Ein neues Zuhause für Elkes Kindergeschichten

elkesblogbaerchen

Das Leben ist voller Geschichten. Jeder Lebensmoment vermag eine Geschichte in sich zu verbergen oder laut herauszurufen oder leise in sich hinein zu weinen oder bunt zu zeichnen, zu singen, zu träumen… Auch hier findet Ihr nun täglich eine neue Geschichte. Habt Spaß damit!

Immer wieder nun wird eine weitere Geschichte in das neue Blog-Zuhause von “Elkes Kindergeschichten” einziehen.
So werden nach und nach die Texte aus dem alten Blog hier ihre neue Heimat finden, ja, und NAGELNEUE Geschichten und Gedichte wird es auch geben.

Langsam, mit etwas Geduld, entsteht so ein neues Heim für “Elkes Kindergeschichten”.
Langsam, denn Gut Ding will Weile haben.

Seid herzlich Willkommen, liebe Besucher, und fühlt Euch wohl hier!

Liebe Grüße

Elke

Blumensonnen und Pusteblumenpusten

Kinder sind die besten Pusteblumenpuster

Ein toller Spätfrühlingstag ist heute. Die Sonne scheint warm vom Himmel, und im Nu haben alle Löwenzahnblüten ihre Knospen geöffnet. Schön sieht es auf den Wiesen aus. Überall funkeln Tausende von gelben Löwenzahnköpfchen mit der Sonne um die Wette. Sie sehen aus wie kleine Sonnenkinder, die sich im Wind hin- und herwiegen. Man könnte glauben, sie tanzten.
Toll sieht das aus, und alle freuen sich – die Menschen, die Tiere, die anderen Pflanzen, ja, und ganz besonders natürlich die Sonne.
„Wie herrlich ist es, meine vielen kleinen Sonnenkinder auf der Wiese so glücklich strahlen und tanzen zu sehen“, ruft sie laut und fröhlich aus, und weit hallt ihr Ruf über den Himmel.
„Ja, wundervoll herrlich“, stimmen die Menschen zu, und die Kinder jubeln und rufen ganz laut: „Toll!“
In den Gärten der nahe gelegenen Wohnsiedlung aber sind die Wiesen- und Rasenflächen dunkelgrün und kahl. Traurig sieht es aus und viele Leute wünschten sich auch hier kleine gelbe Blumensonnen, die sanft im Wind tanzen.
Zwei Tage später sind die vielen kleinen gelben Sonnenköpfe wie durch ein Wunder verschwunden. Die Wiesen sehen nun aus, als seien sie in zarte, weiße Schleier getaucht.
„Juchhu“, rufen die Kinder. „Lasst uns Pusteblumen pusten gehen. Juchhu!“
Und fröhlich hüpfen sie in die Wiesen hinein, pusten viele Pusteblumenfallschirme in die Welt hinaus, lachen und freuen sich.
„Ich habe eine Idee“, sagt eines der Kinder plötzlich. Es tuschelt mit seinen Freunden, dann lachen alle.
Wenig später fliegen in der langweilig dunklen Wohnsiedlung viele hundert und noch mehr Pusteblumenfallschirme über die Zäune der Gärten und landen auf Blumenbeeten und Rasenflächen. Was für ein Spaß!
„Toll!“, ruft eines der Kinder wieder, und die anderen lachen und nicken einander fröhlich zu. “Ja, das wird ganz toll werden. Im nächsten Jahr.”
Und alle Kinder lachen und freuen sich.
Den ganzen Nachmittag sind sie damit beschäftigt, Pusteblumenfallschirme in die Siedlung zu pusten. Dabei grinsen sie sich verschwörerisch zu. Das wird eine Überraschung geben, wenn im nächsten Jahr hier in den Gärten die schönsten gelben Löwenzahnblütensonnen sonnengelb funkeln werden. Wetten?
© Elke Bräunling


Abenteuer auf der Autobahn

Auch im Autobahnstau kann man aufregende Abenteuer erleben

Als Pia und Pit mit ihren Eltern unterwegs sind, stehen sie plötzlich auf der Autobahn in einem langen Stau. Wie langweilig! Während Papa schimpft und Mama die Augen zu einem Schläfchen schließt, blicken Pia und Pit zu der Burgruine am Berghang rechts der Autobahn hinüber.
„Sieht toll aus“, meint Pia und Pit murmelt versonnen: „Da wäre ich jetzt gerne. Vielleicht spukt dort ein alter Ritter herum.“
Da! Auf einmal sitzt ein seltsamer Kerl zwischen ihnen auf der Rückbank. Er hat lange, verfilzte Haare und trägt zu einem Kettenhemd hoch geschnürte Lederschuhe. Witzig sieht er aus und Pia und Pit müssen lachen.
„Bist du ein Staugeist?“, fragt Pit.
„Nein“, kichert Pia. „Der Burggeist ist er. Hihi.“
„Ph!“ Der kleine Kerl blickt sie ärgerlich an.
„Erst ruft ihr mich und dann lacht ihr über mich, Drago von Rietberg, den Knappen von Ritter Götz von Scharfeneck.“
Er deutet auf die Burg. „Dort habe ich gelebt. Äh, ja, jedenfalls bis ich mit meinem Ritter in die Schlacht gezogen bin. In einem Continue reading »

Wollen wir wieder gut sein?

Wenn Freunde wütend aufeinander sind und streiten, fühlt sich das gar nicht gut an

Auf dem Schulhof raufen sich die Freunde Tim und Hannes. Sie sind wütend aufeinander. Sehr wütend sogar. Die anderen Kinder wundern sich. Die beiden streiten doch sonst nie! Jedenfalls bis gestern. Da ist Hannes alleine mit Tabea zur Eisbude gegangen, ohne auf Tim zu warten. Das hat Tim so wütend gemacht, dass er Tabea sein Fahrrad geliehen hat. Das neue Fahrrad, das eigentlich keiner fahren darf außer Tim. Nicht einmal sein bester Freund Hannes.
„Du bist gemein!“, schreit Hannes den Freund nun an.
„Ph“, macht Tim. „Muss ich dich fragen, wem ich mein Rad leihe?“
„Mir hast du es nicht gegeben“, wütet Hannes.
„Weil es neu ist“, trumpft Tim auf.
Hannes ballt die Fäuste.
Tim grinst. „Vor dir hab ich Continue reading »

Nie mehr Schule?

Wenn die Ferien zu Ende gehen, fühlt sich das manchmal etwas unschön an. Ferien sind so schön!

Ferien sind toll! Immer ist etwas los, und Jan verbringt aufregende Wochen mit seinen Freunden. Sie gehen Schwimmen, bauen ein Baumhaus, spielen Fußball und Tischtennis, fahren Fahrrad und Rollerskates, grillen am Abend mit ihren Eltern am Lagerfeuer und machen viele Ausflüge. Super ist das! Ferien sind wirklich das Beste, was man sich vorstellen kann. Sie haben nur einen Nachteil: Sie sind viel zu kurz.
Auch in diesem Sommer vergehen diese schönsten Tage im Jahr viel zu schnell. Man spürt jetzt, dass der Sommer bald zu Ende geht. Morgens ist es länger dunkel, abends früher hell und am Wandkalender ist eine Zahl rot umrandet und daneben steht: Erster Schultag! Sie kommt immer näher, diese rot umrandete Zahl. Schade!
„In drei Tagen beginnt die Schule wieder“, sagt Benni mit einem tiefen Seufzer. „Das muss ich echt nicht haben. Immer müssten Ferien sein.“
Seine Freunde nicken. „Stimmt! Immer Ferien, ja, das wäre cool!“
„Wenn ich so einen Märchen-Wunschring hätte”, Continue reading »

Mia und der Quasselbär

Immer Reden (oder Zuhören) kann ganz schön anstrengend sein

Mia möchte ihren Eltern immer ganz viel erzählen. Die aber haben oft keine Zeit, zuzuhören.
„Es ist gemein, wenn keiner zuhört und mit mir redet“, beschwert sie sich bei Quassel, dem alten Flohmarktteddy. „Wenn du wenigstens sprechen könntest!“
„Wer Quassel heißt, kann sehr wohl reden und zuhören“, wehrt sich der Bär.
„Du kannst reden?”, staunt Mia. „Bist du ein Zauberbär?”
„Nein, ein Quasselbär”, antwortet Quassel. „Doch auch mir mag keiner zuhören und weil ich zu viel quassele, lande ich immer wieder auf dem Flohmarkt.”
„Armer Quassel”, sagt Mia. „Das mit dem Reden kenne ich. Dabei wollte ich heute nur erzählen, wie Pit heute in der Schule …”
„Schule?”, unterbricht sie der Bär. „Kennst du eigentlich die Sache mit der Zauberkreide? Continue reading »

Der Zirkustraum

Fabian möchte zu gerne ein Zirkuskind sein und in einem bunten Zirkuswagen durch die Lande ziehen

Fabian saß am Fenster und träumte. Er träumte bunt. Vom Zirkus. Neulich hatte er einen Zirkuswagen gesehen. Es war ein alter, bunt bemalter Wagen gewesen mit zwei Fenstern und einem Ofenrohr, das aus dem Dach ragte. Ein ähnlich alter, lilafarbener Traktor hatte den Wagen gezogen und neben dem Fahrer saß ein Junge mit einer Baskenmütze und einem roten Schal um den Hals. Nicht viel älter als Fabian war der Junge gewesen.
„Der Junge muss nicht in die Schule gehen“, sagte Fabian mit einem tiefem Seufzer. „Der darf im Zirkuswagen wohnen und durch viele Städte reisen. Das will ich auch haben.“
„Er muss viel mehr arbeiten als du. Nicht nur für die Schule“, erwiderte Mama, die Fabians Wunsch nicht ganz so spannend fand. „Auch Zirkuskinder lernen Lesen und Schreiben und Rechnen. Das kannst du mir glauben.“
„Egal.“ Über Schule und ein hartes Zirkusleben wollte Fabian heute nicht mit Mama reden. Jetzt waren erst einmal Ferien, und da durfte man träumen.
Außerdem Continue reading »

Philipp und das Traumpony

Eine Geschichte, die Mut macht und Angst wegnimmt … einfach so im Traum

Philipp wohnt noch nicht lange auf dem Land, doch einen Freund hat er schon gefunden: Mark vom benachbarten Ponyhof Sonnenschein. Zusammen mit Mark gibt es für das Stadtkind Philipp jeden Tag etwas Neues zu entdecken, und Philipp sagt bald zu seinen Eltern: „Auf dem Land zu wohnen ist echt spannend.“
Nur vor den vielen Tieren hat Philipp noch einen Heidenrespekt, vor den Ponys fürchtet er sich sogar ein bisschen. Doch das darf er nicht zeigen. Nein, er muss unbedingt das Reiten lernen, um Mark als Freund nicht zu verlieren. Wenn er sich nur nicht so sehr davor fürchtete, von seinem Pony herunterzufallen! Bestimmt würden sich Mark und seine Schwester Maja kringeln vor Lachen.
„Auf den Boden fallen ist wie eine Reitertaufe“, sagt Maja. „Am besten ist´s, wenn du in Pferdemist fällst.“
„Und am allerbesten ist´s, wenn du auf Sammy das Reiten lernst“, fügt Mark hinzu und grinst.
„Auf Sammy?“ Philipp tut, als sei das die normalste Sache der Welt. Dabei weiß doch jeder, dass Sammy das wildeste Pony auf dem Hof ist.
Nun liegt er im Bett und kann nicht einschlafen. Morgen ist die erste Reitstunde, und jedes Mal, wenn Philipp die Augen schließt, grummelt die Angst heftig in seinem Bauch. Er sieht, wie Continue reading »

Osterferienabenteuer auf dem Lande

Es ist für Nico spannend, in den Ferien Verwandte auf dem Land zu besuchen

Tolle Osterferien verbringt das Stadtkind Nico in Bärsdorf. Die Zeit rast nur so vorbei, und jeder Tag hält Überraschungen bereit. Vati hat recht gehabt: Man erlebt viel in einem Dorf. Tagsüber ist Nico mit Tini, Robbi und den Bärsdorfer Kindern unterwegs. Als ‘Ferienbande’ streifen sie durchs Dorf und suchen sich ihre Opfer zum Streiche spielen. Abends sitzen sie bei Großtante Anna, essen Apfelkuchen und lauschen den Geschichten, die die Großtante erzählt. Spannende Geschichten sind es: von Feen und Zauberern, von wilden Germanen und tapferen Römerhelden, von Hexen und Heidenspuk, von Osterplapperwasser und Feuerrädern.
Manchmal aber hat Nico auch Heimweh. Dann geht er mit Hund Karlie zur Heidwiese. Die nämlich ist in Großtante Annas Geschichten eine richtige Zauberwiese, die Heimweh wegzaubern kann. Das will Nico heute einmal ausprobieren.
Langsam steigt er den steilen Weinbergpfad hinauf. In den Weinbergen wird gearbeitet. Frauen binden Rebhölzer zu kleinen Büscheln zusammen. ‘Rebenhäsl’ heißen diese Holzbüschel. Davon hat Großtante Anna auch eine geheimnisvolle Geschichte erzählt. Vor langer, langer Zeit nämlich hat ein böser Mann ein ‘Rebenhäsl’ gestohlen. Es war der Continue reading »

Viele Eier nur für dich

Viele Eier nur für dich
Ein Lied oder ein Gedicht für jemanden, den man lieb hat

Einen Korb voller Eier hab ich bekommen.
Sie wurden fürs Osterfest gebracht.
Ich habe nun bunte Farbe genommen
und beim Bemalen an dich gedacht.

Auf das erste Ei, da male ich
dir einen roten Mund.
Der lacht alleine nur für dich
ganz fröhlich, lieb und rund.

Auf dem zweiten Ei, da findest du
den schönsten Blumenstrauß.
Bunt blühen Osterblumen da
für dich im ganzen Haus.

Auf dem dritten Ei zeig ich dir dann,
wie gerne ich dich mag.
Ein Herz, ich mal es rosa an,
sagt dir dies jeden Tag.

Auf dem vierten Ei, da lacht dich an
ein Lachgesicht, so lieb.
Es zeigt, wie ich doch froh sein kann,
dass es dich für mich gibt.

Auf dem fünften Ei winkt eine Hand
dir zu ein ‚Danke sehr!’,
weil du mir hilfst so allerhand
an jedem Tag und mehr.

Noch viele Eier liegen da
im Korb und auf dem Tisch.
Ich male alle, ist ja klar,
als mein Geschenk für dich.

© Elke Bräunling

Der Osterhase und die Farbe ‘lila’

Irgendwann einmal haben schlaue Leute Stadtkinder aufgefordert, Tiere vom Land und Bauernhoftiere zu malen. Und ratet, welche Farbe viele Kinder den Kühen gegeben haben.
Richtig: Lila! Diese Farbe nämlich kennen sie aus dem Fernseher und aus der Werbung.
Und der Osterhase, der sieht in dieser Geschichte nun auch: LILA!
;)

Der Osterhase und die Farbe ‘lila’

Eines Ostermorgens sah der Osterhase ‘Lila!’ Wirklich. Er sah ‘Lila’! Eine Kuh nämlich. Die war lila und grinste ihn von einem Plakat dämlich an.
Der Osterhase war sehr erregt.
“Seit wann sind Kühe lila?“, knurrte er. “Unsinn!”
Er schüttelte den Kopf und zog mit seinem Eierkorb weiter. Er musste sich beeilen. Bald würden die Kinder in den Gärten ihre Osternester suchen.
Der Osterhase maulte noch eine Weile vor sich hin, dann vergaß er die Sache wieder. Schnell eilte er zu den Gärten. Als er dort aber mit dem Eierverstecken beginnen wollte, erschrak er wieder mächtig. Ein lilafarbener Schokohase glitzerte ihm nämlich dämlich grinsend aus einem Nest entgegen.
“Träume ich?“, murmelte der Osterhase und beugte sich zu dem Osternest herab.
Nein, es war kein Traum. Dieser Lilahase saß tatsächlich da im Continue reading »

Franz, der Osterhase-Mann

Franz, der Osterhase-Mann

Hört euch die Geschichte an
von Franz, dem Osterhase-Mann,
dem Osterhase-Mann:

Franz, der Osterhase-Mann,
der malte keine Eier an.
“Ich weiß nicht, wie das geht”,
sprach er, “mir ist´s zu blöd.
Ich bin kein Maler, bin kein Huhn.
Mit Eiern hab ich nichts zu tun!”

Die Hasenmama sprach: “Oha!
Ein Hase ist zum Malen da,
damit zum Osterfest
gefüllt ist jedes Nest.
Die Kinder warten auf dich schon!”
Da lachte Franz und lief davon.

“Mit Ostern hab ich nichts am Hut!
Hier auf dem Feld gefällt´s mir gut”,
so sang der faule Franz
und tanzte einen Tanz.
Er hoppelte weit übers Feld
und freute sich an seiner Welt.

Ein Hasenmädchen kam herbei
und tanzte lustig, eins,zwei,drei
mit zarter Eleganz
den Hasenhochzeitstanz.
Franz war bis übers Ohr verliebt.
“Ach”, rief er. “Schön, daß es dich gibt!”

Ein kleines Wunder war geschehn,
und alle Hasen konnten´s sehn,
denn just am Osterfest,
da lagen in dem Nest
sechs Hasenkinder, niedlich klein.
Der Franz war stolz ganz ungemein.

Er freute sich und rief voll Glück:
“Das ist ein wahres Meisterstück.
Sagt selbst, ist das nicht toll
und hasenwundervoll?
Sechs Kinder just am Ostertag!
Ach, wie ich dieses Ostern mag!”

© Elke Bräunling

Das Lied mit den Noten und mit Harmoniesymbolen findet Ihr hier:
Aus dem Buch:

Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder
Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern

Information


Das Osterlama

Ein spannender Osterausflug und Osterlämmer und ein Lama

Am Ostersonntag ist der Himmel trübe. Die Sonne hat sich hinter Wolken versteckt.
Auch Lillys Laune ist ein bisschen trübe. Zum ersten Mal feiern sie Ostern nämlich ohne die Großeltern. Die sind verreist und Lilly fühlt sich mit Mama und Papa irgendwie alleine.
“Lasst uns einen Ausflug ins Grüne machen und die Sonne suchen!”, schlägt Papa nach dem Mittagessen vor.
“Und wir suchen den echten Osterhasen!”, sagt Lilly. „Vielleicht treffen wir ihn im Wald oder auf einer Wiese.“
Mama wiegt bedenklich den Kopf. “Der Osterhase hat seinen Job längst erledigt. Aber vielleicht entdecken wir eine Schafherde mit kleinen Osterlämmern.”
“Osterlämmer? Echte?“ Auch nicht schlecht, findet Lilly. „Wann fahren wir?”
“Gleich?“, fragt Papa.
Lilly nickt. „Gleich.“
Und ziemlich „gleich“ sind sie unterwegs. Es dauert nicht lange, bis sie den großen Wald mit den sanften, runden Bergen, den Wiesen und Feldern, den Dörfern und kleinen Städtchen erreichen. In einem abgeschiedenen Tal entdecken sie auf einer Wiese am Hang eine Schafherde mit vielen kleinen „Oster“- Lämmern.
“Wie niedlich sie sind!“, ruft Lilly. Gar nicht losreißen Continue reading »

Die ”Oster”-Oma

Wie alle halfen, dass sich auch die kranke Oma Klug zu Ostern freuen konnte

Oma Klug ist in der ganzen Straße beliebt. Besonders bei den Kindern. Sogar die Kinder aus der benachbarten Hochhaussiedlung finden sich regelmäßig bei Oma Klug und ihrem kleinen Häuschen ein, helfen im Garten und lieben es, ihren Geschichten zu lauschen, Kekse zu essen und Saft zu trinken. Oma Klug ist glücklich, wenn die Kinder kommen, und die Kinder sind glücklich, wenn Oma Klug Zeit für sie hat.
Besonders schön ist es bei ihr vor Festen. So auch vor Ostern. Da nämlich schmückt Oma Klug Haus und Garten ganz bunt mit vielen alten und neuen Osterfiguren und Frühlingsblumen und im Vorgarten steht ein Ostereierbaum. Der hängt in der Osterzeit voller selbst bemalter Eier und toller Osterfiguren. Alle Kinder dürfen beim Schmücken helfen und auch eigene Eier und Figuren an die Zweige des Osterbaumes hängen. Das macht Spaß, und jedes Jahr sieht der Osterbaum anders aus. Eigentlich immer bunter und schöner.
Doch in diesem Frühjahr stimmt etwas nicht mit Oma Klug. Sie Continue reading »

Das Esels-Ei

Es gibt nicht nur Hühnereier, das haben die Stadtkinder Mara und Max längst gelernt. Aber ob es ein Esels-Ei gibt, das wissen sie – noch – nicht. Hat Papa da einen Scherz gemacht?

Mara und Max verbringen mit ihren Eltern ein Wochenende auf dem Bauernhof. Eine aufregende Sache für die beiden Stadtkinder! Gleich nach der Ankunft stolpert Mara über ein hartes Ding, das auf dem Boden liegt. Es ist länglich und schmuddelgrau.
“Was ist das?”, fragt Mara.
“Ein Ei vielleicht?”, rät Max.
“Echt?”, staunt Mara.
“Lass mal sehen!” Papa beugt sich über das Fundstück. “Ich glaube”, sagt er dann, “es ist ein -äh- Eselsei!”
“Ein Eselsei?”, ruft Max. “Kann man das ausbrüten?”
“Man könnte es versuchen.”
“Dürfen wir den Esel dann auch behalten?”, fragt Mara aufgeregt.
“Aber ja”, sagt Papa großzügig und grinst.
Auch Mama kichert. “Der Esel wäre dann ja fast so etwas wie euer Kind, nicht? Doch nun Continue reading »

Geschichten vom Landleben

IM MÄRZ 2015
LANDLEBEN – Das neue Buch aus der Reihe “Hör mal, Oma!”


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten vom Land
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte vom Landleben: Geschichten für Kinder vom Leben auf dem Land

Information

27 Geschichten und Märchen zum Leben auf dem Land für Kinder, Eltern und Großeltern

Das Leben auf dem Lande ist anders, aber nicht minder spannend und lustig, interessant, anregend und nachdenklich stimmend. Von Kindern, Eltern, Großeltern, Tanten, Nachbarn, Bauern und Bauernhöfen, Wiesen und Feldern, Tieren und Pflanzen, Gewohnheiten und Eigenarten, die das Leben auf dem Lande mit sich bringen, handeln die Geschichten in diesem Erzählband. Geschichten von kleinen und großen Ereignissen, von Landwirtschaft und Gartenspaß, von Eigenarten und Gewohnheiten, von altem Wissen und neuen Erkenntnissen und auch von witzigen Momenten.

Opa erzählt, man könne meinen, die Zeit hätte hier für ein paar Jahre angehalten und eine Atempause gemacht. Und seither würde sich die kleine Welt hinter dem großen Wald ein bisschen langsamer um die Sonne drehen. Eine verrückte Vorstellung, die den Menschen, die hier leben, sicher nicht gefallen würde. Oder gerade doch? Man weiß es nicht. „Auf dem Land gehen die Uhren langsamer“, sagt Opa nun. „Und ein bisschen ist es hier auch noch wie früher. Das wünsche ich mir zumindest.“ „Echt?“, fragt Pia und sie versucht sich vorzustellen, wie es sich mit Uhren, die langsamer gehen, verhalten könnte. Pit aber schüttelt entschieden den Kopf. „Das stimmt nicht“, sagt er. „Schneller gehen die Uhren hier. Viel schneller.“ Er nickt heftig. „Wenn wir spielen oder auf dem Feld helfen oder beim Holderbauern Traktor fahren dürfen, rennt die Zeit und es ist viel zu schnell Abend.“

INHALT: So ist das auf dem Land – Auf dem Land gehen die Uhren langsamer – Das Esels-Ei – Die Sau ist los – Der Eierkarton – Abenteuer auf der Weide – Ein ‚echter‘ Ochse – Der alte Landkater – Neue Nachbarn aus der Stadt – Sperrmülljagd – Hilfe für das Hexenloch – Die Kräuterfrau – Der Schneckenzoo – Auf der anderen Seite ist das Gras grüner – Lea und der bunte Wiesenblumenstrauß – Sonnenblumenzeiten – Der Heidelbeertrick – Die riesig große Riesentomate – Im Märzen der Bauer – Mit Essen ‚spielt’ man nicht – Vom Ernten und Stoppeln – Erntetag – Aufbruch im Kartoffelfeld – Das Herbstkuchen-Geheimnis – Im Winter geht man ins Holz – Wetter-Else – Der Apfelgarten

Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule Grundschule. Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt im Zusammensein und in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen

Erhältlich als Ebook und als Taschenbuch (ISBN-13: 978-1508856344 ISBN-10: 1508856346)

*
*
*

Ebenfalls NEU (IM FEBRUAR 2015) aus der Reihe “HÖR MAL, OMA!”:
Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie


Taschenbuch:Hör mal, Oma. Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Geschichten für Kinder
EbookHör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von der Familie: Familiengeschichten für Kinder

Information

Mehr aus dem Inhalt kannst du hier nachlesen mit Klick auf den Link


Der Frühling hat Kummer

Nicht zufrieden ist der Frühling mit sich selbst, weil … doch lies selbst!

In diesem Jahr benahm sich der Frühling sonderbar. Er rüttelte wild an den Weidensträuchern, jagte Windböen über die jungen Grasspitzen und zerrte finstere Wolken vor die Sonne. Die Menschen, Tiere und Pflanzen zitterten vor Kälte.
„Was ist los mit dir, Fühling?“, fragte ein Schneeglöckchen. „Freust du dich nicht, dass du wieder bei uns sein darfst?“
„Jaja“, zwitscherten die Meisen, „hart hast du gekämpft, um den Winter zu verjagen.“
Die Weiden nickten und raunten von überallher:
„Gut hast du das gemacht!“ „Prima!“ „Jawohlja!”
„Kämpfen!?“ Der Frühling heulte auf. „Immer muss ich kämpfen! Oooh, ich bin ja so unglücklich“.
Bitter weinte er dicke Tränen und Continue reading »

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

Wir schmücken einen Ostereierstrauch

In unsrer Ostereierwerkstatt
geht es fröhlich zu.
Wir malen Ostereier an
und singen laut dazu.
Jedes Ei hat ein Geheimnis:
Einen Wunsch, ganz tief und fest,
hält für jeden es verborgen
bis zum Osterfest.
Kunterbunt ist er geworden,
unser Ostereierstrauch!
Er strahlt uns an mit seinen Farben.
Bunt sind unsre Wünsche auch.
Einen Wunsch wolln wir gleich sagen:
“Frohe Ostern!” wünschen wir
allen Leuten hier und heute.
“Frohe Ostern!” so auch dir.

© Elke Bräunling


Der Glitzer-Osterhase

Einmal im Jahr gibt es sie, die glitzernden Hasen

Am Ostermorgen saß ein prächtiger, rosafarbener Hase mit langen, silbrigen Ohren im Gras hinter dem Kirschbaum. Schön sah er aus, glitzernd und glänzend. Und in allen Farben glitzerten und glänzten im Licht der Morgensonne auch die bunten Eier, die jemand rings um ihn herum im Gras verstreut hatte. Schön sah das aus. Ein Bild, das die Herzen aller Kinder zum Freudehüpfen brachte.
Der Feldhase, der auf seinem Morgenspaziergang wie jeden Tag am Kirschbaum vorbeikam, wunderte sich sehr über diesen fremden Gesellen. So einem prächtigen Glitzerhasenkerl ist er auf seinen Streifzügen durch die Gärten, Wiesen und Felder noch nie begegnet.
“Nanu?“, brummte er. “Gibt es dich wirklich? Bislang habe ich dich nur auf großen Werbeplakaten am Stadtrand gesehen.“
Der Rosa-Osterhase Continue reading »

Mia und Max warten auf den Osterhasen

Gibt es den Osterhasen oder gibt es ihn nicht? Mia und Max legen sich am Ostermorgen auf die Lauer

In diesem Jahr wollten Mia und Max endlich wissen, wie das so ist mit dem Osterhasen. Legt er wirklich bunte Eier und Schokohasen in die Nester? So ein kleiner Hase und so viele Eier, die er mit sich schleppen muss? Das können die Geschwister nur schwer begreifen. Deshalb möchten sie nun mit eigenen Augen sehen, wie der Osterhase sich in den Garten schleicht und seine Gaben in den Nestern versteckt. Früh am Morgen schon halten sie am Fenster Ausschau.
Was aber ist nur heute in den Nachbargärten los? Überall schreiten Erwachsene durch die Gärten, bücken sich, wühlen zwischen Gräsern herum und tun sehr beschäftigt. So etwas Dummes aber auch!
„Können die nicht an einem anderen Tag im Garten arbeiten?“, schimpft Max. „Die vertreiben ja den Osterhasen!”
„Stimmt. Sie stören ihn bei seiner Arbeit.“ Auch Mia ist sauer. „Doofe Erwachsene!“, mault sie.
Die beiden sind enttäuscht. Zu gerne hätten sie den Osterhasen gesehen, aber Continue reading »

OSTERBÜCHER – BÜCHER FÜR DIE OSTERZEIT

WIEDER DA in überarbeiteter Neuauflage

TASCHENBUCH: Auf der Osterwiese: Ein Osterferienabenteuer
EBOOK: Auf der Osterwiese – Ein Osterferienabenteuer
Information

Auf der Osterwiese – Eine Osterferienerzählung für Kinder
Neuauflage des Buches „Die Zauberwiese“ – Eine Erzählung für Kinder

Die Osterzeit ist eine spannende Zeit in Bärsdorf, wo Jan seine Osterferien verbringt. Hier erlebt er eine Osterwoche, in denen er alte Sitten und Gebräuche rund um Ostern und die Osterzeit, historische Details sowie die Frühlingswelt in der ländlichen Natur kennen lernt. Manches versetzt ihn in eine zauberhafte Welt des Staunens. Vor allem auf der Heidwiese passieren merkwürdige Dinge. Oder ist alles nur ein Traum?
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule, Grundschule
64 Buchseiten


Taschenbuch: Eine Geschichte für Dich – Ostern: Ostergeschichten und -lieder fuer Kinder
Ebook:Eine Geschichte für Dich: Ostern

Information

Geschichten, Märchen, Gedichte, Rätsel, Spiele und Lieder rund um die Osterzeit.

Ostergeschichten und -lieder für Kinder, erzählt und zusammengestellt von Elke Bräunling.
30 Geschichten, Märchen und Sachtexte rund um die Osterzeit, dazu Gedichte, Rätsel, ein Spiel zum Aufführen und sieben (Spiel-)Lieder mit Liednoten, Harmoniesymbolen und Anleitungen von mit Stephen Janetzko, Rolf Krenzer und Paul G. Walter.

Warum sieht Tom eines Tages nur ‘grün’ beim Essen und wie helfen die Kinder des Wohnviertels der Oster-Oma, die kurz vor Ostern plötzlich krank wird? Das Hasenkind Pips will beweisen, dass es auch Eier bemalen kann und hat auf einmal ein großes Problem. Das hat auch Jule, die den Osterhasen malen soll. Hingegen haben das Bären-Ei und das Osterkätzchen viel Grund zur Freude, und der Osterhase kommt aus dem Wundern nicht mehr heraus. Was aber hat es mit dem Osterwasser auf sich? Macht es wirklich schön – und warum ist Oskar ein Osterhund – und … ? Doch lest und singt selbst …

Die (Spiel)-Lieder mit Stephen Janetzko, Rolf Krenzer und Paul G. Walter: – Frühlingslachen im Bauerngarten (Fröhliches Spaß- und Mitmachlied) – Hasentanz (mit Spielanleitungen) – In der Ostereierwerkstatt (Lied und Spiel zum Aufführen mit Dialogen und Anleitungen) – Festliches Osterlied von Rolf Krenzer: Große Leute, kleine Leute feiern fröhlich Ostern heute – Osterhasentanz (mit Tanz-/Spielanleitung) – Franz, der Osterhase-Mann (Erzähllied) – Viele Eier nur für dich (mit Spielhinweisen)
Empfohlen für Kinder, Familie, Kindergarten, Vorschule, Grundschule.
Die Geschichten sind darüber hinaus erprobt in der Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen.
Umfang: 106 Buchseiten