Elkes Kindergeschichten

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Kindergeschichten rund durch den Tag und das Jahr. Nach dem Sommer meldet sich Herr Herbst erst stürmisch und nebelig, dann besinnlich und adventlich mit vielen Geschichten und Bildern zu Wort. Ihm folgen Herr Winter und die verrückten Faschingstage, der Frühling wagt sich endlich auch aus seiner Winterschlafpause, ja, und weil die Tage und Monate rasen, ist der Sommer schon wieder da, Ferien kommen und gehen, ja, und schon winkt der Sommer uns wieder zum Abschied zu und gibt lächelnd das Zepter erneut weiter an den grimmigen Herrn Herbst. Und so fängt wieder alles von vorne an mit neuen Geschichten, Märchen und Gedichten …

Immer wieder zieht hier eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von Elkes Kindergeschichten ein. So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Die fröhlichen Herbstgeister, die Advents- und Weihnachtswichte, die Schneezwerge, Frühlingselfen und Sommerfeen und viele viele viele andere Freunde aller Kinder, die sich hier im Blog in Geschichten, Märchen und Gedichten verstecken, freuen sich sehr über Euren Besuch

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Geschichten, Märchen und Gedichte zu bestimmten Monaten und Jahresfesten findet Ihr ganz leicht auf der rechten Seitenleiste im ARCHIV oder wenn Ihr nach Stichworten Eure Themen sucht in der Schlagwörterwolke oder im Feld SUCHE

 

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Bist du eine Mutter?

Jeder Tag im Jahr ist ein Muttertag

„Bist du eine Mutter?“ Mit einem fragenden Blick stand der Junge vor der Dame, die aus der Bäckerei kam.
„Ja. Warum fragst du?“ Misstrauisch sah die Frau den Jungen an. Ob er betteln wollte?
Doch da zog der Junge eine Rose, die er hinter dem Rücken verborgen hielt, hervor und reichte sie der Dame. „Für dich!“, sagte er.
„Für mich?“, staunte die Fremde. Sie lächelte. „Danke schön. Aber sag, warum schenkst du mir diese schöne Rose?“
„Weil du eine Mutter bist“, antwortete der Junge und grinste ein wenig verlegen. „Meine Oma sagt, jeder Tag im Jahr ist ein Muttertag und sollte gefeiert werden.“
„Das hast du schön gesagt.“ Die fremde Dame freute sich. „Doch warum schenkst du die Blume nicht deiner Mama?“
„Hab ich schon. Jeden Tag Lesen fortsetzen

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An jedem Tag im ganzen Jahr

An jedem Tag im ganzen Jahr
Muttertagsgedicht – Dankgedicht

An jedem Tag im ganzen Jahr
sorgst du so lieb für mich.
Drum sage ich am Abend dir:
„Mama, ich liebe dich.“

An jedem Tag im ganzen Jahr
nimmst du mich in den Arm.
Du hältst mich fest und kuschelst mich,
und so wird mir ganz warm.

An jedem Tag im ganzen Jahr
bist du bei mir ganz nah.
Und wenn ich einmal traurig bin,
sagst du: „Hey, ich bin da!“

An jedem Tag im ganzen Jahr
gibst du mir Kraft und Mut,
damit ich mich nicht fürchten muss,
und so geht alles gut.

An jedem Tag im ganzen Jahr
lachst zärtlich du mir zu:
„Ein bisschen Glück bringt jeder Tag“,
sagst du ganz leis’ dazu.

An jedem Tag im ganzen Jahr
bist du, Mama, bei mir.
Drum feiern wir zum Muttertag
zum Dank ein Fest mit dir.

An jedem Tag im ganzen Jahr
schlägt leis’ mein Herz für dich,
denn jeder Tag ist Muttertag
für uns, für dich, für mich.

© Elke Bräunling

Rosenstrauß

Geschichten zum Muttertag findest du hier
Muttertag und weiße Nelken
Jeder Tag ist Muttertag
Bist du eine Mutter?
Ein Bild zum Muttertag
Muttertag in unserer Familie
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Hochzeitssuppe und falscher Hase
Ein Herz für Mama
Ruhetag für Mama
Der Familientag
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Mias Traum von den Blütenkindern
Der kleine Bär und der Blumenstrauß

Muttertagsgedichte
Danke, Mama – Muttertagsgeschichten
Ein bisschen so wie du: Für Mama, Papa, Oma und Opa
An jedem Tag im ganzen Jahr

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Jeder Tag ist Muttertag

So viele Festtage im Jahr … und jeder Tag ist ein Muttertag

Die Eltern von Pia und Pit sind für ein paar Monate beruflich verreist und die Geschwister wohnen bei Oma und Opa. Auch den Muttertag werden sie ohne Mama feiern.
„Machen wir ein großes Fest für Oma?“, fragt Pia ein paar Tage vor dem Muttertagssonntag.
„Was für ein Fest?“ Opa sieht Pia und Pit verdutzt an. Dann zieht er sein Smartphone aus der Hosentasche und tippt in die Tasten. „Sagt bloß, ich habe nicht an Omas Geburtstag gedacht? Oh je, das kann doch nicht wahr sein. Hier. Mai. Mai! Mai? Wo steht das mit dem Fest und dem Geburtstag?“
„Was für ein Geburtstag?“, fragt Pit und Pia ruft schnell:
„Oma hat doch im Sommer Geburtstag und nicht zum Muttertag.“
Opa atmet erleichtert auf. „Stimmt. Wie konnte ich das bloß vergessen?“ Er blickt wieder aufs Smartphone. „Genau. Da steht es. Oma hat am 27. Juni Geburtstag und das kann ich mir auch leicht merken. Der 27. Juni ist nämlich der Siebenschläfertag und diesen Tag vergisst man nicht so leicht.“
„Hättest du ihn denn vergessen, wenn es nicht dieser Siebenschläfertag wäre?“, erkundigt sich Pia.
„Nein, natürlich nicht.“ Opa lacht auf. „Niemals könnte ich den Geburtstag eurer Großmutter vergessen. Es ist Lesen fortsetzen

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Ein Bild zum Muttertag

Aus einem Bild wird ein wirklich guter Plan

„Ich habe eine tolle Überraschung für Mama“, sagte Daniela. „Aber die verrate ich ihr erst zum Muttertag.“
„Und ich habe eine zwei in Mathematik“, fiel ihrem Bruder Emil ein. „Die zeige ich ihr zum Muttertag. Dann hat sie etwas Tolles zum Freuen.“
„Und ich male für Mama ein Bild“, sagte die kleine Silvia. „Ein schönes Bild mit einem bunten Baum und vielen Vögeln. Unter dem Baum steht ein Tisch mit Tassen, Tellern und einer Muttertagstorte.“
„Toll“, sagte Daniela. „Dein Bild wird Mama bestimmt sehr freuen.“
„Das glaube ich auch.“ Silvia nickte eifrig. Dann zeigte sie aus dem Fenster auf den Apfelbaum am Rande des Rasens. „Das dort ist der bunte Baum.“
„Hm?“ So richtig hörte Daniela ihr nicht mehr zu.
Emil aber sah doch einmal flüchtig aus dem Fenster. Der Apfelbaum hatte gerade sein weißes Blütenkleid abgeworfen und zarte hell schimmernde, grüne Blätter schmückten nun die Zweige.
„Bunt ist der aber nicht“, meinte er.
„Noch nicht“, meine Silvia. „Aber wir werden ihn Lesen fortsetzen

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Die kleine Waldmaus, der kleine Igel und die Maiglöckchen

Bei den Maiglöckchen trifft die kleine Waldmaus ihren Freund, den kleinen Igel, in diesem Frühling zum ersten Mal wieder

Auf dem Weg zu Waldwiese war die kleine Waldmaus immer wieder stehen geblieben. So viel gab es im Frühlingswald zu sehen und zu riechen.
„Warum hat mir keiner gesagt, wie schön der Frühling ist?“, fragte sie.
Wieder machte sie Halt. Das Blütenbüschel mit den weißen Blümchen duftete so süß, dass sie nicht anders konnte, als ihre Nase tief in die Blütenbecher, die kleinen Glöckchen ähnelten, zu tauchen.
„Hm!“ Sie schloss die Äuglein. „Man könnte sie glatt aufessen, so fein duften sie.“
„Essen? Habe ich hier etwas von Essen gehört?“
Es raschelte im alten Herbstlaub unter den Schlehenbüschen und wenig später schob sich eine Igelschnauze durch die vertrockneten Eichenblätter.
Oh! Oh! Nicht jeder Igel war Mäusen wohl gesonnen, hatte Opa Maus gewarnt.
Für einen Moment glaubte die kleine Maus, das Herz bliebe ihr stehen. Dann spürte sie, wie es schnell und immer schneller schlug. Und ihre Beinchen fühlten sich weich an und zitterig. Vor Aufregung vergaß sie, an Flucht zu denken und sich einen sicheren Platz zu suchen.
‚Hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht‘, dachte sie, während sie wie gebannt zum Schlehenbusch starrte.
„Hallo, kleine Waldmaus“, rief ihr da der Igel entgegen. „Du musst dich nicht fürchten. Ich bin es nur, ich, dein Freund, der kleine Igel.“
„O-o-oh!“, stammelte die kleine Waldmaus. „D-d-du bist es nur. Was Lesen fortsetzen

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Brummel räumt auf

Anna hat überhaupt keine Lust, ihr Zimmer aufzuräumen

Schon lange hat Anna nicht mehr ihr Zimmer aufgeräumt. Alles liegt kreuz und quer durcheinander: Spielsachen, Bilderbücher, Puppen, Stofftiere, ihre Blechautosammlung und dazwischen hier eine blau-gelb geringelte Socke, da eine grün-weiß gepunktete, dort die rote Sandale, und im Legokasten modert ihr Badeanzug vor sich hin. Mitten in diesem Durcheinander sitzt Brummel, Annas Schmusebär.
„Räum endlich auf, Anna!“, sagt Mama. „Hier sieht es ja aus, als sei ein Sturm durchgefegt.“
Anna kichert. Klingt witzig, das mit dem Sturm. Und überhaupt: Warum soll sie aufräumen? Hinterher wird ja doch alles bald wieder unordentlich sein.
”Mir gefällt es hier”, sagt sie zu Mama. ”Und Brummel mag mein Zimmer so am allerbesten leiden.”
”Brummel? Ach so!” Mama staunt. ”Hat er dir das gesagt?”
Anna nickt. ”Brummel findet alles okay, so wie ich das haben mag. Echt wahr!” ”Komisch”, murmelt Mama. ”Mit mir hat Brummel noch nie gesprochen. Hm! Ich sollte mich doch einmal ernsthaft mit ihm unterhalten.”
”Brummel spricht nur mit mir”, sagt Anna.
”Na, ich glaube”, meint Mama, ”du bindest mir einen Bären auf. Außerdem mögen Bären Unordnung nicht leiden. Und Lesen fortsetzen

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Der kleine Bär und der Pusteblumenstrauß

Da waren nur die Pusteblumen, die für einen Blumenstrauß gepflückt werden wollten

Einmal wollte der der kleine Bär, einen großen bunten Blumenstrauß für Mama Bär pflücken.
Ringsum blühte es rot, gelb, weiß, blau, lila, rosa, pink, orange, gräsergrün und bunt, bunt, bunt. Und wie süß es duftete! Der kleine Bär konnte sich nur schwer entscheiden, welche Blumen er wählen sollte. Die Margeriten und Glockenblumen oder der wilde Flieder? Die ersten Rosen oder die Holunderblüten? Oder?
Er beugte sich über einen blauen Wiesensalbei. Da glaubte er eine Stimme zu hören. „Lass mich noch ein Weilchen leben!“ rief diese bittend.
Der kleine Bär erschrak. „Gut. Gut“, murmelte er dann. „So nehme ich eben eine Margerite.“ Wieder hörte er ein Stimmchen, das „Ich möchte noch ein Weilchen die Sonnenstrahlen spüren“ rief.
„Darf ich dich pflücken, Grashalm? Deine Blüten haben hübsche weiße Tupfer“, versuchte es der kleine Bär zum dritten Mal.
„Später“, bat der Grashalm. „In drei, vier oder fünf Tagen. Aber lass mich bitte noch Lesen fortsetzen

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Der große Blumentag

Vor Muttertag herrscht Aufregung unter den Blumen

„Achtung! Achtung!“ Laut und warnend hallte es durch den Garten. „Bald ist großer Blumentag. Passt auf!“
„Großer Blumentag?“, raunten einige Blumen. „Schon wieder?“
„Au weh! Zieht eure Köpfe ein!“
„Beendet schnell eure Blüte!“
„Verkriecht euch noch ein Weilchen in euren Knospen!“
„Blüht jetzt nicht so schnell auf!“
Von überall her riefen erschrockene Stimmen einander Ratschläge zu.
Einige Blumen jammerten auch und klagten.
„Zu spät!“, riefen Lesen fortsetzen

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Danke, Mama – Muttertagsgeschichten

Danke, Mama!

Wenn ich traurig bin,
wischst du mir die Tränen weg
und hältst mich in deinen Armen
kuscheltrostwarm.
Du bist für mich da.
Danke, Mama!

© Elke Bräunling

 

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Muttertag und weiße Nelken
Jeder Tag ist Muttertag
Bist du eine Mutter?
Ein Bild zum Muttertag
Muttertag in unserer Familie
Ein Rosenstrauß für Oma
Frau Berger lächelt
Die Muttertagstasse
Hochzeitssuppe und falscher Hase
Ein Herz für Mama
Ruhetag für Mama
Der Familientag
Der große Blumentag
Mia und das liebevolle Geschenk für Mama
Die richtigen Blumen für Mama
Mias Traum von den Blütenkindern
Der kleine Bär und der Blumenstrauß

Muttertagsgedichte
Danke, Mama – Muttertagsgeschichten
Ein bisschen so wie du: Für Mama, Papa, Oma und Opa
An jedem Tag im ganzen Jahr

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Ruhetag für Mama

Als sich Mama einmal einen Tag nur für sich alleine wünschte

Als Tim zum 28ten Mal ‚Was wünschst du dir zum Geburtstag (oder Muttertag)‚ fragte, schlug Mama genervt die Hände über dem Kopf zusammen und sagte:
„Wenn du mir wirklich ein ganz wundervolles Geschenk machen möchtest, so schenke mir einen Tag lang Zeit. Zeit nur für mich alleine.“
Tim seufzte. „Immer wünschst du dir Zeit. Doof ist das.“
Mama nickte. „Jeder Mensch braucht zuweilen etwas Zeit für sich und seine Träume.“ Sie blickte zu ihrem Computer hinüber. „Und ich träume schon so lange davon, ein Buch zu schreiben. Einen Krimi.“ Sie seufzt wieder. „Doch dazu braucht man viel …“
„… viel Zeit!“, unterbrach Tim seine Mutter. Er wusste längst, dass Mama sich für diesen Krimi ihre Zeit nachts stahl und oft morgens müde war. „Ich weiß es und ich werde dir ein ganz großes Zeitgeschenk machen“, versprach er.
„Kein Geschenk, bitte“, bat Mama. „Nur einen Tag Ruhe.“
„Einverstanden.“ Tim beschloss, Lesen fortsetzen

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Ein öder ulkiger Tag

Manche Tage sind nur gute Tage, wenn man über sie lachen kann

Heute ist ein öder Tag. Mia hat Langeweile. Zu nichts hat sie Lust: nicht zum Spielen mit ihren Freunden auf dem Spielplatz, nicht zum Lesen und auch mit Mama mag sie nicht zum Einkaufen gehen. Viele Vorschlage macht Mama, doch Mia ist einfach schlecht gelaunt.
„Keine Lust“, quengelt sie immer nur.
„Was bist du heute nur für ein Quengelbär!“, seufzt Mama.
„Und du bist eine Meckerliese“, meckert Mia zurück.
Mama aber lacht nur. „Muffelkasper!“, lacht sie. „Trotzkopf! Griesgram! Giftzwerg!“
Noch viele Quengelgeister fallen Mias Mutter ein und Mia flüchtet in ihr Zimmer. Doch auch hier langweilt sie sich ganz schrecklich. Hach, ist das ein öder Tag! Mia öffnet das Fenster und schaut mit griesgrämigem Gesicht hinaus. Weit hinter den Gärten hört sie ihre Freunde spielen und lachen.
„Wie kann man an einem so öden Tag nur lachen?“, brabbelt sie.
„Richtig. Lachen ist ungesund“, tönt es von oben.
Hm? War hat da gesprochen? Lesen fortsetzen

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Opas Maiglöckchenwald

Es gibt keine Maiglöckchen mehr? Oder doch? Opa wundert sich

Opa weiß immer etwas zu erzählen. Am liebsten mag er seine „Von-früher-Erinnerungen“. Und Marie und Tobias hören auch am liebsten diese ‚Als-ich-ein-kleiner-Junge-war‘-Geschichten.
Heute sind die drei im Wald unterwegs. Hier hat Opa schon mit seinen Freunden gespielt, als er so alt wie Tobias und Marie gewesen ist. Und jetzt will er den beiden sein ‚geheimes Maiglöckchen-Wäldchen‘, das kaum jemand kennt, zeigen.
„Körbe voller Maiglöckchen haben wir hier gepflückt“, erzählt er. „Die haben wir zu kleinen Sträußchen gebunden und am Straßenrand an Autofahrer verkauft.“ Opa reibt sich die Hände. „Ein nettes Taschengeld haben wir uns damit verdient. Das könnt ihr mir glauben.“
„Maiglöckchen dürfen nicht gepflückt werden, sagt unsere Lehrerin. Das ist verboten“, erklärt Tobias Opa. „Sie stehen nämlich unter Naturschutz.“
„Außerdem sind sie giftig“, fügt Marie hinzu.
Opa seufzt. „Verboten! Alles, was Spaß macht, ist heute verboten oder Lesen fortsetzen

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Die kleine Waldmaus und der Waldfrühling

Nie hatte die kleine Waldmaus gedacht, dass der Frühling im Wald so schön ist

„Frühling ist schön“, sagte die kleine Waldmaus und sie dachte an die Erzählungen von Opa Maus. Viel hatte der ihr in den langen Wintermonaten vom Frühling erzählt. Und er hatte nicht übertrieben. Die kleine Waldmaus staunte, als sie an diesem Frühlingstag auf dem Waldweg unweit der Mäusehöhle stand und den Sonnenstrahlen zuwinkte.
„Der Waldfrühling ist noch viel schöner als all die Geschichten von Opa Maus.“
Die kleine Waldmaus lachte. So froh fühlte sie sich hier in der warmen Frühlingssonne. Und so glücklich. Endlich war es wieder warm. Und die Luft! Wie köstlich sie duftete! Nach frischer Erde und süßen Blüten. Hmmm!
Die kleine Maus schloss die Augen, schnupperte und versuchte, die Sonnenstrahlen festzuhalten. Wie köstlich zart sie ihren Mausepelz streichelten. Gut tat das nach der langen Schattenzeit des Winters. Gut und so wohlig, dass sich die kleine Maus am liebsten zu einem Schläfchen mitten auf den Waldboden in diesen Sonnenfleck gelegt und die Augen geschlossen hätte. Schlafen und genießen. Hmm!
„Schön!“, murmelte sie wieder. „Frühling ist ja sooo schön. Der Wald ist wieder hell und warm und fröhlich. Er riecht auch gut. So frisch und süß. Ein Duft, der hungrig macht.“
Die kleine Waldmaus sprang über Lesen fortsetzen

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Ein Geburtstagsabenteuer im Frühling

Wenn du im Frühling Geburtstag hast, könnte es sein, dass kein anderer als der Frühling selbst mit dir feiern möchte. Alle Jahreszeiten feiern gerne Geburtstag

Einmal, als die Bäume das Land mit weißen und rosafarbenen Blütenkronen schmückten, traf ein Kind, das an diesem Tag Geburtstag hatte, den Frühling. Es geschah am Mittag zu der Stunde, in der die Sonne am hellsten vom Himmel lachte. Alle saßen beim Geburtstagsessen, doch plötzlich glaubte das Kind, einen Ruf zu hören. Es war eine fremde, glockenhelle Stimme, die nur das Kind zu hören vermochte.
„Komm, Geburtstagskind!“, rief die Stimme. „Komm!“
Das Kind lauschte. Und weil es bereits gesättigt, aber hungrig nach Geschichten und Abenteuern war, stand es auf und folgte der geheimnisvollen Stimme nach draußen. Es hatte Glück. Keiner der Erwachsenen bemerkte etwas. Viel zu sehr waren alle mit essen und und trinken und reden beschäftigt.
Und so lief das Kind in den Garten hinaus. Wer hatte nach ihm gerufen?
Da! Im Kirschbaum bewegte sich etwas. Mächtig neigten sich die Zweige des Baumes hin und her, als würde jemand in den Ästen herumklettern.
„Hallo!“, rief das Kind. „Wer bist du und was machst du hier?“
„Komm, Geburtstagskind! Komm!“, rief die fremde Stimme wieder. Sie klang wie eine perlende Glöckchenmelodie.
Das Kind rannte über die Wiese zum Kirschbaum hinüber. Lesen fortsetzen

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Frühlingsbücher

Frühlingsbücher

Das neue Frühlingsbuch: Minutengeschichten für Kinder


Taschenbuch:Elkes Minutengeschichten – Frühling: 40 kurze Märchen und Geschichten für Kinder
Ebook:Elkes Minutengeschichten – FRÜHLING
Vierzig kurze, bunte Frühlingsgeschichten für Kinder. Geschichten und Märchen von Festen im Frühling, von Natur und Wetter, Tieren, Blumen und Bäumen, von Spiel und Spaß und guten und schlechten Launen und von den Menschen mit ihren Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen in dieser fröhlichen Jahreszeit.
Minutengeschichten sind Geschichten und Märchen, die mit einer Vorlesedauer von 1-3 Minuten als kleiner Morgengruß oder als Betthupferl, als kleine Überraschung oder in einer kurzen Pause am Tag erzählt oder vorgelesen werden können. Die Texte sind so konzipiert, dass sie das Display eines Smartphones ausfüllen. Ohne Scrollen kann man aus der Ferne dem Kind oder Enkelkind am Telefon/Handy mit einer Geschichte eine kleine Freude bereiten. So kann Papa oder Mama beispielsweise die Tradition der Gutenachtgeschichte auch von unterwegs oder von der Arbeit aufrechterhalten
Die Bitte „Papa/Mama/Oma/Opa, erzählst du mir noch schnell eine Geschichte?“, lässt sich mit dieser Sammlung so zu aller Zufriedenheit und ohne viel Aufhebens erfüllen. Es „kostet“ eine oder zwei Minuten Zeit „nur“

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Geschichten vom FRÜHLING

Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling: Frühlingsgeschichten
Ebook: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Frühling

35 Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Kinder, Eltern und Großeltern.
„Geburtstag hat vor allem einer“, erzählt Opa. „Der Frühling nämlich. Und der hat nicht nur an einem Tag Geburtstag. Schaut euch um! An jedem Tag entdeckt ihr ein neues Stückchen Frühling: hier ein Schneeglöckchen, dort die erste Biene, ein Marienkäfer, der unter dem Laub hervor krabbelt, die Amsel, die endlich wieder singt, der Mandelbaum, der als erster seine Blüten öffnet, die… Ach, so vieles gibt es im Frühling zu entdecken. An jedem Tag könnte man ein anderes Frühlingsfest feiern – und eine andere Frühlingsgeschichte erzählen.“
Und für viele Tage im Frühling stehen die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten vom Frühling und vom Wetter, von Blumen und Tieren, von Baumblüte und Glückskäferglück, von Osterhasen und Osterfreude, von Aprilnarren und Maifreuden, von Sitten, Bräuchen und von Freuden. Frühling ist die Jahreszeit der vielen kleinen Freuden. Für jeden Tag eine oder zwei oder drei oder ganze viele mehr.
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen
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Oma und ich und die Frühlingszeit


Taschenbuch:Oma und ich und die Frühlingszeit: Kindergeschichten und Märchen im Frühling
Ebook:Oma und ich und die Frühlingszeit: Frühlingsgeschichten

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Geschichten und Märchen zur Frühlingszeit für Enkel, Eltern und Großeltern.

Neue, frische Erzählungen, Geschichten und Märchen, bunt wie die junge Frühlingswelt. Geschichten von der neu erwachten Lebensfreude von Mensch und Tier und Natur im Frühling, der Jahreszeit des Neubeginns und der Freude an Wärme, Licht und Frühlingsluft. Geschichten und Märchen von Schneeglöckchen, die sich im Takt wiegen, von Narzissen, die als Osterglocken das Osterfest einläuten, von selbstbewussten, eigensinnigen Tulpen, von Wetterkapriolen, von Tierflüstereien und Vogelhochzeiten, von Familienfesten und der Osterzeit. Von den Frühlingsmonaten und vom Wetter, lustigen Streitereien, Späßen und Frühlingslaunen wird erzählt, vom Miteinander in der Familie, von Kindern, Eltern und Großeltern, von Freundschaften, Liebe, Sehnsüchten, Wünschen und kleinen Wundern. Auch der Osterhase und die Küken, die einen Ententanz wagen, kommen zu Wort.
Ein bunter Geschichtenreigen für Jung und Alt, Klein und Groß.
Diese Geschichten sind praxiserprobt und empfohlen auch für das Zusammensein und die Arbeit mit Demenzkranken.

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Frau Schwalbe und der ‚Frühlingsschnee‘

Man kann sie manchmal glatt mit Schnee verwechseln, die blühenden Obstbäume

„Oh je! Was haben wir doch für ein Pech!“, riefen Herr und Frau Schwalbe. Gerade waren sie von ihrer weiten Afrika-Reise in die Heimat zurückgekehrt. Sie sehnten sich nach einem warmen Plätzchen zum Ausruhen, denn der Flug war anstrengend gewesen. Aber es war nicht warm hier im Land. Der Winter war nämlich über Nacht noch einmal zurückgekehrt.
Traurig und müde starrte Frau Schwalbe auf den Schnee, der das Land in eine graues, nebelig kaltes Winterland verwandelt hatte.
„Schnee im Frühling?“, rief sie. „Wie kann das passieren?“
„Vielleicht sind wir zu früh?“, überlegte ihr Gatte.
Müde und hungrig ließ sich das Vogelpaar im verschneiten Kirschbaum nieder. Es fror erbärmlich. Zu nichts hatte es Lust. Schon gar nicht zum Nestbau. Wie auch? Bei dieser Kälte blieb einem ja das Singen im Halse stecken!
Am Nachmittag blitzten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Sie hatten Durst und leckten den Schnee, der so gar nicht mehr in das Frühlingsbild passte, rasch auf.
Das Vogelpaar freute sich und begrüßte Lesen fortsetzen

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Das Dankeschön der Gänseblümchen

Großtante Emilie liebt die Gänseblümchen, nicht nur im Frühling

„Halt!“, rief Großtante Emilie. „Halt und stopp und auf der Stelle!“
Halt und stopp und auf der Stelle? Die Stimme der Großtante klang harsch und barsch und sehr laut.
Alle, die sich heute mit Pickel, Spaten und Schaufel in ihrem Garten versammelt hatten, um bei der Vergrößerung der Terrasse zu helfen, zuckten zusammen. Erschrocken sahen sie die Großtante an. Hatten sie etwas falsch gemacht?
Auch die Gänseblümchen auf der Wiese neben der Terrasse erschraken.
Dass Großtante Emilie, die sie in der Gänseblümchensprache ‚Chefin‘ nannten, so eine laute Stimme hatte, war ihnen noch nie aufgefallen. Im Gegenteil. Wenn sich die ‚Chefin‘ zu ihnen auf einen Nachmittagskaffee ins Gras setzte und mit ihnen redete, ihnen von ihrem Tag und ihren Freuden, ihren Sorgen und Ängsten erzählte, klang ihre Stimme sanft und zärtlich.
Was war passiert?
„Die Lesen fortsetzen

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Auf der Schlüsselblumenwiese

Wenn die Schlüsselblumen blühen, ist der Frühling endlich da

Heute ist Wandertag. Seit Tagen hat sich die Klasse 2b darauf gefreut. Zur Schlüsselblumenwiese, die eigentlich Kahlburgwiese heißt, soll es gehen. Das ist eine besonders schöne Wiese mit vielen seltenen Blumen und Tieren, die in einem stillen Seitental fern von der Waldstraße neben der alten Burgruine ‚Kahlburg‘ liegt. Die Kinder wollen nachsehen, ob die Schlüsselblumen schon blühen. Die Leute in der kleinen Stadt sagen nämlich jedes Jahr aufs Neue: „Erst wenn auf der Schlüsselblumenwiese die Schlüsselblumen blühen, ist der Frühling endlich da.“
Ja, und so will die 2b heute nach dem Frühling Ausschau halten. Außerdem hat ihnen Frau Schäfer ein Grillwürstchenfest versprochen. Nichts schmeckt besser als Würstchen, die man auf Zweige gespießt ins Feuer hält, und noch besser schmeckt es, wenn Lesen fortsetzen

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Der kleine blaue Schmetterling und der Löwenzahn

Wie der Löwenzahn dem kleinen blauen Schmetterling vor der Nase davon flog
 
Fröhlich tanzte ein kleiner blauer Schmetterling über die Wiese. Auf einer Löwenzahnblüte machten er Halt, naschte süßen Nektar und ruhte sich aus.
„Ich kann auch fliegen“, sagte da plötzlich der Löwenzahn.
„Niemals“, antwortete der Schmetterling.
„Wetten, dass doch?“, fragte der Löwenzahn.
„Das glaube ich dir nicht.“ Der Falter kicherte. „Du bist ein Schwindler. Oder zeige, wie du fliegen kannst!“
„Heute nicht“, brummte der Löwenzahn, und seine Stimme klang etwas gekränkt.
Da lachte er kleine Falter noch mehr. „Schwindler! Ein Schwindler bist du! Haha!“
„Pah!“ Der Löwenzahn versteckte seine gelbe Blüte in den grünen Hüllblättern, so wie er es bei Dunkelheit und Regenwetter auch tat. „Lass dich überraschen. Doch jetzt muss ich mich ein wenig vor dem großen Flug ausruhen. Komme morgen oder übermorgen wieder!“
„Hahaha!“ Der kleine Falter Lesen fortsetzen

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Das Faultier

Lesen ist Arnes liebstes Hobby

„Was bist du für ein Faultier!“ Mama rüttelt an Arnes Schulter. „Draußen im Garten spielen deine Freunde mit deinem kleinen Bruder und du liegst hier faul auf dem Bett und liest.“
„Faultier heißt ‚Ai‘!“, sagt Arne.
„Faultiere, heißt es auch, sollen dumme Tiere sein“, bemerkt Mama. „Kein Wunder. Wer nichts Neues erlebt, kann auch nichts Neues lernen.“ Sie klappt Arnes Buch zu und legt es auf den Tisch. „Ab mit dir an die frische Luft!“
„Ich bin ein ‚Ai‘!“, erklärt Arne wenig später draußen seinen Freunden. „Ein faules. Sagt Mama.“
Da lachen alle und Arne lacht mit. Dann schnappt er sich den Ball, kickt ihn über die Wiese und rennt los. „Lasst uns eine Runde Lesen fortsetzen

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Ein Traum im April

Ein Traum im April
Frühlingsgedicht

Regenbogen im April.
Märchenzauberspiel
im Aprilwettertheater.
Der Eintritt ist frei.
Butterblumensternegelb,
eismeerwellenblau,
grashüpfergrillengrün,
wolkennieselschauergrau,
apfelbackenpurpurrot
kommt ein Regenbogen
durchs Wolkenfeld gezogen.
Das Spiel beginnt. Es regnet. Schau!
Da kommt ein Wolkensegelboot
an mir vorbeigezogen.
Es nimmt mich mit. Wir schweben sacht
in den Himmel. Plötzlich lacht
ein Sonnenstrahl mir ins Gesicht
und kitzelt mich mit seinem Licht.
Ich niese. Hatschi, weh und ach.
Der Traum ist aus, und ich bin wach.

© Elke Bräunling

Dieses Gedicht findest Du unter 90 Gedichten durch die Jahreszeiten in diesem Buch:
Hör mal, Oma! Ich schenk’ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich schenk‘ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag: Gedichte durchs Jahr – von Kindern erzählt Ebook:Hör mal, Oma! Ich schenk‘ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag  Information

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Der kleine Bär und der faule Tag

Alle Tiere sind im Frühling beschäftigt. Nur der kleine Bär will spielen

Eigentlich müsste der kleine Bär für Mama Bär frische Kräuter sammeln und nach Wurzeln graben. Doch gleich am Morgen hatte er sich aus dem Staub gemacht. Spielen wollte er und seine Freunde treffen. Er hatte sie seit dem späten Herbst und den ersten Schneeflockentagen nicht mehr gesehen und er vermisste sie sehr.
Doch wo steckten sie alle bloß?
Bärenseelenalleine stand der kleine Bär am Waldrand und hielt Ausschau. Sehr hatte er sich auf den Frühling und auf das Treffen mit den Waldtieren gefreut. Doch die meisten von ihnen waren jetzt sehr beschäftigt. Sie streiften oder flogen durch den Wald und über Wiesen und Felder und suchten nach Futter. Andere waren auf Brautschau, feierten Hochzeit und bauten Lesen fortsetzen

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Die Frühlingselfe und die müden Waldwichtel

Noch sind nicht alle wach im Wald in diesem Frühjahr

„Hey, du! Wach auf, Langschläfer!“, rief eines lauen Frühlingstages ein helles Stimmchen. „Du hast lange genug geschlafen.“
„Ich bin noch müde“, brummte der kleine Waldwichtel. „Lass mich schlafen! Komm wieder, wenn der Frühling da ist und es etwas zu tun gibt!“
„Aber der Frühling ist doch da! Spürt ihr Waldwichtel dies nicht? Sehen kann man ihn, fühlen, riechen, schmecken. Nur ihr faulen Kerle seid mit nichts aufzuwecken. Den ganzen Tag schon laufe ich durch den großen Wald von Wichtelhöhle zu Wichtelhöhle. Aber ihr wollt eure Schlafplätze nicht verlassen. Es ist jedes Jahr der gleiche Ärger mit euch.“
Erschöpft setzte sich die Frühlingselfe auf ein Waldkleeblütenpolster. Ihr Job, die Waldbewohner zu wecken, war anstrengend. Dabei liebte sie ihn sehr. Alle Tiere und Pflanzen freuten sich, wenn sie als Frühlingsbotin durch den kahlen Wald streifte und ihr Weckliedchen sang. Und alle machten sich sogleich auf, den Frühling zu begrüßen und ihr Waldleben wieder aufzunehmen. Sehr wichtig war dies, denn es gab viel zu tun. Der Wald musste Lesen fortsetzen

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Ein Salat aus „Unkraut“

Kann man „Unkraut“ essen und was ist „Unkraut“ überhaupt?

Ein schöner Frühlingstag ist heute. Pia und Pit sind mit ihren Eltern zu Besuch bei Großtante Regine, die in einem hübschen, kleinen Häuschen auf dem Land lebt. Weil die Erwachsenen sehr bald sehr langweilige Erwachsenengespräche führen, wird es den Geschwistern langweilig.
„Habt ihr Lust, unseren Salat fürs Abendbrot zu pflücken?“, fragt die Großtante da.
„Wo denn?“, fragt Pia und Pit meint: „Im Frühling gibt es doch noch keinen Salat im Garten.“
„Im Garten nicht. Aber auf der Wiese. Kommt mal mit!“, sagt die Großtante.
Sie nimmt einen Korb, öffnet die Tür, die von der Küche in den Garten führt und stapft den Kindern voraus zur Wiese, die hinter dem Garten liegt.
„Heute Abend gibt es Würstchen, Bratkartoffeln und Löwenzahnsalat“, erklärt die Großtante. „Und die Löwenzahnblättchen zu unserem Salat könnt ihr nun ernten.“ Sie bückt sich und pflückt ein längliches, gezacktes Blättchen. „So sieht ein Löwenzahnsalatblatt aus. Davon könnt ihr hier ganz viele pflücken. Aber nehmt von jeder Pflanze nur Lesen fortsetzen

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Apriltheater und so ein verrücktes Wetter

Himmelstheater im April

Es war wieder einmal Zeit für ein großes Wetterfest und alle waren eingeladen.
„Ein Wetterfest? Wie fein!“, riefen die Himmelsgeister. „Wir kommen gerne.“
Und sogleich machten sie sich auf den Weg. Fröhlich eilten sie über den Himmel und sorgten unterwegs für ein gehöriges Stück Unruhe und ein kunterbuntes Durcheinander.
Wild und unbändig drängelten sich vor allem die Wolken um den besten Platz. Sie brachten ihre Regenkinder mit, und die hatten Spaß daran, ihre Regentropfen auf das Land hinab zu werfen. So kam es, dass es viel in diesen Tagen regnete.
Auch der Sturm mit seinen Windbrüdern war unterwegs.
„Macht, dass ihr weiter kommt!“, riefen sie den Wolken zu, während sie mit Blitz und Donner über den Himmel jagten und sich ihren Weg durch die Wolkenherde bahnten.
Ihnen folgten der Frostkönig mit seinen Frostzwergen und Hagelknaben, der Schneekönig mit seiner Familie und Frau Holle.
Alle Wettergeister eilten herbei und auf ihrem Weg zum Fest Lesen fortsetzen

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Aprilwetterlaunen

Das Wetter kann einem manchmal ganz schön die gute Laune verhageln

Anton blickt aus dem Fenster seines Zimmers. Wann hört es endlich auf zu regnen?
Er seufzt und setzt sich aufs Bett. Er ist traurig. Es ist Sonntag, und eigentlich war ein Ausflug in den Zoo mit Papa, Mama und seiner kleinen Schwester Annalisa geplant. Die Ziegen und Schafe dort im Zwergenzoo haben nämlich Lämmer bekommen, und die will Anton gerne mit seiner neuen Kamera fotografieren. Vor lauter Vorfreude hat er gar nicht richtig schlafen können. Und nun ist draußen solch ein gemeines Wetter. Gestern war doch noch ein schöner, warmer Frühlingssonnentag gewesen!
„Blöder April!“, mault Anton. „Man kann sich nicht auf ihn verlassen. Immer bringt er das falsche Wetter.“
Anton ist jetzt genauso grau gelaunt wie das Wetter draußen.
Als die Kirchenuhr acht Mal schlägt, klopft es an seiner Tür und Papa streckt den Kopf ins Zimmer.
„Na, Anton, bist du auch so gut gelaunt wie ich?“, fragt er.
Gut gelaunt? Anton schüttelt den Kopf. Nein, er ist nicht gut gelaunt. Nicht Lesen fortsetzen

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Warum sich Narzissen und Tulpen nicht leiden mögen

Zwei, die sich gar nicht in der Blumenvase vertragen

Der Streit ist uralt zwischen den Narzissen und Tulpen.
„Ich! Ich bin die Königin der Frühlingsblumen!“, sagte die Tulpe.
„Das glaubst auch nur du“, erwiderte die Narzisse. „Mich mögen die Menschen besser leiden.“
„Warum sollten sie?“ Die Tulpe reckte sich gelangweilt ein wenig der Sonne entgegen.
„Wir öffnen unsere Blüten früher als ihr“, triumphierte die Narzisse. „Und mit unseren gelben Blüten, die kleinen Glocken ähneln, erfreuen wir alle Menschenherzen.“
„Es gibt auch frühe Tulpenkollegen“, gähnte die Tulpe. „Und was die Farbe eurer Blüten betrifft, ha, an eurer Stelle würde ich darüber lieber schweigen.“
„Gelb ist die Farbe der Sonne. Außerdem gibt es dunkelgelbe, blassgelbe und weiße Narzissen.“
„Und es gibt rote, gelbe, weiße, blaue, rosa- und lilafarbene, ja, sogar schwarze Tulpen“, lachte die Tulpe. „Beim Farbenwettstreit ziehst du mit deinen Kollegen den Kürzeren, meine liebe Narzisse.“
„Man nennt uns aber Osterglocken. Weil wir die Osterzeit einläuten“, sagen Lesen fortsetzen

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Jules Osterblumentraum

Als Jule in der Osternacht von den Blütenkindern träumte

Als Ostergeschenk möchte Jule ihren Eltern vor dem Frühstück einen Osterblumenstrauß pflücken. Kunterbunt soll er sein mit weißen Palmkätzchen und Schlehenblüten, gelben Narzissen, Primeln und Schlüsselblumen, rosaroten Gänseblümchen, blauen Veilchen und grünen Gräsern und Birkenzweigen. So soll ihr Blumenstrauß aussehen, malt sich Jule am Abend vor Ostersonntag im Bett ihre Osterüberraschung aus.
Plötzlich hört sie ein leises Singen. Schön klingt es und hell und wie von ganz weit weg:
„Wir sind die bunten Blütenkinder und laden heut zum Blütenfest ein. Wir wollen uns im Sonnenschein wiegen. Schön ist´s, auf der Welt zu sein! Glücklich sind wir, fröhlich sind wir alle auf unserer Wiese hier.“
Schön, die Musik der Blütenkinder! Jule lauscht und lauscht. Dann sieht sie gelbe, weiße, rosarote, blaue und grüne Blütenkinder über eine Wiese tanzen. „Komm, Jule, tanz mit uns!“, Lesen fortsetzen

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Das Osterei

Viel ist los auf der Frühlingswiese an diesem Ostertag

Ein Ei lag auf der Wiese im Park. Ein rotes Ei mit schwarzen Punkten und einer gemalten kleinen Schneeglöckchenblüte. Wie ein Glückskäfer sah es aus. Ein Glückskäfer, der ein Schneeglöckchen auf seinem Rücken trug.
„Nanu, wer oder was bist du?“, wunderte sich die Biene, die auf der Suche nach Nektar  unterwegs war. „Ein Käferkollege mit einer Blüte. Nein, ein großer, ein sehr großer Käfer mit einer kleinen, sehr kleinen Blüte.“
Sie summte einen Gruß, doch das seltsame Ding, das wie ein Käfer aussah und doch keiner war, antwortete nicht. Es bewegte sich auch nicht.
„Komischer Zeitgenosse“, brummsummte die Biene und flog weiter. Mit komischen Kerlen hatte sie nichts am Hut.
Ein hellblauer Lesen fortsetzen

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Eine tolle Osterüberraschung

Die Suche nach echten Osterlämmern auf ihrer Weide

„Lasst uns einen Ausflug ins Grüne machen und den Osterhasen suchen!“, schlägt Papa am Ostersonntag nach dem Mittagessen vor.
„Hm!“, meint Mama. „Der Osterhase hat seinen Job längst erledigt. Aber vielleicht entdecken wir eine Schafherde mit Osterlämmern.“
„Osterlämmer? Echte?“ Auch nicht schlecht, findet Lilly. „Wann fahren wir?“
Wenig später schon sind sie unterwegs. Schnell erreichen sie den großen Wald mit seinen Wiesen, Feldern und den Dörfern. Auf einer Wiese entdecken sie eine Schafherde mit vielen kleinen „Oster“- Lämmern.
„Wie niedlich sie sind!“, ruft Lilly. Gar nicht losreißen kann sie sich von der Schafherde. Es macht Spaß, zuzusehen, wie die Lämmchen ihren Müttern folgen, wie sie Milch trinken und an den jungen Grasspitzen knabbern und wie sie miteinander spielen.
„Mit Osterlämmern fühlt sich Ostern richtig echt an und …“, sagt Lilly zu Mama und Papa. „So schön ist es …“ Sie stutzt und deutet mit weit aufgerissenen Augen zur Nachbarweide hinüber.
„Oh! Dort! Seht ihr? Dort drüben Lesen fortsetzen

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Osterlämmer sind süß

Die Großtante hat Osterlämmer gebacken. Süße.

In den Osterferien besuchen Opa, Oma, Pia und Pit wieder einmal Großtante Luise in ihrem kleinen Dorf am anderen Ende des großen Waldes.
„Heute wird es bestimmt aufregend sein“, sagt Opa während der Fahrt durch den Wald. „Bei Luise findet nämlich heute das erste große Osterlämmer-Schlachten statt.“
„Osterlämmer? Schlachten?“ Pia, die sich so sehr auf den Tag bei der Großtante gefreut hat, macht große Augen. „Du meinst, schlachten und aufessen?“
Opa nickt und Pit stöhnt laut: „Uihhh!“
Dann sagt erst einmal keiner etwas. Pia und Pit sind zu sehr mit ihren Gedanken und Gefühlen beschäftigt, dass ihnen nicht mehr nach Reden zumute ist.
„Schlachten“, denkt Pit. „Noch nie habe ich so etwas gesehen und eigentlich will ich es auch nicht sehen. Und ein Lamm möchte ich überhaupt und gar nicht essen. Nie und nie nicht. Was für ein doofer Tag das ist! Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich heute nicht mitgefahren. Nein, ich will das nicht sehen.“
„Opa ist gemein“, denkt Pia. „Nie mehr esse ich Fleisch. Gemüse schmeckt viel besser und Brot und Eier und Käse und Wurst und … Halt, Wurst ist aus Fleisch gemacht. Nein, Wurst esse ich auch nicht mehr. Und Tante Luise ist auch gemein. Warum schlachtet sie die kleinen Lämmchen?“
Die Geschwister sind so sehr in ihre traurigen und wütenden Gedanken versunken, dass sie Opas Schmunzeln nicht bemerken.
„Wir sind Lesen fortsetzen

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Osterrätselzeit

Osterrätselzeit
Klitzekleine Rätsel für Kinder

Viele grüne Zweige
winken dir entgegen.
Grüne Frühlingszweige
bringen Schutz und Segen.
(Palmsonntagsstrauß)

Die Farbe von Blättern,
von Gras und Spinat,
die Farbe, die jeder
im Frühling gern mag,
ist auch im Namen
von diesem Tag.
(Gründonnerstag)

Schokohasen, Ostereier.
Alle freuen sich auf diese Feier.
Welches Fest meine ich da?
Na, das ist doch klar!
(Ostern)

Es ist nicht rund,
es ist nicht eckig.
Mal ist es bunt,
mal glänzt es speckig,
und es liegt in einem Nest.
Wann? Na klar, am Osterfest.
(Osterei)

Lange Ohren, kurze Nase,
braunes Fell im grünen Grase,
hoppelt er durch Wald und Feld
dorthin, wo es ihm gefällt.
(Osterhase)

Sie läutet nicht.
Sie spendet hellen Schein
und winkt dir zu im Wind.
Die Glocke, die kennt jedes Kind.
(Osterglocke)

© Elke Bräunling

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Jule malt den Osterhasen

Jule malt nur das, was sie auch sehen kann und den Osterhasen hat sie noch nie gesehen

Ein Osterhasenbild soll Jule malen. Als Geschenk für die Großeltern. Ein Osterhase soll es sein, der im Garten in einem Nest sitzt inmitten vieler, bunter Eier. Sagt Mama.
Jule aber hat keine Lust, einen Osterhasen zu malen, der in einem Nest inmitten vieler, bunter Eier sitzt. So einen Hasen kennt sie nämlich nicht, und Jule malt immer nur das, was sie in echt schon einmal gesehen hat.
Also malt Jule zuerst eine grüne Wiese mit vielen bunten Blumen und einem Büschel gelber Osterglocken. Das ist nicht schwer, denn Jule hat schon viele grüne Wiesen mit bunten Blumen und gelben Osterglockenbüscheln gesehen. Neben die Osterglocken malt Jule ein grünes Moosnest. Es sieht aus wie das Nest, das sie heute Morgen zusammen mit Papa gebastelt hat. Fehlt noch der Osterhase, der in den Eiern sitzt. Hmm!
Jule überlegt. Dann fängt sie an zu malen. Einen großen, rosa-lila-hellgrün-goldgetupften Osterhasen und zehn Lesen fortsetzen

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Frühling ist’s

Frühling kommt!

Frühling kommt!
Ein blaues Band
flattert heute übers Land.

Frühling kommt!
Der Sonne Schein
lässt die Seelen leichter sein.

Frühling kommt!
Ihr Leut’, kommt ‚raus,
aus dem staubigen Winterhaus.

Frühling kommt!
Der Himmel lacht,
weil der Tag ihn fröhlich macht.

Frühling kommt!
Ich sing ein Lied,
weil der Winter von uns schied.

Frühling kommt!
Wie wunderbar!
Hört nur! Seht! Nun ist er da.

© Elke Bräunling

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Osterquark

Ein echter Pascha kann Verschiedenes sein, zu Ostern zB. lecker und süß

„Ohne einen echten Pascha ist Ostern nicht Ostern“, sagt Opa. „Früher hatten wir immer einen.“
„Einen Pascha?“, fragt Oma. „Ich denke, Paschas sind in unseren Zeiten abgeschafft. Hoho! Man stelle sich vor: Opa will ein Pascha sein.“
„Was ist ein Pascha?“, erkundigt sich Pia.
„Ein mächtiger Beamter war das früher. Vor allem in der Türkei und in Ägypten“, erklärt Pit, der in der Schule davon gehört hat. „Aber solche Paschas gibt es dort schon lange nicht mehr.“
„Und energische, strenge Männer, die sich gerne von ihren Frauen bedienen lassen, sollte es auch schon eine Weile nicht mehr geben“, warf Oma ein. „Sie nannte man nämlich auch Pascha. Obwohl“, sie zögerte. „Wenn ich es mir so recht überlege, könnte man manchmal meinen, du bist auch heute noch so etwas wie ein Pascha.“ Sie sah Opa an und grinste. „Neulich zum Beispiel, als du unbedingt …“
„Was redest du da? Ich bin doch kein Pascha!“ Opa ist beleidigt. „Ich befehle dir nicht, mich zu bedienen. Ha! Ich doch nicht.“
„Doch“, ruft Pia, die Lesen fortsetzen

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Als der Frühling weinte

Wenn der Frühling zu viel kämpfen muss …

In diesem Jahr benahm sich der Frühling sonderbar. Er rüttelte wild an den Weidensträuchern, jagte Windböen über die jungen Grasspitzen und zerrte finstere Wolken vor die Sonne. Die Menschen, Tiere und Pflanzen zitterten vor Kälte.
„Was ist los mit dir, Frühling?“, fragte ein Schneeglöckchen. „Freust du dich nicht, dass du wieder bei uns sein darfst?“
„Jaja“, zwitscherten die Meisen, „hart hast du gekämpft, um den Winter zu verjagen.“
Die Weiden nickten und raunten von überallher:
„Gut hast du das gemacht!“
„Prima!“
„Jawohl ja!”
„Kämpfen!?“ Der Frühling heulte auf. „Immer muss ich kämpfen! Oooh, ich bin ja so unglücklich.“
Und er Lesen fortsetzen

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Das Bären-Ei

Welches ist das schönste Ei und wie ist das so mit Osterhase und Ostereiern?

Drei Eier liegen auf dem Teller: ein blau-gelb-gepunktetes, ein lila-rot-kariertes und ein braunes Bären-Ei.
„Was hat ein Bär mit Ostern zu tun?“, spotten das blau-gelb-gepunktete und das lila-rot-karierte Ei.
„Das wüsste ich selbst gerne“, sagt das braune Bären-Ei und duckt sich tief im Teller. Es fühlt sich gar nicht wohl in seiner Schale. Vorne ein frech lachendes Bärengesicht, hinten ein dicker Bärenpopo? Nein, das passt nicht zu einem Osterei. Das braune Bären-Ei schämt sich.
„Bären legen keine Eier“, lacht das lila-rot-karierte Ei. „Sie trampeln nur alles kaputt mit ihren dicken Füßen.“
„Hihi“, kichert das blau-gelb-gepunktete Ei. „Du bist ein Trampel-Ei. Hihi.“
„Bestimmt mag mich niemand leiden!“, seufzt das Bären-Ei.
Da kommt ein Kind ins Zimmer.
„Oh“, ruft es erfreut. „Ostereier. Wie toll!“
Es greift in den Teller und nimmt das Bären-Ei in die Hand.
„Niedlich!“, sagt es und streichelt über das Bärengesicht. „Wie mein Teddy siehst du aus. Nein, zum Aufessen bist zu viel zu schade!“
Vorsichtig legt es das Bären-Ei auf das Fensterbrett neben den Narzissenstrauß und den Teddy. Dann nimmt es das blau-gelb-gepunktete und das lila-rot-karierte Ei und isst beide -rutzeputz- auf.

© Elke Bräunling

Osterhase und Ostereier? – Sachtext –

Warum ist es der Osterhase, der zu Ostern die bunten Ostereier in die Nester legt? Ganz einfach: Der Hase galt für die Menschen früher als Lesen fortsetzen

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Osterhase oder Osterreh?

Als Lou beinahe den Osterhasen mit einem „Oster“-Reh verwechselt hätte

Zu Ostern will Lou den Osterhasen besuchen.
„Hasen sind scheue Tiere“, meint Papa.
„Ich glaube, ein Besuch wird ihm nicht gefallen“, versucht es Mama.
„Er hat keine Arbeit mit mir, denn ein Osternest wünsche ich mir nicht“, sagt Lou. Sie kann sowieso nicht an Hasen glauben, die Eier bemalen und in Osternester legen.
„In den Feldern am Bachwald sehe ich morgens oft Hasen“, meint Papa. „Vielleicht wohnt dort der Osterhase?“ Er zwinkert Mama zu.
„Fein. Dann besuchen wir ihn dort“, sagt Mama.
Früh am Ostermorgen, als Papa noch schläft, machen sich Lou, Mama und Opa auf den Weg. Sie kommen an Gärten vorbei, in denen Osternester mit Eiern und Schokohasen darauf warten, gefunden zu werden.
„Der Osterhase ist fleißig gewesen“, sagt Mama.
„Vielleicht treffen wir ihn noch“, freut sich Lou.
Bald haben sie die Felder erreicht und Lou sieht sich um.
„Osterhase!“, ruft sie. „Wo bist du?“
„Osterhase!“, rufen auch Mama und Opa. „Wo bist du?“
Nichts. Kein Hase ist an diesem Morgen hier zu sehen. Mama und Opa sind enttäuscht.
„Da Lesen fortsetzen

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Die kleine Waldmaus und das tanzende Licht

Frühlingsüberraschung im Wald für die kleine Waldmaus

Die kleine Waldmaus war enttäuscht, als sie von ihrem ersten Waldausflug nach der Winterpause zurückkehrte. Die warmen Strahlen der Sonne hatte sie nämlich nicht gefunden.
„Hoffentlich findet die Sonne bald unsere Wiese und den großen Stein bei der Mausehöhle“, dachte sie, während sie über die ausgetrockneten Herbstblätter zur Höhle sprang.
Die alten Blätter raschelten unter den Mäusefüßen. Es machte Spaß, sie knistern und knacken zu lassen. So viel Spaß, dass die kleine Maus noch einmal und noch einmal über den Blätterboden lief. Ein bisschen tanzte sie auch. Und ein bisschen klang dieses Knistern wie Musik.
„Was für ein schönes Spiel?“, jubelte die kleine Maus. „Hoffentlich kommen meine Freunde, die Waldtiere, bald. Dann können wir gemeinsam tanzen und die Blätter zum Singen bringen. Fein wird das werden.“
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Eine Osterüberraschung für Oma Klug

Hilfe für die kranke Nachbar-Oma Klug, damit sie ein schönes Ostern hat

Alle Kinder mögen Oma Klug. Fast jeden Tag arbeitet sie in ihrem Garten und hat immer Zeit, wenn man Fragen hat oder Langeweile. Oma Klug weiß auch aufregende Geschichten zu erzählen – und sie kann supertoll zaubern. Oft sitzen alle Kinder aus dem Viertel bei ihr im Garten und wünschen sich bei Keksen und Saft neue Geschichten und Zauberkunststücke. Oma Klug freut sich, wenn die Kinder kommen, und die Kinder sind glücklich, wenn Oma Klug Zeit für sie hat.
In diesem Frühling aber hat Oma Klug nach einem Sturz so große Probleme mit ihrem verletzten Bein, dass sie einige Wochen im Krankenhaus bleiben muss. Alle sind darüber traurig. Selbst der Garten von Oma Klug sieht aus, als weine er.
So kann das nicht weiter gehen.
Die Kinder halten Kriegsrat und beschließen, Oma Klug zu überraschen und den Winter aus ihrem Garten zu vertreiben. Viele Tage kehren sie Laub, putzen die Beete und kümmern sich um die Frühlingsblumen. Und weil bald Ostern ist, schmücken sie den Haselstrauch mit vielen bunten, selbst bemalten Ostereiern.
Großen Spaß macht das, und je näher Ostern heranrückt, desto Lesen fortsetzen

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