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Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen…


Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog von der einstigen Plattform blog.de hier ihre neue Heimat finden.
Es handelt sich um viele Geschichten und Märchen aus vergriffenen Büchern und/oder Zeitschriften/Zeitungen, (von denen heute keiner mehr redet,) die gerne noch weiter leben wollen. Ja, und auch NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es hier nach und nach und nach geben. Es bleibt also spannend.   

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21. Dezember 2016 von Elke
Kategorien: Frühlingsgeschichten, Gutenachtgeschichten, Herbstgeschichten, Sommergeschichten, Traumgeschichten, Wintergeschichten | Schlagwörter: , , , | 4 Kommentare

Der ”Nebelgeist”

Nicht jeder „Geist“ im Nebel ist ein „Geist“. Oder doch?

”Huch!”, schreit Katja auf dem Schulweg. Sie starrt in das Nebelgrau und bleibt erschrocken stehen. Ihre Freundinnen Anne und Astrid verstecken sich rasch hinter Katjas Rücken, Mara flüchtet sogar in den Bäckerladen. Huch! Ein Geist!
”Huch!”, ruft eine dumpfe Stimme aus dem Nebelgrau zurück, und dieses ‚Huch!’ klingt sehr unheimlich, ja, richtig gruselig. Die Stimme gehört zu einer finsterschwarzen Gestalt, die eine lange Lanze auf dem Rücken trägt. Ein Rittergeist? Schritt für Schritt kommt die unheimliche Gestalt aus dem Nebel auf die Kinder zu.
”Ein Nebelgeist!”, ruft Anne.
Astrid zittert wie Espenlaub und heult: ”Mamaaaa!”
Da lacht der Nebelgeist, und seine dumpfe Geisterstimme hallt unheimlich im Nebel hin und her und hin und her und …: ”Hahahahahaaa …!”
Uih, klingt das grausig! Katja, Anne und Astrid wollen nun auch in den rettenden Bäckerladen sausen, doch da steht der Geist schon vor ihnen. Er trägt eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke, schwarze Schuhe, schwarze Mütze, ja, selbst Gesicht und Hände sind schwarz. Rabenrußschwarz. So steht er vor den zitternden Mädchen und lächelt mit perlend weißen Zähnen aus einem rußschwarzen Gesicht. Dann stellt er die Lanze, die eigentlich eine Leiter ist, an der Hauswand ab und sagt fröhlich:
”Eigentlich bin ich ein Glücksgeist. Bestimmt werdet ihr heute sehr viel Glück haben.”
”So ein Glück”, murmelt Katja und grinst.
”Schornsteinfeger bringen immer Glück”, freut sich Anne, und Astrid meint:
”Besonders, wenn sie aus dem Nebel kommen.”
Der Schornsteinfeger lacht. ”Na, dann wünsche ich viel Glück heute!“
In diesem Augenblick kommt Mara zufrieden kauend aus dem Bäckerladen gelaufen.
”So ein Glück!”, ruft sie. ”Ich habe eine Brezel geschenkt bekommen. Toll, nicht?”
Wie wundert sie sich, als nun alle lauthals lachen. Am lautesten lacht der Schornsteinfeger, der eigentlich ein Glücksgeist ist.

© Elke Bräunling


Diese Geschichte findet Ihr in dem Buch: Da wird der Mut ganz groß


Taschenbuch:Da wird der Mut ganz groß: Mutgeschichten für Kinder
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20. Oktober 2017 von Elke
Kategorien: Abenteuergeschichten, Freundschaftsgeschichten, Mutgeschichten, Schulgeschichten, Spaßgeschichten | Schlagwörter: , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Das gruselgrausige Märchen und die Märchenfee

 

 

Das gruselgrausige Märchen und die Märchenfee

Vom Märchen, das nicht mehr gruselgrausig sein wollte

Das gruselgrausige Spukmärchen hatte eines Tages die Nase voll. Immer wieder hörte es, wie die Kinder beim Vorlesen vor Schreck zusammenzuckten. Sie zitterten und weinten manchmal sogar. Manche konnten seinetwegen am Abend nicht einschlafen oder sie träumten gruselige, gemeine Träume.
Nein, all dies gefiel dem Märchen überhaupt und gar nicht.
„Ich ertrage es nicht mehr, dass sich die Kinder vor mir fürchten“, beschwerte es sich bei der Märchenfee. „Schon gar nicht mag ich, dass die Kinder meinetwegen gruselgrausig träumen.“
Die Märchenfee wunderte sich. „Ein gruselgrausiges Spukmärchen ist zum Fürchten da“, sagte sie.
Das Märchen seufzte. „Wie fürchterlich.“ Es überlegte eine Weile. „Und wenn du aus mir ein wohlig warmes Kuschelmärchen machst?“, fragte es dann.
„Ein wohlig warmes Kuschelmärchen?“ Die Märchenfee staunte. „Nun, das kann ich machen. Aber, was wird aus deinen Gespenstern, den Fratzenköpfen und dem Oberrauhgeist?“
„Oh!“, rief das Märchen, „die werden wohlig kuschelwarm sein. So richtig zum Gernhaben.
„Hm.“ Die Märchenfee sah das gruselgrausige Märchen ungläubig an. „Was ist schon ein wohlig kuschelwarmer Oberrauhgeist?“
„Er ist nicht mehr rau und fürchterlich“, rief das Märchen. „Ach, bitte, ich will kein gruselgrausiges Spukmärchen mehr sein.“
„Bist du dir da wirklich sicher?“, fragte die Fee noch einmal.
„Ganz sicher“, antwortete das Märchen.
Und da machte die Märchenfee aus dem gruselgrausigen Spukmärchen ein wohlig warmes Kuschelmärchen. Mit einem freundlichen Oberrauhgeist und lieben Gespenstern und hübsch lächelnden Fratzengesichtern.
Da war das Märchen glücklich. Nun würden sich die Kinder nicht mehr fürchten. Wunderschöne wohlig warme Kuschelträume würden sie haben. Wie schön!
Und wie langweilig! Auf einmal nämlich wollte keiner mehr das Märchen hören, und irgendwann war das Märchen vergessen.

© Elke Bräunling

18. Oktober 2017 von Elke
Kategorien: Märchen, Mutgeschichten, Traumgeschichten | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Halloween, das Herbstgeisterfest, und viele Links

 

Halloween, das HerbstgeisterfestEin Sachtext, ein Kürbislaternenbasteltipp und viele Links zu Halloween- und Geistergeschichten

Am 31. Oktober feiern viele Kinder besonders in England, Irland und den USA, in den letzten Jahren auch bei uns, ein besonderes Geisterfest. Es ist das ´Halloween´-Fest.
Als Gruselhexen und Gespenster verkleidet ziehen Kinder durch die Gassen, heulen schaurig und klingeln an allen Haustüren. Wild geht es dabei zu. Und laut. Wer die Haustüre öffnet, wird mit grausigem Geheule, Gespenstertänzen und Geisterbeschwörungen empfangen. Ruhe hat er erst, wenn er sich mit süßen Leckereien von der Geisterschar ´frei kauft´. Schwups, verschwinden dann die Geister und läuten an der nächsten Haustür. Dort geht dann das wilde Spektakel wieder von vorne los.
Mancherorts gibt es Gespensterumzüge, Halloween-Feste und Maskenwettbewerbe. Lange zuvor schon basteln die Kinder ihre Kostüme und Masken. Der gruseligste Geist ist Sieger und gewinnt einen Preis.
Warum aber wird am 31. Oktober dieses Geisterfest gefeiert?
Ganz einfach: Die Kinder haben es abgeschaut von den Kelten und Germanen. Deren Druiden (das waren so etwas wie Priester damals zur frühgeschichtlichen Zeit) feierten an diesem Tag ihr Erntedankfest. In späteren Zeiten glaubten die Menschen, in der Nacht vor dem 1. November (das ist die Nacht vor Allerheiligen) spukten bösen Hexen, Geister und Vampire auf der Erde herum und trieben ihr gefährliches Unwesen. Weil sich die abergläubischen Menschen vor diesen ´Geistern´ so sehr fürchteten, zündeten sie in dieser Nacht auf Plätzen und Feldern große Feuer an und veranstalteten einen Höllenlärm. Sie glaubten nämlich, Feuer und Lärm würde Geister vertreiben.

© Elke Bräunling

 

Basteltipp: Kürbislaterne

Nimm einen großen Kürbis und suche dir die schönste Seite für das Gesicht aus. Schneide mit einem Messer einen Deckel in Zickzacklinien vom Kürbiskopf ab. Höhle nun vorsichtig den Kürbis mit einem Löffel aus. Zeichne mit einem Filzstift dein Kürbisgesicht – je gruseliger, desto besser – und schnitze vorsichtig mit einem Messer Augen, Nase und Mund in die Kürbiswand. Nun setzt du noch 1 bis 3 Teelichter auf den Kürbisboden, zündest sie an – und fertig ist dein Kürbisgeist!
© Elke Bräunling

 

Geschichten von Halloweengeistern, Kürbisfratzen und Herbstgeistergruselkram findet ihr hier:

Gruselfröhliche Grinsgesichter – Halloweengeschichte
Gruselig und Halloween
Der Kürbiszwerg und das fröhliche Kürbisfest – Halloweengeschichte
Der kleine Bär und das Geisterlicht – Kürbislaternengeschichte
Der Geisterzug der Kürbisköpfe – Eine Halloweengeschichte
Das kleine Gespenst und die Halloween-Spukgeister
Der unheimliche Lichtgeist
Der Kürbisgruselkopf – Gedicht
Ein Herbst-Fratzengeist – Gedicht
Der unheimliche Lichtgeist – Kürbisfratzengeschichte
Michas gruseliger Geistertag – Herbstzeit, Nebelzeit, Kürbiszeit
Der seltsame kleine Herbstgeist
Achtung, der kleine Quälgeist ist unterwegs
Der Geist im Bagger
Max und der Herbstspinnengeist
Mia und der Geigengeist
Der kleine Rabe und der Vampir
Der Vampir im Stadtpark
Als Vampir Bodumil zu Schwafeleck zu früh erwachte
Begegnung mit einem Vampir

15. Oktober 2017 von Elke
Kategorien: Herbstgeschichten, Kindergeschichten | Schlagwörter: , , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

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