Die kleine Wolke und der Wind

Die kleine Wolke und der Wind

Wolkenmärchen mit bunten Bildern

„Alleinesein ist gemein.“

Titelbild + Text + Illustration Am Himmel über dem Tal treffen sich der Wind und ein WolkenschäfchenKeinem kann es die kleine Wolke recht machen. Endlich trifft sie den Wind und findet Hilfe

Manchmal fühlt man sich allein, so wie die kleine Wolke, die vergeblich ihre Freunde sucht. Doch dann trifft sie den Wind, der ihr hilft, nicht mehr einsam zu sein. Eine zarte Geschichte über Traurigkeit, Freundschaft, Alleinsein, Zusammenhalt und Mut, wenn jemand da ist, der einen versteht. Mit Arbeitsmodul.

Inhalt
☁️ Geschichte
👶 Kindergartenfassung
📖 Erstleserfassung
🔤 Silbenschrift
Gesprächsfragen
🌈 Fantasiereise
🎲 Mitmachideen
🌦️ Wolken, Wind und Regen
🎨 Ausmalbild

 

Die kleine Wolke und der Wind

Alleine stand die kleine Wolke am Himmel. Sie fürchtete sich.
„Wo sind nur meine Wolkenfreunde?“, fragte sie und sah sich um. Nichts. Alle Wolken waren spurlos verschwunden. Die kleine Wolke war sehr traurig.
„Hast du meine Wolkenfreunde gesehen?“, fragte sie die Sonne.
Die Sonne schüttelte unwillig den Kopf. „Wolken gibt es hier nicht. Nur du versperrst mir den Weg. Zieh weiter, kleine Wolke! Heute ist ein Sonnentag.“
Die Sonne klang etwas verärgert, und die kleine Wolke machte sich eiligst davon. Wo aber sollte sie ein Plätzchen finden, an dem sie der Sonne nicht im Wege war? Einmal stand sie als grauer Schattenfleck über einer Wiese, ein anderes Mal tauchte sie den Marktplatz einer Stadt ins Dunkel, dann wieder nahm sie einem Wäldchen das Sonnenlicht.

 Illustration Menschen auf der Sommerwiese blicken verärgert zu der Wolke hinauf, die sich immer wieder über die Sonne schiebt„Habt ihr meine Wolkenfreunde gesehen?“, fragte sie jeden, den sie traf.
„Nein“, riefen die Gräser und Blumen, die Bienen und Käfer auf der Wiese. „Aber du nimmst uns mit deinem Schatten unsere Freude weg. Zieh weiter, kleine Wolke!“
„Huh“, riefen die Leute in der Stadt. „Eine Wolke. Wie kühl es gleich ist. Verschwinde, Wolke! Deine Freunde haben wir nicht gesehen. Ein Glück! Es ist nämlich so ein schöner Sonnentag.“
„Wir brauchen die warmen Sonnenstrahlen“, beschwerten sich die Bäume. „Zieh Leine, aber schnell!“
„Ja ja“, fiepten die Vögel in den Ästen! Wolken hatten wir in letzter Zeit genügend. Wir wollen Sonne, Sonne, Sonne!“
Der kleinen Wolke dröhnte es in den Ohren. „Aber wohin soll ich denn gehen?“, rief sie verzweifelt.
Darauf wusste niemand eine Antwort.
„Zieh einfach weiter!“, riefen die Sonne, die Gräser und Blumen, die Bienen und Käfer, die Menschen, die Bäume und Vögel. Egal wohin.“
Die kleine Wolke vergoss leise ein paar Wolkentränen.
„Alleinesein ist gemein!“, schluchzte sie. Weil sie aber das Geschimpfe nicht mehr ertragen konnte, versteckte sie sich hinter einem hohen Berg in einer Schattenmulde und träumte:
„Wenn ich nur mit meinen Freunden über den Himmel ziehen könnte! Weit fort würden wir schweben über Berge und Täler, über Länder und Meere. Manchmal würden wir mit dem Wind um die Wette toben und tanzen und lachen. Schön wäre das.“
Die kleine Wolke lächelte trotz ihres Kummers.
 Illustration Am Himmel über dem Tal treffen sich der Wind und ein WolkenschäfchenDa raschelte es hinter den Felsen. „So gefällst du mir schon besser“, raunte eine Stimme. „Traurigsein ist langweilig.“
„Alleinesein auch“, sagte die kleine Wolke. „Sag, wer bist du?“
„Hörst du es nicht?“, pustete die Stimme. „Ich bin´s, der Wind. Gerade eben hast du an mich gedacht. Oder habe ich es geträumt?“
Der Wind gähnte. Dann kroch er aus seiner Höhle und sah sich um. „Was haben wir für ein Wetter heute?“
„Sonnenscheinwetter“, klagte die kleine Wolke. „Keine einzige Wolke ist am Himmel.“
„Schönes Wetter?“ Der Wind erschrak. „O je, da muss ich wohl verschlafen haben. Eigentlich hatte ich den Auftrag, heute für Regenwetter zu sorgen.“
„Das wirst du nicht mehr schaffen!“ meinte die kleine Wolke. „Du musst zuerst die Schäfchenwolken über den Himmel schicken.“
„Richtig!“ Der Wind sah sich ratlos um. „Das habe ich auch verschlafen. Hm! Was tun wir jetzt?“
Die kleine Wolke blinzelte. „Ich hätte eine Idee!“
„Eine Idee? Soso!“, brummte der Wind. „Was für eine Idee?“
„Mach aus mir eine Schäfchenwolkenherde!“, sagte die kleine Wolke. „Ist doch ganz einfach, oder? Und während wir über den Himmel ziehen, kannst du die Regenwolken zusammentrommeln. Vielleicht schaffst du es bis zum Abend!“

 Illustration Am Himmel über dem Tal treffen sich der Wind und ein Wolkenschäfchen„Wirklich eine gute Idee“, sagte der Wind. „Und du kannst mit deiner Wolkenherde wieder über den Himmel toben. Dann bist du nicht mehr alleine. Gut, gut, so wird es gemacht.“
Und sogleich pumpte der Wind seine Backen auf. Weit und weiter, dann blies er los.
Er blies und pumpte -pfffttt- mit aller Kraft auf die kleine Wolke ein. Und – eins, zwei, drei – riss er sie in viele kleine Wölkchen auseinander, und die verteilten sich blitzschnell am Himmel über dem Berg.
„Vielen Dank, Wind!“, jubelten sie zur Erde herab.
„Auch euch vielen Dank!“, rief der Wind zurück, doch das hörte die kleine Wolke schon nicht mehr. Fröhlich tobte sie mit ihrer Herde in die Himmelswelt hinaus.

💬Hast du schon einmal Wolken beobachtet und darin Tiere oder Fantasiefiguren entdeckt? Welche Wolke würdest du gerne am Himmel sehen? ☁️🐑🌈💛

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Die nachfolgenden Gedanken und Texte vertiefen die Geschichte und laden zum Erinnern, Nachdenken und Mitfühlen ein.

Diese Versionen sind sprachliche Bearbeitungen derselben Geschichte zur besseren Zugänglichkeit und stellen keine eigenständigen Werke dar.

Die kleine Wolke und der Wind – Ganz einfache Fassung für den Kindergarten

Die kleine Wolke war ganz allein am Himmel.
„Wo sind meine Freunde?“, fragte sie traurig.
Die Sonne schaute sie an.
„Heute ist Sonnentag“, sagte sie. „Zieh weiter, kleine Wolke!“
Die kleine Wolke flog weiter.
Sie fragte die Blumen:
„Habt ihr meine Wolkenfreunde gesehen?“
„Nein“, summten die Blumen. „Aber du machst Schatten.“
Auch die Menschen wollten lieber Sonne haben.
Die kleine Wolke wurde traurig.
„Alleinsein ist gemein“, schluchzte sie.
Da hörte sie plötzlich eine Stimme.
„Wer weint denn da?“
Es war der Wind.
„Ich bin allein“, sagte die kleine Wolke.
Der Wind dachte nach.
Dann lächelte er.
„Ich helfe dir!“
Der Wind pustete ganz kräftig.
Pffffft!
Da wurde aus der kleinen Wolke ganz viele kleine Wolken.
Schäfchenwolken.
„Juhu!“, jubelten die Wolkenschäfchen.
Fröhlich zogen sie gemeinsam über den Himmel.
Und die kleine Wolke war nicht mehr allein.

 

Die kleine Wolke und der Wind – Einfache Fassung für Erstleser

Die kleine Wolke stand allein am Himmel.
Traurig sah sie sich um.
„Wo sind meine Wolkenfreunde?“, fragte sie.
Doch niemand antwortete.
Da fragte sie die Sonne: „Hast du meine Freunde gesehen?“
Die Sonne schüttelte den Kopf.
„Heute ist ein Sonnentag“, sagte sie. „Zieh weiter, kleine Wolke.“
Die kleine Wolke flog traurig davon.
Sie zog über eine Wiese.
„Habt ihr meine Wolkenfreunde gesehen?“, fragte sie die Blumen.
„Nein“, summten die Blumen. „Aber du machst Schatten.“
Auch die Menschen in der Stadt wollten lieber Sonne haben.
„Verschwinde, Wolke!“, riefen sie.
Die kleine Wolke wurde immer trauriger.
Schließlich versteckte sie sich hinter einem Berg.
Dort weinte sie leise.
„Alleinsein ist gemein“, schluchzte sie.
Da hörte sie plötzlich eine Stimme.
„Traurigsein gefällt mir nicht“, raunte die Stimme.
„Wer bist du?“, fragte die kleine Wolke.
„Ich bin der Wind“, sagte die Stimme.
Der Wind kam aus seiner Höhle heraus.
„Eigentlich sollte ich heute Regenwetter machen“, murmelte er.
„Dann brauchst du Wolken“, sagte die kleine Wolke.
Der Wind nickte. „Aber wo bekomme ich welche her?“
Die kleine Wolke lächelte. „Mach aus mir viele kleine Wolken.“
„Das ist eine gute Idee!“, rief der Wind.
Er holte tief Luft.
Dann pustete er kräftig.
Pffffft!
Da wurde aus der kleinen Wolke eine ganze Wolkenschäfchenherde.
Fröhlich tobten die kleinen Wolken über den Himmel.
Und die kleine Wolke war endlich nicht mehr allein.

Die kleine Wolke und der Wind – Sil-ben-schrift

Die klei-ne Wol-ke war al-lein am Him-mel.
Trau-rig sah sie sich um.
„Wo sind mei-ne Wol-ken-freun-de?“, frag-te sie.
Doch nie-mand ant-wor-te-te.
Da frag-te sie die Son-ne:
„Hast du mei-ne Freun-de ge-se-hen?“
Die Son-ne schüt-tel-te den Kopf.
„Heu-te ist ein Son-nen-tag“, sag-te sie. „Zieh wei-ter, klei-ne Wol-ke.“
Die klei-ne Wol-ke flog trau-rig da-von.
Sie zog ü-ber ei-ne Wie-se.
„Habt ihr mei-ne Wol-ken-freun-de ge-se-hen?“, frag-te sie die Blu-men.
„Nein“, summ-ten die Blu-men. „A-ber du machst Schat-ten.“
Auch die Men-schen in der Stadt woll-ten lie-ber Son-ne ha-ben.
„Ver-schwin-de, Wol-ke!“, rie-fen sie.
Die klei-ne Wol-ke wur-de im-mer trau-ri-ger.
Schließ-lich ver-steck-te sie sich hin-ter ei-nem Berg.
Dort wein-te sie lei-se.
„Al-lein-sein ist ge-mein“, schluchz-te sie.
Da hör-te sie plötz-lich ei-ne Stim-me.
„Trau-rig-sein ge-fällt mir nicht“, raun-te die Stim-me.
„Wer bist du?“, frag-te die klei-ne Wol-ke.
„Ich bin der Wind“, sag-te die Stim-me.
Der Wind kam aus sei-ner Höh-le he-raus.
„Ei-gent-lich soll-te ich heu-te Re-gen-wet-ter ma-chen“, mur-mel-te er.
„Dann brauchst du Wol-ken“, sag-te die klei-ne Wol-ke.
Der Wind nick-te.
„A-ber wo be-kom-me ich wel-che her?“
Die klei-ne Wol-ke lä-chel-te.
„Mach aus mir vie-le klei-ne Wol-ken.“
„Das ist ei-ne gu-te I-dee!“, rief der Wind.
Er hol-te tief Luft.
Dann pus-te-te er kräf-tig.
Pffffft!
Da wur-de aus der klei-nen Wol-ke ei-ne gan-ze Wol-ken-schäf-chen-her-de.
Fröh-lich tob-ten die klei-nen Wol-ken ü-ber den Him-mel.
Und die klei-ne Wol-ke war end-lich nicht mehr al-lein.

 

Gesprächsfragen zur Geschichte

* Warum war die kleine Wolke traurig?
* Warum wollten die anderen die Wolke wegschicken?
* Hast du dich schon einmal allein gefühlt?
* Was hilft gegen Einsamkeit?
* Warum braucht die Welt nicht nur Sonne?
* Warum ist Regen wichtig?
* Was macht ein guter Freund?
* Warum hilft der Wind der kleinen Wolke?
* Wie fühlt sich die kleine Wolke am Ende?
* Welche Wolken magst du am liebsten?
* Beobachtest du manchmal den Himmel?
* Welche Wetterarten magst du besonders gern?

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Fantasiereise: Reise mit der kleinen Wolke

Schließe für einen Moment die Augen.
Stell dir vor, du bist eine kleine Wolke am Himmel.
Leicht schwebst du durch die Luft.
Der Wind trägt dich sanft weiter.
Unter dir liegen Wiesen und Wälder.
Flüsse glitzern im Sonnenlicht.
Auf den Feldern winken Blumen im Wind.
Langsam ziehst du über Berge hinweg.
Du siehst Dörfer, Städte und kleine Häuser.
Der Wind spielt mit dir.
Mal schiebt er dich schneller voran, mal ganz langsam.
Am Himmel tauchen plötzlich viele andere kleine Wolken auf.
Gemeinsam zieht ihr weiter.
Ihr tanzt durch die Luft.
Ihr lacht mit dem Wind.
Ihr malt Schattenbilder auf die Erde.
Das macht dir großen Spaß!
Und plötzlich fühlst du dich nicht mehr allein.

 

Mach mit! Viele Wetter- und Wolkenideen

🐑 Wolkenbilder entdecken
Legt euch auf eine Wiese oder schaut aus dem Fenster in den Himmel.
Welche Formen entdeckt ihr in den Wolken?
Vielleicht seht ihr:
* Schafe
* Drachen
* Fische
* Gesichter
* Burgen
* Hunde
* Fantasiewesen
Erfindet gemeinsam kleine Wolkengeschichten dazu.
🎨 Male deine Traumwolke
Wie sieht deine Lieblingswolke aus?
Vielleicht:
* bunt?
* flauschig?
* riesengroß?
* glitzernd?
* herzförmig?
Male deine Wolke und gib ihr einen Namen.
🌬️ Windbilder pusten
Tropft etwas Wasserfarbe auf Papier.
Nun pustet die Farbe mit einem Strohhalm auseinander.
So entstehen lustige Wind- und Wolkenbilder.
Vielleicht entdeckt ihr darin sogar kleine Wetterwesen.
☀️ Sonne, Wind oder Regen?
Was magst du lieber?
* Sonnenschein?
* Wind?
* Regen?
* Schnee?
* Gewitter?
Erzählt einander:
* warum ihr dieses Wetter mögt
* was man dabei Schönes erleben kann
🌧️ Regenmusik machen
Mit Händen, Fingern oder kleinen Instrumenten könnt ihr Wettergeräusche nachmachen:
* leiser Regen
* starker Regen
* Windrauschen
* Donner
* Sturm
Gemeinsam entsteht ein richtiges Wetterkonzert.
🧸 Die kleine Wolke braucht Freunde
Spielt die Geschichte nach.
Ein Kind ist die kleine Wolke.
Andere Kinder spielen:
* Sonne
* Wind
* Bäume
* Blumen
* Wolkenfreunde
Danach sprecht darüber:
* Wie fühlt sich Alleinsein an?
* Wie fühlt sich Freundschaft an?
🌦️ Wettertagebuch führen
Beobachtet mehrere Tage lang den Himmel.
Wie ist das Wetter heute?
* sonnig?
* windig?
* regnerisch?
* wolkig?
Vielleicht malt ihr jeden Tag ein kleines Wetterbild dazu.
☁️ Wattewolken basteln
Klebt Watte auf blaues Papier und gestaltet euren eigenen Himmel.
Vielleicht:
* Schäfchenwolken
* Regenwolken
* Abendwolken
* Sturmwolken
Mit etwas Glitzer oder Farbe entstehen wunderschöne Wolkenbilder.
🌈 Gemeinsam statt allein
Die kleine Wolke war zuerst ganz allein.
Überlegt gemeinsam:
* Was macht gute Freunde aus?
* Wie kann man jemanden trösten?
* Wie fühlt es sich an, dazuzugehören?
Vielleicht fällt euch eine Situation ein, in der jemand Hilfe oder Freundschaft gebraucht hat.
👵 Erinnerungen an Himmel und Wetter
Viele ältere Menschen erinnern sich gern an besondere Wettertage:
* heiße Sommertage
* erste Gewitter
* Schäfchenwolken am Ferienhimmel
* Regen nach langer Hitze
* Wind auf Feldern und Wiesen
* Vielleicht kennt jemand noch alte Bauernregeln oder Wetterzeichen.
Früher beobachteten viele Menschen den Himmel sehr genau.
Denn das Wetter war wichtig für Ernte, Garten und Alltag.
Darum erzählen Wolken und Wind oft auch kleine Erinnerungen von früher.

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Kleine Gedanken

☁️ Wie entstehen Wolken?
Wolken bestehen aus winzig kleinen Wassertröpfchen.
Die Sonne wärmt Seen, Flüsse und Meere. Dabei steigt Wasser als unsichtbarer Wasserdampf in die Luft auf.
Hoch oben am Himmel wird die Luft kälter. Der Wasserdampf verwandelt sich wieder in kleine Tröpfchen. So entstehen Wolken.
Es gibt viele verschiedene Wolken:
* kleine Schäfchenwolken
* große Regenwolken
* dünne Schleierwolken
* dunkle Gewitterwolken
Der Wind schiebt die Wolken über den Himmel und trägt sie von einem Ort zum anderen.
Wenn viele Wassertröpfchen in einer Wolke zusammenkommen, wird die Wolke schwer. Dann fällt Regen zur Erde.
Darum sind Wolken wichtig für Menschen, Tiere und Pflanzen.
🌬️ Was ist Wind?
Wind ist bewegte Luft.
Wenn die Sonne die Erde erwärmt, entstehen warme und kalte Luftschichten. Die Luft beginnt sich zu bewegen.
Manchmal spüren wir nur einen leichten Windhauch.
Manchmal wird daraus ein kräftiger Sturm.
Der Wind:
* bewegt Wolken
* bringt Regen
* trocknet Wäsche
* treibt Segelboote an
* lässt Drachen steigen
* rauscht durch Bäume
* verteilt Samen und Blätter
Ohne Wind wäre der Himmel oft ganz still.
Und manchmal hilft der Wind sogar einer kleinen Wolke.
🌧️ Warum Regen wichtig ist
Viele Menschen freuen sich über Sonnenschein. Doch auch Regen ist wichtig.
Pflanzen brauchen Wasser zum Wachsen.
Bäume würden ohne Regen vertrocknen.
Tiere brauchen Wasser zum Trinken.
Auch Flüsse und Seen würden ohne Regen langsam austrocknen.
Darum gehört Regen genauso zum Wetter wie Sonne und Wind.
Manchmal merken wir erst später, wie wichtig etwas eigentlich ist.
Vielleicht ging es der kleinen Wolke genauso.

© Elke Bräunling

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AUSMALBILD

Ausmalbild Am Himmel über dem Tal treffen sich der Wind und ein Wolkenschäfchen

 

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