Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Jeden Tag wird nun eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Die rechte Osterfreude

Ganz anders als geplant verbringen Mara und Max den Ostermorgen … und sie haben viel Freude dabei. Aber nicht nur sie …

Am Ostermorgen stand ein Korb voller bunt bemalter Eier im Garten der Paulsens. Sonst nichts. Keine Schokohasen, keine hübsch verpackten Ostergeschenke, keine Karte mit Ostergrüßen. Nichts. Da war nur dieser Korb, einfach und schmucklos und irgendwie langweilig. Und schwer war er. So schwer, dass ihn Mara und Max nur zu zweit hochheben und tragen konnten. Seltsam.
“So viele Eier!”, staunt Mara. „Warum bringt uns der Osterhase so viele Eier?“
“Wenn es wenigstens Schoko-Eier wären!”, mault Max.
Auch Mama und Papa gucken etwas komisch.
“Wo sind denn Continue reading »

Als die Aprilfee das Wetter verschlief

Mit dem Wetter im April ist es so eine Sache, und ganz unschuldig daran ist die Aprilfee nicht …

“Reif. Die Zeit ist reif.”
Suchend sah sich die Märzfee um. Hier gab es für sie nichts mehr zu tun. Ihren Job hatte sie erledigt, die Natur war erwacht und auf den Frühling vorbereitet.
“Wo bleibt meine Nachfolgerin, die Aprilfee? Meine Zeit ist vorbei. Aber wie kann ich das Land ohne Feenschutz alleine lassen?”
Die Märzfee war erschöpft. Jedes Jahr aufs Neue ließ ihre Aprilkollegin sie warten.
“Bestimmt hat sie wieder verschlafen”, murmelte sie. “Dabei sollte sie sich darum kümmern, die Menschen aus ihrer Frühjahrsmüdigkeit zu locken. Jetzt ist es an der Zeit, nachdem ich die Continue reading »

Palmsonntagszauber

Palmsonntag bei Großtante Anna auf dem Land ist eine spannende Sache. Überhaupt gibt es in der Woche vor Ostern viel zu staunen. Die Osterferienabenteuer, die Nico in dieser Zeit erlebt, könnt ihr in dem Buch “Auf der Osterwiese” lesen

In diesem Jahr verbringt Nico die Osterferien bei Verwandten in Bärsdorf. Alles ist hier anders als daheim. Ja, die Osterzeit ist hier sogar ganz schön aufregend. Das beginnt schon am Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag.
“Aufstehen!“, ruft Großtante Anna in aller Herrgottsfrühe durchs Haus. “Beeilt euch! Frühstück ist fertig.”
“So früh!” Murrend steht Nico auf und kommt ganz verschlafen als letzter zum Frühstück.
Alle lachen.
“Palmesel, Palmesel”, rufen Tini und Robbi, und Großtante Anna erklärt Nico:
“Wer am Palmsonntag als letzter aus den Federn kriecht, wird Palmesel genannt. Haha.”
“Ha-haa! Ia-Iaa!“, knurrt Nico und findet die Sache mit dem Palmesel gar nicht lustig. So früh am Morgen fühlt er sich fast selbst wie ein Esel.
Aber es kommt noch schlimmer.
“Du musst deinen Palmwisch schmücken!“, sagt Onkel Hubert. Continue reading »

Der Blütenwettstreit der Bäume

Wer ist der schönste Blütenbaum im Frühling, der erste, der beste, der … Ach, fragt die Bienen!

“Erster!”, sagte der Mandelbaum in Onkel Huberts Garten. “Jedes Jahr bin ich der Sieger. Schon im frühen Frühling erfreue ich die Herzen und Augen der Menschen mit meinen Blütenknospen.” Zufrieden reckte er seine zartrosafarbenen Blütenzweige der Frühlingssonne entgegen.
“Angeber!”, knurrte der Kirschbaum, der neben ihm seinen Platz hatte. Seine Zweige waren noch kahl. Ganz genau musste man hinschauen, um Blütenknospen zu erkennen. „Ich komme auch bald.” Er sagte es nur leise, wusste er doch, dass er mit seiner Blüte noch drei oder vier Wochen warten musste.
“Nein”, rief der Pfirsichbaum. “Ich bin vor dir an der Reihe.” Er winkte mit seinen kahlen Zweigen. “Jedes Jahr aufs Neue sage ich dir dies.”
“Und was ist mit mir?”, fragte der Haselstrauch, dessen Blüten seit Januar den Garten mit einem zartgelben Schleier schmückten. Er stellte diese Frage jedes Jahr.
“Du bist kein Baum. Du Continue reading »

Der Streit der Frühlingsmonate

Einmal fiel der Frühling aus. Das war, als die Frühlingsmonate so sehr miteinander gestritten hatten, dass Winter und Sommer eingreifen mussten

Jahrelang stritten März, April und Mai miteinander.
„Ist doch klar“, tönte der Mai, „der Schönste von uns bin ich, und deshalb mögen mich Menschen, Tiere und Pflanzen am liebsten leiden.“ Und er schwafelte großspurig von der Farbenpracht, die sein Maienkleid dem Land schenkte.
„Elender Angeber“, schimpfte der März. „Du solltest sehen, wie sich die Kinder über meine ersten warmen Sonnenstrahlen freuen. Ha, und deshalb mögen sie mich am liebsten leiden.“
Dem April aber fehlten wie immer vor Wut über diese überheblichen Kerle die Worte, und er beschloss, sie auch in diesem Jahr für ein paar Tage mit eisschneeregenkaltem Aprilwetter zu ärgern.
„Eingebildete Kerle!“, brummte er.
„Sei bloß still, du Continue reading »

Aprilwetterlaunen

Schlechtes Wetter und schlechte Laune? Ein “graues” Gefühl? Letzteres muss nicht sein.

Anna blickt aus dem Fenster ihres Zimmers. Wann hört es nur endlich auf zu regnen? Sie seufzt und setzt sich traurig auf ihr Bett. Es ist Sonntag, und eigentlich war ein Ausflug in den Zoo mit Papa, Mama und ihrem Bruder Max geplant. Anna hatte vor lauter Vorfreude gar nicht richtig schlafen können. Und nun ist draußen solch ein gemeines Wetter! Gestern war doch noch ein schöner, warmer Frühlingssonnentag gewesen!
„Blöder April!“, mault Anna. „Man kann sich nicht auf ihn verlassen. Immer bringt er das falsche Wetter!“
Anna ist jetzt genauso grau gelaunt wie das Wetter draußen.
Und immer, wenn sie “grau” gelaunt ist, fängt sie an zu dichten, ja, und eine Melodie erfindet sie auch gleich dazu. Und das klingt dann so: Continue reading »

Wie ist das mit dem Osterhasen?

Einmal wollen Mia und Max den Osterhasen sehen. Sie legen sich auf die Lauer

Wie ist das mit dem Osterhasen? Das wollen Mia und Max nun genau wissen. Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Mia und Max kennen ihn nur aus Büchern oder als Schokohase.
„Eigentlich”, meint Max, “kann ich nicht glauben, dass Hasen Eier legen und die auch noch bunt bemalen.”
“Und dass sie mit einem Eierkorb auf dem Rücken durch die Gegend hüpfen, kann ich mir schon dreimal nicht vorstellen”, kichert Mia. Dann wird sie ernst. “Mama und Papa schwindeln uns aber doch nicht an, oder?”
Max schüttelt den Kopf. “Mama sagt, Schwindeln ist gemein.”
“Stimmt.” Mia denkt nach. Zu gerne würde sie sehen, wie der Osterhase durch den Garten hüpft und Eier in die Nester legt. Aber wie? Continue reading »

Der „Oster“-Hund

Bärli ist ein „Oster“-Hund, na ja, eher ein Osternester-Räuber

Am Ostersonntag begrüßte Papa Lena, Tim und Tommi mit einem breiten, zufriedenen Lächeln. „Der Osterhase war da“, verkündete er mit geheimnisvoller Stimme.
„Der Osterhase?“ Zweifelnd sah Lena Papa an. „Den gibt es nicht“, sagte sie.
Tim nickte. „Stimmt! Das haben Alex und Lisa gestern auch gesagt.“
„Schad!“, meinte Tommi. „Ich hätte gerne Ostereier im Garten gesucht.“
„Papperlapapp! Den Osterhasen gibt es wohl. Ich habe ihn doch vorhin selbst gesehen! Na, seid ihr nicht neugierig?“
Skeptisch äugten Lena, Tim und Tommi zu Papa hinüber, der es vor Ungeduld fast nicht mehr auszuhalten schien.
„Wir können ja mal nachsehen“, meinte Tim.
„Zuerst“, rief Mama aufgeregt, „müsst ihr Bärli suchen! Dieser freche Streuner ist mir vorhin wieder einmal entwischt.“ Continue reading »

Der Glitzer-Osterhase

Von echten und unechten und prächtig glitzernden Osterhasen

Am Ostermorgen saß ein prächtiger, rosafarbener Hase mit langen, silbrigen Ohren im Gras hinter dem Kirschbaum. Schön sah er aus, glitzernd und glänzend. Und in allen Farben glitzerten und glänzten im Licht der Morgensonne auch die bunten Eier, die jemand rings um ihn herum im Gras verstreut hatte. Schön sah das aus. Ein Bild, das die Herzen aller Kinder zum Freudehüpfen brachte.
Der Feldhase, der auf seinem Morgenspaziergang wie jeden Tag am Kirschbaum vorbeikam, wunderte sich sehr über diesen fremden Gesellen. So einem prächtigen Glitzerhasenkerl ist er auf seinen Streifzügen durch die Gärten, Wiesen und Felder noch nie begegnet.
“Nanu?“, brummte er. “Gibt es dich wirklich? Bislang habe ich dich nur auf großen Werbeplakaten am Stadtrand gesehen.“
Der Rosa-Osterhase Continue reading »

Der Affe im Kirschbaum

Keiner will glauben, dass im Kirschbaum ein Affe sitzt. Eine ernst-lustige Kindergeschichte

Eines Tages kam Lena aufgeregt nach Hause.
“Ich habe einen Affen gesehen”, rief sie. “Einen richtigen, kleinen Affen. Süß war der!“
“Wo denn?”, fragte Mama.
“Draußen. Im Wäldchen hinter dem Spielplatz! Wie der Blitz ist er zwischen den Bäumen herum gesaust.”
“Hoho, du spinnst”, rief ich.
Auch Mama lachte. “Was du wieder erzählst…!”
Lena wurde sauer. “Wenn’s aber doch stimmt”, rief sie. “Ihr seid doof.”
Lena war beleidigt. Sie redete nicht mehr mit uns. Die Sache mit dem Affen hatten wir dann auch bald vergessen.
Abends klingelte es.
Es war Nachbar Locke, und er sah ganz blass aus.
“D-da ist ein Affe”, stotterte er. “Ich habe Continue reading »

Vom närrischen Monat April

Warum der April von den Menschen ‘närrischer Monat’ genannt wird

Der April war sauer. “Keiner nimmt mich ernst”, schmollte er. “Meine Monatskollegen nicht und nicht das Wetter. Ja, selbst die Menschen rümpfen über mich die Nase. ‘Aprilnarr’ rufen die Kinder mir zu und dann lachen sie. Und wie sie lachen!”
Er starrte von seiner Aprilwetterwolke aufs Land hinunter und sah, wie Kinder mit mürrischen Mienen durch Regenpfützen stapften. Er beobachtete Mütter und Väter, die im Sonnenschein Garten- und Balkonmöbel aufstellten und die Wäsche auf zum Trocknen aufhängten und er sah auch, wie sie beim nächsten Aprilregenschauer alles wieder schnell wegräumten und fluchend damit in ihren Häusern verschwanden. Er sah Gärtner und Landwirte, die Continue reading »

Der Aprilnarr

Der Aprilnarr

Heute ist einer gekommen,
der hat mich nicht ernst genommen.
Erst hat er mich eine Stunde früher geweckt
und später mit einem falschen Hasen erschreckt.
Er hat mich gehänselt, gepiesackt, geneckt
und mir eine seltsame Notiz zugesteckt:
“Komm zum Dorfplatz heut Abend um sechse.
Da reitet auf ihrem Besen ´ne Hexe.”
Ich hab mich gewundert und bin doch hingegangen,
doch dort hat nur ein Zettel gehangen:
“Du Doofkopf! Du Narr! Hihi und April!
Mit dir kann man anstellen, was man nur will.”
April!? Na warte, habe ich wütend gesagt
und dann erst mal über mich selber gelacht.
Dass mir das doch immer wieder passiert!
Wer hat mich denn dieses Mal angeschmiert?
Wer hat einen Narren aus mir gemacht?
Lange hab ich darüber nachgedacht.
Der April war´s, natürlich, das ist mir jetzt klar,
und wer es nicht glaubt, der ist selber ein Narr.

© Elke Bräunling


Zwei Kaninchen für Leo und Marie

Kaninchen haben sich Leo und Marie gewünscht … doch es ist nicht so einfach, eigene Tiere zu haben

Ein Kaninchen hat Leo zu Ostern bekommen. Nein, eigentlich sind es zwei. Ein schwarzes und ein weißes mit einem schwarzen Fleck auf der Stirn. Das schwarze gehört Leo, das weiße seiner kleinen Schwester Marie. Otto und Emil, so haben Leo und Marie die beiden Kaninchen getauft, wohnen nun draußen auf der Terrasse in einem Kaninchenhaus, das Papa gebaut hat.
Leo und Marie sind begeistert. So lange schon haben sie sich ein eigenes Tier zum Liebhaben und Kuscheln und zum Spielen gewünscht. Und sie haben ihre beiden neuen Freunde schon jetzt sehr lieb. Glücklich knien sie vor dem Kaninchenhaus und sehen ihnen dabei zu, wie sie Löwenzahn und Salatblätter futtern. Eigentlich essen die beiden in einem fort und das sieht sehr niedlich aus.
“Bestimmt haben Otto und Emil uns auch ganz toll lieb!”, sagt Leo zu Marie.
Marie nickt, schaut den beiden Kaninchen noch eine Weile beim Kauen zu, dann Continue reading »

Das Frühlingslied der Amsel

Das Frühlingslied der Amsel
Fantasiereise/Frühlingstraum/Frühlingserwachen/Traumfantasie/Frühlingsblüten

An einem Tag im Frühling besuchst du den alten Apfelbaum im Garten.
Du lehnst dich an seinen dicken, knorrigen Stamm, schließt die Augen und träumst ein bisschen.
Und auf einmal sitzt du mitten in der Baumkrone bequem auf einem dicken Ast.
Du schaust dich um. Den ganzen Garten kannst du von hier aus sehen. Und auch die Nachbargärten, die Häuser, den Himmel.
Schön ist es, gemütlich hier zu sitzen und von knorrigen Zweigen und unzählig vielen Ästen umgeben zu sein.
Eine Amsel kommt geflogen. Sie setzt sich auf den Ast neben dich, plustert ihre Federn auf und beginnt zu singen. Sie singt ein Frühlingslied. Hell und klar und fröhlich.
„Hurra, hurra, der Frühling ist da!“
Und die Äste, sie sirren leise mit im sanften Frühlingswind.
„Hurra, hurra, der Frühling ist da!“
Da schickt die Sonne ihre Strahlen zum Apfelbaum und streichelt dein Gesicht.
Auch du fängst nun an zu Continue reading »

Die Sache mit Kater Paul

Winterspeck. Papas Bauch ist zu dick und Kater Pauls Bauch ist zu dick. Sagt Papa. Nun müssen beide Diät halten

„Was ist mit Paul los?“ Streng sah Papa Pia und Pit an. „Füttert ihr den armen Kater etwa mit Süßigkeiten?“
„Warum?“, fragte Pit und sah zu Paul hinüber, der dick und träge auf der Fensterbank lag und schlief.
„Na! Faul ist er geworden, unser Paul!“
„Und dick!“, stellte Pia nun auch fest. „Stimmt. Paul ist zu dick.“ Sie stupste den Kater an. „Komm, fauler Paul, wir gehen in den Garten.“
Paul aber blinzelte nur, dann schlief er weiter.
„Ich sage es ja. Er hat sich zu viel Winterspeck angefuttert, der fette, faule Kerl“, sagte Papa.
Pit deutete frech auf Papas Bauch, der sich ein wenig mehr über den Hosenbund wölbte als sonst. „Papa ist auch Continue reading »

Der kleine Rabe und der Frühlingsbaum

Manchmal schneit es auch noch im Frühling. Doch ist’s immer Schnee, der die Bäume weiß bemalt?

„Nun ist Frühling, und bald wird es wieder warm”, sagten die Rabeneltern zu dem kleinen Raben.
Der kleine Rabe war froh. Der kalte Winter hatte ihm überhaupt nicht gefallen. „Wie ist denn der Frühling?”, fragte er neugierig.
„Bunt, duftig und warm”, sagte Rabenpapa, und Rabenmama spreizte die Flügel. „Ein wenig ist er schon da. Ach, wie gut tut die Wärme der Sonnenstrahlen!”
„Ja, prima gut”, freute sich der kleine Rabe.
Von nun an hielt er stets Ausschau nach dem Frühling. Mit jedem Tag wurde es ein wenig wärmer, bunter, fröhlicher im Land.
„Schön”, sagte der kleine Rabe zufrieden. „Der Frühling ist da!”
Als er aber eines Morgens aufwachte, Continue reading »

Hilfe für Pips, das Hasenkind

Einmal war Pips, das Hasenkind, auf der Suche nach neuen Ostereierfarben

Zum ersten Mal durfte Pips, das Hasenkind, Ostereier bemalen.
“Hurra!“, rief er und sprang voller Freude auf. “Jetzt bin ich ein richtiger Osterhase.”
Da passierte es: Seine Farbtöpfe kippten um, und die Farben malten einen dicken, regenbogenbunten Streifen auf die Wiese. So ein Pech! Pips schämte sich.
“Ferkel!“, johlten seine älteren Geschwister. “Du bist eben doch noch viel zu klein zum Eierbemalen.”
Die Osterhasenmama aber schimpfte: “Was musst du auch immer so herumzappeln! Am Ende reicht uns die Farbe nicht für alle Eier!”
Pips erschrak. Würden seinetwegen nun viele Eier weiß bleiben? Oje! Da würden die Kinder aber traurig sein! Was tun? Continue reading »

Pia schickt Opa in den April

Opa ist ein “harter Knochen”. Man kann ihn nur schwer auf den Arm nehmen. Aber Pia will es schaffen, ihn in den April zu schicken

Pia stürmt in Opas Zimmer. Sie tut ganz aufgeregt.
“Opa”, ruft sie. “Weißt du, was für ein Tag heute ist?”
“Was für ein Tag soll schon sein?”, brummt Opa und er sieht Pia mit einem Muffelgesicht an.
“Ein ganz besonderer Tag”, sagt Pia.
Opa blickt aus dem Fenster. “Ein Schlechtwettertag”, meckert er.
“Sonst nichts?” Pia lässt nicht locker, doch Opa ist heute ein Brummbär. Bestimmt hat er vergessen, dass heute der 1. April ist.
“Opa”, sagt sie. “Du hast Continue reading »

Die ‚verrückte’ Stunde

Eine Geschichte zur Umstellung der Uhr auf Sommerzeit

Eines Tages Ende März, erwachte die Stunde ZWEI mit einem Riesenschrecken.
„Ach, du liebe Kuckucksuhr“, heulte sie auf. „Ich kann doch nicht verschlafen haben? Nein, unmöglich!“
Verstört starrte sie auf die Uhr am Hauptbahnhof. Der große Zeiger stand auf der ZWÖLF, der kleine auf der DREI.
„Drei Uhr!“, murmelte die Stunde. „Wieso drei Uhr? Das gibt es doch nicht! Ich bin jetzt an der Reihe. Nach EINS komme ich, die ZWEI! Und nicht die DREI! Gemeinheit!“
Die Stunde ZWEI kletterte zur Bahnhofsuhr hinauf und setzte sich auf den kleinen Uhrzeiger.
„Du gehst falsch“, rief sie erregt. „Du musst auf die ZWEI zurück!“
„Noch nie bin ich falsch gegangen“, brummte die Uhr. „Nur einmal, vor 13 Jahren, musste ich wegen eines Gewitters stehen bleiben. Das war nur Continue reading »