Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen… Auch hier findet Ihr nun täglich eine neue Geschichte. Habt Spaß damit!

Immer wieder nun wird eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Faschings-Abzählverse
© Elke Bräunling

Kehrdichein und kehrmichaus,
ringeldein und rumpderaus,
Hexenwein und Geisterschmaus,
du bist raus!

Firlefax und quaxelbrax,
humberäth und tätatät,
tandari tandaradei,
du bist an der Reih!

Links zu Fastnachtstexten:

Erzählungen
Die Fastnachtswette
Kicherfröhliche Grinsemasken
Mara und der Fastnachtsengel
Gespenster brauchen keine Revolver
Ein Revolver für Ritter Jan
Revolverheld Pit-the-Kid

Märchen
Die fünfte Jahreszeit
Als der Frühling Fastnacht feierte
Der Drache und die Ritter
Der kleine Rabe und der Luftschlangenbaum
Der kleine Rabe und die Prinzessin
Der kleine Wintergeist feiert Fasching
Der kleine Wintergeist und der Faschingszauberer
Der Traum der Hexenfratzenmaske
Fratze und Clownsgesicht
Weg mit dem Fastnachtsmuffel!
Die Hexe und der seltsame Zauberer
Als der Fastnachtskrapfen auf Reisen ging
Der Fastnachtsschneemann

Reime
Krachmacherfasching
Ein kunterbuntes Fastnachtsbild
Maskenball ist heute – Rätsel-Pantomimen-Spiel
Fi-Fu-Fasenacht
Fastnachtshexentreiben
Der traurige Clown
Wenn sieben Gespenster gespenstern
Fastnachtsrätseleien
Fastnacht ist’s. Der Schneemann lacht
Der Geist und die Hexe
Der Clown

Viele dieser Geschichten findest du auch in diesem Buch und Ebook:
Fasching, Fastnacht, Karneval


Taschenbuch:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Märchen, Gedichte und Lieder
Ebook:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Gedichte und Lieder für Kinder
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Der Fastnachtsschneemann

Eigentlich hatte der dicke Schneemann mit Fastnacht nichts am Hut. Aber dann kam alles ganz anders

Viel los war heute im Festsaal des Gasthauses “Zur Krone”. Der dicke Schneemann, der neben der Gasthaustür stand, wunderte sich. Seltsame Gestalten zogen an ihm vorbei. Sie waren bunt gekleidet. Manche trugen Trompeten und Revolver, andere spitze Hüte und Zauberstäbe, wieder andere waren in Bettlaken gehüllt oder verbargen ihre Gesichter hinter breit grinsenden oder schaurig blickenden Masken. Seltsam.
Der Schneemann staunte. Da blieb eine Gruppe dieser bunten Kerle vor ihm stehen.
“Armer Schneemann”, sagte einer, “du siehst langweilig aus.” Er zog die lange, schwarze Indianerperücke, die er unter einem Cowboyhut trug, vom Kopf und stülpte sie über des Schneemanns Haupt.
“Von mir sollst du auch etwas haben”, tönte eine zweite Stimme und ehe sich der Schneemann versah, band ihm ein Kerl im Scheichsgewand einen Gürtel mit zwei Revolvern um den Bauch. “Die Dinger passen nicht zu mir”, erklärte der großzügige Geber und ging.
“Und ich wünsche mir, dass du lachst wie ein Clown”, rief jemand und schon trug der Schneemann eine grinsende Clownsmaske im Gesicht.
Dämlich grinsend stand er nun da und schämte sich. Zu blöd sah er aus mit dem Revolvergürtel, dem Clownsgesicht und dem Indianerskalp.
Den Leuten aber schien er zu gefallen.
“Super”, rief ein Autofahrer. Er kramte Continue reading »

Die Straße der lachenden Clowns

Und auf einmal wird es fröhlich in Pias Straße. Ein Wunder?

Vor wenigen Wochen ist Pia mit ihren Eltern umgezogen in eine Stadt im Norden. Hier findet Pia alles wintergrau und langweilig.
“Selbst die Leute”, mault sie, “blicken griesgrämig und muffig drein. Auch die Kinder. Wie doof.”
Und weil sie es nicht wagt, die Kinder auf der Straße anzusprechen, ist sie oft alleine, hat Heimweh und langweilt sich.
Eines Nachts träumt Pia von Clowngesichtern. Sie hängen in allen Fenstern und lachen bunt und frech auf die Straße hinaus. Es ist ein schöner Traum, und am nächsten Tag muss Pia immer wieder an diese Gesichter denken. Als sie von der Schule nach Hause kommt, bastelt Pia den ganzen Nachmittag aus Pappe und Leuchtpapier viele frech lachende Clownsgesichter und klebt sie an alle Fenster. Das sieht lustig aus. Und sehr bunt.
Pias Eltern staunen, als sie von der Arbeit kommen. Freches Clownslachen strahlt ihnen schon von weitem bunt entgegen.
“Wie schön!”, freuen sie sich und lächeln.
Auch die Nachbarn bleiben vor den Lachgesichtern stehen.
“Na, so was!”, brummt einer, und ein anderer meint: Continue reading »

Der (un)vergessene König

Als der traurige König sehr viel Angst vor dem Vergessen hatte und wie ein kleines Blümchen ihm half

Es war einmal ein König, der von seinem Volk sehr geliebt wurde. Für jeden seiner Untertanen hatte er stets ein offenes Ohr. Wo Not herrschte, half er. Aus seinem Land hatte er ein helles Land mit glücklichen Bewohnern gemacht. Fröhliches Lachen und Freundlichkeit verdrängten Nöte, Ängste und Klagen.
Weil sich die Menschen hier wohl behütet und geachtet fühlten, ging ihnen die Arbeit auf Wiesen und Feldern, in Dörfern, Städten und Wäldern so leicht von der Hand, dass sie ihre Familien gut ernähren und auch ihrem König pünktlich und auf den Taler genau den Zins bezahlen konnten. Ein wohlhabendes Land war aus des freundlichen Königs Land geworden.
Trotzdem lagen unsichtbare dunkle Wolken über der Königsburg. Immer mehr nämlich lebte der König in der Angst, vergessen zu werden. Jeden, den er traf, bat er deshalb zum Abschied:
“Vergiss mich nicht!” oder, wenn es mehrere Leute waren, “Vergesst mich nicht!”
Und aus den Augen des traurigen Königs, die von einem hellen Blau waren, tropften zwei glasklare Tränen.
Immer, wenn der König dies sagte – und er sagte es viele Male am Tag -, erschraken alle. Es klang so traurig, dieses “Vergiss-mich-nicht!”.
“Nie werden wir Euch je vergessen, edler König!”, versicherten ihm seine Untertanen ebenso wie seine Verwandten und Bekannten. Selbst die Könige der Nachbarländer ließen ihn immer wieder wissen, dass sie an ihn denken und ihn niemals vergessen würden.
Doch nichts half.
Immer trauriger und ängstlicher wurde der König und Continue reading »

NEU ERSCHIENEN: Eine Fantasiereise für Dich – WINTER


Taschenbuch:Eine Fantasiereise für Dich – Winter: Fantasiereisen für Kinder
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – WINTER: Fantasiereisen und Märchen für Kinder

Die Fantasiereisen, Entspannungsübungen, Fantasiegeschichten, Gedichte, Märchen und kleine Arbeitsanleitungen in diesem Buch bringen den Winter ins Kinder- und Schulzimmer.
„… Du schließt die Augen und malst dir in Gedanken eine Schneelandschaft aus. Du siehst das klare Weiß des Schnees, das sich am Horizont mit dem Tiefblau des Winterhimmels vereinigt. Die Strahlen der Wintersonne bemalen das Weiß mit einem zart goldenen Schimmer. Viele Millionen und mehr funkelnder Schneesternchen verwandeln das Schneeland in ein Märchenland. Schön sieht das aus und du wünschst dir, für ein Weilchen in diesem Schneemärchenland zu Gast zu sein…“
Diese Fantasiereisen sind praxiserprobt und empfohlen für Kindergarten, Schule, Familie
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Auch in den anderen Jahreszeiten kannst du in der Fantasie ‘verreisen':
BUCH:Eine Fantasiereise für Dich – FRÜHLING: Fantasiereisen und Geschichten
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – FRÜHLING

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BUCH: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER: Fantasiereisen und Geschichten
EBOOK: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER

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Buch:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST: Fantasiereisen für Kinder
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST

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eBooks lese ich übrigens am liebsten mit dem Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN

Winterzauber auf der Fensterbank

Ein klitzekleines Wintergärtchen haben sich Mia und Max in einem alten Aquarium gebastelt … und das wird zum Überraschungsgärtchen

Auf dem Sperrmüll haben Mia und Max ein altes Aquarium gefunden.
„Das stellen wir auf die Fensterbank und pflanzen Blumen“, sagt Max. „Dann haben wir einen Winter-Garten.“
Mia nickt. „Ich weiß auch schon, was wir pflanzen. Ein Überraschungsgärtchen.“
Als ihre Eltern im Herbst den Garten winterfest machen, helfen die Geschwister. Dabei füllen sie das Aquarium zu einem Drittel mit Erde und verstecken darin Blumenzwiebeln: Schneeglöckchen, Krokusse und Zwergnarzissen. Heimlich vergräbt Mia noch drei Apfelkerne und eine Eichel im Überraschungsgärtchen und ebenfalls heimlich versteckt Max fünf Zitronenkerne und eine Haselnuss in der Erde.
Das wird eine Überraschung sein!
Doch noch sieht das Gärtchen karg und langweilig aus. Deshalb sammeln Mia und Max zum Schmuck Moos und ein paar besonders schöne Steine. Zum Schluss streut Mia Wiesensamen und Max Kräutersamen auf die kahlen Stellen. Auch heimlich und jeder für sich.
„Nun müssen wir warten“, sagt Mia.
„Und gießen, damit die Erde feucht bleibt“, ergänzt Max.
Und das tun sie nun – warten und gießen. Doch viel passiert zuerst Continue reading »

Schneeflockengeflüster

Wenn Schneeflocken reden könnten!

Müde saßen die Schneeflocken in ihrer dicken Schneewolke. Oft schon hatten sie in diesem Winter die Reise auf die Erde angetreten, und ebenso oft wurden sie von der Sonne wieder aufgetaut, zurück in den Himmel hinauf gesogen und in einer Wolke eingesammelt.
„Ich kann nicht mehr“, sagte eine größere Flocke, und weil sie so müde war, fing sie an zu weinen. „Wieder und wieder musste ich auf die Erde rieseln, doch dort hatte ich nie Zeit, mich auszuruhen. Einmal fiel ich in einen Fluss, und der trug mich weit aufs Meer hinaus. Dann kam die Sonne und hat mich wieder mit ihren Dämpfen zur Wolke hinauf gesaugt. Ein anderes Mal hat sie mich auf einem Auto erwischt, dann auf einer Tannenspitze, und wieder ein anderes Mal purzelte ich von einer Menschennase auf die Straße und landete mit vielen anderen Kollegen auf der schmutzigen Straße. Das war sehr unangenehm. Brrrrr…“ Sie Continue reading »

Die Kraft der Schneeflocken

Die Kraft der Schneeflocken

Den ganzen Morgen hat es geschneit. Endlich. Die Schüler der 2b können das Ende dieses Schultages noch weniger abwarten als sonst. Ganz aufgeregt sind sie, als endlich die Schulglocke ertönt.
„Ich freu mich ja so sehr auf den Schnee“, ruft Tanja.
„Ich auch“, lacht Tim. Er bückt sich, schaufelt Schnee in beide Hände und wirft ihn als dicken Flockenwirbel über Tanjas Kopf.
Tanja schüttelt sich. Sie lacht auch, bückt sich, formt einen Schneeball und schleudert ihn in Tims Richtung. Ihre Freundinnen tun es ihr gleich – und schon ist die schönste Schneeballschlacht zugange. Mädchen gegen Jungen. Keiner gewinnt. Aber einen Riesenspaß macht es.
„Schnee ist einfach toll“, sagt Tanja später.
„Es riecht so gut, wenn es schneit“, meint Marie. „Mein Vater sagt, Schnee macht die Luft sauber.“
„Und er schmeckt gut.“ Rebecca streckt die Zunge raus, um einzelne Schneeflocken damit aufzufangen.
„Und er fühlt sich ganz leicht an“, sagt Mark. Er blickt nachdenklich in den Himmel. „Komisch ist das schon. Bestimmt sind das hundert und mehr Schneeflocken, die gerade auf uns fallen. Trotzdem spüren wir sie nicht.“
„So eine Schneeflocke wiegt ja auch fast nichts.“ Tim lacht wieder.
Tanja schüttelt den Kopf. „Schnee kann ganz schön viel wiegen“, sagt sie.
„Echt?“ Tim tut so, als Continue reading »

Mia und das Schneemännlein

Ein Schneemännlein zu treffen kann ganz schön spannend sein

Mia blickt in den Winterhimmel und träumt. Sie träumt weiß. Von einem Winter mit viel Schnee. Noch nie hat Mia einen echten Schneewinter erlebt. Ehrlich gesagt kennt sie den nur aus Bilderbüchern und aus dem Fernseher. Das findet Mia nicht schön.
“Komm endlich, Schnee!“, ruft sie in den Himmel hinauf. “Ich will Schlitten fahren, einen Schneemann bauen und auf eine Schneeballschlacht hätte ich auch Lust.”
Mias Eltern aber sagen: “Der Schnee mag nicht kommen. Es ist ihm bei uns zu warm und oft auch viel zu schmutzig.”
Dann erzählen sie, wie schön es früher im Winter gewesen ist, als es dem Schnee noch nicht zu schmutzig und zu warm gewesen war.
Mia seufzt. Wenn es doch nur wie früher wäre!
Traurig blickt sie zu der dicken Wolke am Himmel.
“Bring Schnee!“, ruft sie ihr zu.
“Geht nicht!“, antwortet es von der Wolke, und ein Männlein, das wie ein klitzekleiner Schneemann aussieht, hüpft von der Wolke herunter und verbeugt sich vor Mia.
“Waldemar Schnebulus ist mein Name!“, schnarrt es mit quäkender Stimme. “Ich bin ein Continue reading »

Die Stille im Schneeland

Die Stille im Schneeland – Eine kleine Fantasiereise ins Winterland

Es ist Winter. Eine hellgraue Nebelwolkenwand hängt seit vielen Tagen dick und grau über dem Land. Sie macht die Wintertage dunkel, kalt und nebelnass.
Dunkel und kalt ist auch deine Laune.
Du stehst am Fenster, schaust in das Wolkengrau hinaus und sehnst dich nach Sonne und Schnee, nach Stille und nach einem heiteren Lächeln. Müde bist du, erschöpft und vom Tag in der Schule (im Büro u.ä.) sehr gestresst.
Du schließt die Augen und atmest tief durch.
Du denkst Weiß.
Weiß.
Du siehst Weiß.
Langsam, ganz langsam wird es heller und heller.
Weiß.
Weiß wie Schnee.
Weiß wie Abermillionen kleiner weißer Schneeflockensterne.
Weiß wie der Schnee im Schneeland, der Heimat des Schneekönigs und seines Gefolges.
Siehst du es nun, das Weiß?
Und siehst du das kleine Schneekind im weißen Gewand und dem funkelnden Schneekristall im hellen Haar?
Es lächelt dir zu, kommt näher, nimmt dich an der Hand und führt dich hinein ins weite, weiße Schneeland.
Du fängst an, dich in diesem Märchentraumland wohl zu fühlen und folgst dem fremden Schneekind.
Unterwegs siehst du dich um.
Weiß. Ringsum siehst du nur das Weiß unter einem blauen Himmel.
Du atmest tief ein und aus.
Die Luft ist frisch und klar.
Trotzdem ist dir nicht kalt, denn die Sonne scheint warm auf die Schneefläche.
Ringsum siehst du Schneesterne glitzern und glänzen und funkeln.
Schön ist das.
Du genießt es, inmitten dieser schönen Glitzerfunkellandschaft zu sein.
Du spitzt die Ohren.
Still ist es. Ganz still.
Fast glaubst du, die Stille hören zu können.
Du stellst dir vor, all die vielen, kleinen Glitzerfunkelschneesterne singen dir mit heller, eisklarer Stimme ein Lied vor.
Wunderschön ist die Melodie.
Glitzerklar und zauberzart.
Wie verzaubert schaust du auf das Schneesternegefunkel und lauschst der Musik.
Wie schön Stille doch sein kann, denkst du.
Und wie gut sie tut.
Du atmest tief durch und genießt die Stille.
Dann, leise wie du gekommen bist, machst du dich auf den Rückweg.
Die Stille aber, die nimmst du mit.
Nie mehr wirst du sie vergessen, und immer, wenn es dir künftig einmal zu laut und trubelig zugeht, wirst du dich an diese Schneeland-Stille, die zauberzart und schön wie Musik ist, erinnern.
Spürst du, wie wohl du dich dabei fühlst?

© Elke Bräunling

Diese Fantasiereise und viele andere findest du in den neuen Buch: Eine Fantasiereise für Dich – WINTER

NEU ERSCHIENEN: Eine Fantasiereise für Dich – WINTER


Taschenbuch:Eine Fantasiereise für Dich – Winter: Fantasiereisen für Kinder
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – WINTER: Fantasiereisen und Märchen für Kinder

Die Fantasiereisen, Entspannungsübungen, Fantasiegeschichten, Gedichte, Märchen und kleine Arbeitsanleitungen in diesem Buch bringen den Winter ins Kinder- und Schulzimmer.
„… Du schließt die Augen und malst dir in Gedanken eine Schneelandschaft aus. Du siehst das klare Weiß des Schnees, das sich am Horizont mit dem Tiefblau des Winterhimmels vereinigt. Die Strahlen der Wintersonne bemalen das Weiß mit einem zart goldenen Schimmer. Viele Millionen und mehr funkelnder Schneesternchen verwandeln das Schneeland in ein Märchenland. Schön sieht das aus und du wünschst dir, für ein Weilchen in diesem Schneemärchenland zu Gast zu sein…“
Diese Fantasiereisen sind praxiserprobt und empfohlen für Kindergarten, Schule, Familie
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Auch in den anderen Jahreszeiten kannst du in der Fantasie ‘verreisen':
BUCH:Eine Fantasiereise für Dich – FRÜHLING: Fantasiereisen und Geschichten
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – FRÜHLING

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BUCH: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER: Fantasiereisen und Geschichten
EBOOK: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER

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Buch:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST: Fantasiereisen für Kinder
Ebook:Eine Fantasiereise für Dich – HERBST

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eBooks lese ich übrigens am liebsten mit dem Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN


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Mabos erste Schlittenfahrt

Es gibt Kinder, die noch nie Schnee gesehen haben. So wie Mabo

Zum ersten Mal in seinem Leben sieht Mabo Schnee. Schön ist das. Und kalt. Aber auch aufregend. Noch aufregender ist das Schlittenfahren.
Staunend und frierend steht Mabo am Rande der steilen Wiese und sieht den Kindern beim Rodeln zu. Es macht ihnen Spaß, denn sie jubeln laut, selbst wenn sie mit ihren Schlitten umkippen und in den Schnee fallen. Lachend stehen sie wieder auf, klopfen sich den Schnee von Gesicht und Kleidern und flitzen weiter den Hang hinab.
Mabo möchte auch einmal gerne auf einem Schlitten den Hang hinab sausen. Aber er traut sich nicht, die Kinder anzusprechen. Sein Deutsch ist schlecht, außerdem fühlt er sich drei Wochen nach dem Umzug noch fremd hier in seiner neuen Heimat.
Er seufzt. Ein Umzug in ein Land so weit weg von Zuhause ist gemein. Schon tropft eine Träne über seine Backen, und Mabo wendet sich schnell ab.
Da kommt ein Schneeball geflogen. Er landet auf Mabos Mütze, und eine Jungenstimme ruft lachend: “Treffer!”
Mabo schüttelt sich. Dann muss er auch lachen, als einer der Jungen auf ihn zugeschlittert kommt und “Bist du neu hier?” fragt.
Mabo nickt und Continue reading »

Herr Griesgram und die Ordnung im Schnee

Die Schneewelt soll hell und sauber sein … und bleiben … meint Herr Griesgram

Endlich Schnee! Es war, als hätte über Nacht eine Zauberfee – klingklong – ihren Feenstab geschwungen und damit die Landschaft unter einer dicken Schneedecke versteckt.
“Wunderbar!”, sagte Herr Griesgram, der am Morgen am Fenster stand und in die helle Schneelandschaft schaute. “Endlich ist draußen alles sauber und weiß. Das nenne ich Ordnung! Die Welt muss ordentlich sein. Jawohl.”
Er nickte und war zufrieden mit dem Tag. Unordnung nämlich mochte er nicht leiden.
Drohend fast sah er zu den Nachbarhäusern, in deren Gärten Kinder spielten, hinüber.
“Wehe!”, grollte er. “Ihr wagt es, in die Nähe meines Hauses zu kommen und meine Schneeordnung zu beschmutzen. Wehe!”
Und mit griesgrämiger Miene funkelte er aus dunklen Augen all die Nachbarn an, die mit Besen und Schneeschiebern die Gehwege vor ihren Häusern kehrten und den Schnee in hohen Wällen an den Straßenrand schoben.
“Immer müssen sie Unordnung schaffen”, grummelte er. “Was ist gegen einen sauberen, unberührt weißen Schneeweg zu sagen? Nichts. Aber diese Menschen müssen immer alles zerstören. Pah!”
Und er beschloss, seinen Fensterplatz zu verlassen und draußen nach dem Rechten zu sehen.
Grollend stapfte er Continue reading »

Schneeflöckchen hilft Schneeglöckchen

Als das ungeduldige Schneeglöckchen das Schneeflöckchen kennen lernte

Es war noch Winter, als Schneeglöckchen ungeduldig sein Köpfchen aus der Erde streckte.
„Schön ist es, den Himmel und die Sonne zu sehen“, seufzte es voller Wohlbehagen.
Und weil es der Sonne noch näher sein wollte, reckte und streckte es sich, bis es höher gewachsen war als die Grashalme ringsum. Schneeglöckchen ordnete sein weißes Röckchen und freute sich. Was war das Leben doch schön!
Als es aber am nächsten Tag aus seinem hellen, warmen Frühlingssonnentraum erwachte, erschauerte es. Es war kalt und nass geworden. Brrrr. Schnell wollte Schneeglöckchen sein Glockenröckchen schließen. Was aber war das? Ein weißes, federleichtes Sternchen landete in seinem Blütenkelch. Es fühlte sich kalt an und irgendwie nass. Trotzdem freute sich das Schneeglöckchen über den Besuch.
„Hallo! Ich heiße Schneeglöckchen“, stellte es sich vor.
„Und ich bin Schneeflöckchen“, antwortete der kleine Gast. „Aus der Wolke dort komme ich mit meinen Kollegen. Mit Schnee sollen wir das Land bedecken.“
„So sieht Schnee also aus?“, wunderte sich Schneeglöckchen. „Aber sag, was macht ihr noch hier? Es ist Frühling.“
„Falsch“, erwiderte Schneeflöckchen. „Winter ist`s. Du bist zu früh.“
„Zu früh? Au weh.“ Das Blümchen erschrak. „Verliere ich nun mein weißes Röckchen?“
Die kleine Schneeflocke streichelte zart über die zitternde Blüte. „Ich werde meine Flockenkollegen bitten, dich mit einer wärmenden Schneedecke vor dem Frost zu schützen.“
Da freute sich Schneeglöckchen. „Dann können wir lange zusammen sein und du erzählst mir von deiner Wolken- und Himmelswelt und ich erzähle dir von der Erde, der Wiese und der Sonne.“
„Fein. So machen wir es.“
Mit glockenheller Stimme sang Schneeflöckchen seine Kollegen herbei, und die legten sich als zarte Decke über Schneeflöckchen und Schneeglöckchen. Wie freuten sich die beiden neuen Freunde da! Viel hatten sie einander zu erzählen und sie flüsterten und lachten noch lange miteinander in diesen späten Wintertagen kurz vor Frühlingsbeginn.
© Elke Bräunling

aus:

Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Winter: Wintergeschichten
Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Winter
- Information –


Der Schneemann und die Sonne

Schneemänner mögen die Sonne nicht unbedingt gut leiden

„Ha! Du kriegst mich nicht!“, sagte der Schneemann, der von Tag zu Tag etwas mitgenommener aussah. Er blickte zur Sonne und wischte sich die Schweißtropfen von der Stirn. „Gleich wirst du hinter dem Berg verschwinden und die Kälte der Nacht wird meinen tropfenden Körper wieder in ein prachtvolles Eiskostüm verwandeln.“
„Mag sein“, lachte die Sonne. „Aber morgen werde ich wieder da sein.“ Mit einem letzten Strahlen verschwand sie hinter dem Berg.
Der Schneemann seufzte. Lange würde er sich den Sonnenstrahlen nicht mehr widersetzen können. Aber was tun?
„Könnte ich nur bei der Tanne im Schatten stehen“, überlegte er laut. „Dort würde mich die Sonne nicht erwischen.“
„Keine schlechte Idee“, kicherte es da.
Erstaunt blickte sich der Schneemann um und sah einen Hasen, der sehnsüchtig auf seine Mohrrübennase schielte.
„Stimmt“, sagte er. „Keine schlechte Idee. Aber wie soll ich den Weg zur Tanne finden? Ich Continue reading »

Ein Wunsch an Papa
(oder sonst jemanden, der nie Zeit hat!)

Ich wünsch’ mir von dir
einen Sack voller Zeit,
und der hält so manches
für uns beide bereit:
Eine Geschichte,
zwei, drei Gedichte,
Lieder zum Singen,
Spiele zum Springen,
Tanzen und Lachen
und andere Sachen
nur für uns zwei.
Nimm dir doch mal frei!
Schenk’ mir Minuten von deiner Zeit.
Schön wird es sein! Wir beide, zu zweit.

NEU ERSCHIENEN in der beliebten Reihe “Elkes Minutengeschichten”

Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können.
Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten.
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“ …

 

MINUTENGESCHICHTEN Winter

Vierzig bunte Wintergeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen über die Feste im Winter, die Natur, das Wetter, über Menschen und Tiere, Spiel und Spaß in der kalten Jahreszeit.

Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Winter: 40 kurze Wintergeschichten
Ebook:Elkes Minutengeschichten – Winter Information

 

 

WEITERE MINUTENGESCHICHTEN

Weitere Minutengeschichten findest Du hier:

Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING Information


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – SOMMER: 40 Geschichten zur Sommerzeit
Ebook:Elkes Minutengeschichten – SOMMER: Sommergeschichten für Kinder
Information


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – HERBST: 40 Geschichten zur Herbstzeit
Ebook:Elkes Minutengeschichten – Herbstgeschichten für Kinder
Information

 

ADVENT UND WEIHNACHTEN

MINUTENGESCHICHTEN WEIHNACHTEN – 40 kleine Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder
Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – WEIHNACHTEN: 40 kurze Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten WEIHNACHTEN: 40 kleine Advents- und Weihnachtsgeschichten für Kinder

UND

MINUTENGESCHICHTEN – ADVENTSKALENDER24 Adventskalender-Minutengeschichten
Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten: Adventskalender: 24 kurze Adventskalendergeschichten
Ebook: Elkes Minutengeschichten – Adventskalender: 24 kurze Advents- und Weihnachtsgeschichten

 

 

Die Reihe wird fortgesetzt :)

Ein Freund für den Schneemann

Ein Freund für den SchneemannEine Geschichte über Freundschaften und darüber, sich selbst so zu mögen, wie man ist

Es war ein kalter Wintertag. Eine dicke Schneedecke schmückte das Land. Die Sonne sandte ihre Strahlen weit über die Schneeflächen. Ihr Licht machte das Weiß des Tages noch ein bisschen weißer. Es war, als funkelten die Schneesternchen vor Freude über diesen schönen Wintertag miteinander um die Wette.
Nur einer freute sich nicht.
Es war der prächtige Schneemann mit der langen Möhrennase und dem lilafarbenen Hut. Na ja, eigentlich war es ein alter Topf, der seinen großen, runden Kopf schmückte. Ein Kochtopf, der auf einem Schneemannkopf zu einem Hut wurde.
Hoch oben am Waldrand stand er, der prächtige Schneemann. Und er langweilte sich. Er fühlte sich nämlich sehr alleine.
„Hier ist ja nichts los!”, maulte er. „Ich will Freunde haben und Spaß. Hey! Warum sieht mich keiner? Hallo? Hier bin ich!”
Mit beiden Schneemannarmen winkte er den Tieren und Menschenkindern zu, die er von seinem Platz aus sehen konnte.
Die aber beachteten ihn nicht.
„Hey, ihr! Kommt zu mir! Hört ihr?”
Doch da waren nur die vielen gelben Vögelchen, die schon den ganzen Tag durch den Wald schwirrten.
Ihr Federkleid schmückte die weiße Winterwelt mit gelben Tupfen. Es waren fröhliche Tupfen. Fliegende, hüpfende, tanzende und zwitschernde gelbe Tüpfchen.
„Pah!”, sagte der prächtige Schneemann. „Gelbe Vögel gibt es nicht. Und mit gelben ‚Dingern’, die es nicht gibt, möchte ich auch nichts zu tun haben. Aber einen Freund, ja, einen Freund wünsche ich mir. Einen oder besser zwei oder drei oder ganz viele Freunde. Aber warum sieht mich keiner hier?“
Er blickte zu den Waldtieren hinüber.
„Hey, hallo! Hier bin ich!”
Er rief wieder und rief und winkte … und plötzlich stand ein kleiner Bär vor ihm.
Wie freute sich da der Schneemann!
„Willst du mein Freund sein?”, fragte er eifrig. „Mir ist langweilig.”
„Boah! Nein. Ich suche zwar einen Freund und langweilig ist mir auch. Mein Freund aber soll ein Bär sein. Ein kleiner Bär, so wie ich einer bin. Mit einem Schneemann habe ich nichts am Hut. Ein Schneemann ist langweilig und hässlich.”
„Nichts am Hut? Langweilig? Hässlich?”
Der Schneemann, der den Bären nicht recht verstehen konnte, riss die Augen auf.
„Du meinst, mein Hut gefällt dir nicht. Soll ich ihn abnehmen oder …?”

UND HIER GEHT DIE GESCHICHTE WEITER …


Taschenbuch:Ein Freund für den Schneemann: Eine Geschichte über die Freundschaft
Ebook:Ein Freund für den Schneemann
Eine Geschichte über Freundschaften und darüber, sich selbst so zu mögen, wie man ist
Der Schneemann, der oben am Waldrand steht, fühlt sich einsam. Und er langweilt sich. Wie gerne hätte er einen Freund oder zwei oder drei. Aber für einen Freund muss man etwas tun und sich so zeigen, wie es der künftige Freund gerne haben möchte. Oder vielleicht doch nicht? Der Tag, an dem der Schneemann einen Freund sucht, ist ein spannender Tag voller Begegnungen.
Eine Geschichte mit kleinen Illustrationen zum Lesen und Vorlesen für Kinder, Eltern, Großeltern, Kindergarten, Grundschule

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Mit Onkel Hans im Märchenland

Mit Onkel Hans im Märchenland

Wenn ich nicht draußen spielen kann,
hör ich mir ‘ne Geschichte an
bei Onkel Hans im Nachbarhaus.
Der kennt sich mit Geschichten aus.

Wir fliegen einmal auf den Mond,
denn der ist gar nicht unbewohnt.
Die Mondolonen leben dort.
Sie lassen uns fast nicht mehr fort.

Ein andermal, da reisen wir
zu Wüstenscheich Ben Dschurimir.
Der lädt zum Wüstenmahl uns ein
zu Löwenspeck und Palmenwein.

Im Urwald finden wir sodann
den letzten Urwaldzaubermann.
Der zaubert für uns -eins, zwei, drei-
ein Urwaldomobil herbei.

Und dieses Ding bringt uns ganz schnell
zu einer Wunderzauberquell,
die jedem einen Wunsch gewährt,
der mutig ist und sich bewährt.

Wir sind voll Mut, drum wünschen wir
uns einen Flug auf ´nem Klavier
mit Melodien um die Welt
überallhin, wo´s uns gefällt.

Wir schweben singend übers Meer
nach Ost und West und kreuz und quer,
und manchmal bleiben wir auch stehn,
denn es gibt ja so viel zu sehn.

Am Nordpol halten wir dann an
und treffen dort Frau Holle dann.
Und die nimmt uns auf ihrem Ritt
durch Schnee und Eis nach Hause mit.

So ist mir das Geschichtenland
dank Onkel Hans schon gut bekannt,
und ich besuch ihn wieder bald,
wenn´s draußen neblig ist und kalt.

© Elke Bräunling


Das Eisblumenzauberbild

Das Eisblumenzauberbild – Eine Traumgeschichte und/oder Fantasiereise

Seit Tagen weht ein eisiger Wind von Osten und es ist zu kalt, um draußen zu spielen.
Enttäuscht sitzt du in deinem Zimmer und malst ein Bild. Ein Bild von einem Schneewinter ohne bitterkalten Frost.
„Doofer Winter!“, maulst du. „So machst du mir keinen Spaß.“
„Keinen Spaß? Oha! Oho!“, hörst du da ein Stimmchen vom Fenster her.
Es kichert hell, das Stimmchen.
Schnell schaust du zum Fenster hinüber.
Ein kleines Licht tanzt über die Fensterscheibe. Blitzschnell wirbelt es hin und her und auf und ab. Es verwandelt das Fenster in ein Eisblumen-Zauberbild, das im Licht der Sonnenstrahlen in allen Farben funkelt und glänzt.
“Oooh!“, staust du. „Wie schön das ist!“
Du betrachtest dir das Bild genauer. Blumen, viele, kleine und große, ‚blühen’ auf diesem Zauberbild. Blumen, die du noch nie gesehen hast.
“Schööön!“, freust du dich. „Was sind das für Blumen?“
„Eisblumen“, antwortet das Stimmchen. „Aus dem Blumengarten der Eiskönigin … und das da ….”
Wieder blitzt es und ein Schloss mit zwei goldenen Türmen erscheint nun wie von Geisterhand gemalt auf der Fensterscheibe. “Das ist das Schloss des Winterkönigs. Hier Continue reading »

Die Eisblume

Die Eisblume

Eine Blume blüht am Fenster,
sie ist silberhell und weiß
und sie funkelt wie ein Sternchen
glitzerhell im Sonnengleiß.
Und ich starre auf das Wunder,
das so selten heut geschieht,
weil aus Eis im Winter bei uns
selten eine Blume blüht.

© Elke Bräunling


Der lange und der kurze Eiszapfen

Manchmal ist es gar nicht so schön, so schön zu sein ;)

Es war einmal ein Eiszapfen, der so unzählig viele kleinen Eiszacken hatte, dass er wie ein wundervoller Eiszapfenblumenstrauß aussah. Lange hatte es gedauert, bis er so toll gewachsen war. Und nun hing er glitzernd und prachtvoll von der Dachrinne herab. Er war mächtig stolz und rief jedem, der an ihm vorbei ging, zu:
“Ich bin der schönste Eiszapfen auf der Welt!”
„Bist du nicht“, tönte der ebenso schöne Eiszapfen vom Dach des Nachbarhauses herüber. „Meine Zacken sind viel länger.“
Das stimmte. Der kleine Eiszapfen war nicht mehr ganz so stolz und jeden Tag linste er neidvoll zum Nachbarhaus hinüber.
Eines Tages brach die Sonne durch die Winterwolkendecke.
Die beiden Eiszapfen staunten. Was für ein Continue reading »

Das Zwickel-Zwackel-Märchen

Ein Märchen will erfunden und gefunden werden

Schon lange hatte das freche Zwickel-Zwackel-Märchen die Nase voll. “Keiner kennt mich. Gemein finde ich das.”
“Wie soll dich auch jemand kennen?“, fragte die Märchenfee. “Dich gibt es noch gar nicht.”
“Warum nicht?“, quengelte das Märchen.
Die Märchenfee seufzte. “Weil dich noch niemand erfunden hat.”
“Und warum hat mich noch niemand erfunden?”
Da seufzte die Märchenfee noch tiefer. “Ich glaube”, sagte sie, “weil niemand etwas mit einem frechen Zwickel-Zwackel-Märchen am Hut hat.”
“Ich will auf keinen Hut”, schrie das Zwickel-Zwackel-Märchen empört auf. “Zu den Continue reading »

Onkel-Peter-Märchen

Gut, wenn man einen Märchenonkel kennt. Besonders, wenn das Wetter so schlecht ist, dass man keine Lust hat, draußen zu spielen

Heute ist das Wetter schlecht. Auch Pia, Pit und ihre Freunde sind schlecht gelaunt.
“Was soll man bei dem Wetter bloß anfangen?“, murrt Ben.
„Mir ist langweilig“, schimpft Tanja.
“Wie wär es mit Fernsehen?“, schlägt Ben vor.
“Au ja”, sagt Tanja, “ich habe eine DVD mit neuen Märchen von Esmeralda, der Märchenzauberin.” “Ich mag keine Märchen aus dem Fernseher“, mault Pia.
“Ich auch nicht”, sagt Pit. “Diese Esmeralda redet da und redet und man kann nie ´Halt!´ sagen, um nachzudenken oder um etwas zu fragen.“ Er schüttelt den Kopf. “Das macht keinen Spaß.“
“Aber Onkel-Peter-Märchen machen Spaß”, sagt Pia.
“Die sind ja auch spannend”, meint Tanja.
“Und gemütlich ist es bei eurem Onkel Peter auch!“, sagt Ben ein wenig neidisch. “Ihr habt echt Glück mit einem Onkel wie Onkel Peter.“
Das stimmt. Pia und Pit haben Continue reading »

Die Glücksbringer und das Glück

Das Glück ‘glückt’ nicht immer und nicht jedem

„Wer bist du denn?“, fragte das Marzipan-Glücksschwein und tauchte seine Nase in das kleine, graue Päckchen neben ihm auf dem Tisch. „Du passt nicht zu uns heute.“
Es nickte seinen Kameraden, dem Schokolade-Glückskäfer, den Bonbon-Glückskleeblättern und dem Blätterteig-Schornsteinfeger zu.
Die nickten. „Oder hast du auch einen Glücksjob heute?“
Da rief ein dünnes Stimmchen aus dem grauen Päckchen:
„Aber ja. Ich bin ein Keks. Ein Glückskeks. Ja, ein Glück-bring-Keks bin ich.“
Es überschlug sich fast vor Aufregung.
„Hahaha.“ Die Glücksbringer lachten.
„Was hat ein trockener Keks mit Glück zu tun?“, sirrten die Kleeblätter und die Glückskäfer fragten: „Kann man dein Glück wenigstens essen?“
„Und schmeckst du lecker süß wie wir?“, erkundigte sich der Schornsteinfeger.
„Nein. Ich bin ein ganz normaler Keks“, antwortete der Glückskeks, und er Continue reading »

Jules gute Vorsätze zum neuen Jahr

Gute Vorsätze können manchmal recht witzig sein und man kann nur staunen

Am Silvesternachmittag langweilt sich Jule schrecklich. Grübelnd schaut sie aus dem Fenster. Ob sich mit dem neuen Jahr etwas ändern wird? Sie denkt an ihre vielen guten Vorsätze, denn ab morgen soll alles ganz anders und viel besser werden. Jule wirft einen Blick auf die Uhr. Die Zeiger wollen nicht weiter wandern, und zum Lesen oder Fernsehen hat Jule keine Lust. Sie ist viel zu aufgeregt wegen der Feier heute Abend und dem Feuerwerk. Wenn es bloß nicht mehr so lange dauern würde!
Da hat Jule eine Idee:
„Ich könnte schon einmal damit beginnen, meine guten Vorsätze zu erfüllen. Dann habe ich im neuen Jahr weniger Arbeit damit!“
Gesagt, getan! Jule fängt an, ihr Zimmer aufzuräumen. Das ist nämlich einer ihrer wichtigsten und gemeinsten Vorsätze.
Eigentlich ist Continue reading »

Als die Dezemberfee ein Lächeln zauberte

Die Dezemberfee hat einen ganz besonderen “Job”

„Die Dezemberfee! Hat jemand die Dezemberfee gesehen?“
Suchend durchstreifte die Januarfee in den letzten Dezembertagen das kühle, kahle Land. Sie war zu früh. Ihre Zeit war noch nicht gekommen. Noch verabschiedete der Dezember das Jahr. Die Januarfee aber machte sich Sorgen.
„Wo steckt sie nur wieder?“, murmelte sie. „Sie kann so klein sein, so unsichtbar. Ihren Job macht sie im Verborgenen und leise. Viel zu leise.“
„Psssst!“, hörte sie da ein leises Raunen. „Es gibt Dinge, die erfordern die Stille.“
Es war die Dezemberfee. Sie saß auf einem Hügel vor der Stadt unter einer Tanne und blickte in die Ferne. Nachdenklich. Lauschend. Witternd.
War da jemand, der sie brauchte? Der – unbewusst – nach ihr rief?
„Psssst!“, flüsterte sie wieder. „Ich habe noch viel zu tun. Das Glück glückt nicht jedem.“
Sie winkte der Januarfee zu.
Erleichtert umarmte die Januar ihre Feenschwester. „Die Natur ruht im kahlen Winterkleid, viele Tiere schlafen, andere haben sich an geschützte Plätze zurückgezogen. Winterzeit ist Ruhezeit. Du aber, meine Liebe, findest keine Ruhe“, sagte sie. „Was ist los in deinem Monat der vielen Feste?“
Die Dezemberfee lächelte ihr kleines, feines Lächeln. „Die Menschen“, erwiderte sie. „Ich muss mich um die Menschen kümmern.“ Sie machte Continue reading »

Frohe Weihnacht

Frohe Weihnacht

Vom Himmel fallen dicke Flocken
in weißer, wundervoller Pracht.
Sie künden an das Fest der Feste,
es naht die sel´ge Heil´ge Nacht.

Ein Blick in fröhliche Gesichter,
Geheimnisse und Heimlichkeit,
in den Städten helle Lichter,
des Jahres allerschönste Zeit.

Wenn Kinderaugen freudig strahlen
und Ausschau halten nach dem Stern,
erscheint die Welt uns wie im Märchen,
der Weihnachtszauber ist nicht fern.

Und alle warten auf das Wunder
in diesem wie in jedem Jahr,
das einst verkündet von den Engeln
in einem fernen Land geschah.

© Elke Bräunling

1Weihnachtsgruß blogs

Weihnachtsfreude

Weihnachtsfreude ganz ohne Geschenke und Bescherung

Das Weihnachtsfest nahte und Papas Miene wurde immer grimmiger.
„Warum guckst du so böse, Papa?“, fragte die kleine Bibi. „Freust du dich nicht, dass bald das Christkind kommt?“
„Und der Weihnachtsmann“, rief ihr älterer Bruder Benjamin.
„Und Papa Noel“, sagte Onkel Léon.
„Vergesst Jul-Tomte nicht“, warf Oma, die als Kind erst in Schweden und später in Italien gelebt hatte, ein. „Und natürlich die alte Hexe Befana.“
„Und Väterchen Frost“, knurrte Opa. „In meiner russischen Heimat wurden wir von Väterchen Frost beschert.“
Mama grinste. „Und ich warte auf ein liebes Weihnachtsengelchen.“
„Die alle kommen an Heiligabend?“ Papa blickte in die Runde. Er hatte die Stirn in Falten gelegt, die Mundwinkel bogen sich nach unten, die Augen funkelten. Man sah es ihm an: Seine Laune war am Nullpunkt angelangt.
„Jaaa!“, rief Bibi laut und klatschte in die Hände. „Die kommen alle zum Weihnachtsfest. Sie bringen Geschenke mit. Viele Geschenke. Toll, nicht?“
„Wenn nur bald Heiligabend wäre“, maulte Benjamin. „Warten ist gemein und langweilig. Am liebsten hätte ich meine Geschenke gleich jetzt.“
„Welche Geschenke?“, fragte Papa. „Die vom Christkind oder vom Weihnachtsmann oder von ….“
„Alle!“, krähte Bibi. „Alle Geschenke. Ist doch klar.“
Und Benjamin nickte. Dann Continue reading »

Wie der Stern von Bethlehem

Gibt es ihn heute noch, den Stern von Bethlehem? – Eine Sternenwanderung zur Weihnachtszeit

Wenige Tage vor Heiligabend suchte David am Himmel den Stern von Bethlehem. „Er muss doch jetzt in der Weihnachtszeit da oben zu sehen sein“, sagte er. „Er hat einen langen Schweif und ein ganz helles Licht.“
„Der steht über Bethlehem, und das ist weit weg“, zweifelte Tom. „Vielleicht gibt es ihn auch gar nicht mehr.“
„Klar gibt es ihn noch. Warum auch nicht?“ David war sich sicher.
„Lasst uns nachsehen!”, schlug Nachbar Jansen vor. „Was haltet ihr von einem kleinen Ausflug morgen Abend? Bringt eure Freunde mit! Wir werden eine Sternenwanderung machen.“
„Und dann finden wir den Stern von Bethlehem?“, fragte David.
„So ähnlich.“ Nachbar Jansen lächelte geheimnisvoll.
Am nächsten Abend wanderten viele Kinder mit Herrn Jansen in einem langen Zug durch die Stadt zum nahen Wald. Dort war Continue reading »

Wer ist nun der Weihnachtsmann?

Wer ist nun der Weihnachtsmann? Diese Frage stellen sich in vielen Familien viele viele Kinder – und auch viele Erwachsene. Ja, wer ist er, der Weihnachtsmann? Und wer wird ihn in diesem Jahr vertreten (wollen)?

„Nein“, sagte Papa. „Ich stehe dieses Jahr nicht als Weihnachtsmann zur Verfügung.“
„Nein“, sagte Opa Claus. „Mit mir könnt ihr auch nicht rechnen. Im letzten Jahr habe ich geschworen, dass ich mich nie mehr auf dieses Weihnachtsmann-Abenteuer einlassen werden. Ihr wisst warum.“
„Nein“, sagte auch Onkel Toni. „Denkt nicht daran. Ich bin kein Weihnachtsmann.“
„Oh nein!“, wehrte Großonkel Hannes mit beiden Händen ab. „Ein Weihnachtsmuffel wie ich als Weihnachtsmann? Das ist nicht euer Ernst.“
„V-v-vielleicht“, stotterte Opa Bernhard. „A-a-aber d-d-das muss ich mir noch sehr gut überlegen und meine Rolle müsste ich auch einstudieren und … Oh, fragt mich besser nächstes Jahr wieder.“
Opa Bernhard also auch nicht.
„Wie wäre es mit einer Weihnachtsfrau?“, fragte Oma Annaluise. „Das könnte ich mir unter Umständen überlegen und wenn ich …“
„Ha!“, rief Oma Erna und fing an zu lachen. „Du als Weihnachtsfrau, Annaluise? Das glaubt dir doch keiner. Und überhaupt: Sagst du Continue reading »

Als die kleine Schneeflocke ‚leise` rieselte

Weiße Weihnachten? Die kleine Schneeflocke tut ihr Bestes

Lange hat die kleine Schneeflocke gewartet. Jetzt endlich wollte sie auch auf die Erde hinab wirbeln. Sie war so ungeduldig und auch neugierig. Aufregend sollte es unten bei den Menschen sein. Aufregend, bunt und sehr feierlich. Und klar, das wollte sich die kleine Schneeflocke nicht entgehen lassen. Wenn es nur nicht so warm wäre!
„Heute werde ich die Erde besuchen!“, verkündete sie eines Tages. „Ich möchte es kennen lernen, dieses Weihnachten, das die Menschen feiern.“
„Geht nicht! Du musst noch warten“, sagte die dicke Schneewolke. „In der Stadt unter uns ist es zu warm für dich.“
„Stimmt nicht!“ Die kleine Schneeflocke deutete auf eine kleine Stadt. „Ich höre Musik und ich höre Gesang: ‚Leise rieselt der Schnee’. Ganz deutlich klingt es zu uns herauf. Die Menschen rufen nach uns. Sie warten. Hörst du? Also werde ich nun leise rieseln.“
Und bevor die Wolke noch etwas einwenden konnte, machte sich Continue reading »

“Danke”, sag ich leise

“Danke”, sag ich leise

Wenn ich mich so richtig freu´,
kribbelt´s mir im Bauch.
Und dann kribbelt´s,
und dann zippelt´s,
und ganz warm wird mir dann auch.
„Danke“, sag´ ich leise dann,
„dass ich mich so freuen kann.“

Wenn am Kranz die Kerze brennt,
klopft mein Herz ganz laut.
Und dann klopft es,
und dann pocht es,
und ich krieg´ ´ne Gänsehaut.
„Danke“, sag´ ich leise dann,
„dass ich mich so freuen kann.“

Weil bald wieder Weihnacht ist,
fühl´ ich mich so froh.
Und dann krabbelt´s,
und dann zappelt´s,
und es brodelt lichterloh.
„Danke“, sag´ ich leise dann,
„dass ich mich so freuen kann.“

Und wenn wir zusammen sind
unter´m Weihnachtsbaum,
spür´ ich´s klingen,
hör´ ich´s singen
wie im allerschönsten Traum.
„Danke“, sag´ ich leise dann,
„dass ich mich so freuen kann.“

© Elke Bräunling


Und das Kind lacht

Und das Kind lacht
Klitzekleines Krippenspiel

Auf der Bühne steht ein leerer Stall.

Maria und Josef kommen auf die Bühne.

Maria: Vom Wandern waren wir so matt.
Josef: Doch gab´s kein Bett in dieser Stadt.
Maria: Wir fragten, wohin solln wir gehn?
Josef: Da haben wir den Stall gesehn.
Maria: Den Stall, so warm mit Heu und Stroh.
Josef: Da waren wir von Herzen froh.

Beide:
Weil wir uns freuen, knien wir,
dankbar vor der Krippe hier.
Seht, das Kind, es geht im gut,
und sein Lachen macht uns Mut.

Die Hirten kommen

1. Hirte: Ein Engel kam zu uns aufs Feld.
2. Hirte: Er hat uns von dem Kind erzählt,
3. Hirte: das in der Krippe liegt im Stall.
4. Hirte: Der Engel sagte: „Freut euch all!“
5. Hirte: Schnell haben wir uns aufgemacht
6. Hirte: und Gaben für euch mitgebracht.

Alle:
Weil wir uns freuen, knien wir
dankbar vor der Krippe hier.
Seht, das Kind, es lacht uns an,
dass sich ein jeder freuen kann.

Die heiligen drei Könige kommen

1. König:
Ein Stern stand hell am Himmelszelt.
Er hat uns von dem Kind erzählt.

2. König:
Drum haben wir uns aufgemacht
zum Kind im Stall in dieser Nacht.

3. König:
Seht, da liegt das Kind im Stroh,
und es macht uns alle froh.

Alle:
Weil wir uns freuen, knien wir
dankbar vor der Krippe hier.
Seht, das Kind, wie lieb es lacht,
und uns alle glücklich macht.

© Elke Bräunling

Aus dem Buch:

Notenheft:Die Tür zur Weihnacht: Advents- und Weihnachtsspiele für Kinder

Information


“Bärige” Weihnacht

Was haben Bären mit Weihnachten zu tun? Nichts eigentlich, und das ist der Grund, weshalb sich die Bären eines Tages wehrten

Einmal wimmelte es im Land nur so von Bären. In Häusern, Läden und Kiosken hockten sie herum; manche trugen Hüte, Röcke oder Lederhosen. Von Pullis, Krawatten und Hosen grinsten sie ebenso breitbackig wie von Postkarten, Tassen, Tüten, Bildern, Büchern, Haarspangen und Broschen. Es gab Bärendosen, -kekse, -uhren, -kalender, -kettchen, -seifen, sogar Bärenhampelmänner, Bärenschneekugeln, Bärenschränke, Bärenundsoweiter…!
Die Leute liebten all die Bären über alles und sagten ´Wie niedlich!´, Goldige Kerlchen!´, ´Herzige Zottelbärchen!´, ´Schmuseliebchen´ und andere unbärige Dinge zu ihnen.
Den Bären blieb nichts übrig als immer lieb und herzig zu grinsen. Steife Grimassengesichter hatten sie schon von diesem ewigen Gegrinse bekommen. Das aber war nicht schlimm, denn sie fühlten sich geschmeichelt und nahmen dafür all diesen Krimskrams in Kauf.
“Von nichts kommt nichts”, sagten sie und belächelten die vergeblichen Versuche der Mäuse, Vögel, Katzen, Hunde, Kühe, Rehe, Tiger, Elefanten und Dinosaurier, es ihnen gleich zu tun.
Zuerst waren die anderen Tiere beleidigt, dann fingen sie an zu lästern.
“Wie kann man nur so doof sein und auf Klamotten, Geschirr und anderem Kram dämlich herumgrinsen?”, sagten sie. “Das ist doch nicht bärig!”
Dieser Meinung war auch der Oberbär, der Continue reading »

Der kleine Weihnachtsabendsstern

Der kleine Weihnachtsabendsstern

Einen kleinen Weihnachtsstern
hab ich vom Bett aus nachts gesehn.
Er funkelte vom Fenster her
und war so wunderschön.
“Freu dich, das Weihnachtsfest ist nah”,
flüsterte er mir leise zu.
“Ich schenk dir einen schönen Traum.
Schlaf gut! Mach deine Äuglein zu!”

© Elke Bräunling


Das schönste Weihnachtsgeschenk auf der Welt

Es muss nicht immer teuer sein oder Geld kosten oder in einen buntes Päckchen verpackt sein, das schönste Weihnachtsgeschenk auf der Welt

Anna spaziert mit Oma über den Weihnachtsmarkt. Die vielen Buden mit den glitzernden Weihmachtsschmuck und dem Geruch von Bratäpfeln, Zucker und Zimt liebt sie über alles. Was es hier nicht alles zu sehen gibt! Sterne, Weihnachtsmänner, Engel, Kugeln, Pflaumenmännchen, Musikanten und vieles mehr. Anna weiß nicht, wohin sie zuerst blicken soll. Von überall her erklingen Weihnachtslieder und auf einer Bühne wird ein Krippenspiel aufgeführt. Spannend ist das. Ein Weihnachtsmann kommt vorbei und schenkt ihr einen Lebkuchen.
An einem Flohmarktstand trifft Anna ihre Freundinnen Karin und Gina.
„Weihnachtsmarkt ist schön“, sagt Anna. „Freut ihr euch auf Heiligabend?“
Gina nickt. „Und wie! Fast nicht mehr abwarten kann ich es. Ich habe mir ein Fahrrad gewünscht, eine neue Barbiepuppe und Bilderbücher, ach, noch viel mehr steht auf meinem Wunschzettel.“
„Ich habe auch eine lange Wunschliste“, sagt Karin. „Weihnachten ist das schönste Fest im Jahr.“
„Besonders, weil meine Oma aus Amerika gekommen ist.“ Anna blickt zu Oma hinüber, die Continue reading »

Der Besuch des kleinen Engels

Einmal hing ein ganz besonderer kleiner Engel am Weihnachtsbaum von Tim und Susa ..

„Es ist Heiligabend. Tim und Susa sind auf dem Heimweg von der Probe zum Krippenspiel, das am Abend aufgeführt wird. Langsam schlendern sie über den Weihnachtsmarkt. Die meisten Buden sind schon geschlossen.
“Weihnachten ist da!”, sagt Susa.
Tim aber hört nicht zu. „Sieh mal!“, sagt er und deutet aufgeregt zur großen Weihnachtsmarkttanne. „Da liegt ein kleiner Engel.“
„Toll“, ruft Susa und läuft zur Tanne hinüber. „Diesen süßen Weihnachtsengel hänge ich an unseren Weihnachtsbaum.“
„Nein. Das dürft ihr nicht tun“, ruft der Engel. „Ich muss in den Himmel zurück. Zum Mitternachts-Chorauftritt.“
Die Kinder erschrecken. Der Engel kann ja sprechen.
„Was machst du hier?“, rufen sie fast gleichzeitig.
„Ich finde den Rückweg zum Himmel nicht mehr“, klagt der Engel. „Bitte, helft mir! Ich muss einen Mondstrahl finden.“
Tim schüttelt den Kopf. „Der Mond ist hinter Wolken versteckt. Komm mit uns! Wenn der Mond doch noch Continue reading »

Josef und der Muskelmann

In der Nacht nach der Bescherung kann es manchmal passierne, dass sich die Spielsachen auf dem Gabentisch miteinander unterhalten. Einer ist immer dabei: Josef

Ein plastikgrüner Muskelmann mit kräftigen Armen und dicken Muskelpaketen sprang in der Weihnachtsnacht vom Gabentisch und näherte sich mit bedrohlicher Miene der Krippe unter dem Christbaum.
“Wer seid ihr?”, knurrte er. “Was habt ihr Jammergestalten hier verloren? Alt siehst du aus, und vom Kämpfen scheinst du auch nicht viel zu halten!”
“Man nennt mich Josef”, stellte sich Josef vor. “Ich bin hier mit Frau und Kind, und was das Kämpfen betrifft, so…”
“Ha!” Muskelmann bog sich vor Lachen. “Feige bist du! Na ja! Von einem Josef habe ich noch nie etwas gehört, und ich habe schon gegen alle gekämpft.” Muskelmann ließ seine Muskeln spielen. “Und klar, ich habe sie besiegt. Ich bin der größte Held des Universums und Liebling aller Kinder.”
“Interessant”, sagte Josef höflich.
Der größte Held des Universums kniff ein Auge zu. “Dich aber”, sagte er schließlich, “habe ich noch nicht besiegt.” Continue reading »