Frühlingsläuten – Der Frühling ist da

Frühlingsläuten – Der Frühling ist da

Blumenmärchen für Groß und Klein


Titel + Illustration Elfenkinder im Märzwald, BuschwindröschenIm Märzwald beginnt der Frühling oft ganz leise. Ein zartes Klingen liegt in der Luft, als würden kleine Glöckchen läuten. Die Märzbecherblüten sind erwacht und mit ihnen Elfen, Waldgeister und viele kleine Frühlingswesen.
Dieses Blumenmärchen erzählt vom geheimnisvollen Frühlingsläuten im Wald und davon, wie der Frühling mit leisen Tönen, funkelnden Blüten und vielen kleinen Wundern erwacht. Es eignet sich zum Vorlesen im Kindergarten, in der Grundschule oder zu Hause. Sie erzählt vom Erwachen des Waldes im März und von den ersten Frühlingsblumen, die den Winter vertreiben. Mit Sachtext Märzenbecher und Ausmalbild.

 

 

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Frühlingsläuten – Der Frühling ist da

„Kling, kling. Kling, kling. Kling, kling.“
Überall im Wald ist an diesem Märzmorgen jenes ‚Kling, Kling‘ zu hören. Fein, leise, klar.
„Kling, kling! Der Frühling ist da!“
Illustration Elfenkinder im Märzwald, BuschwindröschenKling, kling, der Frühling ist da? Jetzt schon?
Überall auf dem Waldboden und in den Bäumen regt es sich plötzlich.
Auch die Waldelfen reiben sich verwundert die Augen. Schnell, schnell, der Frühling ist da!
Eilig schlüpfen sie aus ihren Winterbettchen und krabbeln unter Mooshügeln und Steinhöhlen hervor.
„Der Frühling ist da“, rufen sie einander zu. „Hört ihr es? Wir haben verschlafen.“
Zum Klang der kleinen Glöckchen gesellt sich ein aufgeregtes, eiliges Wispern, Tuscheln und Raunen.
Der Frühling ist da.
Schnell, schnell.
Illustration Kinder im Märzwald, Buschwindröschen, flimmerndes Sonnenlicht, Zwergenvolk, ElfenSchon sirren und surren und schweben und gleiten und wuseln und wieseln die kleinen Waldgeister der Frühlingsglöckchenmusik ins Waldstück am Glockenbach entgegen.
Dort warten sie, die Märzenglöckchen. Kleine, weiße, im Licht der Sonne funkelnde Blüten sind’s, die ihnen vom Waldboden her zublinkern.
Es scheint, als kicherten sie, die Blütenglöckchen des Märzbechers. Sie kennen das nämlich schon. Jedes Jahr aufs Neue sind sie es, die in der Märzzeit im Wald den Frühling verkünden und das Waldvolk aus seinem Winterschlaf aufwecken.
Sie lächeln und strahlen und locken alle herbei: Elfen, Feen, Waldwichtel und Erdgeisterchen, aber auch die Käfer, Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Waldameisen, die Vögel, die größeren Waldtiere, ja, selbst die Menschen.
Illustration Elfenkinder im Märzwald, BuschwindröschenUnd während die Menschen staunen und sich freuen und „Wie schön, der Frühling ist da!“ rufen, schlüpfen die Elfen in die hellen Glöckchen der Märzbecherblüten. Dort trinken sie süße Tautropfen und erzählen von den Träumen, die ihren Winterschlaf begleitet haben.
Die Märzglöckchen nicken und recken ihre Blütenköpfe erneut dem Wind zu. Dann beginnen sie wieder, leise zu bimmeln und zu klingeln.
Weit hallt ihre Musik durch den Wald bis zu den Feldern, Wiesen und Menschenhäusern hinüber. Pssst! Wer genau aufpasst, kann sie hören, wie sie der Märzwelt von den Winterträumen der Waldelfen erzählen.

© Elke Bräunling

 

Zu diesem Märchen gibt es diese Fantasiereise
Der helle Klang der Frühlingsblütenglöckchen

 

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Diese Geschichte findest du in dem Buch:

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Wissenskärtchen WUSSTEST DU DAS? MÄRZENBECHER + SCHNEEGLÖCKCHEN

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Sachtext – Was sind Märzenbecher?

Der Märzenbecher – eine Frühlingsblume des Waldes

Der Märzenbecher ist eine der ersten Blumen, die im Frühling blühen. Schon im März, manchmal sogar im späten Winter, strecken seine weißen Blüten ihre Köpfe aus dem Waldboden. Deshalb nennt man ihn Märzenbecher.

Die Blüten sehen aus wie kleine weiße Glöckchen. Sie hängen nach unten und haben an den Spitzen der Blütenblätter oft kleine grüne Punkte. Wenn viele Märzenbecher zusammen wachsen, sieht der Waldboden aus, als läge ein weißer Blütenteppich über dem Moos.

Märzenbecher wachsen am liebsten in feuchten Wäldern. Man findet sie oft an Bachläufen oder auf schattigen Waldböden mit viel Laub. Besonders wohl fühlen sie sich dort, wo der Boden im Frühling noch nass ist.

Für Insekten sind die Märzenbecher sehr wichtig. Wenn im frühen Frühling nur wenige Blumen blühen, finden Bienen und Hummeln hier bereits Nahrung.

Der Märzenbecher ist eine geschützte Pflanze. Das bedeutet: Man darf ihn im Wald nicht pflücken oder ausgraben. Am schönsten ist es, die kleinen Frühlingsblumen einfach dort zu lassen, wo sie wachsen.

Wer im März aufmerksam durch den Wald spaziert, kann sie entdecken: kleine weiße Blütenglöckchen, die leise vom Frühling erzählen.

 

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AUSMALBILD

Ausmalbild Elfenmädchen unter Blütenkelchen

 

Pinterestpin

 

 

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