Ein Teddy zu Weihnachten?
Ein Teddy zu Weihnachten?
Adventsgeschichte für Kinder
Vom Glück des Schenkens.
Mia hat ihren Teddy für den Weihnachtsflohmarkt gespendet – doch nachts vermisst sie ihn schrecklich. Als sie später armen Kindern begegnet, spürt sie ein neues Gefühl im Bauch: Anderen etwas schenken oder spenden, kann nämlich auch „kribbeln“ und sich gut anfühlen.
Eine liebevolle Adventsgeschichte über Mitgefühl und Herzenswärme. Mit Ausmalbild.
Ein Teddy zu Weihnachten?
Ihren Schmusebären Bembo hat Mia für den Weihnachtsflohmarkt gespendet. Für einen Schmuseteddy, findet sie, ist sie schließlich schon viel zu alt. Nun ist Bembo nicht mehr da und er fehlt Mia sehr. Als sie am Abend in ihrem Bett liegt, kann sie lange nicht einschlafen ohne ihren Teddy im Arm und in der Nacht träumt sie, Bembo sei zu ihr zurückgekommen. Wie sehr weint Mia am nächsten Morgen, als Bembo nun doch nicht wiedergekommen ist, weil alles nur ein Traum gewesen ist. Sie weint so sehr, dass Papa seufzt und „Wir suchen einen neuen Schmuseteddy für dich“ s
agte.
Nun ist Mia mit Papa unterwegs in der Stadt auf Teddysuche.
„Er muss kribbeln, der Teddy“, sagt Mia. „Hier drin.“ Sie deutet auf ihren Bauch. „Dann ist er der richtige.“
Papa lacht. „Und dann taufen wir ihn Kribbel.“
„Einverstanden“, sagt Mia.
Durch viele Geschäfte bummeln die beiden und sie entdecken viele Teddybären, doch der richtige Schmusebär ist nicht dabei. Es kribbelt keiner, findet Mia.
Suchend ziehen sie weiter.
Am Marktplatz singen Kinder Lieder. Sie halten Sammelbüchsen und Plakate in den Händen.
Nachdenklich sieht sich Mia die Gesichter der Kinder auf den Fotos der Plakate an. Arm blicken sie drein und traurig.
Da fängt es in ihrem Bauch an, heftig zu kribbeln. Sie deutet auf die traurigen Kindergesichter.
„Eigentlich bin ich für einen Teddy ja wirklich viel zu alt“, sagt sie. „Diese Kinder haben bestimmt auch keinen, oder?“
„Bestimmt nicht“, meint Papa.
„Und wenn wir ihnen das Geld, das mein neuer Teddy kosten würde, geben?“, fragt Mia vorsichtig.
„Gute Idee“, sagt Papa. „Aber dann hast du keinen Bären.“
„Aber in meinem Bauch kribbelt es. Das ist schöner“, sagt Mia.
Papa lächelt. „In meinem kribbelt es jetzt auch“, sagt er und drückt Mia einen Geldschein in die Hand. Den wirft Mia in die Sammelbüchse und sagt „Frohe Weihnachten“ zu den Kindern auf den Plakaten.
© Elke Bräunling
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