Die Regenfrau

Die Regenfrau
Regengedicht

Hörst du sie? Komm her und schau!
Da draußen steht die Regenfrau.
Den Hut trägt tief sie im Gesicht.
Die nasse Nase siehst du nicht.

Um ihren großen roten Mund
rankt sich ein Grinsen, frech und rund.
Die Haare sind gelockt und grau,
ihr Regenumhang, der strahlt blau.

Mit Perlchen ist er bunt geschmückt.
Sie glitzern hell. Du blickst verzückt
und schaust gebannt hinaus zu ihr.
Da, siehst du es? Jetzt winkt sie dir!

Du folgst ihr und verlässt das Haus,
trittst in die Regenwelt hinaus.
Und weil sie dir entgegen lacht,
spürst du, wie sie dich fröhlich macht.

Du hüpfst in eine Pfütze. Platsch!
Malst ein Gesicht dick in den Matsch!
Du winkst den Wolken zu und sagst,
wie sehr du Regen nun doch magst.

Das Regnen, das dich erst gestört,
hat dabei längst schon aufgehört.
Du glaubst es nicht? Komm her und schau!
Sie spielt mit dir, die Regenfrau…

© Elke Bräunling

 


Kleine Regenfrau?, Bildquelle © truthseeker08/pixabay

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