie auch nicht wegnehmen.
“Die freie Natur”, sagt Onkel Paul, gehört allen Lebewesen. “Und deshalb darf sich auch jeder ein wenig von ihr nehmen. So viel, dass sie sich wieder erholen kann.”
Leas Herz pocht ein bisschen schneller. “Meinst du, die Natur findet es okay, wenn ich mir von jeder Blume eine nehme? Einen bunten Blumenstrauß möchte ich Tante Jutta schenken.”
“Du kannst von jeder Blumensorte einen Arm voll pflücken“, sagt Onkel Paul. „Selbst das nimmt dir die Natur nicht übel.”
Aber Lea bleibt bei ihrem Vorsatz. Von jeder Sorte pflückt Lesen fortsetzen

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Maikäfernächte

Papa träumt von Maikäfern und vom Sumsemann aus dem Märchen ‚Peterchens Mondfahrt‘

„Bist du der Herr Sumsemann“, fragte das Kind den dicken Maikäfer.
Der antwortete erst einmal nicht. Er bemühte sich nämlich vergeblich, nach dem Stoß gegen die Fensterscheibe wieder auf die Füße zu kommen. Hilflos lag er auf seinem breiten Rückenpanzer und strampelte mit den Beinen. Er strampelte heftig, denn vor Kindern fürchtete er sich. Nun, eigentlich gab es fast nichts, was ihn nicht in Furcht versetzte. Und eigentlich war er fast immer vor irgendwelchen ‚Feinden‘ auf der Flucht.
„Nun strample doch nicht so dolle“, maulte das Kind. „Wie soll ich denn sonst deine Beinchen zählen?“
„B-Beine zählen?“, keuchte der Maikäfer. Eine mächtige Angst stieg in ihm auf. „Wollte dieses Kind ihm seine Käferbeine ausreißen und andere gemeine Dinge mit ihm tun?“
Zu seinem Strampeln kam noch ein Schlottern. Ein Angstschlottern, das so heftig war, dass er sich am liebsten tot gestellt hätte. Davor aber fürchtete er sich noch mehr. Wer weiß, womöglich fiel er beim Totstellen tot um. So richtig tot.
„Nein, nein, zu Hilfe!“, heulte er daher auf. „Tu mir nichts, bitte. Ich verspreche dir auch, nie ein Sumsemann, wer oder was das auch immer sein mag, zu werden. Ich werde ihn auch nicht treffen und ich …“
Der Maikäfer redete und Lesen fortsetzen

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Bist du eine Mutter?

Jeder Tag im Jahr ist ein Muttertag

„Bist du eine Mutter?“ Mit einem fragenden Blick stand der Junge vor der Dame, die aus der Bäckerei kam.
„Ja. Warum fragst du?“ Misstrauisch sah die Frau den Jungen an. Ob er betteln wollte?
Doch da zog der Junge eine Rose, die er hinter dem Rücken verborgen hielt, hervor und reichte sie der Dame. „Für dich!“, sagte er.
„Für mich?“, staunte die Fremde. Sie lächelte. „Danke schön. Aber sag, warum schenkst du mir diese schöne Rose?“
„Weil du eine Mutter bist“, antwortete der Junge und grinste ein wenig verlegen. „Meine Oma sagt, jeder Tag im Jahr ist ein Muttertag und sollte gefeiert werden.“
„Das hast du schön gesagt.“ Die fremde Dame freute sich. „Doch warum schenkst du die Blume nicht deiner Mama?“
„Hab ich schon. Jeden Tag Lesen fortsetzen

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An jedem Tag im ganzen Jahr

An jedem Tag im ganzen Jahr
Muttertagsgedicht – Dankgedicht

An jedem Tag im ganzen Jahr
sorgst du so lieb für mich.
Drum sage ich am Abend dir:
„Mama, ich liebe dich.“

An jedem Tag im ganzen Jahr
nimmst du mich in den Arm.
Du hältst mich fest und kuschelst mich,
und so wird mir ganz warm.

An jedem Tag im ganzen Jahr
bist du bei mir ganz nah.
Und wenn ich einmal traurig bin,
sagst du: „Hey, ich bin da!“

An jedem Tag im ganzen Jahr
gibst du mir Kraft und Mut,
damit ich mich nicht fürchten muss,
und so geht alles gut.

An jedem Tag im ganzen Jahr
lachst zärtlich du mir zu:
„Ein bisschen Glück bringt jeder Tag“,
sagst du ganz leis’ dazu.

An jedem Tag im ganzen Jahr
bist du, Mama, bei mir.
Drum feiern wir zum Muttertag
zum Dank ein Fest mit dir.

An jedem Tag im ganzen Jahr
schlägt leis’ mein Herz für dich,
denn jeder Tag ist Muttertag
für uns, für dich, für mich.

© Elke Bräunling

Rosenstrauß

Geschichten zum Muttertag findest du hier
Muttertag und weiße Nelken
Jeder Tag ist Muttertag
Bist du eine Mutter?
Ein Bild zum Muttertag
Muttertag in unserer Familie
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Hochzeitssuppe und falscher Hase
Ein Herz für Mama
Ruhetag für Mama
Der Familientag
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Mias Traum von den Blütenkindern
Der kleine Bär und der Blumenstrauß

Muttertagsgedichte
Danke, Mama – Muttertagsgeschichten
Ein bisschen so wie du: Für Mama, Papa, Oma und Opa
An jedem Tag im ganzen Jahr

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