Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen… Auch hier findet Ihr nun täglich eine neue Geschichte. Habt Spaß damit!

Immer wieder nun wird eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Abenteuer auf der Hornesselwiese

Geschichten ausdenken oder träumen kann ganz schön aufregend sein

Am Sonntagnachmittag finden Mama, Papa, Mara und Max auf der Hornesselwiese einen Picknickplatz.
“Schön ist es hier!” Mama lässt sich ins Gras fallen und schließt die Augen.
“Ja, prima”, sagt auch Papa. “Hier kann ich in Ruhe lesen.”
Mara und Maxi sind enttäuscht. Und sie? Was sollen sie den ganzen Nachmittag tun?
“Warum heißt die Wiese eigentlich Hornesselwiese?”, fragt Maxi.
“Vielleicht gibt’s hier Hornissen?”, meint Mara. “Die sind viel größer als Bienen – und gefährlicher!”
Größer als Bienen? Vielleicht so groß wie ein Vogel? Vielleicht ähneln sie den Wokiks, den Propellermonstern aus dem Comic?
“So ein Monster-Stechvieh muss ich sehen!” Maxi macht sich auf die Suche. Er schwingt einen Ast wie ein Schwert durch die Luft.
“Kommt heraus!”, ruft er. “Ich hab keine Angst vor euch!”
“Brorororooo … “ Um Maxi herum summt und brummt es auf einmal gewaltig. Es ist ein grausiges Getöse, laut und lauter. Und dann fliegen plötzlich dicke Continue reading »

Die Sache mit Robin Hood

Einmal sein wie Robin Hood, das wäre toll, oder?

Lena hatte ein Buch über die Abenteuer von Robin Hood gelesen, und seither redete sie über nichts anderes mehr.
„Früher“, sagte sie, „waren die Reichen ganz schön doof. Die sind freiwillig in den Wald geritten und haben sich beklauen lassen.“
„Wieso das?“, fragen ihre Freunde Pia, Pit und Klausi.
„Wegen Robin Hood“, erklärte Lena. „Der hat mit seiner Räuberbande im Wald gewartet, bis ein Reicher angeritten kam. Dann hat er ihm sein Geld und alles, was er noch so mit sich schleppte, abgenommen. Gut, nicht?“
„Na und?“, meinte Pit. „Alle Räuber klauen.“
„Robin Hood aber hat das, was er den Reichen abgenommen hat, armen Leuten geschenkt“, berichtigte Lena. „Weil er es nämlich nicht gut fand, dass die Reichen so viel Geld hatten und die Armen so wenig.“
Das klang gut. Ihre Freunde staunten.
„Er war halt ein großer Held“, schwärmte Lena.
„Welcher Continue reading »

Lenas „Einmal-anders-Geburtstag“

Als Lena einmal alle Menschen glücklich machen wollte

Lenas Geburtstag ist fast immer in den Ferien, und Lena weiß nie, ob sie sich freuen oder ärgern soll. Zwar muss sie dann nicht in die Schule gehen, doch sie hat auch das Pech, dass ihre Freunde meist verreist sind. So auch in diesem Jahr.
Was tun? Die einladen, die daheim geblieben waren? Das war ein Problem: Micha hatte ‘dumme Kuh’ zu Lena gesagt, Berti wusste immer alles besser, Evi machte sich an Lenas Freund Felix ‘ran, und Melli konnte Lena auf den Tod nicht ausstehen. „Diese Transuse“, sagte sie, „ist zu blöd, um …“ Nun, Melli also auch nicht. Doch wen dann?
„Dann wird eben nicht gefeiert“, maulte Lena.
Unsere Eltern lächelten nur. „Sie wird es sich überlegen“, meinte Mama, und Papa tat auf einmal sehr geheimnisvoll.
Lena aber beschloss, ihren Geburtstag einmal ganz anders zu feiern. In einer Zeitung hatte sie gelesen, dass die Leute viel netter zueinander sein müssten, um glücklich zu sein. Das gefiel ihr.
„An meinem Geburtstag werde ich zu allen Leuten einmal ganz besonders nett sein“, erklärte sie mir.
„Auch zu Continue reading »

NEU IN DER REIHE “HÖR MAL,OMA!”

LANDLEBEN – Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten vom Land
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten für Kinder vom Leben auf dem Land

Information

27 Geschichten und Märchen zum Leben auf dem Land für Kinder, Eltern und Großeltern

Das Leben auf dem Lande ist anders, aber nicht minder spannend und lustig, interessant, anregend und nachdenklich stimmend. Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten, Nachbarn, Bauern und Bauernhöfen, Wiesen und Feldern, Tieren und Pflanzen, Gewohnheiten und Eigenarten, die das Leben auf dem Lande mit sich bringen, handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Ereignissen, von Landwirtschaft und Gartenspaß, von Eigenarten und Gewohnheiten, von altem Wissen und neuen Erkenntnissen und auch von witzigen Momenten.

Opa erzählt, man könne meinen, die Zeit hätte hier für ein paar Jahre angehalten und eine Atempause gemacht. Und seither würde sich die kleine Welt hinter dem großen Wald ein bisschen langsamer um die Sonne drehen. Eine verrückte Vorstellung, die den Menschen, die hier leben, sicher nicht gefallen würde. Oder gerade doch? Man weiß es nicht. „Auf dem Land gehen die Uhren langsamer“, sagt Opa nun. „Und ein bisschen ist es hier auch noch wie früher. Das wünsche ich mir zumindest.“ „Echt?“, fragt Pia und sie versucht sich vorzustellen, wie es sich mit Uhren, die langsamer gehen, verhalten könnte. Pit aber schüttelt entschieden den Kopf. „Das stimmt nicht“, sagt er. „Schneller gehen die Uhren hier. Viel schneller.“ Er nickt heftig. „Wenn wir spielen oder auf dem Feld helfen oder beim Holderbauern Traktor fahren dürfen, rennt die Zeit und es ist viel zu schnell Abend.“

INHALT: So ist das auf dem Land – Auf dem Land gehen die Uhren langsamer – Das Esels-Ei – Die Sau ist los – Der Eierkarton – Abenteuer auf der Weide – Ein ‚echter‘ Ochse – Der alte Landkater – Neue Nachbarn aus der Stadt – Sperrmülljagd – Hilfe für das Hexenloch – Die Kräuterfrau – Der Schneckenzoo – Auf der anderen Seite ist das Gras grüner – Lea und der bunte Wiesenblumenstrauß – Sonnenblumenzeiten – Der Heidelbeertrick – Die riesig große Riesentomate – Im Märzen der Bauer – Mit Essen ‚spielt’ man nicht – Vom Ernten und Stoppeln – Erntetag – Aufbruch im Kartoffelfeld – Das Herbstkuchen-Geheimnis – Im Winter geht man ins Holz – Wetter-Else – Der Apfelgarten

Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1508856344 ISBN-10: 1508856346)

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FAMILIENGESCHICHTEN – Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für Kinder
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für Kinder

Information

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie

Familiengeschichten – von Kindern erzählt

31 Geschichten vom Leben in der Familie für Enkel, Eltern und Großeltern

„Ich freue mich schon so sehr. Es ist immer sehr lustig in Markus’ Familie und heute arbeiten alle mit: Markus’ Eltern, seine Geschwister, sein Onkel und der Großvater, der immer so tolle Geschichten erzählt. Und die Großmutter von Markus hat bestimmt wieder viele Bleche mit Butterkuchen gebacken. Hm! Der schmeckt lecker.“
Mama lächelt. „Ja, bei Markus ist immer etwas los. Kein Wunder bei einer so großen Familie.“
Florian nickt und blinzelt zu seiner Schwester Felicitas hinüber. „Familie ist echt toll. Stimmt`s?“

Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten und anderen Verwandten handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Familien, von Festen, Freuden, Erlebnissen, Gewohnheiten und Spaß, vom kleinen und großen Kummer, von Stärken und Schwächen, von Wünschen und Träumen und auch von witzigen Momenten. Familie ist toll, manchmal sehr ernst, oft aber lustig und fröhlich.

INHALT: Familienfest bei Bergers – Familie ist echt toll – Ganz die Oma – Opa, ärgere dich nicht! – Komme morgen wieder! – Das alte Kuchenrezept – Das alte Buch – Großtante Luise und die traurigen Gefühle – Fabian, Papa und die fremde Frau – Papa hat schlecht geträumt – Der Traumvater – Lisas Vater – Karins große Familie – Die Sache mit Mama und Papa – Tanja und der kleine grüne Saurier – Jan wünscht sich einen Vater – Nie mehr Geschwister – Paul bekommt eine Schwester – Die neue Familie – Pit will tot sein – Warum hat Philipp immer Kopfschmerzen? – Papas Gartenlaube – Der Überraschungskuchen – Die Sache mit Fabians ‚Großvater‘ – Windpockentage – Tam tata. Opa geht tanzen – Keine zehn Pferde – Der Familientag – Weg mit den Zeitfressern – Ein Gedicht für Oma Liese – Manchmal verstehe ich gar nichts mehr

Diese Geschichten sind praxiserprobt und empfohlen auch für das Zusammensein und die Arbeit mit Demenzkranken

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1490412252
ISBN-10: 1490412255

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Die Frühjahrsputzkolonne

Als die Schulkinder den Wald vom Müll säuberten

Aufgeregt kamen Lisa, Ulla, Pit und Klaus in die Schule. Sie waren so wütend, dass sie wild durcheinander schimpften.
„Was ist los?“, fragte Herr Paul, der Klassenlehrer.
„Eine Riesensauerei ist los!“, wütete Pit.
„Nein“, widersprach Lisa. „Schweine würden so etwas nie tun?“
„Stimmt!“, rief Ulla. „Das tun nur Menschen“
„Was denn?“, fragte Herr Paul wieder. „Nun sagt schon! Was ist passiert?“
Nur langsam konnten sich die Vier beruhigen.
„Wir haben gestern eine Radtour zur Waldwiese gemacht“, erklärte Ulla schließlich. „Wir wollten sehen, ob die Schlüsselblumen schon blühen.“
„Und wisst ihr, was wir dort gefunden haben?“, brüllte Klaus. „Lauter Müll und Dreck: Glasscherben, leere Flaschen, Dosen, Papptüten und Zigarettenkippen.“
„Und mitten auf der Wiese“, ereiferte sich Lisa, „liegen alte Matratzen, Stühle, Autoreifen, Blechkanister und noch mehr so oller Kram.“
„Schlüsselblumen aber“, klagte Ulla, „blühen keine. Wo denn auch? Überall liegt bloß Dreck.“
Noch eine ganze Weile schimpften die vier drauflos. Sie konnten sich gar nicht beruhigen.
Ihre Mitschüler und Herr Paul Continue reading »

Die Fledermäuse von Burg Schattenfels

Einmal hatten geldgierige Menschen versucht, die Fledermäuse aus dem Kellergewölbe der alten Burg Schattenfels zu vertreiben, aber dann …

Seit Jahrhunderten lebte auf Burg Schattenfels die große Fledermauskolonie im Gewölbe des Burgkellers. Am Tage hingen die Fledermäuse an den Gewölbedecken und schliefen, nachts machten sie sich auf Beutefang. Es waren so viele, dass sich die Leute im Dunkeln selten in die Nähe der Ruine wagten. Wegen der Gruselgeschichten über die Burg. Und wer weiß, vielleicht hauste dort nicht doch ein Vampir? So hatten die Fledermäuse wegen der Furcht der Leute ihre Ruhe.
Eines Tages aber fuhren Männer in großen Autos vor und sagten:
„Ein Burghotel werden wir bauen. Die Touristen sollen die Romantik der Ritterzeit erleben.“
Ritterzeit? Romantik? Die Dorfbewohner schimpften.
Noch aufgeregter waren die Fledermäuse. Bei dem lauten Baulärm flohen sie und flogen verwirrt durch den Wald. Als am Abend die Presslufthämmer schwiegen, kehrten sie zurück. Aber der Zugang zu ihrem Gewölbe war zugemauert. Die Continue reading »

Die kleine Waldmaus und der Wiesenplatz

Im Wald und bei der großen Wiese muss die kleine Waldmaus vorsichtig sein

Süß war die Luft heute. Der feine Duft kam von der großen Menschenwiese, und die wollte die kleine Waldmaus heute besuchen. Aber sie musste aufpassen. Im Wald war viel los.
„Sei vorsichtig!“, hatte Opa Maus gesagt. „Nicht nur die Menschen sind auf der Wiese unterwegs. Nein, auch Tiere, die nicht unsere Freunde sind, die Katze, der Marder, die Eule, der Uhu, der Storch, der Igel, die Ringelnatter, der Mäusebussard und nicht zuletzt der Fuchs aus dem Bau hinter dem großen Felsen. Nimm dich vor ihnen in Acht.“
Die kleine Waldmaus kannte diese Tiere, die ihre Feinde waren. Von einem sicheren Platz aus hatte sie sie schon viele Male gesehen.
„Ich muss nur von einem sicheren Ort zum anderen sicheren Ort wandern,“ sagte die kleine Maus. „Dann kann mir kein Feind etwas Böses tun.“
Vorsichtig huschte sie unter Blättern, Sträuchern, Waldkräutern, Farnen und Ästen hinüber zur Wiese der Menschen. Der große Stein am Wiesenrand war ihr Ziel. Dieser Stein bot Schutz und war ein sicherer Platz. Eine fremde Mausefamilie hatte hier im letzten Jahr ihre Wohnung gehabt. Viele kleine Türen, die in der Mausesprache ‚Mauselöcher‘ heißen, führten von allen Seiten des Steins in den alten Bau. Die Waldmäuse, die die Menschenwiese besuchten, konnten sich hier vor Gefahren in Schutz bringen.
„Wenn das mal kein sicherer Platz ist!“, sagte die kleine Waldmaus.
Sie war zufrieden. Von hier aus würde sie die ganze Wiese erkunden und dann würde sie auch herausfinden, woher dieser feine süße Duft in der Luft stammte.
„Es ist hier“, sagte die kleine Maus. „Ganz in der Nähe ist es. Ich werde es finden. Bald. Jetzt aber muss ich mich erst einmal ein bisschen ausruhen. Der Weg hierher war aufregend, und aufregende Wege machen müde.“
Klare Sache. Ruh dich aus, kleine Maus. Und schlaf schön. Viele Abenteuer warten auf dich auf der großen Wiese.

© Elke Bräunling

Eine längere Fassung dieser Geschichte findest du hier: Die kleine Waldmaus und der sichere Platz

Geschichten mit der kleinen Waldmaus findest du hier:
Die kleine Waldmaus und das Frühlingserwachen
Die kleine Waldmaus und der frühe Frühling
Die kleine Waldmaus und das tanzende Licht
Die kleine Waldmaus und der sichere Platz
Die kleine Waldmaus und das glückliche Glück
Die kleine Waldmaus und der Erntetag
Die kleine Waldmaus und das Stacheltier
Die kleine Waldmaus und das kleine große Tier
Die kleine Waldmaus und das Herbstfest
Die kleine Waldmaus kann nicht schlafen
Als die kleine Waldmaus mit dem Eichhörnchen auf Futtersuche ging
Die kleine Waldmaus und der Sternenregen


Mausi Mausejäger

Mausi Mausejäger

Mausi heißt die kleine Katze,
die mit ihrer scharfen Tatze
spielerisch nach allem haut,
doch nicht nach den Mäusen schaut.

Und so tun die Mäus´ mitnichten
vor der Katze Mausi flüchten.
Sie schaun ihr beim Spielen zu,
haben vor ihr ihre Ruh.

Mausis Herrchen ist erschrocken.
Keine Maus kann Mausi locken.
„Hey, du faules Katzentier!”,
ruft er laut. „Was ist mit dir?”

„Mäuse fangen sollst du, jagen,
hinter diesen kleinen Plagen.
Tu den Job, tu deine Pflicht!
Zum Träumen brauche ich dich nicht!”

Unerhört bleibt seine Klage.
Mitten in der Mäuseplage
sitzt die Mausi still und froh.
Ihr gefällt das Leben so.

Zu Freunden will die Mäus´ sie machen,
wenn auch alle drüber lachen,
doch ihr Name sei ihr Pflicht:
Mäuse jagt die MAUSI nicht.

© Elke Bräunling


Fräulein ‘Rühr-mich-nicht-an’

Über Pflanzen gibt es tolle Geschichten und Märchen. Auch über die Brennnessel, die auch Fräulein ‘Rühr-mich-nicht-an’ genannt wird

Jan und Katja sind mit Tante Bertha unterwegs beim Kräutersammeln. Es macht Spaß, über die Wiesen zu gehen und nach Kräutern Ausschau zu halten. Jan lernt viele Pflanzen kennen. Und von jeder weiß die Tante etwas zu erzählen. Unheimlich sind diese Geschichten und wundersam, traurig und fröhlich.
„Und was weißt du über Brennnesseln?“, fragt Katja, als sie neben einem Büschel Brennnesseln Rast machen.
„Du meinst das Fräulein ‘Rühr-mich-nicht-an’?“, fragt Tante Bertha. „So nenne ich die Brennnessel.“
„Warum? Weil sie so eklig gemein brennen?“
Tante Bertha nickt. „Sie wehren sich. Das gefällt mir. Ja, und Geschichten gibt es viele über sie. Eine kennt ihr bestimmt. Es ist ‘Das Märchen von Continue reading »

Mama und das Faulsein

Mama träumt davon, die Seele baumeln zu lassen und die Sonne zu genießen, aber tut sie das nicht gerade?

Mama, Mara und Max sitzen gemütlich auf einer Bank und warten auf den Bus. Es ist ein herrlich warmer Tag und die drei genießen es, in der Sonne zu sitzen und in den neuen Büchern aus der Leihbibliothek zu schmökern.
Mama blickt auf und schaut zu einer anderen Bank hinüber. Eine junge Frau sitzt dort neben einem Berg Einkaufstüten und blättert in einer Zeitschrift.
“Einmal so richtig faul sein, und nicht nur zum Muttertag”, sagt sie dann, “ja, das würde mir auch gefallen. Wundervoll wäre das!” Sie seufzte tief.
“Und was machst du, wenn du so richtig faul bist?”, fragt Mara, die sich eine “faule” Mutter gar nicht vorstellen kann.
“Oh!” Mama überlegt. Sie überlegt lange. Zu lange, wie Mara und Max finden. “Ich würde mich gemütlich in die Sonne setzen und …” Sie überlegt schon wieder. “… und vielleicht in aller Ruhe etwas lesen. Ja, das würde ich sehr gerne tun.”
In der Sonne sitzen und lesen? Aber das tun sie doch gerade. Eigentlich sitzen sie oft mit einem Buch in der Sonne, denn Mama hasst es, wenn Continue reading »

Das neue Frühlingsbuch

Das neue Frühlingsbuch: Minutengeschichten für Kinder


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING
Vierzig kurze, bunte Frühlingsgeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen von Festen im Frühling, von Natur und Wetter, Tieren, Blumen und Bäumen, von Spiel und Spaß und guten und schlechten Launen und von den Menschen mit ihren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen in dieser fröhlichen Jahreszeit.
Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können. Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“

Information

Geschichten vom FRÜHLING

Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling: Frühlingsgeschichten
Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling

35 Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Kinder, Eltern und Großeltern.
“Geburtstag hat vor allem einer”, erzählt Opa. “Der Frühling nämlich. Und der hat nicht nur an einem Tag Geburtstag. Schaut euch um! An jedem Tag entdeckt ihr ein neues Stückchen Frühling: hier ein Schneeglöckchen, dort die erste Biene, ein Marienkäfer, der unter dem Laub hervor krabbelt, die Amsel, die endlich wieder singt, der Mandelbaum, der als erster seine Blüten öffnet, die… Ach, so vieles gibt es im Frühling zu entdecken. An jedem Tag könnte man ein anderes Frühlingsfest feiern – und eine andere Frühlingsgeschichte erzählen.”
Und für viele Tage im Frühling stehen die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten vom Frühling und vom Wetter, von Blumen und Tieren, von Baumblüte und Glückskäferglück, von Osterhasen und Osterfreude, von Aprilnarren und Maifreuden, von Sitten, Bräuchen und von Freuden. Frühling ist die Jahreszeit der vielen kleinen Freuden. Für jeden Tag eine oder zwei oder drei oder ganze viele mehr.
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen
Information

Ebooks lese ich übrigens am liebsten mit diesem Ebookreader, dem Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLANInformation

Muttertag und weiße Nelken
Wie ist das so mit dem Muttertag?

Wusstest du, dass der Muttertag, den wir am 2. Sonntag im Mai feiern, auch „Weißer-Nelken-Tag“ genannt wird? Eine junge Lehrerin, Anna Jarvis, war es gewesen, die den Muttertag „erfunden“ hat, und zwar 1907 in Philadelphia/USA. Anna konnte ihre am 9. Mai 1905 verstorbene Mutter nämlich nicht vergessen, und an deren drittem Todestag ging sie mit einem großen Strauß weißer Nelken in die Kirche und verschenkte dort an jeden Besucher eine Nelke. Weiße Nelken waren nämlich die Lieblingsblumen ihrer Mutter gewesen, und Anna Jarvis wollte den Leuten mit ihrem Geschenk gleichsam durch die Blume sagen, dass wir alle wenigstens einmal im Jahr ganz besonders an unsere Mütter denken sollten, an die lebenden und an die verstorbenen.
Den Leuten gefiel diese Gedanke so gut, dass schon im nächsten Jahr am 2. Maisonntag Muttertag gefeiert wurde, und am 9. Mai 1914 verkündete der amerikanische Präsident Wilson, dass dieser Tag nun immer gefeiert werden solle „als öffentlichen Ausdruck für die Liebe und die Dankbarkeit“ für die Mütter. Rasch kam diese Idee auch nach Europa und nach Mexiko, und seit 1925 feiern wir auch in Deutschland den Muttertag.
Wenn wir heute Muttertag feiern, sollten wir daher auch an Anna Jarvis denken. Die war übrigens gar nicht glücklich darüber, dass viele Kinder ihren Müttern teure Geschenke kauften. Am liebsten waren ihr immer Kinder, die ihren Müttern kleine selbst gebastelte Geschenke, eigenhändig gefertigte Zeichnungen oder selbst gepflückte Blumen schenkten oder im Garten ein paar weiße Nelken anpflanzten und auf diese Weise ihre Liebe zu zeigen.
Und nun weißt du auch, warum die Nelke das Symbol des Muttertages ist.
Dennoch wünschen sich viele Mütter, dass ihre Familie nicht nur an diesem einen Tag im Jahr besonders an sie denkt. Eigentlich nämlich ist jeder Tag Muttertag und Vatertag, ja, und vielleicht wird aus dem Muttertagsfest irgendwann einmal ein wunderschöner Familientag. Was meinst du?
© Elke Bräunling

Geschichten zum Muttertag findest du hier:
Muttertag und weiße Nelken
Bist du eine Mutter?
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Ein Herz für Mama
Jonas, Zwiebelchen und der Muttertag
Mamas Herzenswunsch
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Der kleine Bär und der Blumenstrauß
Mias Traum von den Blütenkindern


Danke, Mama – Muttertagsgeschichten

Danke, Mama!

Wenn ich traurig bin,
wischst du mit die Tränen weg
und hältst mich in deinen Armen
kuscheltrostwarm.
Du bist für mich da.
Danke, Mama!

© Elke Bräunling

Geschichten zum Muttertag findest du hier:
Muttertag und weiße Nelken
Bist du eine Mutter?
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Ein Herz für Mama
Jonas, Zwiebelchen und der Muttertag
Mamas Herzenswunsch
Der Familientag
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Mias Traum von den Blütenkindern
Der kleine Bär und der Blumenstrauß

Muttertagsgedichte:
Danke, Mama
Muttertag – An jedem Tag im ganzen Jahr
Ein bisschen so wie du: Für Mama, Papa, Oma und Opa


Für Mama, Papa, Oma und Opa

Ein bisschen so wie du
Ein Gedicht für Mama, Papa, Oma und Opa

Ein bisschen so wie Mama
möcht’ ich manchmal sein.
Sie wird immer an mich denken
und von ihrer Welt mir schenken.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möchte ich wie Mama sein.

Ein bisschen so wie Papa
möcht’ ich manchmal sein.
Mit ihm kann ich klettern, laufen,
boxen, schwimmen und auch raufen.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möchte ich wie Papa sein.

Ein bisschen so wie Oma
möcht’ ich manchmal sein.
Mit ihr schmusen, sie umarmen,
kuschelarm in ihren Armen.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möchte ich wie Oma sein.

Ein bisschen so wie Opa
möcht’ ich manchmal sein.
Mit ihm kann ich immer lachen
und viel lust’ge Sachen machen.
Nur ein bisschen, klitzeklein,
möchte ich wie Opa sein.

Ein bisschen von euch allen
und ein Stück von mir
möcht’ ich immer in mir spüren.
Es wird mich durchs Leben führen.
Es ist schön, dass es euch gibt,
dass ihr euch und mich so liebt.

© Elke Bräunling

Dieses Gedicht kann auch ein Lied sein. Du kannst es singen nach der Melodie des bekannten Liedes zum Martinstag: Ein bisschen so wie Martin

Geschichten zum Muttertag findest du hier:
Muttertag und weiße Nelken
Bist du eine Mutter?
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Ein Herz für Mama
Jonas, Zwiebelchen und der Muttertag
Mamas Herzenswunsch
Der Familientag
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Mias Traum von den Blütenkindern
Der kleine Bär und der Blumenstrauß

Muttertagsgedichte:
Danke, Mama
Muttertag – An jedem Tag im ganzen Jahr
Ein bisschen so wie du: Für Mama, Papa, Oma und Opa

Ganz die Oma

Ganz die Oma – Ein witziger Familienbesuchstag

Als es bei einem Nachmittagskaffeebesuch bei Oma Ilse und Opa Kurt einmal wieder gar zu langweilig zuging, sagte Lena plötzlich:
„Ich bin nun ganz ernst. Nie wieder werdet ihr mich lachen sehen.“
Lenas Eltern, Großeltern und Geschwister wunderten sich. Lena konnte sich nämlich nie das Lachen verkneifen, auch nicht in Situationen, in denen man ernst bleiben sollte oder an Tagen, an denen Oma Ilse ihre Kopfschmerzen hatte. Nein, immer musste Lena kichern und lachen, und Papa nannte sie daher ‚Kicheräffchen‘.
„Du willst nie mehr lachen, kichern, grinsen oder lächeln?“, fragte Mama.
„Nie wieder“, antwortete Lena.
„Und keinen Spaß möchtest du mitmachen?“, erkundigte sich Papa.
„Nein.“
„Wie schön!“, sagte Oma Ilse, doch Lenas Geschwister wollten das nicht hören.
„Auch nicht mehr blödeln und Witze erzählen willst du?“, fragte Tim.
„Schon gar nicht.“
„Und wenn ich dich kitzle?“, fragte Katja.
„Dann erst recht nicht.“
„Armes Kind“, murmelte Opa Kurt.
„Kinder müssen auch einmal schweigen können“, sagte Oma Ilse.
Lena und schweigen? Da stimmte etwas nicht. Und alle fingen an zu grübeln. Was war mit Lena los?
„Wetten, dass ich dich zum Lachen bringe?“, sagte Papa und schnitt lustige Grimassen.
Vergebens. Auch Tims Witze und Katjas Kitzeln halfen ebenso wenig wie Oma Ilses strenge Miene. Lena blickte ernst ihre Familie an, die wie eine ganze Kicheraffenbande um sie herum tänzelte und versuchte, sie zum Lachen zu bringen. Mit strenger Miene thronte sie wie Oma Ilse auf ihrem Stuhl und schüttelte ebenso missbilligend den Kopf:
„Wie kann man in einer Welt, in der es so grausam zugeht, so albern sein?“, sagte sie schließlich, und ihre Stimme klang genau so leidend und weinerlich wie die Stimme von Oma Ilse. Dann langte sie sich mit schmerzverzerrter Miene an den Kopf und murmelte – auch wie Oma Ilse -:
„Ich habe ja solche Kopfschmerzen! Nur euretwegen.“
„Ganz die Oma!“, murmelte Opa Kurt, während sich Oma Ilse empört an die Schläfen langte und „Ich habe auf einmal sehr starke Kopfschmerzen bekommen“ sagte.
„Siehst du“, sagte Lena zu Oma Ilse, „Lachen macht nur krank. Nun hast du wieder deine Migräne. Ich glaube, es ist besser, wenn wir jetzt gehen. Mir ist sowieso langweilig, und im Nachbardorf ist Jahrmarkt.“
Oma Ilse nickte und sagte mit leidender Stimme: „Ja, tut das! Es war nett, dass ihr uns besucht habt, aber…“
Doch da war Lena schon zum Auto gerannt, und ein freches Grinsen lag auf ihrem Gesicht.
“Nun müssen wir uns nicht mehr langweilen”, sagte sie und hielt sich dabei vor lauter Lachen den Bauch.

© Elke Bräunling

Diese Geschichte findest Du in dem neuen Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie

Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für KinderEbook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für KinderInformation

Die richtigen Blumen für Mama

Die richtigen Blumen für Mama
Ein Muttertagsmärchen

Mit einem hellen Klingeln öffnet sich die Tür des Blumengeschäftes. Ein kleiner Junge tritt ein. Frau Kurz, die Besitzerin, begrüßt ihn freundlich: „Guten Tag, kann ich Ihnen helfen, junger Herr?“
Der kleine Junge errötet. Junger Herr hat noch niemand zu ihm gesagt. Verlegen schaut er sich um. Er möchte Mama einen Muttertagsblumenstrauß schenken.
„Rosen!“, sagt er. „Ich möchte Rosen für Mama kaufen.“
Frau Kurz nimmt eine teure rote Rose aus der Vase.
Die Rose reckt sich voller Stolz. „Seht ihr“, sagt sie zu den anderen Blumen, „mich möchte er haben. Wir Rosen sind die Schönsten unter den Blumen.“
„Du eingebildete Stachelpflanze“, schimpft Continue reading »

Der Wiesenblumenstrauß für Mama

Ein Blumenstrauß soll Mama Freude machen

Tommi und Anna möchten Mama eine Freude machen. Mit einem dicken, bunten Wiesenblumenstrauß.
„Sieh nur“, ruft Anna. „Margeriten und Mohnblumen und Klee!“ Sie läuft über die Wiese, trampelt einen kleinen Pfad in die hohen Gräser und Blütenstängel und pflückt – eins, zwei, drei – ganze Blütenbüschel ratzekahl ab. „Hm, wie die duften!“
Tommi zögert. Sie sieht so hübsch aus, die Wiese mit all den Blumen und Gräsern und den vielen Bienen und Schmetterlingen, die von Blume zu Blume fliegen und den süßen Nektar trinken. Ja, und die Blumen sehen auf der Wiese auch viel schöner aus als abgerupft in Annas Hand.
„Magst du keine Blumen für Mama pflücken?“, fragt Anna. „Morgen ist Muttertag.“
„N-n-nachher vielleicht“, sagt Tommi und geht weiter.
Am Wegrand wachsen Gänseblümchen. „Wie sind die niedlich!“ Anna will sich auf die weißen Blütenkrönchen stürzen.
Tommi überlegt. „Eigentlich“, meint er, Continue reading »

Blumensonnen und Pusteblumenpusten

Kinder sind die besten Pusteblumenpuster

Ein toller Spätfrühlingstag ist heute. Die Sonne scheint warm vom Himmel, und im Nu haben alle Löwenzahnblüten ihre Knospen geöffnet. Schön sieht es auf den Wiesen aus. Überall funkeln Tausende von gelben Löwenzahnköpfchen mit der Sonne um die Wette. Sie sehen aus wie kleine Sonnenkinder, die sich im Wind hin- und herwiegen. Man könnte glauben, sie tanzten.
Toll sieht das aus, und alle freuen sich – die Menschen, die Tiere, die anderen Pflanzen, ja, und ganz besonders natürlich die Sonne.
„Wie herrlich ist es, meine vielen kleinen Sonnenkinder auf der Wiese so glücklich strahlen und tanzen zu sehen“, ruft sie laut und fröhlich aus, und weit hallt ihr Ruf über den Himmel.
„Ja, wundervoll herrlich“, stimmen die Menschen zu, und die Kinder jubeln und rufen ganz laut: „Toll!“
In den Gärten der nahe gelegenen Wohnsiedlung aber sind die Wiesen- und Rasenflächen dunkelgrün und kahl. Traurig sieht es aus und viele Leute wünschten sich auch hier kleine gelbe Blumensonnen, die sanft im Wind tanzen.
Zwei Tage später Continue reading »

Abenteuer auf der Autobahn

Auch im Autobahnstau kann man aufregende Abenteuer erleben

Als Pia und Pit mit ihren Eltern unterwegs sind, stehen sie plötzlich auf der Autobahn in einem langen Stau. Wie langweilig! Während Papa schimpft und Mama die Augen zu einem Schläfchen schließt, blicken Pia und Pit zu der Burgruine am Berghang rechts der Autobahn hinüber.
„Sieht toll aus“, meint Pia und Pit murmelt versonnen: „Da wäre ich jetzt gerne. Vielleicht spukt dort ein alter Ritter herum.“
Da! Auf einmal sitzt ein seltsamer Kerl zwischen ihnen auf der Rückbank. Er hat lange, verfilzte Haare und trägt zu einem Kettenhemd hoch geschnürte Lederschuhe. Witzig sieht er aus und Pia und Pit müssen lachen.
„Bist du ein Staugeist?“, fragt Pit.
„Nein“, kichert Pia. „Der Burggeist ist er. Hihi.“
„Ph!“ Der kleine Kerl blickt sie ärgerlich an.
„Erst ruft ihr mich und dann lacht ihr über mich, Drago von Rietberg, den Knappen von Ritter Götz von Scharfeneck.“
Er deutet auf die Burg. „Dort habe ich gelebt. Äh, ja, jedenfalls bis ich mit meinem Ritter in die Schlacht gezogen bin. In einem Continue reading »

Wollen wir wieder gut sein?

Wenn Freunde wütend aufeinander sind und streiten, fühlt sich das gar nicht gut an

Auf dem Schulhof raufen sich die Freunde Tim und Hannes. Sie sind wütend aufeinander. Sehr wütend sogar. Die anderen Kinder wundern sich. Die beiden streiten doch sonst nie! Jedenfalls bis gestern. Da ist Hannes alleine mit Tabea zur Eisbude gegangen, ohne auf Tim zu warten. Das hat Tim so wütend gemacht, dass er Tabea sein Fahrrad geliehen hat. Das neue Fahrrad, das eigentlich keiner fahren darf außer Tim. Nicht einmal sein bester Freund Hannes.
„Du bist gemein!“, schreit Hannes den Freund nun an.
„Ph“, macht Tim. „Muss ich dich fragen, wem ich mein Rad leihe?“
„Mir hast du es nicht gegeben“, wütet Hannes.
„Weil es neu ist“, trumpft Tim auf.
Hannes ballt die Fäuste.
Tim grinst. „Vor dir hab ich Continue reading »