Vier Weihnachtsmärchen für Kinder

Vier Weihnachtsmärchen für Kinder

Fröhliche Märchen für die Tage vor Weihnachten

Titel + Illustration Mädchen ganz nah vor einer Weihnachtskugel, in deren Bauch ein geschmückter Weihnachtsbaum stehtManchmal fühlt sich die Zeit vor Weihnachten an wie ein kleines Märchen: überall Lichter, geheimnisvolle Begegnungen – und plötzlich kann sogar eine Christbaumkugel sprechen. In diesen vier Weihnachtsmärchen für Kinder geht es um Weihnachtszauber, um die Krippe, um Mut und um Glocken, die an den Frieden erinnern.

 

Inhalt
🎄 Begegnung auf dem Weihnachtsmarkt
🐞 Der Maikäfer an der Krippe
💪 Josef und der Muskelmann
🔔 Als die Glocken nicht mehr schweigen konnten

 

 

Begegnung auf dem Weihnachtsmarkt

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Adventsgeschichte für Kinder – Manchmal erzählen dir Weihnachtsbäume auf dem Weihnachtsbaummarkt ihre Geschichten. Psst!

Anna und Papa wollen heute auf dem Weihnachtsmarkt einen Christbaum kaufen.
Während Papa prüfend einen Baum nach dem anderen in die Hand nimmt, geht Anna auf Entdeckungsreise. Vom Karussell her klingt das Lied vom Tannenbaum zu ihnen herüber.
O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter…“, singt auch Anna, während sie zwischen den Weihnachtsbäumen, die mit einer zarten Raureifschicht geschmückt sind, umher schlendert.
Oh Weihnachtsbaum, oh Weihnachtstraum, im Wald war es viel netter…„, singt es da plötzlich von einer kleinen Tanne. Dann fießt eine dünne Stimme: „Jajaja. Netter! Im Wald war es viel netter. Jaja.“
Die Tanne schüttelt sich, und kleine Raureifsternchen schweben auf Annas Kopf.
Anna schaut sich verwundert um. Wer hat da gesungen? Sie kann niemanden sehen. Hier gibt es nur Tannen: große und kleine, breite und schmale, dicke und dünne, gerade gewachsene und krumme.
„Komisch“, murmelt sie. „Sie können sprechen, die Tannen, und singen. Wirklich komisch.“
„Singen, sprechen, lachen, weinen, das kann eine Tanne nicht. Sieh dich um, rundumherum, und dann weißt du, wer hier spricht!“, singt da die Stimme wieder.
„Wo bist du?“, ruft Anna und läuft um die Tanne herum. Und da, auf einmal, sieht sie die kleine rote Christbaumkugel. „Du bist das?“
Die Christbaumkugel schaukelt am Tannenzweig hin und her und flüstert: „Ich bin´s, jaja. Sprechen kann ich und noch mehr.“
„Was denn?“, will Anna fragen, doch da fängt die Christbaumkugel wieder an zu singen. Sie singt und singt, ihre Stimme wird immer heller, und auf einmal ist sie nicht mehr rot. Glashell blinkert sie und so durchsichtig, dass Anna in sie hineinsehen kann.
„Toll“, ruft sie, „da ist ja ein kleiner Weihnachtsbaum in dir!“
Überrascht betrachtet sie den kleinen Weihnachtsbaum im Inneren der Christbaumkugel. Hübsch ist er mit Strohsternen, Äpfeln und roten Kerzen.
„Hallo“, sagt der Weihnachtsbaum und verbeugt sich. „Gefalle ich dir? Kinder haben mich geschmückt. Sehr gefreut haben sie sich. Wegen mir. Und weil bald Heiligabend ist.“ Er winkt mit seinen Zweigen und verschwindet.
Illustration Mädchen ganz nah vor einer Weihnachtskugel, in deren Bauch ein geschmückter Weihnachtsbaum stehtEine hohe Tanne erscheint nun in der Glaskugel. Sie steht auf einem Marktplatz und ist über und über mit Lichtern geschmückt. Die strahlen so hell, dass der Platz festlich erleuchtet ist.
„Über mich“, erzählt die Lichtertanne stolz, „freuen sich viele Menschen. Jeder, der hier vorbeikommt, bleibt eine Weile bei mir stehen. Vor allem die Kinder. Das ist schön.“
Die Lichtertanne blinkt zum Abschied hell auf, und weg ist sie.
Ein mit Lametta, pinkfarbenen Kugeln und Perlenketten verzierter Baum stellt sich nun vor. Ihm folgen viele andere Weihnachtsbäume, und jeder erzählt seine Geschichte.
Es sind unterschiedliche Geschichten: lustige und spannende ,feierliche und fremdartige, fröhliche und auch traurige. Anna erblickt nämlich auch Bäume, die gar nicht weihnachtlich aussehen. Vergessen und verdorrt liegen sie in dunklen Ecken. Hier und da blitzt noch ein Silberfaden oder ein Strohstern zwischen vertrockneten Zweigen hervor.
„Zu dumm, dass niemand mehr die Bäume nach Weihnachten gebrauchen kann und dass sie sterben müssen“, brummt sie.
„Recht, recht“, sagt die kleine Glaskugel, die nun wieder in ihrer roten Farbe leuchtet. Sie schaukelt am Tannenast sacht hin und her und singt von neuem:
„O Tannenbaum, o Tannentraum, erhaltet unsre Blätter, ein Baum will leben allezeit, nicht nur so kurz zur Weihnachtszeit. O Tannenbaum, o Tannentraum, grün bleiben unsre Blätter…“
Illustration Mädchen läuft aufgeregt zwischen vielen Tannen beim Tannenverkauf„Du hast recht, kleine Christbaumkugel“, ruft Anna wie erwachend. „Das werde ich gleich Papa sagen. Einen Baum mit Wurzeln soll er kaufen! Den können wir nach Weihnachten im Garten einpflanzen.“
Sie will der Kugel zum Abschied zuwinken, doch die ist verschwunden.
„Schade“, murmelt sie. „Und auch komisch, oder?“
Anna schüttelt sich wie nach einem Traum und läuft zu Papa hinüber.

© Elke Bräunling

Der Maikäfer an der Krippe

Pinterestpin TextanfangWeihnachtsgeschichte – Wie der Maikäfer dem Kind in der Krippe half

„Ich entstamme einer alten Familie. Einer sehr alten.“
Zufrieden lehnte sich der dicke Maikäfer auf seinem Kastanienblatt zurück und blickte in die Runde seiner Käferkollegen. Die hatten seinen Worten aufmerksam und auch ein bisschen ehrfürchtig gelauscht. Wer konnte schon behaupten, aus einem alten Käfergeschlecht zu stammen, wenn nicht er?
„Das ist bekannt“, warf ein vorwitziger Marienkäfer ein. „Die Geschichte hast du uns schon oft erzählt. Du bist ein Nachfahr der Sumsemänner, der im Mond beim Mondmann zu Besuch gewesen war und das gestohlene Maikäferbeinchen zurückgeholt hat.“ *
Der Maikäfer nickte zufrieden. „Das stimmt wohl“, brummte er.
„Aber das ist doch nur ein Märchen!“*, brummte der Rosenkäfer, dem das Protzen der Maikäfer, die alle Nachfahren des großen Helden sein wollten, auf den Geist ging. „Märchenhelden seid ihr. Nichts weiter.“
„Besser ein Märchenheld als gar keiner“, erwiderte der Maikäfer. „Aber weißt du, ob es nur ein Märchen ist oder nicht doch die Wahrheit?“
Illustration Maikäfer auf einer Käferversammlung. Er redet, die Käfer schlafenDie Käfer schwiegen. Er war so klug, der Maikäfer. Jedenfalls tat er so.
„Außerdem“, fuhr der fort, „war diese Sache mit dem Mondmann noch gar nichts. Nein, ein anderer Vorfahr hatte ein noch viel bedeutenderes Erlebnis gehabt. Das aber ist schon viele, sehr viele Jahre her.“
„Oha!“ Der Marienkäfer kicherte und die anderen Käfer grinsten sich vielsagend an. Was er da wohl gerade wieder erzählte, der stolze Brummsemann? Doch sie schwiegen lieber. Das war weniger anstrengend.
„Genau!“, fuhr der Maikäfer da auch schon fort. „In jedem Jahr erinnern sich die Menschen an dieses Abenteuer. Sie feiern es sogar. Und wir Maikäfer, wir feiern es auch.“
„Was? Was feiert ihr?“
„Na, das Kind! In einem Stall wurde es geboren und die Leute wussten damals schon, dass dies ein sehr wichtiger Moment in unser aller Leben gewesen ist. Von überall her sind sie gekommen und haben uns, das Kind und mich, pardon, ich meine natürlich das Kind und meinen Vorfahr, besucht und bestaunt.“
„Du meinst das heilige Kind?“, fragte die Biene, die weit herumkam und viel wusste.
„Wen denn sonst?“, brummte der Maikäfer.
„Diese Geschichte ist uns Bienen bekannt“, surrte die Biene. „Aber von einem Maikäfer erzählt sie nicht.“
„Ha!“ Der Sumsemann sprang auf. „Das ist eine Sache, die meine Familie sehr kränkt. Man hat uns doch glatt vergessen! Könnt ihr euch das vorstellen? Einfach vergessen. Dabei weiß man nicht, wie die Geschichte verlaufen wäre, hätte mein Vorfahr nicht Beistand geleistet.“
„Beistand? Wobei?“
Illustration Krippe mit einem aufgeregten kleinen Maikäfer„Beim Einschlafen! Ist doch klar. Er war es, der dem Kind zum Schlafe verhalf mit seinem lieblichen Brummsummen. Viele Schlafliedchen hat er ihm gesummt und das war gut so, kam das arme Kind doch kaum zur Ruhe dort in dem Stall. Viel zu viel war nämlich los mit Maria und Josef, den Hirten, den Schafen und Eseln und Kühen und Kamelen, den Besuchern und Königen. Geschadet hätte der Trubel dem Kind, wäre mein Vorfahr nicht gewesen. Versteht ihr?“
Der Maikäfer blickte sich um. Keiner seiner Zuhörer sagte ein Wort. Im Gegenteil. Sie waren eingeschlafen und brummten und summten und das klang fast wie ein Schnarchen.
„Es funktioniert noch immer“, sagte der Maikäfer, als er auf seine schlafenden Freunde blickte. „Wir Maikäfer sind die besten Brummsummer und wiegen jeden in den Schlaf. Nicht nur das Kind in der Krippe.“

© Elke Bräunling

* Gemeint ist das Märchen „Peterchens Mondfahrt“ von Gerdt von Bassewitz

 

 

Josef und der Muskelmann

Heiligabendgeschichte – In der Weihnachtsnacht können Spielsachen auf dem Gabentisch lebendig werden

Ein plastikgrüner Muskelmann mit kräftigen Armen und dicken Muskelpaketen sprang in der Weihnachtsnacht vom Gabentisch und näherte sich mit bedrohlicher Miene der Krippe unter dem Christbaum.
„Wer seid ihr?“, knurrte er. „Was habt ihr Jammergestalten hier verloren? Alt siehst du aus, und vom Kämpfen scheinst du auch nicht viel zu halten!“
„Man nennt mich Josef“, stellte sich Josef vor. „Ich bin hier mit Frau und Kind, und was das Kämpfen betrifft, so …“
„Ha!“ Muskelmann bog sich vor Lachen. „Feige bist du! Na ja! Von einem Josef habe ich noch nie etwas gehört, und ich habe schon gegen alle gekämpft.“ Muskelmann ließ seine Muskeln spielen. „Und klar, ich habe sie besiegt. Ich bin der größte Held des Universums und Liebling aller Kinder.“
„Interessant“, sagte Josef höflich.
Der größte Held des Universums kniff ein Auge zu. „Dich aber“, sagte er schließlich, „habe ich noch nicht besiegt.“
Josef schwieg.
„Du kennst mich nicht?“, herrschte Muskelmann Josef an.
„Doch“, sagte Josef und nickte freundlich. „Du bist bestimmt Blitz-Ben, der superschnelle Held.“
Illustration Mädchen ganz nah vor einer Weihnachtskugel, in deren Bauch ein geschmückter Weihnachtsbaum steht Muskelmann lachte schallend. „Blitz-Ben? Der ist doch viel zu langsam für mich!“
„Aha“, sagte Josef. „Dann vielleicht Spinnenjunge Schnurfix?“
„Nein!“, grölte Muskelmann. „Der hängt in seinem Netz fest und zittert vor mir!“
Illustration Muskelmann steht vor Josef auf dem Gabentisch„Ach so. Dann bist du Flederheld Nachtschatten?“
„Nein! Auch nicht!“
„Kraft-Kalle?“
„Nein!!“
„Oder Bronto-Bumms, der Dino, der alles umrennt?“
„Ne-e-ein!“, brüllte Muskelmann.
Der Muskelmann wurde wütend. „Meine Feinde kennst du? Nur mich nicht?“
Josef lächelte. „Ich lerne dich gerade kennen“, sagte er sanft. „Du bist Muskelmann, der größte Held des Universums.“
Muskelmann war wieder besänftigt. „Aber sag, woher kennst du all die anderen Kerle?“
„Oh“, meinte Josef. „In den letzten Jahren hatte ich das Vergnügen, in den Weihnachtsnächten ihre Bekanntschaft zu machen. Jedes Jahr stellte sich mir ein anderer der Herren vor. Viele Helden habe ich kennengelernt:
Klemmbaustein-Ritter Klick-Klack, der beim Gehen immer auseinanderfällt;
Turbo-Toni, der Rennfahrer, der stets seine Reifen verliert;
Robo-Rudi 3000, der größte Roboter aller Zeiten, aber nur, wenn seine Batterie voll ist;
Drachen Fauchfried, der beim Feuer spucken nie trifft;
Galaxy-Gustav, Herrscher über neun Sterne und einen halben;
Plüsch-Pirat Kuschelbeut, der beim Kämpfen lieber knuddelt;
und Sir Wackelhelm, dem der Helm ständig über die Augen rutscht.“
Muskelmann wurde immer blasser um die Nase. Schließlich hielt er es nicht mehr aus.
„Schluss! Aus! Schweig still! Mir wird schlecht.“
Er fing an zu jammern. „Du kennst sie alle? Und keiner hat dich besiegt? Ojeoje … Wer bist du?“
„Kein Held“, sagte Josef ruhig und klopfte dem Muskelmann, dem größten Held des Universums, sanft auf die Schulter.

© Elke Bräunling

 

Aus dem Buch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir
eine Geschichte von Advent und Weihnachten – Sammelband
Buchvorstellung WEIHNACHTSGESCHICHEN Hör mal, Oma! Ich erzähle euch eine Geschichte von Advent und Weihnachten
Taschenbuch: Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von Advent und Weihnachten: Advents- und Weihnachtsgeschichten – Von Kindern erzählt *
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Als die Glocken nicht mehr schweigen konnten

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Kindergeschichte für den Frieden für Groß und Klein – Die Glocken rufen zum Beten für den Frieden

„Nein, ich will heute nicht läuten“, rief die große Glocke im Kirchturm. Sie war die größte im Geläut und irgendwie die Chefin hier. „Überhaupt nicht mehr läuten möchte ich. Jetzt nicht und gar nicht mehr.“
„Warum das denn?“, fragte ihre Nachbarin, die mittlere Glocke, die auch Betglocke genannt wurde. „Liebst du unsere Klänge nicht mehr?“
Die große Glocke seufzte. „Ich schon. Aber sonst kaum jemand, wie es mir scheint. Uns hört doch fast keiner mehr zu!“
„Stimmt!“, klingklingte die kleine Glocke mit hellem Klingbim.
Illustration Glocken in Glockenturm„Aber wenn wir nicht läuten, vergessen die Menschen, zur Kirche zu kommen oder sich im Gebet auf sich selbst zu besinnen. Nie war es wichtiger als jetzt in diesen unfriedlichen Zeiten!“, meinte die Betglocke, und eine tiefe Besorgnis hallte in ihrer Stimme.
„Wichtig! Wichtig! Friede! Friede! Wichtig!“, bimmelte die kleine Glocke und sie klang aufgeregt.
„Pssst! Sei leise! Jetzt ist keine Glockenzeit!“, mahnte die große Glocke. „Und das mit dem Beten, werte Kollegin, haben die Menschen wohl verlernt. Ebenso wie das Zuhören.“
„Ja, verlernen sie denn alles? Ob sie uns auch nicht mehr sehen?“ Die Betglocke war ratlos. Und traurig auch.
„Wir sollten uns in Erinnerung bringen, jeden Tag! Das können wir auch alleine. Wir sind doch nicht auf die Menschen angewiesen. Was meint ihr?“, fragte die Kleine.
„Ja, du kannst das, aber ich bin zu schwer, um mich alleine zu bewegen“, meinte die Große.
„Bei mir wird es auch schwierig sein“, ergänzte die mittlere, die Betglocke. „Ich bin auch zu dick.“
„Zu dick? Hihi! Das sagen doch nur die Menschen, wenn sie über die wahren Probleme im Leben nicht sprechen möchten“, kicherte die kleine Glocke und wenn Glocken lachen könnten, so hätten alle drei nun laut und herzlich gelacht. Dick! So etwas aber auch!
„Pah!“, rief die Betglocke. „Das werden wir ja sehen! Wer nichts probiert, erreicht auch nichts.“
Illustration Überall lauschen Menschen dankbar dem Klang der Glocken„Ja, versuche es!“, brummte die große Glocke. „Du wirst gebraucht.“
„Ich auch! Ich auch!“, rief die Kleine und fing vor Aufregung schon wieder an zu bimmeln. „Ich werde läuten. Zu Beginn von jeder Stunde. Für die Menschen! Für den Frieden! Und dann ..“
„Dann werden die Menschen schon merken, dass wir ihnen etwas mitteilen möchten. Ich habe die Hoffnung, dass es so ist!“, unterbrach sie die Große und die Betglocke nickte zustimmend. Mit jedem Nicken setzte sich ihr Klöppel etwas mehr in Bewegung. Schließlich kam er so richtig in Schwung und läutete laut und vernehmlich. Schön klang das! So wunderschön und eindringlich, dass die beiden anderen Glocken ergriffen schwiegen.
Da es die Betglocke war, die mit sonorem Klang alleine läutete, merkten viele Menschen auf. War es Zeit für ein Gebet? Sie ließen ihre Arbeit liegen und nahmen sich Zeit und beteten. Ein kleines, stummes Gebet für den Frieden.
Die große Glocke und das kleine Glöckchen hielten sich zurück, sie hatten auch keine Zeit, denn sie beteten mit den Menschen auf der ganzen Welt für den Frieden.

© Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl

Auch in dieser Geschichte läuten Glocken für den Frieden: Als die Glocken schwiegen

 

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AUSMALBILDER

Ausmalbild Mädchen läuft aufgeregt zwischen vielen Tannen beim
Ausmalbild Krippe mit einem aufgeregten kleinen Maikäfer
Ausmalbild Muskelmann steht vor Josef auf dem Gabentisch
Ausmalbild Überall lauschen Menschen dankbar dem Klang der Glocken

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