Der kleine Stern und das helle Licht
Der kleine Stern und das helle Licht
Weihnachtsmärchen für Kinder
Der kleine Stern besucht die Krippe auf dem Weihnachtsmarkt mit seinem hellen Licht
„Ein Licht, das geteilt wird, verdoppelt sein Strahlen.“
Ein kleiner Stern sieht ein geheimnisvolles Licht auf der Erde und folgt ihm neugierig. In einer stillen Nacht entdeckt er die Weihnachtskrippe auf dem Markt und schenkt ihr sein warmes Licht. Ein poetisches Weihnachtsmärchen über Hoffnung und das Wunder des Teilens.
Der kleine Stern und das helle Licht
Von irgendwoher erstrahlte ein Licht. Es machte die Nacht heller und klarer als die Nächte zuvor.
Der kleine Stern wunderte sich. Wer war bloß für diesen Lichterschein zuständig? Sein Freund, der Mond, konnte es nicht sein. Mit dem hatte er sich erst vor zwölf Tagen unterhalten und da war der dick und rund und hell gewesen. Wie ein fröhlicher Lampion hatte er ausgesehen. Und deshalb trug er nun auch nur eine schmale Sichel durch die Nacht. Wer also war es sonst, der heute sein Licht verschenkte?
„Wer hat dieses Wunderlicht in die Nacht gezaubert?“, fragte er seine Sternenkollegen.
Die aber wussten keine Antwort.
„Ich glaube, auf der Erde in dieser kleinen Stadt dort unten leuchtet ein Licht besonders hell“, meinte da der Stern, der links neben ihm seinen Platz hatte.
Wo? Aufgeregt spähte der kleine Stern zur Erde hinab. Es stimmte. Vom Städtchen, das er von seinen Erdenbesuchen gut kannte, leuchtete ein strahlend helles Licht zu ihm herauf. Oh! Was war da los? Wollte man ihn rufen?
„Wartet! Ich komme!“ Eilig verließ der kleine Stern seinen Himmelsplatz und machte sich auf den Weg. Dieses Licht musste er sich unbedingt ansehen. Vielleicht war es ja wirklich für ihn bestimmt?
„Jawohl!“, murmelte der kleine Stern auf seinem Weg erdwärts. „So wird es sein. Sie rufen mich mit ihrem Licht, so wie sie es im letzten Jahr getan haben. Ich glaube, sie feiern wieder ein Fest und erwarten mich.“
Er war sich sicher nun und die Freude in ihm wurde groß und größer, je mehr er sich der Stadt und dem Platz mit dem Weihnachtsmarkt, der Lichtertanne, der Krippe und den Buden näherte.
Doch als er dort ankam, war alles still und dunkel ringsum. Auch das wunderhelle Licht war verschwunden. Es herrschte tiefe Nacht und die Menschen, die hier sonst unterwegs waren, schliefen.
Nur bei der Weihnachtskrippe, die neben der hohen Lichtertanne ihren Platz hatte, schimmerte schwach das Licht einer Kerze, doch es verlor immer mehr seine Kraft und erlosch schließlich. Dunkel war es geworden.
Behutsam glitt der kleine Stern näher und setzte sich auf das Dach des Krippenstalles. Dort blieb er die ganze Nacht und schenkte dem Kind und seinen Eltern, den Tieren, Hirten und Königen sein weiches, warmes Licht. Das war gut so und viel festlicher als das allerschönste Fest.
© Elke Bräunling
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