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Elkes Kindergeschichten

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen…


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Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht auf der rechten Seitenleiste im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht in der Schlagwörterwolke oder im Feld SUCHE

DAS NEUE BUCH ZUM WINTER


Taschenbuch:Omas Wintergeschichten: Wintergeschichten und Märchen für Kinder
Ebook:Omas Wintergeschichten: Wintergeschichten und Märchen für Kinder

Information

21. Dezember 2016 von Elke
Kategorien: Frühlingsgeschichten, Gutenachtgeschichten, Herbstgeschichten, Sommergeschichten, Traumgeschichten, Wintergeschichten | Schlagwörter: , , , , | 4 Kommentare

Das Glück des kleinen Sonnenstrahls

Wenn dich ein Sonnenstrahl umarmt, wird dir selbst an einem frostigen Wintertag warm

Nach grauen Schnee- und Nebeltagen waren die Wolken weiter gezogen. Sie hatten der Sonne und einem frostigen Wintertag Platz gemacht und der kleine Sonnenstrahl durfte zum ersten Mal seine Strahlengeschwister auf die Erde begleiten.
„Besonders viel Freude will ich den Menschen mit meinem Licht bringen“, versprach er.
Vergnügt durchstreifte er die Stadt und spielte mit den Schatten des Winters Fangen. Spaß machte das und die Straßen, Plätze, Häuser und Gärten sahen gleich nicht mehr ganz so wintertrüb aus. Menschen aber traf er nur wenige. Fast meinte er, sie würden ihn meiden.
„Flieht ihr vor mir?“, fragte er einen Mann, der mit schnellen Schritten eine Straße überquerte und in einem Hauseingang verschwinden wollte.
„Mir ist kalt, kleiner Sonnenstrahl?“, fragte der Mann.
„Ich kann dich wärmen“, schlug der kleine Sonnenstrahl vor.
„Da brauchst du bei dieser Kälte aber sehr warme Arme“, sagte der Mann.
„Was sind Arme?“, rief der kleine Sonnenstrahl ihm hinterher, doch der Mann war längst hinter der Tür im Haus verschwunden.
„Schade“, murmelte er. „Wie kann ich bei dieser kalten Kälte meinen Job tun? Die Menschen scheinen sie nicht sehr zu mögen. Und mich auch nicht.“ Er sah sich um. „Und deshalb brauche ich zuerst warme Arme. Was darf ich mir darunter vorstellen?“
Er beschloss, sich auf die Suche zu machen und zog weiter. Durch alle Straßen zog er, durch alle Fenster blinzelte er und alle Menschen, die er traf, fragte er:
„Was sind warme Arme?“
Eine Antwort aber gab ihm niemand. Die wenigen Menschen waren viel zu sehr mit dem Frieren beschäftigt.
Er kam zu dem Haus zurück, in dem der nette Mann verschwunden war. Ob er ihm noch einmal behilflich sein konnte? Er strich über die Wand des Hauses und lugte durch die Fenster. Und da sah er den Mann. In einem Zimmer stand er und hielt ein Kind und eine Frau in den Armen.
„Ach, wie schön das ist!“, sagte er zu ihnen. „Wenn ich euch in meinen Armen halte, scheint die Sonne besonders hell und warm und ich fühle mich sehr wohl. Das nennt man Glück.“
So sah es also aus, dieses Umarmen! Und es brachte Glück!
„Warme Arme sind so etwas Ähnliches wie Glück?“ Der kleine Sonnenstrahl freute sich und rief: „Ich bin ein Glücksstrahl! Wenn ich euch in meinen Strahlenarmen halte, wird euch warm und ihr fühlt euch wohl.“
Er zog los und nahm jeden, den er traf, fest in seine Arme. Eine Menge hatte er damit zu tun. Und das Glück, das sah er nun in vielen Augen. Wie glücklich machte ihn das!
Und du? Hat dich heute schon ein Sonnenstrahl umarmt? Wenn nicht, so nimm deine Mama oder deinen Papa oder jemand, den du lieb hast, in die Arme und sage: „Hallo! Ich bin dein kleiner Sonnenstrahl!“
Es geht ganz einfach. Ehrlich.

© Elke Bräunling

Viele, viele wundervolle ganz neue Bilder zum Thema „Umarmen“ findet ihr hier: #365doodlesmitjohanna-Umarmen
Schaut mal vorbei!

21. Januar 2017 von Elke
Kategorien: Kindergeschichten | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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