Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen… Auch hier findet Ihr nun täglich eine neue Geschichte. Habt Spaß damit!

Immer wieder nun wird eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

SOEBEN ERSCHIENEN

Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für Kinder
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für Kinder

Information

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie

Familiengeschichten – von Kindern erzählt

31 Geschichten vom Leben in der Familie für Enkel, Eltern und Großeltern

„Ich freue mich schon so sehr. Es ist immer sehr lustig in Markus’ Familie und heute arbeiten alle mit: Markus’ Eltern, seine Geschwister, sein Onkel und der Großvater, der immer so tolle Geschichten erzählt. Und die Großmutter von Markus hat bestimmt wieder viele Bleche mit Butterkuchen gebacken. Hm! Der schmeckt lecker.“
Mama lächelt. „Ja, bei Markus ist immer etwas los. Kein Wunder bei einer so großen Familie.“
Florian nickt und blinzelt zu seiner Schwester Felicitas hinüber. „Familie ist echt toll. Stimmt`s?“

Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten und anderen Verwandten handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Familien, von Festen, Freuden, Erlebnissen, Gewohnheiten und Spaß, vom kleinen und großen Kummer, von Stärken und Schwächen, von Wünschen und Träumen und auch von witzigen Momenten. Familie ist toll, manchmal sehr ernst, oft aber lustig und fröhlich.

Diese Geschichten sind praxiserprobt und empfohlen auch für das Zusammensein und die Arbeit mit Demenzkranken

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1490412252
ISBN-10: 1490412255

Das erste kleine Frühlingsbunt

Alle freuen sich über die ersten Frühlingsblümchen

Fast ist der Frühling nun da. Überall kann man ihn riechen. Wenn man genau hinsieht, kann man ihn auch sehen. In geschützten Ecken von Gärten, Parks, Wäldern und Wiesen blühen nämlich schon die ersten frühen Frühlingsblumen. Mit zarten weißen, violetten und hellgelben Farbtupfern machen sie die Vorfrühlingswelt jeden Tag ein bisschen bunter.
„Kommt!“, sagt Janina zu Christine. „Wir suchen das erste kleine Frühlingsbunt!“
Die Mädchen kriechen durch das Loch im Zaun, der den Park mit dem Spielplatz von den dahinter liegenden Wiesen und Feldern abtrennt, und schlendern suchend über die Wiese. Einen bunten Frühlingsblumenstrauß möchten sie für ihre Mütter pflücken.
„Oh, sieh nur!“, ruft Christine und deutet Continue reading »

Ein wundersamer Frühlingstag

Einmal stand ein fremder Junge auf dem Marktplatz und alle wussten es auf einmal: Er ist der Frühling

“Frühling! Hallooo! Wo bist du?“
Laut drang der Ruf über den Marktplatz des kleinen Städtchens.
Die Leute, die es eigentlich immer alle sehr eilig hatten, hielten erstaunt inne. Sie blickten zur Mitte des Platzes hinüber. Ein kleiner Junge stand da, hielt die Hände wie einem Trichter vor seinen Mund und rief: “Frühling! Hallooo! Wo bist du?”
“So etwas aber auch!”, murmelte ein Mann. Er hielt inne, schaltete sein Handy aus und sah zu dem Jungen hinüber. Die Frau mit den Einkaufstüten hinter ihm tat es ihm nach. Sie blieb stehen und lauschte den Rufen des kleinen Jungen. Ihrem Beispiel folgten ein älteres Ehepaar, eine Touristengruppe, Mütter, die ihre Kinder vom Kindergarten abgeholt hatten, Lehrer Meier, der mit seiner Klasse unterwegs war, und immer mehr Passanten, die des Wegs kamen.
Alle machten sie Halt und Continue reading »

Zwei Herren streiten

Zwei Herren streiten

Wer macht die Bäume blütenweiß?
Das ist Herr Frühlings erster Gruß.
Wer schickt uns Hagel, Schnee und Eis?
Das ist des Winters Abschiedskuss.
Der eine kommt. Der andre geht.
Sie zögern alle beide.
Kommen? Gehen? Wer gibt nach?
Sie wetteifern im Streite.
Der Frühling lockt und schmeichelt sehr
mit Sonnenschein und Farbenpracht.
Dem Winter fällt der Abschied schwer.
Er kämpft mit eis´ger Himmelsmacht.
Zwei Herren streiten.
Wer gewinnt?
Na, wer schon?
Das weiß jedes Kind…!

© Elke Bräunling


Streit zwischen Winter und Frühling

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Das erleben Winter und Frühling jedes Jahr aufs Neue

Jedes Jahr aufs Neue streiten sich Winter und Frühling.
”Was? Ich soll gehen? Pah! Ich bleibe”, grinst der Winter. ”Das freut die Kinder.”
”Die Kinder? Höhö!“, höhnt der Frühling. Am liebsten würden sie dich auf den Nordpol verbannen.“
Der Winter lacht. ”Sieh, wie fröhlich sie im Schnee spielen.”
”Sie würden lieber ihre Fahrräder und Rollschuhe holen, Ball spielen und über Frühlingswiesen laufen.
”Rodeln, Skilaufen und Schneemannbauen macht mehr Spaß.”
”Schöner ist es, in der Frühlingssonne zu spielen. Ohne dicke Klamotten“, triumphiert der Frühling.
”Trotzdem mögen die Kinder mich lieber leiden”, trumpft der Winter auf.
”Warum gerade dich?”, grinst der Frühling.
”Der Klügere gibt nach…”, spottet der Winter.
”Dann fange damit an und verschwinde!“, keift der Frühling zurück.
„Hoho! Sprichwörter sind auch nicht das Gelbe vom Ei.”
”Schwätzer!” ”Sprücheklopfer!” ”Tagdieb!”
Die beiden streiten in einem fort. Einmal zieht sich der eine ein wenig zurück, dann der andere, und so ist es im Frühling sonnenwarm, dann wieder eisig kalt. So geht das bis tief in den Mai, und dann ist auf einmal der Sommer da. Der fackelt nicht lange und vertreibt die beiden Streithähne bis zum nächsten Jahr.
Tja, wenn zwei sich streiten… Auch so ein Sprichwort, oder?
© Elke Bräunling

Frühlingsanfang – Ein lang ersehnter Tag – Sachtext –

In diesem Kalenderjahr feiern wir den Frühlingsanfang am 20. März. Die Wissenschaftler sagen dazu auch „kalendarischer Frühlingsbeginn“. Das bedeutet, dass man nach dem Kalender und dem Stand der Sonne rechnet. Weil der ganze Monat März aber bereits ein Frühlingsmonat ist, sagen viele Leute, der Frühling beginne am 1. März. Dies ist der „meteorologische Frühlingsbeginn“.
Der 20. März aber ist und bleibt für die Menschen ein ganz besonderer und lang ersehnter Tag im Jahr. Ebenso wie am 23. September (dem Herbstanfang) steht nun nämlich die Achse der Erdkugel genau senkrecht zur Richtung der Sonnenstrahlen. Das bedeutet, dass sowohl Tag als auch Nacht genau zwölf Stunden dauern. Beide sind somit gleich lang. Deshalb nennt man diese beiden Tage auch ´Tagundnachtgleiche´. Und klar, die Menschen freuen sich auf diesen Tag und feiern ihn fröhlich als ´Frühlingsanfang´. Nun werden die Tage immer länger und heller, die dunklen Nächte immer kürzer.
Früher, vor vielen, vielen hundert Jahren und mehr, verehrten die Menschen den Tag des Frühlingsanfangs ganz besonders. Sie glaubten nämlich, dass an diesem Tag die Welt erschaffen worden sei. Und weil sie das glaubten, ernannten sie diesen besonderen Tag zum jeweils ersten Tag im neuen Jahr. So kam es, dass für die Menschen damals das neue Jahr mit der ‚Tag- und Nachtgleiche’ begann.
© Elke Bräunling


Als der Frühling den kleinen Marienkäfer weckte

Als der kleine Marienkäfer aus dem Winterschlaf erwachte

„Nanu?“, brummte der kleine Marienkäfer. Er schnupperte. „Besuch in meinem Winterquartier? Hm! Hm! Riecht gut. Riecht köstlich fein. Es wird doch nicht schon Frühling sein?“
Ein süßer Duft war unter die dichte Laubdecke, unter der sich der kleine Käfer in den Wintermonaten zum Schlaf verkrochen hatte, gezogen.
„Hmmm! Es riecht tatsächlich nach Frühling. Habe ich ihn etwa verschlafen?“ Vorsichtig reckte er die Beine, die er im Schlaf fest an seinen Panzer gepresst hatte. Er streckte sich, strampelte und hatte einige Mühe, auf die Füße zu kommen.
„Ich muss wohl sehr lange geschlafen haben. Richtig eingerostet fühle ich mich an.“ Er nickte. „Ja, es wird Zeit, dass der Frühling kommt.“
Vorsichtig kroch er aus seinem Blätterversteck hervor – und fand sich unter Continue reading »

Das neue Frühlingsbuch

Das neue Frühlingsbuch: Minutengeschichten für Kinder


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING
Vierzig kurze, bunte Frühlingsgeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen von Festen im Frühling, von Natur und Wetter, Tieren, Blumen und Bäumen, von Spiel und Spaß und guten und schlechten Launen und von den Menschen mit ihren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen in dieser fröhlichen Jahreszeit.
Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können. Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“

Information

Geschichten vom FRÜHLING

Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling: Frühlingsgeschichten
Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling

35 Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Kinder, Eltern und Großeltern.
“Geburtstag hat vor allem einer”, erzählt Opa. “Der Frühling nämlich. Und der hat nicht nur an einem Tag Geburtstag. Schaut euch um! An jedem Tag entdeckt ihr ein neues Stückchen Frühling: hier ein Schneeglöckchen, dort die erste Biene, ein Marienkäfer, der unter dem Laub hervor krabbelt, die Amsel, die endlich wieder singt, der Mandelbaum, der als erster seine Blüten öffnet, die… Ach, so vieles gibt es im Frühling zu entdecken. An jedem Tag könnte man ein anderes Frühlingsfest feiern – und eine andere Frühlingsgeschichte erzählen.”
Und für viele Tage im Frühling stehen die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten vom Frühling und vom Wetter, von Blumen und Tieren, von Baumblüte und Glückskäferglück, von Osterhasen und Osterfreude, von Aprilnarren und Maifreuden, von Sitten, Bräuchen und von Freuden. Frühling ist die Jahreszeit der vielen kleinen Freuden. Für jeden Tag eine oder zwei oder drei oder ganze viele mehr.
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen
Information

Ebooks lese ich übrigens am liebsten mit diesem Ebookreader, dem Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLANInformation

Die kleine Elfe und das tanzende Frühlingslicht

Auf einem ihrer ersten Ausflüge in den Frühlingswald entdeckte die kleine Elfe tanzendes Licht

Nur wenige Sonnenstrahlen erreichten im frühen Frühjahr den Waldboden.
„Hoffentlich findet die Sonne bald unsere Wiese“, sagte die kleine Waldelfe, als sie über die ausgetrockneten Herbstblätter zur Elfenhöhle huschte. Sie fror in ihrem dünnen Kleidchen und sie beeilte sich, wieder in die warme Höhle zu kommen.
Die alten Blätter raschelten unter ihren Füßchen. Es machte Spaß, sie knistern und knacken zu lassen und die kleine Elfe lief gleich noch einmal und noch einmal über den Blätterboden. Ein bisschen tanzte sie auch. Und auf einmal war ihr nicht mehr kalt.
„Ich glaube, gerade ist der Frühling angekommen“, rief sie. „Er hat warme Luft mitgebracht.“
Das wollte sie gleich ihren Elfenschwestern erzählen und sie eilte heimwärts.
Doch was war das? Ein Continue reading »

Frau Starkes Frühlingszauberkasten

Lange vor Frühlingsanfang blüht es im Frühlingszauberkasten

Seit einigen Tagen steht in der Klasse 1b am Fenster ein Blumenkasten voller Erde.
Die Kinder wundern sich.
„Ein Blumenkasten ohne Blumen ist langweilig“, sagen sie und lachen. „Nicht einmal Unkraut wächst da. Hoho!”
Frau Starke aber lächelt und gießt sorgfältig die Erde.
„Ihr werdet euch wundern“, sagt sie mit geheimnisvoller Stimme. „Dies ist ein Zauberkasten.“
Hoho! Wieder lachen alle, und Frau Starke lacht mit. „Dieser Kasten wird uns den Frühling ins Zimmer zaubern. Wartet es nur ab!“
Nun sind die Kinder neugierig geworden.
„Wir möchten diesen Zauber sehen!“, rufen sie. Continue reading »

Ein verrrückterrr Rrregentag

Einmal redeten fast alle plötzlich mit einem ‘Rrr’, das in der Kehle rrrollte

Als sich eines verregneten Sonntagnachmittags die Leute vorm Fernseher grausig langweilten, reichte es dem Rrr.
„Ich mag nicht mehrrr“, grrrollte es im Hals der Ansagerin, die immer mit einem rrrollendem Rrrr sprach. „Dieses Gerrrolle macht mich seekrrrank.“
Und weil das Rrr keine Lust auf eine Seekrankheit hatte, nahm es beim nächsten Rrroller Anlauf und sprang – schwups – von der Zunge der Ansagerin.
„Hie* nun, seh* ve*eh*te Damen und He**en“, sagte die nette Ansagerin freundlich, „de* Wette*be*icht von mo*gen.“
Sie räusperte sich, lächelte und fuhr fort:
„De* *egen wi*d auch mo*gen übe*all – ehem – ve*zeihen Sie den *äuspe*! Also, de* *egen wi*d auch mo*gen …“
Verzweifelt kämpfte die Ansagerin mit den Buchstaben in ihrem Hals, und die Zuschauer hielten sich vor Lachen die Bäuche.
Das Rrr aber machte sich schnell aus dem Staub.
„Ich bin frrei!“, jubelte es, hüpfte übermütig über die Straße und Continue reading »

Als Anna mit Worten fastete

Anna will auch fasten, doch sie fastet anders

Anna fastet. Sie fastet leise und ganz anders. Sie sagt nicht “Nein danke, es ist Fastenzeit!”, wenn Mama ihr zum Nachtisch einen Pudding mit Schokoladensoße anbietet oder wenn sie an eiligen Tagen unterwegs einen ‘schnellen ungesunden’ Hotdog essen.
Sie sagt auch nicht “Danke, ich faste!“, wenn Oma ihr heimlich Kekse zusteckt und Opa sie zu einem Kinobesuch einlädt. Auch wenn Papa ihr den Laptop zum Internetsurfen leiht oder mit ihr zusammen eine Sendung im Fernseher ansieht, sagt sie nicht “Nein!”
All diese Leckereien und Vergnügungen genießt Anna mit Freuden und mit viel Spaß.
Trotzdem fastet sie. Mit Worten. Gar nichts sagt Anna mehr. Sie lächelt nur oder nickt oder schüttelt den Kopf.
Anna, das kleine Plappermäulchen, das eigentlich nie schweigen kann, bleibt nun ganz still. Achtsam umgehen möchte sie mit ihren Worten und nicht wie sonst über Continue reading »

Als das Vergissmeinnicht vor Freude strahlte

Eine Geschichte zum Geburtstag oder Muttertag oder Valentinstag

Mit einem hellen Klingeln öffnet sich die Tür des Blumengeschäftes und ein kleiner Junge tritt ein. Frau Blumenfee, die Besitzerin, begrüßt ihn freundlich:
„Guten Tag, kann ich dir helfen?“
Der Junge sieht sich um. „Ich möchte Mama einen Valentinsblumengruß (oder Geburtstagsblumengruß oder Muttertagsblumengruß) schenken“, sagt er und deutet auf den Kübel mit den roten Rosen. „Ich glaube, die möchte ich kaufen.”
Frau Blumenfee nimmt eine teure, langstielige rote Rose aus der Vase.
Die Rose reckt sich ihr beinahe entgegen. „Seht ihr“, sagt sie hochnäsig zu den anderen Blumen, „mich möchte er haben. Die Leute kaufen am liebsten uns Rosen, die Schönsten unter den Blumen.“
„Du eingebildete Stachelpflanze“, schimpft die gelbe Tulpe mit Continue reading »

Am 14. Februar feiern wir ValentinstagEin Sachtext

Der 14. Februar ist der Valentinstag, der Tag, an dem man an liebe Menschen, Freunde, Verwandte, Bekannte und Kranke denkt und ihnen mit einem Geschenk oder einem Kartengruß eine kleine Freude macht. Diese Geschenke sind Zeichen der Liebe oder der Freundschaft. Vielerorts ist es Sitte, Valentinsgeschenke heimlich dem Beschenkten vor die Türe zu legen. Der Schenkende muss sich also rasch aus dem Staub machen, um nicht gesehen zu werden, nachdem er seine Valentins-Freundschaftsgabe heimlich vor die Haustür gelegt hat. Eine andere nette Sitte gibt es vor allem in Amerika: Man schreibt sich zum Valentinstag Grußkarten mit der Botschaft: „Ich denk an dich!“ Diese Karten werden von ihren Empfängern gesammelt und gezählt und besonders glücklich fühlt sich, wer die meisten Karten erhält.
Wer Valentin gewesen ist, weiß heute keiner genau. Man vermutet, Valentin sei ein Mönch oder ein Bischof gewesen, der am 14. Februar 268 während der römischen Christenverfolgung getötet worden ist. Er soll für die Menschen aus seiner Umgebung ein guter, hilfsbereiter Freund gewesen sein. Auch soll er damals, als die Römer noch an viele Götter glaubten und das Christentum ablehnten, sich bemüht haben, Brautpaare christlich zu trauen und zum Christentum zu bekehren. Klar, dass das den römischen Machthabern nicht gefallen hatte.
Es heißt aber auch, dass schon lange vor Valentin der 14. Februar als Festtag zu Ehren der römischen Göttin Juno, die als Beschützerin der Familien verehrt wurde, gegolten und man den Frauen in der Familie Blumen geschenkt hatte.
Wie dem auch sein: Der Brauch, Menschen, die man gerne hat, am Valentinstag mit Blumen oder Herzen (in Form geflochtener Blumen oder Herzkränzen, als Kuchen oder kunstvoll gemalte Bilder) zu beschenken, ist erhalten geblieben – und um einander eine kleine Freunde in der kalten Winterzeit zu machen.
Auch einen anderen Namen hatte früher der 14. Februar: Man nannte ihn den „Vielliebchentag“, und das hieß nichts anderes, als dass junge Mädchen am Valentinstag glaubten, sie würden den Mann heiraten, der ihnen an diesem Tag als erster über den Weg lief.
© Elke Bräunling

Geschichten zum Valentinstag findest du hier:
Viele Herzen und ein Gedicht
Ein Gedicht für Oma Liese
Ein Lied für Julie
Die schlummernden Herzen im Schnee
Als das Vergissmeinnicht vor Freude strahlte
Kleine Schwester des Glücks – Ein Blumenmärchen über Liebe und Glück
Am 14. Februar feiern wir Valentinstag – Ein Sachtext


Faschings-Abzählverse
© Elke Bräunling

Kehrdichein und kehrmichaus,
ringeldein und rumpderaus,
Hexenwein und Geisterschmaus,
du bist raus!

Firlefax und quaxelbrax,
humberäth und tätatät,
tandari tandaradei,
du bist an der Reih!

Links zu Fastnachtstexten:

Erzählungen
Die Fastnachtswette
Kicherfröhliche Grinsemasken
Mara und der Fastnachtsengel
Gespenster brauchen keine Revolver
Ein Revolver für Ritter Jan
Revolverheld Pit-the-Kid

Märchen
Die fünfte Jahreszeit
Als der Frühling Fastnacht feierte
Der Drache und die Ritter
Der kleine Rabe und der Luftschlangenbaum
Der kleine Rabe und die Prinzessin
Der kleine Wintergeist feiert Fasching
Der kleine Wintergeist und der Faschingszauberer
Der Traum der Hexenfratzenmaske
Fratze und Clownsgesicht
Weg mit dem Fastnachtsmuffel!
Die Hexe und der seltsame Zauberer
Als der Fastnachtskrapfen auf Reisen ging
Der Fastnachtsschneemann

Reime
Krachmacherfasching
Ein kunterbuntes Fastnachtsbild
Maskenball ist heute – Rätsel-Pantomimen-Spiel
Fi-Fu-Fasenacht
Fastnachtshexentreiben
Der traurige Clown
Wenn sieben Gespenster gespenstern
Fastnachtsrätseleien
Fastnacht ist’s. Der Schneemann lacht
Der Geist und die Hexe
Der Clown

Viele dieser Geschichten findest du auch in diesem Buch und Ebook:
Fasching, Fastnacht, Karneval


Taschenbuch:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Märchen, Gedichte und Lieder
Ebook:Fasching, Fastnacht, Karneval: Geschichten, Gedichte und Lieder für Kinder
Information


Der kleine Rabe und der Fastnachtsschmuck

Seltsame Sachen findet der kleine Rabe in diesen Späterwintertagen in der Stadt

Eines Spätwintertages brachte einer der Jungraben eine seltsame Tüte voller bunter Kringel von einem seiner Ausflüge in die nahe Stadt mit in das Wäldchen, wo die Raben überwinterten.
“Was ist das?”, fragte der kleine Rabe und starrte auf die vielen kleinen runden Papierstücke in dem Tütchen.
“Die ganze Stadt ist heute voll davon”, meinte sein Rabenkollege. “Sogar auf den Köpfen vieler Leute liegen diese bunten Dinger herum.”
“Wozu soll das gut sein?”
“Die Menschen sagen Konfetti dazu”, erklärte der schlaue Jungrabe gewichtig. “Ist das etwas Besonderes?”
Aufgeregt zerrten die anderen Raben an allen Seiten der seltsamen Tüte. Nur der kleine Rabe hielt sich zurück, denn bei solchen Rangeleien zog er meist den Kürzeren. Da – ritsch, ratsch – zerriss die Tüte, und ein Konfettiregen ergoss sich genau über den kleinen Raben. Das sah lustig aus! Aus dem kleinen, schwarzen Raben war ein Continue reading »

Das wiedergefundene Lachen

Hast du dein Lachen verloren? Schau dich um! Es ist da. Irgendwo

Vor einiger Zeit, als die Menschen das Lachen längst verloren hatten, tauchte eines Tages ein Mädchen auf, das so nett lächeln konnte, dass es einem warm ums Herz werden konnte. Doch man hatte das Lachen und die Freude längst aus seinem Leben verbannt. Es ließ sich nämlich nichts damit verdienen, und wer hatte heutzutage schon etwas zu verschenken? Dann war da auf einmal dieses Mädchen im Fahrstuhl. Zuerst fiel es niemandem auf. Man war mit sich selbst zu sehr beschäftigt.
So auch Tom, als er an diesem Tag aus der Schule kam. Ernst vor sich hingrübelnd stand er im Fahrstuhl. Da hörte er plötzlich das fremde Mädchen fragen:
“Kannst du eigentlich auch lachen?”
Erstaunt wandte sich Tom um. “Seit meinem vierten Geburtstag habe ich nicht mehr gelacht”, brummte er.
“So lange?“, staunte das Mädchen. “Warum?” Continue reading »

Faschingshexentreiben

Faschingshexentreiben

Hakennase und Besen zum Reiten,
Meckerlachen und Freude am Streiten,
schwarze Katz und fetter Rab´,
Rattenschwanz und Hexenstab,
steht sie hier
nah vor dir
grinst dich an
-quabrax!-, und dann,
eilt sie weiter
froh und heiter
durch die Straße
so zum Spaße.

© Elke Bräunling


Mara und der Faschingsengel

Bauchschmerzen und wie doch noch alles gut wurde

Alle freuen sich. Morgen ist Faschingsfest im Kindergarten.
„Ich gehe als Prinzessin“, sagt Anne zu Mara.
„Pah!“, meint Mara. „Verkleiden ist blöd.“
„Wieso?“, fragt Anne. „Ich find’s toll und mein Prinzessinnenkleid ist superschön. Meine Mama hat mir sogar eine Goldkrone gekauft.
Mara würde sich auch gern verkleiden, aber ihre Eltern haben kein Geld für ein Faschingskostüm. Aber das kann Mara niemandem erzählen. Sie schämt sich.
„Mara, du schaust ja so traurig. Was ist denn los?“, fragt Frau Wegner später.
„Ich habe Bauchweh“, sagt Mara und legt die Hände auf den Bauch.
„Soll ich deine Eltern anrufen?“ Frau Wegner legt besorgt die Hand auf Maras Stirn. „Komm, ich koche dir einen Pfefferminztee.“
Ein ganz schlechtes Gewissen hat Mara nun, weil sie die nette Frau Wegner belogen hat.
„Ich habe gar keine Bauchschmerzen“, sagt sie leise. „Ich mag mich nur nicht verkleiden.“
„Möchtest du denn nicht Fasching feiern?“, fragt Frau Wegner. Continue reading »

Der Fastnachtsschneemann

Eigentlich hatte der dicke Schneemann mit Fastnacht nichts am Hut. Aber dann kam alles ganz anders

Viel los war heute im Festsaal des Gasthauses “Zur Krone”. Der dicke Schneemann, der neben der Gasthaustür stand, wunderte sich. Seltsame Gestalten zogen an ihm vorbei. Sie waren bunt gekleidet. Manche trugen Trompeten und Revolver, andere spitze Hüte und Zauberstäbe, wieder andere waren in Bettlaken gehüllt oder verbargen ihre Gesichter hinter breit grinsenden oder schaurig blickenden Masken. Seltsam.
Der Schneemann staunte. Da blieb eine Gruppe dieser bunten Kerle vor ihm stehen.
“Armer Schneemann”, sagte einer, “du siehst langweilig aus.” Er zog die lange, schwarze Indianerperücke, die er unter einem Cowboyhut trug, vom Kopf und stülpte sie über des Schneemanns Haupt.
“Von mir sollst du auch etwas haben”, tönte eine zweite Stimme und ehe sich der Schneemann versah, band ihm ein Kerl im Scheichsgewand einen Gürtel mit zwei Revolvern um den Bauch. “Die Dinger passen nicht zu mir”, erklärte der großzügige Geber und ging.
“Und ich wünsche mir, dass du lachst wie ein Clown”, rief jemand und schon trug der Schneemann eine grinsende Clownsmaske im Gesicht.
Dämlich grinsend stand er nun da und schämte sich. Zu blöd sah er aus mit dem Revolvergürtel, dem Clownsgesicht und dem Indianerskalp.
Den Leuten aber schien er zu gefallen.
“Super”, rief ein Autofahrer. Er kramte Continue reading »

Die Straße der lachenden Clowns

Und auf einmal wird es fröhlich in Pias Straße. Ein Wunder?

Vor wenigen Wochen ist Pia mit ihren Eltern umgezogen in eine Stadt im Norden. Hier findet Pia alles wintergrau und langweilig.
“Selbst die Leute”, mault sie, “blicken griesgrämig und muffig drein. Auch die Kinder. Wie doof.”
Und weil sie es nicht wagt, die Kinder auf der Straße anzusprechen, ist sie oft alleine, hat Heimweh und langweilt sich.
Eines Nachts träumt Pia von Clowngesichtern. Sie hängen in allen Fenstern und lachen bunt und frech auf die Straße hinaus. Es ist ein schöner Traum, und am nächsten Tag muss Pia immer wieder an diese Gesichter denken. Als sie von der Schule nach Hause kommt, bastelt Pia den ganzen Nachmittag aus Pappe und Leuchtpapier viele frech lachende Clownsgesichter und klebt sie an alle Fenster. Das sieht lustig aus. Und sehr bunt.
Pias Eltern staunen, als sie von der Arbeit kommen. Freches Clownslachen strahlt ihnen schon von weitem bunt entgegen.
“Wie schön!”, freuen sie sich und lächeln.
Auch die Nachbarn bleiben vor den Lachgesichtern stehen.
“Na, so was!”, brummt einer, und ein anderer meint: Continue reading »