Elkes Kindergeschichten

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Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht auf der rechten Seitenleiste im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht in der Schlagwörterwolke oder im Feld SUCHE

 

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Als Herr Frühling zu früh ins Tal kam

Erst kam er zu früh, der Frühling, dann ließ er sich verjagen und beinahe hätte er später dann auch noch verschlafen

Lärm dröhnte durchs Tal. Es ging sehr trubelig zu und laut.
„Was soll dieser Höllenlärm?“, brummte Herr Frühling und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Ist es schon so weit? Hat der Winterschlaf ein Ende?“
Herr Frühling gähnte. Er war noch müde, aber neugierig war er auch. Also stand er auf und machte sich mit seinen warmen Frühlingswinden auf den Weg ins Tal. Unterwegs fingen Schneemänner und Eiszapfen zu weinen an, Schneelawinen rutschten von Dächern und Bäumen, Zäune und Hecken verloren ihre weißen Mützen.
Im Tal traf Herr Frühling Kinder. In einer langen Schlange zogen sie durch die Straßen, bimmelten mit Kuhglocken, bliesen auf Trompeten, hämmerten auf Trommeln herum und sangen: „Wir treiben heut den Winter aus! Trari, traro! Hau ab, du kalter Kerl und zieh nach Haus. Trari, trara!“
Was macht ihr denn da?“, wunderte sich Herr Frühling.
„Den Winter vertreiben“, antworteten die Kinder. „Ist doch klar. Der Lesen fortsetzen

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Ein Königreich für einen Sonnenstrahl

Ein Sonnenstrahl besucht den wolkengrauen Wintertag

„Nanu?“, sagte der kleine Sonnenstrahl an einem düsteren, wolkenverhangenen Spätwintertag. „Hat mich da gerade jemand gerufen? Mir dünkt, ich höre eine Stimme. Eine Menschenstimme. Oder habe ich dies nur geträumt?“
Er blinzelte, um wach zu werden nach dem langen Schlaf der letzten beiden Regenwochen. Dann schob er sich durch einen Spalt zwischen zwei dicken Wolken hindurch und spähte hinunter zu der kleinen Stadt. Er lauschte.
„Da! Ich höre es wieder. ‚Sonne!’, ruft jemand. ‚Ein Königreich für einen Sonnenstrahl’.“
Ein Königreich? Darunter konnte sich der kleine Sonnenstrahl wenig vorstellen. Es klang nach einem Hilferuf. Oder?
„Hm!“, murmelte er. „Es scheint sich jemand nach mir zu sehnen. Hm! Hm! Ich muss etwas unternehmen. Niemand, der nach mir ruft, soll ohne Antwort bleiben. Ich muss meine Pflicht als Sonnenstrahl tun. Strahlen nämlich.“
Und er beschloss, dem Land dort unten einen Besuch abzustatten.
Vorsichtig schob er sich durch den Grauhimmel und folgte der Stimme, die nach ihm und Lesen fortsetzen

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Der Schneemann weint

Der Schneemann weint

Der Schneemann weint
still vor sich hin.
Tränen tropfen
über sein Gesicht.
Der Schneemann weint.
Er schmilzt dahin.
Es tropft und tropft und tropft…
Er will es nicht.
Der Schneemann weint,
weil er nicht anders kann.
Er weint.
Die Sonne lacht ihn an.

© Elke Bräunling

Auch hier weinen Schneemänner:
Der kleine Bär und der schöne Schneemann
Der Fastnachtsschneemann
Als der Winter die Schneemänner suchte

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Opa geht tanzen

Mit Tanzen hat Opa nichts am Hut. Oma aber umso mehr

Gutschein Tanzkurs für Zwei„Tam tata, tam tata, tam tata, tam tata, taaaa. Und eins, zwei, drei im Walzertakt, so schweben wir, tamta, heut durch den Tag ganz frohgemut durch den Garten da. Tamta. Tam tata, tam tata, tam tata, tam tata, taaaa.“
Singend tänzelte Oma Paulsen über den Rasen zu den Kräut
erbeeten hinüber. Sie war sehr gut gelaunt. Gestern nämlich hatte sie beim Sommerfest auf der Tombola einen Gutschein gewonnen. Einen Gutschein für einen Tanzschnupperkurs in der Tanzschule ‚Esperanzia’. Es war ein Gutschein für zwei Personen. Tam tata!
Wie sehr hatte sich Oma Paulsen da gefreut! Und wie schmerzlich hatte Opa Paulsen im gleichen Augenblick die Augen verdreht und eine Grimasse gezogen. Er hasste das Tanzen und auf Festen hatte er immer eine Handvoll Ausreden parat, warum er gerade verhindert war, das Tanzbein zu schwingen. Er glaubte nämlich, nicht mehr tanzen zu können. Weil er nach einer Knieverletzung beim Fußballspiel vor mehr als 25 Jahren sein Bein schonen musste und weil er glaubte, es nicht mehr im Takt der Musik drehen zu können. Und, um ehrlich zu sein, weil ihm das mit dem Tanzen, dem Takt halten und dem Rhythmus schon immer irgendwie unheimlich gewesen war.
„Das ist wirklich ein feiner Gewinn“, sagte er nun und versuchte, Lesen fortsetzen

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Pia, Pit und die zwei Kilo

Daheim wird gefastet. Aber warum ist Pia trotzdem so gut gelaunt?

In letzter Zeit wurde Pia an den Nachmittagen immer sehr unruhig. Egal, ob sie gerade Hausaufgaben machte oder ein Buch las oder Klavier übte oder mit Pit spielte. Urplötzlich stand sie auf, trat ans Fenster, schaute nach links und nach rechts, trippelte von einem Fuß auf den anderen, schnaufte, seufzte und murmelte Worte, die keiner verstand. Nur die letzten Sätze sprach Pia laut aus. Laut und sehr deutlich, so dass es bestimmt einer im Zimmer oder im Flur oder gar weiter weg in der Küche hörte. So auch heute.
„Oh, oh!“, sagte Pia gerade sehr laut und sehr deutlich. „Da hätte ich doch beinahe vergessen, kurz zu Oma Wolke zu gehen. Wo ich es ihr doch fest versprochen habe.“
Und ehe Mama oder Pit oder sonst jemand etwas sagen konnte, schlüpfte Pia schon in ihre Stiefel, griff nach ihrer Jacke und rief Mama ein „Bin bald wieder da“ zu.
Mama grinste und sagte: „Nur kein Stress. Lass dir ruhig Zeit.“
„Aber wir wollten doch zur Eisbahn gehen“, protestierte Pit. „Du hast versprochen, dass du dieses Mal mitkommst.“
„Morgen“, rief Pia und schon war sie aus der Haustür geschlüpft.
Pit war sauer. Seit zwei Wochen Lesen fortsetzen

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Paul ist zu dick

Wer hat den dickeren Bauch, Papa oder Kater Paul?

„Was ist mit Paul geschehen?“
Streng sah Papa Lukas an. „Fütterst du den armen Kater etwa mit Süßigkeiten?“
Lukas sah zu Kater Paul hinüber, der träge auf der Fensterbank lag und schlief.
„Paul ist zu dick. Er hat sich zu viel Speck angefuttert, der faule Kerl.“
Lukas deutete auf Papa Bauch, der sich ein ganzes Stück mehr über den Hosenbund wölbte als sonst.
„Du auch!“, sagte er. „Du bist auch dick geworden.“
„Ich? Dick?“ Mit entsetztem Blick blickte Papa auf die Bauchrolle am Hosenbund. Er sagte nun nichts mehr über Paul.
„Mama! Hör mal!“, rief Lukas. „Papa und Paul dürfen nicht mehr so viel essen.“
Dann Lesen fortsetzen

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Kein Platz für Sorgen

Ihre Sorgen und Ängste singt die Großtante einfach von sich weg mit vielen Liedern

Pia, Pit und Opa sind unterwegs zu Großtante Luise. Die wohnt hinter dem großen Wald auf dem Land in dem Haus, in dem Opa als Kind gelebt hat. Immer, wenn Opa sich traurig fühlt, fährt er in seine alte Heimat. Und Großtante Luise, die eine sehr fröhliche Frau ist, gelingt es immer schnell, Opa wieder zum Lachen zu bringen und traurige Gefühle und quälende Probleme zu verjagen.
„Was nutzt es, traurig zu sein und den Tag mit Grübeleien zu verbringen?“, sagt sie. „Ändert es irgendetwas? Nein. Man wird noch trauriger und das Problem, mit dem man sich herumschlägt, wird größer und größer, bis man glaubt, daran zu ersticken. Wer will das schon?“
Klar, die Großtante will das nicht. Sie will keine Probleme haben und keinen Kummer und keine Traurigkeit. Und wenn Probleme, Kummer oder Traurigkeit doch einmal kommen und bei ihr anklopfen, lässt Lesen fortsetzen

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Fastnachtsgeschichten

Faschings-Abzählverse
© Elke Bräunling

Kehrdichein und kehrmichaus,
ringeldein und rumpderaus,
Hexenwein und Geisterschmaus,
du bist raus!

Firlefax und quaxelbrax,
humberäth und tätatät,
tandari tandaradei,
du bist an der Reih!

Links zu Fastnachtstexten:

Erzählungen
Die Fastnachtswette
Ein Revolver für Ritter Jan
Revolverheld Pit-the-Kid
Nora will nicht Prinzessin sein
Kicherfröhliche Grinsemasken
Gespenster brauchen keine Revolver

Märchen
Die fünfte Jahreszeit
Als der Frühling Fastnacht feierte
Der Winter und der närrische Narr
Als die Februarfee ihr buntes Winterlied sang
Vom fröhlichen Monat Februar
Der Drache und die Ritter
Der kleine Rabe und der Luftschlangenbaum
Der kleine Wintergeist feiert Fasching
Der kleine Wintergeist und der Faschingszauberer
Fratze und Clownsgesicht
Die Fastnachtshexe und der seltsame Zauberer
Weg mit dem Fastnachtsmuffel!
Als der Fastnachtskrapfen auf Reisen ging
Der Fastnachtsschneemann
Der Clown, der nicht mehr lachen konnte

Reime
Krachmacherfasching
Der Winter und die Fastnachtsnarren
Der traurige Clown
Fastnachtshexentreiben
Maskenball ist heute – Ein Fastnachtsspiel in Versen

Viele dieser Geschichten findest du auch in diesem Buch und Ebook:
Fasching, Fastnacht, Karneval


Taschenbuch:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Märchen, Gedichte und Lieder
Ebook:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Gedichte und Lieder für Kinder
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Fastnachtsrätseleien

Fastnachtsrätseleien
Kleine Rätselreime rund um Fastnacht/Fasching/Karneval

Alles ist auf den Kopf gestellt.
Rundum verdreht ist die Welt
durch eine fröhliche Narrenschar
für ein paar Tage im Jahr.
(Fasching)

Du kannst mich wenden und drehn
und kannst das Gesicht
trotzdem nicht sehn.
Ich halt´ es bedeckt
und gut versteckt.
(Maske)

Eine Schlange zieht sich lange
bunt und munter rauf und runter
durch die Straße so zum Spaße
mit viel Krach, Musik, Geschrei.
Gerne bist du auch dabei.
(Faschingszug)

Ich schleiche herum mit bleicher Fratze,
leise und stumm wie eine Katze
gruselklammheimlich des Lesen fortsetzen

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Der Winter und die Fastnachtsnarren

Der Winter und die Fastnachtsnarren

Fastnacht ist’s!
Der Winter lacht,
weil es ihm heute Freude macht,
sich nicht ruhig zu bescheiden.
Nein, heut‘ will er sich verkleiden.
Bunt möcht‘ er der Welt sich zeigen,
im rot-gelb-blau-grünen Reigen
fröhlich durch die Straßen springen,
mit den Narren lauthals singen:
„Oh, wie schön ist Fasenacht!
Toll, wie Feiern Freude macht!“
Doch die Leute rufen: „Halt!
Du bist nicht bunt. Du bist nur kalt.
Kahl und weiß ist dein Gesicht,
und das passt zur Fastnacht nicht.“

Fastnacht ist’s.
Der Winter grollt.
Er ist eisig und … er schmollt.

© Elke Bräunling

Links zu Fastnachtstexten:

Erzählungen
Die Fastnachtswette
Ein Revolver für Ritter Jan
Revolverheld Pit-the-Kid
Nora will nicht Prinzessin sein
Kicherfröhliche Grinsemasken
Gespenster brauchen keine Revolver

Märchen
Die fünfte Jahreszeit
Als der Frühling Fastnacht feierte
Der Winter und der närrische Narr
Als die Februarfee ihr buntes Winterlied sang
Vom fröhlichen Monat Februar
Der Drache und die Ritter
Der kleine Rabe und der Luftschlangenbaum
Der kleine Wintergeist feiert Fasching
Der kleine Wintergeist und der Faschingszauberer
Fratze und Clownsgesicht
Die Fastnachtshexe und der seltsame Zauberer
Weg mit dem Fastnachtsmuffel!
Als der Fastnachtskrapfen auf Reisen ging
Der Fastnachtsschneemann
Der Clown, der nicht mehr lachen konnte

Reime
Krachmacherfasching
Der Winter und die Fastnachtsnarren
Der traurige Clown
Fastnachtshexentreiben
Maskenball ist heute – Ein Fastnachtsspiel in Versen

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Pappnasen-Nico

‚Pappnase‘ ist das neue Wort, das Nico ‚gefunden‘ hat. Er findet es toll. Nico findet viele Worte toll und er sammelt sie. Worte sammeln kann ganz schön lustig sein

Nico ist ein Wortsammler. So wie andere Spielzeugautos, Fußballbilder, Monsterfiguren und andere Dinge sammeln, spitzt Nico immer und überall die Ohren nach neuen, frechen Worten. Hat er eines gefunden, sagt er es wieder und wieder, bis er es nicht mehr leiden mag oder bis er ein neues Witzwort gefunden hat.
Gestern hat Nico ein neues Wort aufgeschnappt, das er ganz toll findet. Onkel Felix hat es gesagt, als er von seinem Chef erzählt hat. „Der Meier, diese Pappnase …“ hat er erzählt.
Weiter zugehört hat Nico nicht, denn er musste über die ‚Pappnase’ zu sehr lachen, und auch Mama und Papa haben gelacht, als Onkel Felix mit seinem Bericht geendet hat. Unter einer ‚Pappnase’ kann sich Nico zwar nicht viel vorstellen, doch es muss ein sehr witziges Wort sein, und Nico nimmt es gleich zu seiner Wortsammlung dazu.
„Du Pappnase“, sagt Nico am nächsten Tag zu Max in der Schule. „Diese Lesen fortsetzen

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Faschingshexentreiben

Faschingshexentreiben

Hakennase und Besen zum Reiten,
Meckerlachen und Freude am Streiten,
schwarze Katz und fetter Rab‘,
Rattenschwanz und Hexenstab,
steht sie hier
nah vor dir
grinst dich an
-quabrax!-, und dann,
eilt sie weiter
froh und heiter
durch die Straße
so zum Spaße.

© Elke Bräunling

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Der kleine Rabe und die Prinzessin

Ein Fastnachtsumzugsabenteuer für den kleinen Raben

Am Faschingssonntag lockte laute Musik den kleinen Raben in die Stadt.
Trubelig war es da. Überall erklang Musik und fröhliches Lachen.
Warum sind die Menschen heute so heiter?, wunderte sich der kleine Rabe. Sonst laufen sie bei diesem langweiligen und grauen Winterwetter doch immer mit griesgrämigen Gesichtern herum!
Er flog weiter.
Plötzlich sah er es golden schimmern.
Schöööön war das!
Neugierig flog der kleine Rabe dem Goldschimmer entgegen und landete auf einem Karnevalswagen direkt vor einer lieb lächelnden Prinzessin.
Die saß da mit einem roten Gewand und einem goldenen Krönchen im langen, dunklen Haar. So schööööön sah sie aus!
Sie winkte immerzu nach links und rechts und lächelte den Leuten am Straßenrand zu.
Das Krönchen auf ihrem Kopf glitzerte, funkelte und gleißte bei jeder Kopfbewegung so sehr, dass der kleine Rabe nicht mehr dem Blick davon wenden konnte.
Er musste dieses Glitzerkrönchen haben. Unbedingt!
Aber wie?
Vorsichtig hüpfte er näher.
Die Prinzessin Lesen fortsetzen

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Der schwarze Geist

Vom Geist, der keiner ist. Auch nicht an einem Nebeltag

„Huch!”, schreit Katja auf dem Schulweg. Sie starrt in das Nebelgrau und bleibt erschrocken stehen.
Ihre Freundinnen Anne und Astrid verstecken sich rasch hinter Katjas Rücken, Mara flüchtet sogar in den Bäckerladen.
Huch! Ein Geist! Ein Fastnachtsgeist?
”Huch!”, ruft da eine dumpfe Stimme aus dem Nebelgrau zurück, und dieses ‚Huch!’ klingt sehr unheimlich, ja, richtig gruselig. Die Stimme gehört zu einer finsterschwarzen Gestalt, die eine lange Lanze auf dem Rücken Lesen fortsetzen

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Der Traum der Hexenfratzenmaske

Die schaurige Hexenmaske will nicht mehr schaurig sein

Die schaurige Hexenfratzenmaske war bekümmert.
„Warum blicke ich so grimmig drein?“, murmelte sie am Abend vor dem Faschingszug. „Die Kinder haben Angst vor mir. Das ist nicht gut.“
Die Maske begann zu grübeln, denn sie war eine freundliche Maske und mochte Kinder schrecklich gerne leiden. Die aber rannten immer heulend vor ihr davon.
„Einmal, ja, einmal nur möchte ich eine liebe, freundliche Maske sein“, seufzte sie. „Doch das gelingt mir einfach nicht. Was mache ich bloß falsch?“
„Eine freundliche Fratzenmaske ist keine Fratze“, lispelte das grinsende Clownsgesicht, das schräg über ihr an der Wand hing.
„Außerdem“, brummte die schwarze Teufelsmaske, „sollen wir die Wintergeister vertreiben. Sag, Hexenfratze, welcher Geist lässt sich von einer freundlich lächelnden Maske vertreiben?“
Darauf wusste die Maske keine Antwort, aber traurig blieb sie trotzdem.
„Wenn ich nur ein bisschen freundlicher aussehen könnte!“
Sie begann zu träumen von Lesen fortsetzen

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Nora will nicht Prinzessin sein

Von Jungen und Mädchen, Prinzessinnen und Räubern

„Na, Prinzessin, wie geht es dir heute? Hast du das neue Buch schon gelesen, das ich dir gestern mitgebracht habe“, fragt Papa und Nora verzieht das Gesicht zu einer Schnute. Einer sehr beleidigten Schnute sogar. Das neue Vampirbuch ist toll, aber das mit der Prinzessin findet Nora doof. Sie mag es nicht, wenn Papa sie Prinzessin nennt.
„Doof!“, antwortet sie deshalb mit einem Murren. „Alles ist doof.“
„Das Buch ist doof? Du hattest es dir doch gewünscht“, wundert sich Papa. „Magst du keine Vampirbücher mehr lesen, Prinzessin?“
Nora platzt der Kragen. „Ich mag nicht mehr, dass du PRINZESSIN zu mir sagst. Aber das habe ich dir schon hundert Mal und öfter gesagt“, schimpft sie.
„Ich glaube“, sagt Papa, „du hast es mir sogar schon tausend Mal gesagt. 1001 Mal, um genau zu sein.“ Er grinst. „Ich habe mitgezählt.“
„Prinzessinnen sind langweilig und ich will nicht langweilig sein.“
Nora Lesen fortsetzen

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Kicherfröhliche Grinsemasken

Fastnachtsmasken – lustig oder gruselig?

Lena, Jens und Timo basteln runde, bunte, grinsende Fastnachtsmasken. Grinsegeister wollen sie sein und zur Fastnacht damit fröhlich und lachend durch die Straßen toben. Und klar, beim Fastnachtsumzug sind sie auch mit von der Partie und bei der Maskenprämierung im Kinderfastnachtstanzsaal möchten sie unbedingt einen tollen Preis gewinnen.
„Unsere Masken sind die schönsten“, ruft Lena. Sie hält sich ihre Grinsgesichtmaske vors Gesicht. „Ich bin eine freche Fastnachtshexe und werde alle Leute mit meinem Grinselachen verzaubern.“
„Hoho, Hahaaaa“, stöhnt Timo. „Ich werde ein gruseliger Lachgeist sein und alle zum Lachen bringen.“
„Jahaaa, klahaaar“, fügt Jens hinzu. „Und ich bin ein flitzeflinker Kicherclown. Überall sause ich herum und quäle die Leute so lange, bis sie kichern und kichern und kichern.“
Er kichert und Lena und Timo müssen auch gleich ganz laut und fröhlich kichern. Gar nicht mehr aufhören können sie damit.
„Und beim Kinderfasching werden wir alle Leute im Saal so sehr zum Kichern bringen, dass sie gar nicht mehr damit aufhören können“, ruft Lena. „Das wird ein mächtiges Gekichere geben. Hihi!“
„Und weil alle über uns so doll kichern müssen, geben sie uns die schönsten Lesen fortsetzen

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Gespenster brauchen keine Revolver

Was ist ein Cowboy ohne Waffe?

David ärgert sich. Zu gerne hätte er zur Fastnacht als Cowboy mit Weste, Cowboyhut und Revolver gefeiert, aber seine Eltern sind dagegen.
„Mit Revolvern herumballern?“, ruft Papa entsetzt. „Kommt nicht in Frage.“
Auch Mama weigert sich. „Ich mag es nicht leiden, wenn Kinder Krieg spielen“, sagt sie.
Nein, Krieg spielen will David doch gar nicht. Von Kriegen hat er im Fernseher nämlich vieles gesehen, und das ist so grausig und gemein, dass er sich davor fürchtet. Er möchte nur ein bisschen mit dem Revolver knallen. Schließlich ist Fastnacht. Seine Eltern aber lassen nicht mit sich reden.
„Robin, Pit und die anderen haben auch Revolver“, mault Pit.
„Du nicht, klar?“, sagt Papa.
David seufzt. Ohne Revolver mag er keinen Fasching. Missmutig starrt er auf sein Clownskostüm und beschließt, morgen daheim zu bleiben. Man würde ihn ja doch nur auslachen!
Da kommen Robin und Pit. Sie sind auch wütend.
„Meine Eltern sind doof“, meckert Robin. „Sie Lesen fortsetzen

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Maskenball ist heute

Faschingsfeten oder Faschingsfeste in Schule und Kindergarten machen noch mehr Spaß, wenn man gemeinsam etwas spielt oder, wie das folgende Rätsel-Pantomimenstpiel, vor den Gästen oder den Mitfeiernden aufführen kann.
Ein bisschen vorab üben – und los geht’s!
Viel Spaß!
:)

Maskenball ist heute
Faschings-Rätsel-Pantomimen-Spiel

Alle:
Maskenball ist heute.
Feiert mit, Ihr Leute!
Seht, wer kommt den nun herein?
Ratet mit! Wer kann das sein?

1. Kind:
Ich schleiche herum mit bleicher Fratze,
leise und stumm wie eine Katze
gruselklammheimlich durch manches Haus,
und wer mich sieht, Lesen fortsetzen

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Die Fastnachtshexe und der seltsame Zauberer

Auch Fastnachtsmasken haben manchmal ihre kleinen Problemchen

Die schaurige Fastnachtshexe war bekümmert. Ganz und gar nicht mochte sie sich leiden, denn sie fühlte sich so grässlich hässlich.
„Warum blicke ich so grimmig drein?“, murmelte sie und trottete beim Fastnachtsumzug missmutig ihren Hexenkolleginnen hinterher. „Die Kinder haben Angst vor mir. Das ist nicht gut.“
Es stimmte. Ihre Hexenfratzenmaske grinste so grausig, dass viele Kinder sich hinter ihren Eltern versteckten oder davonliefen. Das gefiel der Hexe nicht.
“Die Kinder sollen mich lieb haben und über mich lachen.” Leise weinte sie vor sich hin. „Oh, einmal nur möchte ich eine liebe, freundliche Maske sein.“
“Nichts leichter als das”, sagte der Zauberer mit dem spitzen Hut, der hinter ihr im Faschingszug her tänzelte. “Soll ich dich verzaubern?”
“Verzaubern? Du?” Misstrauisch starrte die Hexe den Zauberer an, der mit seinem Schweinskopfgesicht sehr seltsam aussah.
Der Zauberer nickte eifrig. “Ich kann dir ein fröhliches Clownsgesicht zaubern, so wie meines eines ist.”
Da musste die Hexe lachen. “DAS soll Lesen fortsetzen

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Pit, die Pommes und das Fasten

Wie kann man verzichten, wenn man an nichts anderes mehr denkt als an Pommes rot-weiß?

Pit träumt. Er träumt von einem Schälchen Pommes rot-weiß. Eigentlich möchte er sich nie mehr Pommes mit Ketchup und Maio kaufen. Die sind nämlich ungesund und eine Nascherei. Außerdem machen sie dick. Und außerdem ist Fastenzeit.
In der Fastenzeit, hat Pit Mama und Papa versprochen, hält er sich an die Regeln, und die heißen: keine süßen Getränke und keine Naschereien, schon gar nicht zwischen den Mahlzeiten. Es sind keine harten Regeln und Pit passt auf, was er isst und trinkt. Nur bei Pommes rot-weiß ist da dieser gemeine innere Schweinehund manchmal da. Der verführt zu Dingen, die nicht gut tun oder die verboten sind. Und Pommes sind verbotene Naschereien. Eine Tüte kaufen und heimlich essen passt nicht zu dem Fasten-Versprechen, das Pit gegeben hat.
„Pommes“, hat Mama gesagt, „brechen das Fasten ebenso wie Schokolade, Kekse, Eis, Cola oder Hamburger.“
Fies ist das, findet Pit. Aber okay. Man muss verzichten können und Pit kann verzichten.
Nur heute nicht. Den ganzen Tag in der Schule denkt er an Pommes rot-weiß und Lesen fortsetzen

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Mama und das Fasten

Abnehmen schadet nicht, meint Mama

Mama hat ein schlaues Buch gekauft. Ein Kochbuch. Nicht, dass Mama sonst keine Kochbücher besäße, aber nicht so eines. Eines zum Abnehmen nämlich. Für die Fastenzeit. Und die Fastenzeit, sagt Mama, ist jetzt. Bis Ostern. Von Aschermittwoch an.
Papas Augen flattern nervös. Neue Mama-Rezepte nämlich machen mächtig hungrig. Und wenn Papas Augen flattern, fängt es im Magen von Mara an zu grummeln und Max überlegt, ob er dieses Mal nicht gleich bei Oma petzen soll. Die nämlich weiß es am besten, wie es sich anfühlt, wenn Mama etwas Neues kocht. Mit Kochen nämlich hat Mama wenig am Hut.
Papa, Mara und Max wollen meutern, doch Mama sagt: „Ein paar Kilo abnehmen schadet keinem von uns. Also, wir fasten und Basta!“
Basta. Eigentlich, finden Mara und Max, schmeckt das Fastenessen dann gar nicht so übel. Viel besser ist es als die Gerichte aus der Tiefkühltruhe oder Lesen fortsetzen

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Die wunderschöne Eisblume

Blumen, die an Fenstern blühen

Eines frostigen Morgens im frühen Winter blühte am Fenster des grauen Hochhauses eine Eisblume, die einem prachtvollen Stern glich. Weil das in diesem Wohnviertel hier mitten in der Stadt schon sehr sehr lange nicht mehr vorgekommen war, staunten die Menschen und sie riefen:
„Seht nur! Was für eine wunderschöne Eisblume! Ahhh, und wie sie glitzert! Es freut uns sehr, hier in der wintertristen Stadt so eine prächtige Eisblume zu sehen.“ Sie konnten sich gar nicht satt sehen und freuten sich über dieses in der Stadt doch sehr seltene Winterwunder.
Die Eisblume, die nur aus Versehen an das Hochhausfenster geraten war, wunderte sich.
„Komisch“, flüsterte sie, „mit Eisblumen an warmen Wohnungsfenstern haben die Menschen doch sonst so gar nichts am Hut! Wir sind ihnen lästig. Immer kratzen und wischen sie uns gleich weg, um den Frost aus ihren Häusern zu verjagen. Und heute Lesen fortsetzen

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Winterkuchen

Vom Kuchen, der ein Gutelaunezauberer ist und der üble Winterlaunen vertreibt

„Welche Laus ist euch denn über die Leber gelaufen?“, fragte Großtante Emilie, als sie vom Einkaufsbummel aus der Stadt zurückkam. Noch in Hut und Mantel stand sie in der Küchentür und musterte Katharina, Sebastian und Jonathan. Die saßen mit missmutigen Gesichtern am großen Familientisch in der Küche und stritten miteinander.
„Alles ist doof!“, maulte der kleine Jonathan. „Alle ärgern mich und ich habe zu nichts Lust.“
„Und ich kriege das mit dem Schulaufsatz über den Winterblues nicht hin“, jammerte Katharina. „Was ich schreibe, klingt falsch. Und blöde. Und überhaupt: Einen Winterblues kenne ich nicht.“
„Höhö!“, lachte ihr großer Bruder Sebastian und seine Augen blitzen zänkisch. „Du bist eine dumme Nuss! Das wissen doch alle.“
„Und du, du bist ein angeberischer Affe, ein …“, brüllte Katharina los und Jonathan heulte:
„Immer streiten sie. Den ganzen Nachmittag schon. Alle sind doof. Der ganze Tag ist doof. Und der Winter mit dem blöden Sturmwetter ist auch doof.“
Großtante Emilie nickte wissend.
„Ihr habt recht“, sagte sie. „Blödes Wintersturmwetter ist wirklich doof. Davon kann man schon den Winterblues kriegen und wie ich sehe, habt ihr den alle Drei.“
Sie lächelte. „Ich glaube, heute haben wir einen typischen Winterkuchentag.“
Katharina und Sebastian Lesen fortsetzen

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Als der kleine Wintergeist die Fastnachtsnarren suchte

Einmal suchte der der kleine Wintergeist die Fastnacht und ihre Narren vergebens

„Der Winter! Er gehört mir. Und ich passe auf, dass mir keiner in die Quere kommt. Schon gar nicht der Frühling, dieser drängelnde Narr. Und schon dreimal nicht die Menschen, die nicht wissen, was sie wollen. Erst sehnen sie mich herbei und begrüßen mich mit Jubel und Freude. Wenig später fühlen sie sich genervt und wollen mich wieder verjagen. Laut rufen sie nach Sonne, Wärme und Blumenwiesen. Ha! Nicht mit mir. Jetzt ist Winter und es soll Winter bleiben. Dafür werde ich sorgen. Hört ihr?“
Der kleine Wintergeist starrte von seiner Berghöhle auf das verschneite Land hinab und drohte mit der Faust.
„Hört ihr mich?“, rief er noch einmal, lauter nun.
Doch da war niemand, der ihm antwortete. Kein Mensch, kein Tier, kein Baum, kein Strauch. Nicht einmal die Wolken, die tief am Himmel hingen, regten sich. Es waren stille, träge, frostige Tage in diesem Februar. Zu still und träge und das war der kleine Wintergeist nicht gewohnt in diesem sonst so lauten und bunten Monat.
„Hey, ihr Clowns, Cowboys, Indianer, Geister, Gespenster, Ritter, Piraten, Hexen und Prinzessinnen mit euren grinsenden Gesichtern und bunten Gewändern!“, rief er ins Städtchen hinunter. „Wo steckt ihr? Ihr macht mir doch sonst mit eurer lärmenden Musik und dem grässlichen Lesen fortsetzen

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Tierwinter

Tierwinter

Wenn´s draußen kalt ist,
wenn´s frostet und schneit,
herrscht für die Vögel
eine bittere Zeit.
Sie träumen vom Sommer,
von Wärme und Essen
und hoffen, dass die Kinder
sie jetzt nicht vergessen
und auch im Winter nun an sie denken
und ihnen ein paar Körnlein Futter schenken.
Zum Dank singen die Vögel dann wieder
für alle im Sommer die schönsten Lieder.

© Elke Bräunling

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Im Winter geht man ins Holz

Waldarbeit anstatt eines gemütlichen Nachmittags mit Kaffee und Kuchen für Opa, Pia und Pit

Wieder einmal besuchen Opa, Pia und Pit Großtante Luise. Sie lieben das Leben in dem kleinen Dorf und sie lieben Großtante Luise. Deshalb strahlt die gute Laune von Opa, Pia und Pit so hell wie die Wintersonne am Himmel. Hell und golden.
Auch die Laune der Großtante ist hell und golden.
„Oh! Ihr seid sehr willkommen. Ich habe aber keine Zeit zum Plaudern“, begrüßt sie ihre Gäste. „Heute wird gearbeitet.“
„Gearbeitet?“, staunt Pia.
„Du hast doch sonst immer Zeit für uns!“, wundert sich Pit.
„Freust du dich nicht, dass wir den weiten Weg zu dir in deine Einöde gefahren sind?“, erkundigt sich Opa. Seine Stimme lächelt.
Die Großtante zwinkert ihnen verschmitzt zu. Auch ihre Stimme trägt ein Lächeln. „Natürlich freue ich mich. Und wie! Aber heute ist ein besonderer Tag. Schnell, trinkt ein Glas Apfelmost! Dann müssen wir los.“
„Und wohin gehen wir?“, erkundigt sich Opa, der seine Cousine sehr gut kennt und weiß, dass ein Augenzwinkern oft mit Aufregung und Spaß verbunden ist.
„Ins Holz. Im Winter geht’s man ins Holz. Die Buchen im Hinterwald sind gefällt worden“, antwortet die Großtante.
„Und was machen wir dort?“, fragt Pia.
„Beim Aufräumen helfen. Was sonst?“
„Gibt es denn heute nichts zu essen?“, erkundigt sich Pit, der Großtante Luises Kochkünste liebt.
„Doch!“ Wieder lacht die Großtante. „Essen gibt es auch im Wald. Und nun kommt! Wir haben es eilig und Lesen fortsetzen

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Ein rätselhafter Geistertag

Ein rätselhafter Geistertag
Nebelmorgen

Draußen ist´s ganz schön gespenstisch.
Seltsame Geister spuken durchs Land.
Sie lauern im Wolkengrau in allen Ecken,
verschleiern Bäume, Häuser und Hecken
umklammern auch dich mit eisiger Hand.
Und plötzlich, ganz leise
auf unheimliche Weise
kannst du nichts mehr sehen.
Wohin sollst du gehen?
Nur grau ringsumher.
Du graulst dich sehr.
Außerdem ist dir kalt.
Da, eine Gestalt!
Sie kommt auf dich zu!
Nun ist es aus mit deiner Ruh!
Dir fallen Vampirgeschichten ein.
Oder könnte ein Geist es gar sein?
Ein Spukmonster oder das Knochengespenst,
das du aus dem Märchenbuch kennst?

© Elke Bräunling

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Der Vampir im Nebel

Im Winterdunkel ist es manchmal ganz schön unheimlich

Spät ist es geworden. Als Max und Paul die Sporthalle verlassen, dämmert es schon. Auch der Nebel ist zurückgekommen und kriecht finster durch die Straßen.
„Man kann ja keine fünf Meter weit sehen“, stöhnt Max. „Brrr.“
Beeilen wir uns, damit wir vor dem Dunkelwerden zur Steingasse mit der Friedhofsmauer kommen“, schlägt Paul vor.
Max seufzt. „Bei Nebel ist es da echt grausig. Im Nebel spuken doch Geister und Vampire über die Friedhöfe, oder?“
Paul winkt ab. „Es gibt keine Geister und Vampire.“
Langsam nähern sie sich der Steingasse. Noch bedrohlicher als sonst erscheint ihnen heute die Friedhofsmauer, die die Gasse nach rechts begrenzt. Nebelfetzen kriechen an ihr entlang, und die Äste der Bäume ragen wie Totengerippe über den Mauerrand. Max und Paul zögern. War da ein Schatten? Nein. Nur ein Ast.
„Ich zähle auf drei, dann rennen wir los“, sagt Paul. „Eins, zwei, drei!“
Schnell sausen die beiden Freunde durch die dämmerige Steingasse. Schon haben sie die Hälfte der Strecke geschafft. Da taucht aus dem Nichts eine Lesen fortsetzen

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Der Tag der weinenden Schneemänner

Als der Schneekönig aus Zorn über die schlecht gelaunten Menschen die Schneemänner weinen ließ

“Warum blicken die Schneemänner in der Stadt so griesgrämig und weinerlich drein? Und warum sehen sie so schmutzig grau aus?”, fragte der Schneekönig eines Tages. „Das gefällt mir nicht. Nein, überhaupt nicht gefällt mir das.“
Und er machte eine nächtliche Runde durch die Stadt.
„Wir müssen etwas ändern“, sagte er zu den Schneemännern. “Die Stadt soll fröhlicher sein. Ich will, dass ihr ab sofort alle lacht. Ja, und auf euer strahlend weißes Schneekleid solltet ihr auch besser aufpassen. Ihr seid sehr schmutzig.“
„Wie soll das gehen?“, fragte ein Schneemann. „Die Menschen gucken alle so brummig und grimmig, das wir gar nicht anders können als auch brummige und grimmige Mienen zu machen.”
“Und was unser Kleid betrifft”, rief ein anderer, “so schimpfe besser mit Lesen fortsetzen

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Der Winter der Bärengeisterdrachenfeenschneemänner

Bücher lesen ist eine schöne Sache. Viele gute Ideen zu haben auch. Für Schneemänner aber nicht unbedingt. Eine Spaßgeschichte

Eines Winters hatte ein kleines Mädchen keine Lust, immer nur Schneemänner zu bauen.
„Ist doch langweilig“, sagte es, und weil es gerade ein Buch über Bären gelesen hatte, formte es einen Schneebären mit weit aufgerissenem Maul und riesigen Pfoten. Das Mädchen strengte sich mächtig an, und am Abend stand inmitten der vielen breit grinsenden Schneemänner ein wild aussehender Bär.
„Huch“, riefen die Leute, als sie im Dunkeln einen Bären vor sich sahen. Als sie aber erkannten, dass dieses Monster ein Schneebär war, riefen sie voller Bewunderung:
„Toll!“
„Wie prächtig er aussieht!“
„Endlich mal etwas anderes als die ewig dicken, breit grinsenden Schneemänner!“
Und alle freuten sich.
Die dicken, breit grinsenden Schneemänner aber ärgerten sich mächtig über diesen Bärenkerl, den die Leute viel besser leiden mochten als sie. Eine Weile beobachteten sie voller Grimm das Treiben um den Schneebären, dann Lesen fortsetzen

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Mondskier für den Schneemann

Als der Mond des Schneemannes Langeweile vertrieb

Oben auf dem Skihügel stand seit Tagen ein stattlicher Schneemann. Mit seinen schwarzen Knopfaugen, der Möhrennase, dem breiten Mund und dem roten Schlapphut sah er freundlich und auch ein bisschen frech aus. Frech war auch seine Haltung. Er stürzte sich nämlich startbereit auf Skistöcke, als wolle er gleich wie ein Skifahrer bergabwärts gleiten.
„Cooler Typ!“, sagten die Kinder, die mit dem Ski-Schlepplift heraufkamen. „Der würde toll vor unsere Schule passen.“
Wehmütig sah der Schneemann den Kindern hinterher. Wie gerne würde er auch einmal die Piste abwärts fahren. Ihm war langweilig. Er seufzte und als der Mond in der Nacht des Wegs kam, blickte der Schneemann richtig griesgrämig drein.
„Was ist mit dir, mein Freund?“, fragte der Mond.
„Mir ist fade“, klagte der Schneemann. „Ich möchte Lesen fortsetzen

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Die fröhliche Sonne und der traurige Schneemann

Wie der schmelzende Schneemann sein Lachen wiederfindet

„Du störst, Sonne!“, beschwerte sich der Schneemann, der neben der Tanne am Rathaus seinen Platz hatte. „Deine Strahlen sind lästig. Sie bringen mein Gewand in Unordnung.“
Er strich ordnend über die Falten seines Schnee-Mantels und setzte seinen schwarzen, herrschaftlichen Zylinder, der etwas in Schieflage geraten war, wieder gerade.“
Die Sonne lachte. „Schau nur weiter so vergrämt in den Tag hinein, weißer Kerl! Schneemänner mit Ärgerfalten umarme ich am liebsten. Ha ha!“
Ärgerfalten? Unverschämtheit!
Erzürnt knurrte der Schneemann der Sonne, jener hitzigen und unangenehm dauerfröhlichen Kreatur, ein ungnädiges „Verschwinde! Weib!“ zu.
„Gleich!“, gurrte die Sonne. „Gleich wird mich mein Weg hinter das Dach der Kirche führen und von dort kann ich dich leider nicht mehr sehen und auch nicht mehr besuchen. Für einen Abschiedskuss aber reicht es noch.“
Wieder umfing sie den Schneemann mit herzlicher Wärme.
Die Mundwinkel des schönen Schneemannes neigten sich noch mehr nach unten, die Lesen fortsetzen

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Die fünfte Jahreszeit

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – alle wollen sie Fastnacht feiern. Und ein bisschen streiten sie deswegen

Die Jahreszeiten waren sich wieder einmal nicht einig. Dieses Mal stritten sie sich darum, zu wem die Fastnachtszeit gehörte.
„Mir! Wem sonst?“, sagte der Winter.
Der Herbst war empört. „Das sehe ich nicht so.“
„Wie das?“, fragte der Winter barsch.
„Na ja“, nuschelte der Herbst. „Du klaust mir schon genug von meiner Zeit mit deinen Frostnächten!“
„Stimmt“, rief der Frühling mit schriller Stimme. „Auch mir machst du das Leben schwer.“
„Blödsinn“, knurrte der Winter. „Ich Lesen fortsetzen

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Der Clown, der nicht mehr lachen konnte

Als plötzlich die anderen lachten und der Clown sich wunderte

„Seltsam“, murmelte der Clown, als er durch die Straßen der Stadt schlenderte. „Die Menschen. Haben sie das Lachen verlernt? Ihre Gesichter sind so griesgrämig und brummig!“
Er klopfte einem Mann, der mit Freunden schimpfend und muffig vor einem Schaufenster stand, auf die Schulter und grinste ihn fröhlich an. „Hey, lach doch mal!“
Die Muffelköpfe aber fanden das Clownsgrinsen gar nicht lustig.
„Unverschämtheit“, empörten sie sich. „Grinsen Sie uns nicht so blöde an!“
Andere Leute, die des Weges kamen, nickten.
„Hier gibt es nichts zu lachen“, sagte jemand und ein anderer meinte:
„Wir sind doch nicht im Zirkus!“
„Lachen ist gesund“, sagte der Clown und Lesen fortsetzen

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Die kleine Waldmaus und die Decke aus Schnee

Als die kleine Waldmaus im Winter von der Waldwiese träumte und diese suchen wollte

Wieder einmal war die kleine Waldmaus aus dem Winterschlaf erwacht. Sie hatte geträumt von der Waldwiese und von ihren Freunden. Gespielt haben sie miteinander und Spaß gehabt und die Sonne haben sie sich auf die Bäuche scheinen lassen. Schön war es gewesen. Schön und sonnenstrahlenwarm.
Warm war es auch im Mausebau in der Schlafhöhle. Wie auf der sonnigen Waldwiese.
Vielleicht war der Winter, der so kalt und kahl und weiß sein soll, längst vorüber?
„Ob sie wieder da ist, die Sonne?“, murmelte die kleine Waldmaus und mit einem Mal konnte sie an nichts anderes mehr denken.
Ja, die Sonne aus dem warmen Traum möchte sie haben. Jetzt!
Und sogleich trippelte sie zum Ausgang der Schlafhöhle. Leise, ganz leise wollte sie sich auf den Weg durch den langen Tunnel zum Höhlenausgang machen und nach der Sonne Ausschau halten. Für einen klitzekleinen Augenblick nur.
„Es ist Winter, kleine Maus“, mahnte Opa Maus. „Du darfst den Mäusebau nicht verlassen. Das ist gefährlich.“
„Gefährlich?“, fragte die kleine Waldmaus. „Wie gefährlich?“
„Weißgefährlich. Die Winterwelt ist kalt und weiß und voller Schnee und Eis.“
„Ich habe aber von der Sonne geträumt“, erwiderte die kleine Waldmaus. „Ganz warm ist mir nun. Bestimmt, weil Lesen fortsetzen

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Tiere im Winter

Tiere im Winter
Habt Ihr Lust auf Tiergedichte oder ein Spiel mit Pantomime? – Kleines Pantomimenspiel

Kinder stellen im einzelnen Tiere im Winter vor


Alle Tiere:

Was tun wir Tiere im Winter,
wenn es kalt ist und frostig,
wenn es stürmt und wenn’s schneit?
Wisst Ihr Menschen darüber Bescheid?

Hund:
Wau, wuff, wuff, wau.
Ja, ich bin schlau
und bleib zu Haus
bei meinem Herrn.
Da ist es warm.
Da bin ich gern.

Fuchs:
Ich hab ein dickes Winterfell
und kalt wird mir nicht schnell.
Und wenn der Hunger an mir nagt,
dann gehe ich zur Hühnerjagd.

Katze:
Mein Fell hält warm und dicht.
Ich scheu die Kälte nicht
und ziehe gerne um das Haus,
doch find ich selten eine Maus.

Maus:
Hihi, hihi, hihi, hihi,
im Winter kriegt die Katz’ mich nie.
Ich schlafe ruhig in Lesen fortsetzen

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Die geheimnisvolle Schneekugel

Annas neue Schneekugel kann zaubern – im Traum

Eine wunderschöne bunte Schneekugel hat Anna geschenkt bekommen. Ein lachender Schneemann steht darin unter drei Tannen. Er trägt einen Besen unter dem Arm und auf dem Kopf eine bunte Pudelmütze.
Wieder und wieder schüttelt Anna die Schneekugel.
Sofort fängt es an zu schneien. Dichte Schneeflocken fallen auf die Tannen und den dicken Schneemann. Schön sieht das aus.
Es ist fast, als würde der Schneemann Anna aus einem schwarzen Auge zuzwinkern.
„Wann schneit es endlich auch bei uns?“ Anna seufzt. „Einen großen Schneemann möchte ich bauen. Draußen im Garten unter den Tannen. Mit dunklen Augen und einer bunten Mütze. Wie der Schneemann in der Schneekugel würde er aussehen.“
Sie streckt den Kopf aus dem Fenster und späht in den dämmerigen Abendhimmel.
„Hallo Schnee, wann kommst du?“
„Ba-ha-hald!“, tönt es ganz leise aus den Wolken. So leise, dass es keiner hört. Höchstens die Tannen im Garten.
In dieser Nacht zupft jemand ganz vorsichtig an Annas Haaren.
„Anna, wach auf! Ich möchte dir Lesen fortsetzen

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Tom und der Kater aus dem Weltraum

Im Weltraum lernt Tom den Weltraumkater Retak kennen – Eine Traumgeschichte

Tom langweilt sich. Missmutig hockt er mit Katze Mimi am Fenster und blickt in den Himmel hinauf.
„Die Wolke dort sieht aus wie ein Sofa“, murmelt er. „Schön wäre es, auf solch einem Wolkensofa in den Himmel zu fliegen.“
Tom schließt die Augen und fängt an zu träumen.
Da, auf einmal liegt er weich und bequem in der Sofawolke und fliegt himmelwärts.
Hoch geht der Flug und immer höher. Es wird dunkel. Sterne blinken ihm entgegen.
„Dort will ich hin“, sagt Tom und deutet auf einen besonders funkelhellen Stern.
Sofort steuert die Wolke auf diesen Stern zu.
Plötzlich macht es: „Plumps!!!“ Dann kichert es.
Verdutzt starrt Tom auf das komische Ding, das da vor ihm sitzt und kichert. Kreisrund ist es mit Silberlocken, kurzen, dünnen Armen und Beinen und einem frechen Grinsgesicht.
„W-w-wer bist du?“, stottert Tom.
„Ich bin Retak, der Weltraumkater.“
„Weltraumkater? Gibt es das denn?“
„Du hast noch nie von mir gehört?“, wundert sich Retak. „Seltsam. Aber sag, was treibst du hier?“
„Ich bin auf dem Weg zu diesem Stern“, sagt Tom und deutet auf den besonders hell blinkenden Stern.
Retak ist Lesen fortsetzen

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